Der Zeitgast

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2876)
PR2876.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Sternengruft
Titel: Der Zeitgast
Untertitel: Tief im Torus V – auf den Spuren eines kosmischen Verbrechens
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 30. September 2016
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Cuttra Yass, Attilar Leccore, Der Advokat, Xervan, Laccess, Astirra As-Karrok
Handlungszeitraum: Juli 1522 NGZ
Handlungsort: Orpleyd
Report:

Ausgabe 503

Glossar: Catiuphat / Commentum / Dakkar-Spanne / Erratische / Mnemo-Präsenz / Orakel der Tiuphoren
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Als Perry im Jahr 1522 NGZ in der Galaxie Orpleyd ankommt, muss er feststellen, dass diese von einem Geheimnis umgeben wird. Um es zu ergründen, wird Perry Rhodan DER ZEITGAST. Tief im Torus V stößt er auf den Spuren eines kosmischen Verbrechens.

Handlung

Die tiuphorische Flotte hat die Peripherie der Galaxie Orpleyd erreicht. Caradocc Maxal Xommot erhält die Meldung, dass mit Orpleyd etwas nicht stimmt: Die Galaxie hat nur einen Bruchteil der für einen Zeitraum von 20 Millionen Jahren veranschlagten Strecke zurückgelegt, ergo ist sie 3000 Lichtjahre von der Position entfernt, an dem sie sich den Extrapolationen zufolge befinden müsste. Außerdem rotiert Orpleyd zu langsam.

Zusätzlich gibt es Spannungen: Nicht alle Vergangenheits-Tiuphoren vertrauen ihren Artgenossen von der SHEZZERKUD, zumal völlig unklar ist, wer den Oberbefehl übernehmen soll. Cuttra Yass, Besatzungsmitglied der CIPPACOTNAL und einer von mehreren Bewerbern um den infolge Paqar Taxmapus Beförderung vakant gewordenen Posten eines Orakel-Pagen, bezweifelt sogar die Echtheit des Rufs zur Sammlung. Yass misstraut Taxmapu, er empfindet ihn als unecht und fürchtet ihn. Er betrachtet das neue Orakel selbst dann noch als Feind, als Taxmapu Yass als Orakel-Pagen auswählt.

Tatsächlich läuft Attilar Leccore, der nach wie vor als Taxmapu lebt, Gefahr, sich in der fremden Identität zu verlieren. Er hat Yass nominiert, weil der junge Tiuphore die beste Wahl war – Leccore hat also im Sinne der Tiuphoren gehandelt. Als Taxmapu ist er für die Ausbildung des neuen Orakel-Pagen zuständig. Da er von Xommot genötigt wird, endlich seinen angestammten Platz im Orakel-Käfig der Zentrale einzunehmen, muss Leccore den Auszubildenden dem Selbststudium überlassen. Er gibt Yass den Auftrag, sich mit Möglichkeiten der Rückholung von Geistkomponenten aus dem Catiuphat zu beschäftigen.

Zufällig entdeckt Yass dabei die Leichen Perry Rhodans und Pey-Ceyans. Den Zellaktivator des Terraners hätte er gern für sich selbst, aber als er sich endlich sorgfältig genug vorbereitet hat, um den Chip zu entfernen, wird er vom Orakel in flagranti ertappt. Leccore spielt ihm vor, dieser Vorfall sei Bestandteil einer Prüfung, die Yass nunmehr bestanden habe. Leccore behauptet, er habe den jungen Mann auf diese Weise für das Projekt interessieren wollen, das wichtig sei, denn das Catiuphat sei gefährdet. Störende Elemente müssten extrahiert werden, statt von den Trostreichen in den äußersten Torus verbannt zu werden. Leccore ködert Yass mit der Aussicht auf den Ruhm, der mit der Rettung des Catiuphats verbunden sei. Fortan arbeiten die beiden zusammen an der Rückführung der Larin und des Terraners in die inzwischen wieder lebensfähigen Körper.

Perry Rhodan wird beim Vorstoß in die tieferen Schichten des Catiuphats von einem Trostreichen abgefangen, kann diesen aber durch eine Kindheitserinnerung vom Skifahren überlisten: seine Wurmgestalt schrumpft und er zieht ab. Im dritten Torus benimmt sich Rhodan dann zu auffällig. Er wird attackiert und stürzt ab. Ein Geistwesen, das sich als der Advokat bezeichnet, mildert seinen Sturz. Rhodan hält den Advokaten für einen sehr alten Erratischen. Der wiederum erkennt den Nachhall einer »Urkunde« an Rhodan (hierbei handelt es sich um einen Überrest der Ritteraura) und kommt zu dem Schluss, Rhodan sei ein »Gerechter«. Deshalb erfüllt der Advokat Rhodans Wunsch und führt ihn in den fünften Torus. Obendrein schickt er ihn auf eine Geistreise in die Zeit vor der Erlösung der Tiuphoren von der planetengebundenen Existenz.

Rhodan findet sich im Körper eines Tiuphoren auf Tiu wieder, der Urheimat aller Tiuphoren im Doppelsonnensystem Lichfahne. Ihre Welt wird als Müllhalde missbraucht. Eine im giftigen und radioaktiven Abfall dahinvegetierende Tiuphorengruppe flieht, als ein Raumschiff Schrott ablädt. Rhodan rettet das zurückbleibende kleine Mädchen Astirra aus Lebensgefahr und wird von der Gruppe aufgenommen. Von Astirras Großvater, dem Orakel Xervan As-Karrok, erfährt er, dass die Tiuphoren vor 150 Jahren die überlichtschnelle Raumfahrt entwickelt und dadurch die Gyanli auf sich aufmerksam machten. Diese über zwei Meter großen humanoiden Amphibienwesen sind die despotischen und machtbesessenen Herren Orpleyds. Ihr Staatswesen, die Kohäsion, nimmt alle von raumfahrenden Kulturen bewohnten Planeten in Besitz. Als Gyan-Operatoren bezeichnete Statthalter kontrollieren Wissen und Technik. Wissenschaftler und Intellektuelle aller Völker werden von der so genannten Restriktion reglementiert oder gar ausgeschaltet. Gyan-Operator von Tiu ist der besonders sadistisch veranlagte Koykonol. Neuerdings mischt auch ein hochrangiger Gyanli namens Ongyand mit.

Seit der Besetzung ihrer Heimatwelt durch die Gyanli ist das Leben der Tiuphoren zu einer erbärmlichen Existenz verkommen: Als einziger Ausweg gilt das Phat, eine jenseitige Welt. Seit Jahrzehnten verbreitet sich unter ihnen dieser Mythos, dem zufolge man sich mit Hilfe von Schamanen nach dem Tod mental an den Strukturen eines andersartigen, höheren Raumes festkrallen und somit auf einer geistigen Ebene weiterleben kann. Manche Tiuphoren, darunter eben das Orakel Xervan As-Karrok – der den Sammler prophezeit, um seiner Gruppe Hoffnung zu geben – sehen dies skeptisch als religiöse Fiktion.

Eines Tages erscheint wirklich der Sammler Zimu Miacylloc, der in der Lage sein soll, Tiuphoren ins Phat zu geleiten. Rhodans Gruppe reist mit ihm zur Hauptstadt Tonhuon. Dort halten sich zwei Tiuphoren auf, die ihrem Volk die Rettung bringen sollen: Das alte Orakel Pfaunyc Tomcca und der begnadete Wissenschaftler Catccor Turrox. In der Stadt läuft die Gruppe zwei Orthodox-Operatoren (OrthOp) der Gyanli in die Arme. Sie schießen Miacylloc mit Traktatoren nieder. Eine solche Waffe ist eine Mischung aus Harpune und Schmerzinduktor. Miacylloc soll durch Qualen gezwungen werden, den Aufenthaltsort der beiden Retter zu verraten. Rhodan greift mit Dagor-Kampfkunst ein und schaltet die Gyanli aus. Danach wird er mit der Option einer baldigen Fortsetzung der Geistreise vom Advokaten aus dem »Anderswo« entlassen.

Am 27. Juli 1522 NGZ unterhalten sich Rhodan und Leccore über ihre jüngsten Erlebnisse. Im Zusammenhang mit der Abbremsung Orpleyds hat Leccore den Begriff subtemporale Zäsuren aufgeschnappt. Der TLD-Chef hat gute Nachrichten. Pey-Ceyans ÜBSEF-Konstante wurde aus dem Sextadim-Banner extrahiert und in den Körper zurückgeführt. Es geht ihr gut. Yass ist bereits ihrem Charme verfallen. Rhodans Geist könnte ebenfalls in den Körper versetzt werden. Aber eine Rückkehr ins Catiuphat wäre danach wahrscheinlich ausgeschlossen. Deshalb verzichtet Rhodan vorerst auf die Extrahierung. Er will zuerst mehr über die Vergangenheit der Tiuphoren erfahren.

Innenillustration