Unter dem Nabel von Zou Skost

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3192)
PR3192.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Chaotarchen
Titel: Unter dem Nabel von Zou Skost
Untertitel: In FENERIKS Tiefen – eine kosmische Begegnung
Autor: Michael Marcus Thurner / Christian Montillon
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler-Zakrzewski
Innenillustrator: Dirk Schulz (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 21. Oktober 2022
Hauptpersonen: Addanc, der Taucher, Reginald Bull, Anzu Gotjian, Zou Skost
Leseprobe:

PR Neo 290 »Der Versuchsplanet«

Glossar: Addancs Larven / Chaofakt / Chaofaktum / Ruuman
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Addanc, der Taucher hat Anzu Gotjian auf die GNATOK des Thoronen Ruuman eingeladen. Begrüßt wird sie in der nach Chlor riechenden Hauptleitzentrale aber von Reginald Bull und Ruuman höchstselbst. Dieser wird Gotjian nun zu Addanc bringen, Bull begleitet die Dyoversumsterranerin und so erreicht man Addanc, der in Form einer seiner Larven in einem Medotank mit gelber Flüssigkeit liegt. Bull verlangt eine Audienz bei Zou Skost. Gotjian ist überrascht, dass man dorthin nicht mit einem Raumschiff fliegen muss, sondern zu Fuß gehen kann. Man ist in der Nähe der Pforten des Chaofaktenhorts, dieser ist ein chaosignierter Ort – dort wird sich der Chaotarch konkretisieren. Und so kommt es dann auch. In düsterrotem Totenlicht manifestiert sich Zou Skost im Staubmeer des Raumschiffsfriedhofs.

Der Chaotarch spricht zunächst mit Gotjian und bietet ihr schließlich an, sie könne unter seinem Nabel knien, was diese wörtlich nimmt und sich vor der Manifestations-Ampulle Zou Skosts hinkniet, aber »unter dem Nabel knien« bedeutet etwas anderes. Zou Skost wird dann dabei Gotjian mit dem erfüllen, worin er in FENERIK gelöst ist.

Auf dem Planeten Odhners Welt im DeColmar-System prüft die terranischstämmige Beamtin Marjan Hauwe die Speisekarte eines Insektoiden-Restaurants und findet darauf ein Gericht mit der Zutat intelligenter Insektoiden. In dem Restaurant wird somit Kannibalismus betrieben. Hauwe verbietet der Chefin, das Gericht weiter anzubieten, da ansonsten ihr Laden geschlossen wird. Zähneknirschend fügt sich die Chefin in diese Anordnung.

Bull ist auf dem Chaoporter und hört das weitere Gespräch zwischen Zou Skost und Anzu Gotjian mit. Bull glaubt nicht, dass er und Gotjian Terra verraten hätten. Dann lädt Zou Skost Bull ein, mit ihm zu tauchen. Die Transfer-Ampulle verschluckt den ehemaligen Residenten der LFG und er landet in einer kargen Umgebung mit einigen Bäumen und schwarzen Städten. Hier hat eine Vorstufe des Chaotarchen vor einigen Millionen Jahren Mu Sargai in ihrer damaligen Form getroffen, verkündet Skost dem angehenden Quintarchen. Bull soll nun geweiht werden. Dazu explodiert die anwesende Transfer-Ampulle in rotem Nebel, den Bull widerwillig einatmet. Auf diese Weise wird er nun zum Quintarchen. Danach wird Bull in den Chaoporter zurücktransferiert.

Zou Skost gibt nun bekannt, dass er den Chaoporter von Sziento-Phase 2 auf 5 heben wird, indem er FENERIK mit seiner Substanz flutet, damit das Chaos-Vehikel danach einen Zusammenprall mit der Yodor-Sphäre überstehen kann. Seine Kommunikationsmöglichkeiten sind dann nur noch extrem eingeschränkt vorhanden. Er erteilt Addanc nun die Chaonome Weisung und macht ihn so zum Diktator des Chaoporters für genau 33 Tage, was auch Zugang zum Chaofaktenhort mit einschließt. Bull protestiert und erhält daraufhin ein Vetorecht was den Einsatz der Chaofakta angeht. Es könnte ja sein, so Bull, dass die Rettung des Chaoporters nur klappen kann, wenn auch die Milchstraße gerettet wird.

Marjan Hauwe hebt derweil eine Kolonie von Kinderarbeitern im Untergrund von Odhners Welt aus. Der Jülziish-Junge Xy'vi will aber nicht gerettet werden, da er das Geld für seine illegal auf dem Planeten lebende Familie verdienen muss. Marjan bricht dabei teilweise das Herz, aber sie kann nicht anders und wird die Kinder retten, damit dem Gesetz genüge getan wird. Draußen nähert sich der stürzende Chaoporter dem DeColmar-System und Schiffe der Jülziish gruppieren sich um den Planeten für eine gegebenenfalls nötige Evakuierung. Die Bevölkerung von Odhners Welt besteht aus 120 Millionen Terranern, 20 Millionen Jülziish und einer Population von 20 Millionen Individuen aus diversen Insektoidenvölkern.

Bull und Gotjian begeben sich erst zur GNATOK des Thoronen Ruuman, der die ganze Zeit schon bei Bull, Zou Skost, Addanc und Gotjian mit anwesend war. Von dort gehen Bull und Gotjian per Transmitter zum Roten Stern Bulls. Die Hebung der Sziento-Phase um drei Phasen wird starken geistigen Stress und energetische Verwerfungen auslösen, sodass Bull die Sextadim-Kanonierin mit zu sich nimmt, um sie zu schützen. Er verspricht Addanc, sie zu ihm zu schicken, sobald die Anhebung abgeschlossen ist. Dann unterhalten sich Bull, Anzu und Mieke Meideina. Sie schließen einen Pakt: Sollte einer der drei die Milchstraße beispielsweise mit Chaofakta angreifen, dann sollen die beiden anderen ihn oder sie töten.

Auf dem Odhners Welt treffen jetzt auch terranische Evakuierungsschiffe ein. Darunter die DILJA MOWAK von Oberst Achill Maccao. Der aus dem Verbund von hunderttausenden Computern bestehende Scil macht sich Gedanken über das, was mit dem Chaoporter ins DeColmar-System eingetreten ist.

Marjan Hauwe wird jetzt auf die Medostation des Findelheims gerufen, wohin man Xy'vi und die anderen Kinder gebracht hat. Aber es geht nicht um diese, sondern um ein Findelkind, das deformiert frühgeboren und dann gefunden wurde. Dieses hat keine Gehirnaktivität und Hauwe gibt ihren Segen zum Einstellen der lebenserhaltenden Maßnahmen, nachdem sie das regungslose Jülziish-Kind im Arm gehalten hat. Es fällt ihr schwer, aber sie tut es trotzdem.

Auf dem Roten Stern spürt man jetzt die Hebung der Sziento-Phase. Die Phase 5 wird schnell erreicht, weil sich der Chaotarch allumfassend in FENERIK auflöst. Bull und Gotjian wird erst unwohl und dann verlieren sie die Orientierung. Als sie aus diesem Zustand erwachen, fallen alle drei um und liegen nun am Boden. Als Bull aus der Ohnmacht erwacht, sind einige Stunden vergangen. Laut Auskunft von Meideina ist Gotjian eine Stunde zuvor auf Addancs Schiff LUCTU gewechselt und diese ist abgeflogen. Bull will die LUCTU mit dem Roten Stern verfolgen, aber diese ist durch den langen Halt im Staubmeer des Raumschiffsfriedhofs und der Hebung der Sziento-Phase stark beschädigt – eine Reparatur würde Stunden dauern. Da die GNATOK noch zumindest flugfähig ist, gibt der Quintarch Bull nun den Befehl an Ruuman, die LUCTU zu verfolgen, denn Addanc hat vor seinem Abflug Chaofakta an Bord genommen. Niemand weiß, was er mit diesen vorhat.

Auf Odhners Welt registriert man jetzt die Annäherung von zwei Munuam-Trikuben an den Mond Mundilfari. Oberst Achill Maccao stellt sich diesen mit seiner eigentlich unterlegenen DILJA MOWAK entgegen und spricht über Funk mit den Kommandanten, woraufhin diese dann abdrehen und sich zurückziehen. Scil beobachtet alles. Dann schert die BYNGIL, ein Diskusschiff des Jül-Partikuliers Mert Müldür aus und attackiert in dümmster Weise einen Trikubus. Dieser zerlegt daraufhin den Diskus in Einzelteile unter geschicktester Schonung der Besatzung. Moa Fernholm, die planetare Residentin Ohdners, nimmt Kontakt mit Zourrud auf, dem Oberbefehlshaber der Munuam, und klärt die Lage. Auch die Munuam wollen keine Eskalation. Die Besatzung der BYNGIL wird von der DILJA MOWAK aus evakuiert. Der Konflikt mit den Munuam ist damit fast beendet. Der Rechnerverbund Scil leistet bei all dem Unterstützung und ist froh, dass die Munuam sich zurückziehen werden, sobald FENERIK am DeColmar-System vorbeigeflogen ist und das alles, obwohl er selbst keinen Bioplasma-Anteil sein eigen nennt.

Addanc hat an Bord der LUCTU die Scharmützel mit den Munuam beobachtet und erteilt jetzt Gotjian den Befehl, eines von vier Chaofakta in einen unbelebten Bereich in interstellarer Nähe abzuschießen. Sie fügt sich widerwillig, aber sie versteht das Ganze nur als Warnschuss für die Raumschiffe der Galaktiker, die den Abschuss und seine Folgen aufgrund der Nähe zu beobachten imstande sein werden. Die LUCTU fliegt nun aus FENERIK hinaus in die Kluft und von dort aus in den Normalraum des DeColmar-Systems. Eine Funknachricht von Addanc wird abgesetzt. Er warnt die galaktischen Raumschiffe vor einem Angriff auf den Chaoporter und kündigt die Freisetzung eines Chaofaktums an. Dabei benennt er auch Reginald Bull als neuen Quintarchen und im Holo wird ein Bild von Anzu Gotjian gezeigt, wie sie in der speziellen Sextadim-Kanone Addancs den Auslöser drückt. Bull und Anzu werden somit – im Verständnis der zusehenden Galaktiker – als Verräter offenbart. Gotjian feuert nun die 6-D-Kanone ab.

Und es kommt anders als erwartet, während Marjan Hauwe einen Funkspruch ihres heimlichen Geliebten Ettel erhält. Dieser hat unter schwierigsten Bedingungen eine offizielle Beziehungserlaubnis erhalten. Aber beide sterben, denn das Chaofaktum materialisiert viel näher als erwartet im DeColmar-System. Erst zerstört es den sechsten Planeten Karragher, dann den Mond Mundilfari, dann Odhners Welt und schließlich die Sonne DeColmar. Von den 160 Millionen Bewohnern des Planeten werden nur zwei Millionen gerettet. Addanc, der Taucher hat mithilfe von Anzu Gotjian ein millionenfaches Blutbad angerichtet. Das Computer-Bewusstsein Scil verliert seine Sich-Selbst-Bewusstheit, da so viele seiner Komponenten durch den Angriff zerstört werden.

Anzu Gotjian verlässt schockiert die Kanone und geht nach einem fruchtlosen Gespräch mit Addanc an Bord der die LUCTU verfolgenden GNATOK. Der Quintarch hält es für erwiesen, dass wesentlich mehr Individuen in FENERIK und der Milchstraße durch die Abschreckungswirkung des Angriffs gerettet wurden als man vernichtet hat und er sieht Gotjians Aktion als den ersten Schritt für sie hin zur Quintarchin. Ruuman bringt sie dann zum Roten Stern Bulls und dort spricht man sich aus. Bull macht Gotjian nicht für die verheerenden Folgen des Angriffs verantwortlich. Diese macht sich aber trotzdem die schwersten Vorwürfe. Nach dem Pakt müssten eigentlich Meideina und Bull nun Gotjian töten, aber Bull und Meideina wollen das durchaus nicht, da sie die Hauptschuld bei Addanc sehen, der seine Diktatorenherrschaft hemmungslos ausgenutzt hat, bevor Bull sein Veto einlegen konnte. Gotjian glaubt nun, dass es das nun ist, unter dem Nabel von Zou Skost zu knien.

Innenillustration