Befehle des Bösen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 109)
A109 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der Plasma-Mutant (Band 1/9)
Titel: Befehle des Bösen
Untertitel: Terror auf Plophos – Menschen im Banne einer dunklen Macht
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Kerima Prosnerim, Bewin Valanta, Swart 70, Jalzaar Awrusch, Järk Fortun, Elena Houthan, Efkor Rongald
Handlungszeitraum: August 2842
Handlungsort: Plophos
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Im Juli 2842 wird in eine Transplantations-Klinik auf Plophos eingebrochen, ohne dass etwas gestohlen wird. Die Plophoser Kerima Prosnerim und Swart Tomoro Gransch-Bowger stellen jedoch nach ihren Operationen an sich aggressives Verhalten fest. Schließlich durchstreifen sie die Stadt und begehen überall Sabotage-Akte. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Träger von Transplantaten sprengen sie ein Gebäude der Regierung.

Eine Terroristin fällt in die Hände der Polizei, begeht jedoch Selbstmord, nachdem man eine Beeinflussung von außen festgestellt hat. Als Gransch-Bowger begreift, dass seine transplantierte Niere Schuld ist, stirbt er bei dem Versuch, sie mit einem Strahler zu zerstören. Kerima Prosnerim verletzt ihren transplantierten Arm, ohne jedoch ihren freien Willen zurückzuerlangen. Schließlich fällt sie in die Hände der Polizei.

Jalzaar Awrusch, der stellvertretende Obmann, weigert sich aus persönlichem Ehrgeiz, Mory Rhodan-Abro aufgrund der Vorfälle von einer Expedition zurückzurufen.

Handlung

Der Planet Plophos ist auf dem besten Weg, zu einem medizinischen Zentrum für Organ- und Extremitätenverpflanzungen in der Milchstraße zu werden. Dazu wurden zahlreiche Organbanken geschaffen, in denen Spenderorgane und menschliche Gliedmaßen aufbewahrt und in den hauseigenen Kliniken transplantiert werden.

Im Juli 2842 kommt es zu mysteriösen Einbrüchen in die Mayora- und Guerrigha-Organbank. Es wird seltsamerweise nichts gestohlen. Für Järk Fortun, den Leiter der Guerrigha-Organbank, ein Rätsel. Er sucht Jalzaar Awrusch, den Stellvertreter des Obmanns Mory Rhodan-Abro, auf, der von den Geschäften der Organbanken nicht gerade angetan ist. Fortun vermutet politische Kreise hinter den Einbrüchen.

Kerima Prosnerim und Swart 70 haben sich in der Mayora-Organbank einer Transplantation unterzogen. Kerima erhielt einen neuen Unterarm, Swart 70 eine neue Niere.

Die junge Frau bemerkt in den nächsten Tagen Veränderungen an sich. Sie ist vergesslich, nervös und wird immer aggressiver. Sie trennt sich im Streit von ihrem Freund Bewin Valanta. In ihren Gedanken machen sich Befehle der Zerstörung breit. Die Wohnungseinrichtung fällt Kerimas Wut zum Opfer.

In der nächsten Nacht wird Kerima Prosnerim von den drängenden Impulsen geweckt. Sie verlässt ihre zerstörte Wohnung und begibt sich auf eine belebte Einkaufsstraße. Dort zerstört sie mit einem Säurefläschchen das Schaufenster eines Geschäfts. Beim Bersten der dicken Panzerglasscheibe werden Passanten verletzt. Damit nicht genug, beschädigt sie ein Personenförderband, ein Fahrzeug und beschädigt ein Automatenrestaurant. Dadurch ruft sie Chaos hervor. Sie stiehlt ein Fahrzeug und tötet bei einer zufälligen Kontrolle einen Polizisten.

Die immer stärker werdenden Suggestivimpulse leiten Kerima in eine Lagerhalle am Rand von New Taylor, wo sich bereits andere Personen ohne eigenen Willen aufhalten. Auch Swart 70 kommt in die Halle. Die insgesamt vierzehn Beeinflussten werden von vier auftauchenden Männern über einen Terroranschlag, den sie verüben sollen, instruiert. Ziel ist das Blaustern-Gebäude.

Um Punkt vier Uhr morgens stürmen die vierzehn Beeinflussten, bewaffnet mit Impulsstrahlern, das Gebäude. Unbehelligt erreichen sie den großen Sitzungssaal im Zentrum des Gebäudes. Swart 70 versteckt hier eine Bombe. Dann wenden sich die Attentäter zur Flucht. Schwerbewaffnete Polizisten in Schutzanzügen, unterstützt von gepanzerten Gleitern, haben das Blaustern-Gebäude umstellt. Von Mordimpulsen gedrängt, eröffnen die Attentäter tödliches Strahlfeuer auf die Polizisten. Im Gegenfeuer verlieren einige der Attentäter ihr Leben. Swart 70 und Kerima Prosnerim gelingt es zu entkommen.

Efkor Rongald, ein Major der Polizei, zieht Bilanz: Vier tote, acht verletzte Polizisten, zwei tote und zwei verwundete Regierungsangestellte, zwei tote Saboteure, ein durch eine Explosion zerstörter Sitzungssaal, eine gefangene Attentäterin. Elf Frauen und Männer sind der Polizei unerkannt entkommen.

Die Polizei findet heraus, dass die beiden toten Saboteure und die gefangene Frau kürzlich Patienten einer Organbank gewesen sind.

Kerima Prosnerim und Swart 70 verstecken sich in der Wohnung der jungen Frau. In kurzen Momenten gelingt es den beiden, die suggestiven Impulse zurückzudrängen. Sie vermuten, dass die Niere und der neue Arm Ausgangspunkt der Beeinflussung sein müssen. Swat 70 will das Problem an der Wurzel packen. Er versucht, mit einem Impulsstrahler die implantierte Niere zu entfernen. Swart 70 stellt den Strahler auf Dauerfeuer. Der Strahl frisst sich in den Körper. Swart taumelt auf die Terrasse und stürzt über die Abgrenzungsmauer in den Tod.

Die Suggestivimpulse hämmern auf Kerima Prosnerim ein. Sie darf sich auf keinen Fall der Polizei stellen. Auch sie greift sich einen Impulsstrahler und zielt auf ihren rechten Unterarm. Da stürzt Bewin Volanta, der Freund der Frau, in die Wohnung. Kerima schießt auf ihn, doch er strauchelt über ein Trümmerstück. Das rettet ihm das Leben. Seine Freundin stürmt aus der Wohnung zum Dach des Hauses. Bevor sie Selbstmord begehen kann, wird sie von einem Polizisten paralysiert.

Bei einer Lagebesprechung wird Jalzaar Awrusch mit der Forderung konfrontiert, die Organbanken unter staatliche Kontrolle zu stellen. Awrusch lehnt das jedoch ab, da er keine eindeutige Schuld der Kliniken am Anschlag auf das Blaustern-Gebäude feststellen kann. Er muss zugeben, dass die Behörden über die Hintergründe weiter im Dunkeln tappen. Mory Rhodan-Abro, die sich mit ihrem Mann auf einer Expedition in ein fernes Sonnensystem befindet, über die Vorfälle zu informieren, hält er zum gegenwärtigen Zeitpunkt für nicht notwendig. Er will den Fall, hinter dem er eine politische Verschwörung vermutet, selbst lösen.