Facetten der Ewigkeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 892)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Facetten der Ewigkeit
Untertitel: Die Loower im Solsystem – es geht um Krieg oder Frieden
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Hergo-Zovran, Julian Tifflor, Ronald Tekener, Jennifer Thyron, Goran-Vran, Boyt Margor
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: Terra
Report:

Ausgabe 36: Verlöschende Sterne

Computer: Hyperentropische Oszillationen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 103

Handlung

Mit 18.000 Raumschiffen erscheinen die Loower am Rand des Solsystems, um von den Terranern die Herausgabe eines Objekts zu verlangen, das sie als Auge bezeichnen. Julian Tifflor schickt eine Delegation unter der Führung von Ronald Tekener und Jennifer Thyron los, um zu verhandeln. Ein einzelnes Schiff der Loower, die THAMID mit Hergo-Zovran, dem Befehlshaber der Flotte an Bord, fliegt in das Solsystem ein, um sich mit der terranischen Delegation zu treffen. Ebenfalls an Bord befindet sich außer den Loowern allerdings auch das machtbesessene Plasmawesen von Alkyra II, eine mit starken Suggestivkräften ausgestattete Duade.

Der verbrecherische Gäa-Mutant Boyt Margor, der sich mittlerweile in einer Hyperraumblase versteckt, die er unter Zuhilfenahme des Auges errichtet hat, verfügt über ein Netzwerk von Paratendern, das bis in höchste Regierungskreise reicht. Homer G. Adams hat die Aufgabe übernommen, die Organisation des Mutanten zu sprengen. Zur Seite steht ihm dabei das Trio aus der Provcon-Faust, das es sich zum Ziel gesetzt hat, dem Treiben von Margor ein Ende zu setzten. Dun Vapido der Psi-Analytiker, Eawy ter Gedan das Relais und Bran Howatzer der Pastsensor suchen den Psioniker Dentrov Quille, einen Paratender, auf, um Boyt Margor eine Warnung zukommen zu lassen. Nur Minuten, nachdem sie die Wohnung Quilles verlassen haben, taucht Margor überraschend auf und nimmt den Psioniker mit in sein Versteck im Hyperraum. Die kugelförmige Blase hat einen Durchmesser von 80 Metern und ist durch Formenergie in zehn Decks unterteilt. Margor erklärt dem sichtlich verdutzten Quille, dass es sich mitnichten um ein Versteck, sondern um seine neue Operationsbasis handelt. Nachdem er ihn darauf hingewiesen hat, dass er bald noch eine weitere Blase erschaffen will und nicht im Traum daran denkt, das Auge den Loowern auszuhändigen, bringt er Quille in seine Wohnung zurück mit der Instruktion, zum Schein auf das Angebot der anderen Gäa-Mutanten einzugehen.

Ronald Tekener und Jennifer Thyron sind mittlerweile auf dem Schiff der Trümmerleute eingetroffen und haben den Versuch der Duade, die Delegation suggestiv zu beeinflussen, gespürt. Doch die Verhandlungen lassen sich gut an, wenn es auch einige Verständigungsschwierigkeiten gibt, die aus dem Umstand entspringen, dass die Loower eine Hemmung entwickelt haben, zu weniger entwickelten Völkern über interne Probleme zu sprechen. Das entelechische Denken verhindert Kommunikation zu bestimmten Themen. Nur die Türmer sind in der Lage, diese geistige Schranke zu durchbrechen. Hergo-Zovran gehört zu dieser Gruppe. Diese Tatsachen werden während der Verhandlung klar. Hergo-Zovran erzählt den interessiert zuhörenden Terranern die Geschichte des Auges und erwähnt auch die Vermutung der Loower, hinter den Terranern stehe eine höhere Macht. Denn nach den Berechnungen der Trümmerleute hätte sich auf Terra bis zu diesem Zeitpunkt niemals eine so hochentwickelte Zivilisation entwickeln können, wie sie nun vorherrscht.

Doch kommen die Verhandlungen zu einem abrupten Ende, als Ronald Tekener die Loower darüber in Kenntnis setzt, dass sich das Auge in den Händen eines Verbrechers befindet. Das Konzept des »Verbrechens« erschließt sich dem Anführer der Fremden nicht, und er verlangt nochmals nachdrücklich die Herausgabe des Objekts, da er sich nicht vorstellen kann, das ein Mitglied des terranischen Volkes gegen die Interessen des ganzen Volkes verstößt und das Auge nicht einfach auf Befehl des Ersten Terraners hergibt. Beim Verlassen des Schiffs verspüren die Delegationsmitglieder noch einmal die drängenden Suggestivimpulse der Duade, und Ronald Tekener ahnt die Gefahr, die von dem Plasmawesen ausgeht.

Wenig später nehmen die Schiffe der Loower Fahrt auf und treten alle gemeinsam in den Hyperraum ein, um sich dann beim Wiederaustritt über das gesamte Solsystem zu verteilen. Allein 10.000 Schiffe haben sich in der Nähe von Terra und Luna positioniert. Eine unverkennbar machtvolle Drohung. Später massiert sich die Flotte in der Nähe des Mars.

Die drei Gäa-Mutanten reden derweil auf den Paratender Quille ein, der sich jedoch im Bewusstsein der Macht Boyt Margors im Stillen amüsiert und nicht daran denkt, auf die Forderungen einzugehen. Als sein Meister ihn wieder mit in die Hyperraumblase nehmen will, verschwindet Quille im Hyperraum, ohne eine Spur zu hinterlassen. Das bringt Margor auf den Gedanken, sich auf ähnliche Weise eines Menschen zu entledigen, der ihm gefährlich werden könnte. Der »Idiot« Niki Saint Pidgin, der in der Vergangenheit überschüssige Psi-Energie von Boyt Margor aufnahm, wird zunehmend lästig. Als er Niki auf die gleiche Weise verschwinden lassen will wie Quille, erschafft er eine zweite Blase, aber Niki ist noch da. Margor beschließt daraufhin, ein Experiment durchzuführen und mittels des Auges auch andere Planeten zu erreichen. Als sie beide plötzlich auf Saint Pidgin, der geliebten Heimat von Niki, erscheinen, flieht dieser vor Margor, dessen wahre Natur er inzwischen erkannt hat, in einen Korkwald und gelangt so in Sicherheit.

An Bord der THAMID, dem Verhandlungsschiff der Trümmerleute, hat sich die Duade inzwischen befreit und geteilt. Durch die Teilung schafft dieses machthungrige Wesen das Unglaubliche und dringt in das loowerische Tiefenbewusstsein ein, um die Besatzung des Raumschiffs zu versklaven. Goran-Vran kämpft verzweifelt gegen die Beeinflussung, als er merkt dass der Psi-Neutralisator von einem übernommenen Loower abgeschaltet wurde. Im letzten Moment gelingt es ihm, den Bug mit der Duade abzusprengen und zu vernichten. Allerdings bringt ihm das nicht das erhoffte Lob, sondern eine Rüge des Befehlshabers ein, der ihm mitteilt, er habe nicht entelechisch gehandelt, da es genügt hätte, den Neutralisator wieder einzuschalten und anschließend zu versiegeln. Somit hätte die Duade dem loowerischen Volk weiterhin zur Verfügung gestanden. Goran-Vran degradiert ihn und hält ihm vor, dass er noch nicht die nötige Reife besitzt.

Die loowerischen Raumschiffe landen auf dem Mars. Hergo-Zovran verkündet einen Sieg, denn die passive Haltung der Terraner sei Zeichen der Aufgabe. Nun wollen die Loower auf dem Mars eine Neunturmanlage errichten, um den Quellmeister Pankha-Skrin herbeizurufen. Sie beginnen sofort mit dem Bau. Hierbei sprengt sich der unglückliche Goran-Vran durch eine Verkettung widriger Umstände in die Luft und verliert sein entelechisches Bewusstsein, überlebt aber knapp.

Julian Tifflor entdeckt den Zusammenhang zwischen der vom Konzept Kershyll Vanne in der Vergangenheit entdeckten Neunturmanlage aus Trümmern auf dem Planeten Houxel und der auf dem Mars errichteten Anlage als erster und teilt seine Vermutung Ronald Tekener mit. Tatsächlich werden immer mehr Gemeinsamkeiten deutlich. Wie im Bericht des 7-D-Mannes Kershyll Vanne und der Kelosker beschrieben, benutzen auch die Loower bevorzugt orangefarbenes Licht und suchen offensichtlich seit langem ein bestimmtes Objekt im gesamten Universum.

Die Terraner laden die Loower ein, die Erde zu besuchen, um die Verständigungsschwierigkeiten auszuräumen. Doch leider kommt es nach der Landung auf der Erde beim Verlassen des Schiffs der loowerischen Delegation zu heftigen Protestkundgebungen. Der Besuch der Fremden entwickelt sich für die Organisatoren zum Desaster. Überall werden fremdenfeindliche Demonstrationen durchgeführt, Kinder in den Schulen brechen in Tränen aus, ältere Kinder reagieren aggressiv auf die geflügelten Wesen. Alles Dinge, die der Intention zuwiderlaufen, den Loowern ein friedliches und freundliches Terra zu präsentieren. Auf dem Mars wächst derweil die Neunturmanlage. Einige Agitatoren auf Terra fordern sogar dazu auf, der Erde den Rücken zu kehren und wieder in die Provcon-Faust zu fliehen.

Die Terraner haben plötzlich den Stützpunkt eines fremden Volkes im heimischen Solsystem zu verkraften. Hergo-Zovran macht unmissverständlich klar, dass die Flotte erst wieder abzieht, wenn das Auge in seinem Besitz ist. Von vielen Menschen werden die Loower mit der Bedrohung durch das Konzil gleichgesetzt. Die Trümmerleute hingegen fragen ganz offen, ob die Terraner ihre Kinder zum Hass gegen alles Fremde erziehen. In dieser Situation bietet Mutoghmann Scerp die Unterstützung der GAVÖK an. Julian Tifflor sieht jedoch ein Eingreifen der GAVÖK für zu verfrüht an.

Seit Millionen von Jahren suchen die Trümmerleute nun nach dem Schlüssel zur Materiequelle. Deshalb sind sie nicht gewillt, mit leeren Händen abzuziehen.