Herren der PAN-THAU-RA

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 895)
PR0895.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Herren der PAN-THAU-RA
Untertitel: Die „Suskohnen“ am Ziel – im Kampf mit den Ansken
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Konter Damm, Körter Bell, Alaska Saedelaere, Ganerc-Callibso
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: PAN-THAU-RA
Risszeichnung: Raumjäger Typ Topsid AL7/NIL
(Abbildung) von Oliver Scholl
Computer: Quantengefahr!
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 105

Handlung

Die vermeintlichen Suskohnen um Perry Rhodan-Danair stoßen immer weiter in das Gebiet der Ansken vor. Bis auf einige kleinere Handgemenge werden sie, sehr zu ihrer Verwunderung, nicht angegriffen. Bei einer kleineren Auseinandersetzung zieht sich Orbiter Zorg aus dem Kampfgeschehen zurück. Zwar kann er seine Zurückhaltung damit begründen, einem friedfertigen Volk anzugehören, dennoch steigt bei den Terranern das Misstrauen. Der Versuch, weitere Informationen über den Fährotbrager zu erhalten, schlägt fehl, und Atlan kommt die Idee, dass im Inneren des Raumfahrzeuges eine Bombe versteckt sein könnte. Da man der Hauptleitzentrale immer näher kommt, beschließt Rhodan, seine versprengten Truppen wieder zu einer zu vereinigen.

Derweil tritt Alaska Saedelaere mit Augustus durch den vom K-2 manipulierten Transmitter, in der Hoffnung, sein Cappin-Fragment auf ihn übertragen zu können. Doch Alaska kommt nicht bei der Empfangsstation an. Kytoma unterbricht den Transmittersprung und nimmt mit ihm Kontakt auf. Sie erteilt dem Zellaktivatorträger den Auftrag, nach Kemoauc zu suchen, damit der ehemalige Mächtige ihr und ihrem Volk wieder einen Anker im Universum Saedelaeres geben könne. Der Kontakt bricht ab, und Alaska befindet sich wieder in der Ausgangsstation seines Sprungs. Augustus ist zwar betrübt darüber, dass das Experiment fehlgeschlagen ist, doch das Cappin-Fragment verhält sich wieder normal. Saedelaere und Augustus schließen wieder zu den übrigen Terranern auf, wo der K-2 die Befürchtung, im Fährotbrager befinde sich eine Bombe, entkräftet. Im Raupenfahrzeug befindet sich tatsächlich ein Schaltelement, das alle Daten über die PAN-THAU-RA gespeichert hat. Offensichtlich soll das Schaltelement die Zentrale wieder unter die Kontrolle des LARD bringen.

Bei den Ansken hat der Anführer Körter Bell derweil mit Problemen zu kämpfen. Konter Damm hat ein altes Laboratorium entdeckt und sich dort unerlaubt umgesehen. Körtel Bell stellt den Frevler und verurteilt ihn zum Tode. Jedoch soll Konter Damm nicht erschossen werden, sondern den Suskohnen eine Nachricht überbringen. Das, so meint Körter Bell, kommt einem Todesurteil gleicht. Doch der Aufständische fügt sich nicht in sein Schicksal und greift den Anführer der Ansken an. Die Leibwächter können Körter Bell beschützen, und Konter Damm ergreift die Flucht. In dem Wissen, dass der Anske, auf sich allein gestellt, verloren ist, lässt Körter Bell ihn laufen.

Konter Damm wendet sich an die Terraner. Rhodan erkennt schnell, dass es sich bei ihm um einen abtrünnigen Ansken handelt. Atlan erinnert sich, dass er ähnliche Wesen in der Nähe von First Impression gesehen hat. Obwohl die Kommunikation nur über Zeichensprache erfolgt, zeigt Konter Damm den Terranern, wo sich Überwachungskameras befinden, und wie sie in die Hauptleitzentrale kommen. Kurz bevor die Gruppe ihr Ziel erreicht, wird Konter Damm durch einen von Körter Bell geschickten Scharfschützen ermordet. Für die Schutzschirme der Terraner stellt seine Waffe keine Bedrohung dar, so wird der Angreifer gefesselt, und die vermeintlichen Suskohnen setzen ihren Weg fort, bis sie auf eine Gruppe von Ansken treffen, die den Korridor verbarrikadiert. Da Rhodan unnötiges Blutvergießen vermeiden will, ersinnt er einen Plan: Ein Großteil der Suskohnen soll die insektoiden Ansken in ein Scheingefecht verwickeln, während er sich mit einer kleinen Gruppe an der Barrikade vorbei schleichen und den Fährotbrager in die Zentrale bringen will. Der Plan scheint aufzugehen. Kurz vor der Zentrale nimmt der Fährotbrager Fahrt auf, so dass die Terraner ihm nicht hinterherkommen. Rhodan gibt den Robotern des LARD noch den Befehl, einen Funkspruch an das LARD und die 1-DÄRON (und damit auch an die SOL) abzusetzen, welcher besagt, dass sie sich in der Zentrale der PAN-THAU-RA befinden und von Ansken eingekesselt sind. Auch die Information, dass die Ansken aus der Nähe First Impressions stammen, wird weitergegeben. Zu Rhodans Überraschung setzen die Roboter den Funkspruch auch wirklich ab. Danach erteilen sie ihm jedoch den Befehl, unverzüglich zum LARD zurückzukehren. Doch Rhodan weigert sich, dem Befehl nachzukommen. Das wäre ohnehin nicht möglich, denn mittlerweile sind die Terraner von den Ansken eingekesselt.

An Bord der BASIS kommt Hytawath Borl derweil der Gedanke, Demeter könne unbewusst über die Fähigkeit verfügen, sich andere hörig zu machen. Er befürchtet, die Liebe, die er für sie empfinde, sei nichts weiter als eine paranormale Beeinflussung. Er unterbreitet Payne Hamiller den Vorschlag, ihn und sich untersuchen zu lassen, um das Rätsel aufzuklären, doch dieser lehnt ab, weil er Borls Idee für ein Hirngespinst hält.

Unterdessen ist Ganerc-Callibso auf den Weg zur EBENE, dem mittlerweile zerstörten Treffpunkt der sieben Mächtigen. Er hofft, dort Hinweise auf den Standort der für diesen Sektor zuständigen Materiequelle zu finden. Was er vorfindet, überrascht ihn sehr. Der Zeitlose entdeckt, dass die Ebene rekonstruiert wird. Von den »Bauarbeitern« holt er sich die Erlaubnis, ein Trümmerstück zu untersuchen. Bei der Untersuchung eines Trümmerstücks aktiviert er eine Warnvorrichtung der Kosmokraten. Eine Stimme teilt ihm mit, er habe einen Frevel begangen und würde aus dem Bund der Mächtigen ausgeschlossen. Seine Kosmische Burg könne er nicht mehr betreten. Mit dem Wissen, dass es sich um eine leere Drohung handelt, da der Bund der Zeitlosen längst nicht mehr existiert, macht sich Ganerc-Callibso auf den Weg zu seiner kosmischen Burg. Als er die Koordinaten erreicht, trifft ihn der Schock: seine Kosmische Burg ist verschwunden. Er kann sie nicht mehr betreten.