Haus der Chimären

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Gebäude, siehe: Haus der Chimären (Gebäude).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3194)
PR3194.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Chaotarchen
Titel: Haus der Chimären
Untertitel: Im kosmischen Niemandsland – Perry Rhodan plant den Angriff auf den Chaoporter
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 4. November 2022
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Alaska Saedelaere, Alschoran, Eile, Weiche, Verweile, Klerwand Taggraun, Ebeneo Tolsan
Journal:

Nr. 198

Glossar: Alschoran; Parabegabung / Chaofakta; Sicht der Chaotarchen / Chaokosmokratische Chimäre / Fyroriisystem / Sextaferer / Yodor-Sphäre; Allgemeines
Zusätzliche Formate: E-Book,
Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Atlan, Alschoran und Perry Rhodan rekapitulieren die Geschehnisse um die Vertreibung der Chaosflotte aus der Yodor-Sphäre. Der Sextatronik der THANA gelang es kurz vor dem Zusammenprall mit dem Chaofaktum, den Kastellan auf das Yodoren-Schiff zu transferieren, auf dem Atlan und Rhodan schon waren. Während seines Aufenthaltes auf der LUCTU hatte Alschoran mentalen Kontakt mit Anzu Gotjian, die sich in einem Loyalitätskonflikt befindet und diese hat über etwas berichtet, was den beiden Galaktikern nicht gefallen wird: Addanc hat unbegrenzten Zugriff auf den Chaofaktenhort!

Man nimmt Kontakt mit Steward VII auf, dem Kontaktroboter von Mu Sargai. Man fordert, dass eine große gemischte Flotte von Terra, der Lemurischen Allianz, Arkon und Gatas in den Bauort der künftigen Kosmozitadelle einfliegen darf, um diese zu verteidigen, da Addanc höchstwahrscheinlich bald erneut mit einer noch größeren Chaosflotte angreifen wird. Mu Sargai stimmt der Forderung zu und beordert die Galaktiker gleichzeitig zum Planeten Tülasy innerhalb der Sphäre, wo es eine Kontaktstation der Yodoren gibt, die über eine Hyperfunkanlage verfügt, mit der man durch das Vektorinverter-Feld hindurchfunken kann.

Ein yodorisches Kobraschiff bringt die drei nach Tülasy und dort trifft man auf die Yodorin Klerwand Taggraun (eine Kontaktskeptikerin) und den terranischen Hauptbürgermeister Ebeneo Tolsan, der Port Angeles regiert, eine seit Jahrhunderten bestehende Künstlerkolonie. Letzterer ist den Ankömmlingen gegenüber aufgeschlossener als die Yodorin. Ein Gleiter bringt die Gruppe zur Hyperfunkstation, wo man einen verschlüsselten Funkspruch an Atlans Flaggschiff TRANTAGOSSA und die THORA absetzt. Diese sollen schnellstmöglich die Flotten zusammentrommeln. Danach zieht es Atlan in das berühmte Haus der Chimären, welches er aus früheren Zeiten her kennt.

Das Haus befindet sich in einem Wald auf einer Lichtung und ist eine 274 m durchmessende Rotunde von 183 m Höhe, der man sich nun nähert. Der Wald besitzt extrem stark abschirmende Eigenschaften in Bezug auf Technik, sodass man dort nur zu Fuß hingelangt. Man trifft am Eingang die drei Hüterinnen des Hauses Eile, Verweile und Weiche. Letztere bringt Besucher aus dem Haus, da man dort 31 Stunden lang Euphorie spürt, danach einen stetigen Abbau aller Kräfte erlebt und weitere 31 Stunden später abrupt stirbt. Das assoziiert Atlan mit der 62-Stunden-Frist nach Verlust eines Zellaktivators. Das Haus selbst ist von statuenhaften, skurrilen Chimären bevölkert und befindet sich in einem permanenten Wandel. Alschoran wird verboten, etwas anzufassen, aber in einem speziellen Raum entdeckt er einen blutroten Würfel und nimmt diesen in die Hand, nachdem Atlan und Rhodan diesen nicht einmal berühren konnten. Nun erscheint Weiche und verlangt von den vieren, das Haus zu verlassen, später könnten sie vielleicht zurückkehren. Man fügt sich diesem Befehl und verlässt das seltsame Haus wieder.

Dann meldet sich Farye Sepheroa von der RAS TSCHUBAI, die soeben in die Yodor-Sphäre einfliegt. Dem Ultratender MAGELLAN mit dem Wrack der PAALVAGUR verwehrt man aber den Einflug, woraufhin Atlan der Yodorin Taggraun mit Mu Sargai droht. Daraufhin darf auch der Tender einfliegen.

Auf der RAS gibt es nun eine große Konferenz, der auch Gucky, Icho Tolot, Iwán/Iwa Mulholland und nicht zuletzt Alaska Saedelaere und Gry O'Shannon beiwohnen. Man kommt zu dem Beschluss, dass ein Team mit der PAALVAGUR in den Chaoporter einfliegt, aber der Chaotreiber des Schiffs ist beschädigt und es gibt auch keinen Chaogator mehr an Bord. Deshalb wird man den Chaogator Hookadar aus dem Solsystem einfliegen, der sich im Gegensatz zu Apehei als echter Renegat herausgestellt hat. Ein zweites Team um O'Shannon und Saedelaere wird über den Primordialen Korridor eindringen, um Kontakt zu Haretemir Horizont herzustellen, der vielleicht weiß, wo sich die Steuerzentrale des Chaoporters befindet. Es ist dies das Quintarchische Navigatorium.

Antanas Lato, ein junger, aber bereits über alle Maßen berühmter Hyperphysiker und Dimensionologe berichtet folgendes: der stabförmige Perlokator, den Saedelaere vom Chaotekten Horizont erhalten hat, kann den Primordialen Korridor öffnen, aber nur in unmittelbarer Nähe von FENERIK, also muss man das zweite Team zunächst in die Nähe des Chaoporters bringen, um dann eindringen zu können.

Nun erscheint im Fyroriisystem der Raumer ZINASHBURC mit Spateese, dem Kammerherrn Mu Sargais, wodurch die Konferenz unterbrochen wird. Der Sorgore berichtet, dass das Haus der Chimären Hilfe benötigt, da es sich seiner Eingebüßten Gäste nicht mehr entledigen kann. Die Galaktiker könnten das Problem lösen und das Haus würde dann helfen, in FENERIK einzudringen. Atlan glaubt deshalb, dass das Haus über 6-D-Technik verfügt. Nach diesem kurzen Hinweis verabschiedet sich der Kammerherr wieder.

Man begibt sich nun wieder auf die Oberfläche des Planeten Tülasy. Nach der Durchquerung des isolierenden Waldes stellt sich den Besuchern ein bewaffnetes yodorisches Bataillon entgegen und droht mit tödlicher Gewalt, falls die Galaktiker nicht wieder verschwinden. Man macht diesen aber klar, dass man von den Haushüterinnen eingeladen wurde. Ebeneo Tolsan verkündet über eine aufgezeichnete Funkbotschaft, dass man die Yodoren im Fall einer Weigerung diese komplett von Tülasy verbannen wird. Das hilft. Atlan und seine Begleiter werden durchgelassen und begeben sich erneut zum Haus der Chimären.

Am Eingang übergibt Alschoran den blutroten Würfel an die Hüterin Verweile, die diesen hinunterschluckt. Sie gibt bekannt, dass auch Alaska Saedelaere willkommen sei, aber das Haus habe sich kürzlich stark verändert. Man solle also auf der Hut sein. Saedelaere plant, allein ins Haus zu gehen, da es ihn explizit gerufen hat, aber dann akzeptiert er die Begleitung durch Atlan, Alschoran und Rhodan. Man betritt also zu viert das Haus. Man erreicht eine verschlossene Metalltür, welche sich erst öffnet, nachdem der Maskenmann sein Gesicht ohne Maske an die Tür gepresset hat. Somit ist klar, dass Saedelaere es ist, von dem sich das Haus Hilfe erhofft. Durch seine jetzt düstere Atmosphäre zeigt es aber auch, dass es sich vor dieser Hilfe auch fürchtet.

An einer weiteren Tür muss man einen leicht verrosteten Roboter davon überzeugen, sich mit den Hüterinnen in Verbindung zu setzen. Dann lässt er das Team vorbei. In einem Saal mit Statuen verschwinden sukzessive die Gesichtskonturen der vier, aber das stellt sich als Versuch der Statuen heraus, Saedelaeres Gesicht ohne Maske und ohne Cappin-Fragment nachzuahmen. Man entkommt diesem Vexierspiel schließlich unbeschadet und gelangt an ein Meer unter zwei grünen Monden. Aus einer Entfernung nähern sich nun Gestalten. Alschoran kann diese überzeugen, das Team vorbeizulassen, aber dann erreicht man ein Wohnzimmer, in dem ein graublauhäutiger, humanoider Sammler die Erinnerungen seiner Gäste verbalisieren lässt, was diesen gleichzeitig die Lebensenergie entzieht. Atlan greift den Sammler an, der daraufhin sehr schnell seine Gestalt verändert. Die anderen drei greifen in den Kampf ein und so gelingt es, dieses gefährliche Zimmer durch eine weitere Tür zu verlassen.

Dann geht es durch einen Raum, dessen Boden sich sukzessive auflöst. Man springt wild durch den Raum von Bodenrest zu Bodenrest, um eine verriegelte hölzerne Tür zu erreichen. Diese geht nach innen auf, was das Team aber fast zu spät registriert. Man kann dem Raum gerade noch entkommen. Jetzt gelangt man in einen Bereich, der so erscheint wie das Haus der Chimären beim ersten Besuch. Unzählige Türen und Treppen, aber keine Statuen und auch keine Eingebüßten Gäste. Man teilt sich auf und blickt durch eine Tür nach der anderen. Das führt letztlich dazu, dass Atlan, Alschoran und Rhodan wieder vor dem Haus landen, während Saedelaere offenbar die richtige Tür gefunden hat und somit im Haus verschwunden bleibt.

Kurz zuvor hatte Saedelaere nun die Tür zum Unumkehrbaren Raum gefunden, dort wohin die Eingebüßten Gäste verschwunden sind. Saedelaere öffnet die Tür und im selben Moment tauchen die drei Haushüterinnen auf, während der Rest des Teams verschwindet. Die Hüterinnen klären Saedelaere über den Raum auf. Bisher haben sie jeden Gast verpasst, der die Tür öffnete, da der Unumkehrbare Raum jeden Gast schon verschlungen hatte, bevor sie sich materialisieren konnten. Den Hüterinnen zufolge ist Saedelaere mit seinem Cappin-Fragment und dem Anzug der Verheißung bestens gerüstet, um dem Raum zu widerstehen. So betritt Saedelaere diesen geheimnisvollsten aller Räume im Haus der Chimären. Es ist der Ereignishorizont des Hauses.

Dort drinnen ist es stockdunkel und so nimmt der Kosmische Mensch seine Maske ab und das Cappin-Fragment erleuchtet ihm den Weg. Überall im Boden und den Wänden sind unzählige Individuen vieler Spezies halb oder mehr eingesunken, alle sind blind und können somit nicht vom Cappin-Fragment des relativ Unsterblichen gefährdet werden. Es gelingt Alaska, die meisten der womöglich seit hunderten von Millionen Jahren Verschollenen davon zu überzeugen, ihm durch die zwischenzeitlich verschwundene und nun wieder präsente offene Holztür zu folgen, aber als er die Schwelle der Tür überschreitet, ist er allein und trifft nur auf die drei anderen seines Teams.

Nun tauchen wie bestellt nochmals die drei Haushüterinnen auf und berichten, dass der größte Teil der Eingebüßten Gäste das Haus jetzt verlassen hat und somit der Druck auf die Chimären stark nachgelassen hat, diese wirken schlagartig wie von einer tonnenschweren Last befreit. Da das Haus vor extrem langer Zeit bereits einmal Kontakt mit FENERIK oder dem Prototypen eines Chaoporters hatte, ist der Unumkehrbare Raum erst entstanden. Man wird auch in Zukunft nicht vermeiden können, dass Gäste verschwinden, aber es wird ebenfalls eine sehr lange Zeit dauern, bis das wieder zu einer Last für das Chimärenhaus wird. Die Haushüterinnen werden nun das Versprechen von Mu Sargai einlösen. Saedelaere kann bei einem einzigen weiteren Besuch im Haus mit dem Perlokator ein Tor in den Primordialen Korridor öffnen.

Man begibt sich geschlossen zur RAS TSCHUBAI und dann taucht die LEUCHTKRAFT auf. Es wird folgendes beschlossen: Rhodan wird mit Saedelaere in den Primordialen Korridor gehen. Atlan wird mit der PAALVAGUR von außen Einlass in FENERIK suchen. Da trifft es sich gut, dass die Kastellanin Baint den Chaogator Hookadar inzwischen mit ihrer Sextadim-Kapsel SHAI in die Yodor-Sphäre gebracht hat. Der auf der Kosmokratenwalze gefangene Quintarch Farbaud soll den beschädigten Chaotreiber des Schiffs der verblichenen Quintarchin Schomek reparieren, ohne zu bemerken, dass er damit den Galaktikern hilft – das ist Rhodans Plan. Soynte Abil, die derzeitige Kommandantin der LEUCHTKRAFT, stimmt dem zu und verkündet auf Nachfrage, dass der Status von Vetris-Molaud derzeit ungeklärt sei – er sei unzugänglich.

Innenillustration