Überfall der Malgonen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 888)
PR0888.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Überfall der Malgonen
Untertitel: Die Welt des LARD in Gefahr – die Ungeheuer kommen
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Morgdähn, Kershyll Vanne, Fellmer Lloyd, Sternack, Narbonner, Zaaja
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: Quostoht
Report:

Ausgabe 35: Struktur in der Unendlichkeit

Computer: Pendler zwischen Universen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 104

Handlung

Quostoht: Sternack, ein junger Wynger, der von der Allmacht des LARD nicht vollkommen überzeugt ist, wird von einem Ungeheuer mit dreieckigem Korpus und drei Armen angegriffen. Das Ungeheuer wirkt leicht desorientiert und so kann Sternack es besiegen, indem er ihm eine übergroße Nuss an den Kopf wirft. Als er siegreich in seine Heimatstadt zurückkehrt, hört er, wie der Spötter Narbonner die Dorfbewohner auf den Kampf gegen die Malgonen, wie er die Angreifer nennt, einschwört. Alle Wynger Quostohts sollen an der Blassen Grenze Position beziehen und die Angreifer abwehren. Da dieser Befehl direkt vom LARD kommt, gibt es keine Widerworte. Ein Konvoi fliegt zum befohlenen Treffpunkt in der Nähe Westends, das am anderen Ende Quostohts liegt.

Das LARD ist durch den Überfall der Malgonen so beschäftigt, dass es sich nicht um die zurückgekehrte Mission der Suskohnen kümmern kann. Es hat vor, sie in ihrem Raumschiff, der 1-DÄRON, so lange warten zu lassen, bis der Angriff der Malgonen abgewehrt ist. Den vermeintlichen Suskohnen an Bord der 1-DÄRON zehrt die Warterei an den Nerven. Perry Rhodan beschließt, Morgdähn abzulenken und ein Einsatzkommando hinüber zur PAN-THAU-RA zu schicken. Während Morgdähn durch vorgetäuschte technische Probleme abgelenkt wird, setzt sich ein Einsatzkommando, bestehend aus Kershyll Vanne, Fellmer Lloyd, Thelmer Jakkonen, Elv Moorgan und Thagmar, zum Sporenschiff Bardiocs ab. Die Kosmopsychologin Thagmar findet schließlich eine Möglichkeit, ein Schott zu öffnen. Das Team dringt in die PAN-THAU-RA ein.

In Quostoht erreichen derweil die tapferen Wynger ihr Ziel. Da dieses in der verbotenen Zone liegt, sind die weniger tapferen schon zurückgeblieben. Die Malgonen sollen am Eingang eines Tunnels abgewehrt werden. Die junge Wyngerin Zaaja bricht zusammen mit Porsekker-Zwei, einem Wynger, der sich – ganz gegen die üblichen Regeln – nach seinem Vater benannt hat, auf, um die Kämpfer mit Munition zu versorgen, kommt aber kurz darauf vollkommen blass zurück. Sternack fliegt zu der Stelle, von der Zaaja gekommen ist, und erblickt ein Bild des Grauens. Unzählige tote Wynger liegen auf dem Feld. Offensichtlich wurden sie von den Malgonen überrannt. Die Notwendigkeit des Kampfes wird Sternack so auf schmerzliche Weise klar. Er belädt seine Flugschüssel mit Steinen und kehrt zu seinen Mitkämpfern zurück. Diese sind von seinen Berichten zwar schockiert, sehen aber auch keine Alternative zum Kampf.

Zu diesem kommt es jedoch nicht. Der erwartete Ansturm der Malgonen bleibt aus. Nach zwei Tagen des untätigen Wartens beschließen Sternack, Narbonner und Porsekker-Zwei, den Tunnel zu durchqueren, weil sie hoffen, jenseits des Durchgangs Waffen zu finden. So verlassen die drei Wynger Quostoht, nur um draußen enttäuscht feststellen zu müssen, dass die Umgebung für Wynger lebensfeindlich ist. Der mentale Druck lastet stark auf ihnen. Enttäuscht beschließen sie umzukehren. Doch eine automatische Verteidigungsanlage erkennt sie nicht als berechtigt an, Quostoht zu betreten. Porsekker-Zwei geht im Feuer des Abwehrturms zu Grunde, Sternack und Zaaja gelingt die Flucht. Der Rückweg zur Heimat scheint ihnen jedoch versperrt.

Kershyll Vanne und Fellmer Lloyd dringen mit ihren Begleitern weiter in die PAN-THAU-RA vor, vom LARD scheinbar unentdeckt. Dabei treffen sie auf einen verwirrten Asogenen, der vollkommen erschreckt flieht, als Fellmer Lloyd ihm seine telepathischen Kräfte demonstriert. Scheinbar immer noch unentdeckt, setzen die Terraner ihren Weg fort. Sie treffen auf Sternack und Zaaja, welche sie über die Zustände in Quostoht aufklären. Offensichtlich befindet sich das LARD in argen Schwierigkeiten. Zum Dank für die Informationen erklärt Kershyll Vanne den Wyngern einen anderen Weg in ihre Heimat Quostoht, den die Terraner kurz zuvor entdeckt haben. Die Terraner setzen ihre Suche nach dem LARD fort. Dabei treffen sie auf einen Trupp der Malgonen. Ein Versuch der Verständigung scheitert, obwohl die Ungeheuer, sehr zu Überraschung der Terraner, die Sprache der Wynger beherrschen. So müssen sich die Terraner mit Lähmstrahlern zur Wehr setzen. Die Malgonen werden paralysiert.

Der Kampf mit den Malgonen hat einen angenehmen Nebeneffekt. Das LARD wird auf die vermeintlichen Suskohnen aufmerksam und lässt sie von Robotern eskortieren. Das LARD hat immer noch Zweifel, ob die Suskohnen echt sind. Es stellt die Eindringlinge dem Asogenen gegenüber, den sie so erschreckt haben. Nun muss Kershyll Vanne, welcher in die Rolle des Missionsleiters geschlüpft ist, die Parafähigkeit Fellmer Lloyds erklären. Mithilfe der anderen sechs Bewusstseine in seinem Körper gelingt es ihm, eine Antwort zu geben, die dem LARD gefällt. Es akzeptiert die Eindringlinge als Suskohnen und holt die 1-DÄRON an Bord der PAN-THAU-RA.

Zajaa und Sternack kehren nach Quostoht zurück und berichten, sie hätten Riesen getroffen, von denen sie erwarten, dass sie die Malgonen zurückschlagen.