Raumschiff des Mächtigen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 884)
PR0884.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Raumschiff des Mächtigen
Untertitel: Expedition im Auftrag des LARD – sie betreten das Verlorene Paradies
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Hytawath Borl, Demeter, Plondfair, Tarmair, Cainstor, Ganerc-Callibso, Modo, Arquath
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: PAN-THAU-RA
Report:

Ausgabe 34: Hat der Weltuntergang schon begonnen?

Computer: Im Reich des Lard
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 104

Handlung

Hytawath Borl wird aus der Zelle, in die ihn das LARD zusammen mit seinen Mitgefangenen gebracht hat, abgeholt und mittels Hypnoschulung in der Sprache der Wynger unterwiesen. Als die Prozedur abgeschlossen ist, bringt ihn ein Asogene zu einem Terminal, an dem der Terraner einen Auftrag vom unbekannten Herrscher der Station, dem LARD, erhält. Der Jäger von Vorcher Pool soll zusammen mit den ebenfalls gefangenen Wyngern in das »Verlorene Paradies«, wie das LARD den Bereich hinter der Blassen Grenze nennt, vordringen. Das LARD macht deutlich, dass Borl und seinen Mitgefangenen der Tod droht, sollten sie den Auftrag ablehnen. Borl wird zurück in die Zelle gebracht und kann seine Gefährten von der Teilnahme an der Expedition überzeugen. Das LARD stattet seine Kundschafter mit hochwertiger Ausrüstung aus. Plondfair macht eine erstaunliche Entdeckung: Die Anlage für die Energiegewinnung funktioniert nur im Hyperraum. Die Expedition führt den Terraner und die vier Wynger also ins höher geordnete Kontinuum.

Währenddessen hat der Zeitlose Ganerc-Callibso sein Ziel gefunden. Er kann die für ein Sporenschiff charakteristischen Impulse empfangen. Jedoch sind die Impulse stark abgeschwächt. Ganerc-Callibso nimmt Kurs auf den Sektor aus dem die Impulse kommen und macht eine erstaunliche Entdeckung. In der Nähe des Versteckes der PAN-THAU-RA findet sich eine Sonne mit einem riesigen Planeten mit 48 Trabanten. Zwölf dieser Trabanten scheinen das Zentrum einer raumfahrenden Zivilisation zu sein – es herrscht starker Flugverkehr. Nur in dem Sektor, aus dem die Impulse kommen, findet sich kein Raumschiff. Ganerc-Callibso fliegt diesen Sektor an. Er erreicht die PAN-THAU-RA und stellt fest, dass sich das Sporenschiff zu 12/13teln im Hyperraum befindet. Wer hat die PAN-THAU-RA dort versteckt? War es der Verräter Bardioc? Oder hat eine andere Macht das Sporenschiff in Besitz genommen? In einem panischen Reflex ergreift der Zeitlose die Flucht.

Borl und seine Gefährten dringen derweil über einen Tunnel in das verlorene Paradies vor. Auf dem Weg verspüren sie einen immer stärken werdenden parapsychischen Druck. Der alte Cainstor kann diesem nicht standhalten und stirbt. Obwohl die Zeit drängt, bestatten die Gefährten ihn. Dann marschieren sie weiter und erreichen das verlorene Paradies. Was sie dort vorfinden, verwundert sie zutiefst. Das verlorene Paradies stellt ein lebensfeindliches Biotop dar, in dem es von fremdartigem Leben nur so wimmelt. Tarmair kommt mit dem parapsychischen Druck nicht klar und verliert die Nerven. Er rennt vor seinen Gefährten davon. Plondfair möchte ihm alleine nachstürzen. Für Borl ist klar, dass sein heroisches Handeln daher rührt, dass er Demeter beeindrucken will, und zwischen den beiden Männern kommt es zum Streit. Demeter spricht ein Machtwort: Sie suchen Tarmair, und zwar alle zusammen.

Borl, Plondfair und Demeter kämpfen sich durch das lebensfeindliche Biotop des verlorenen Paradieses. Sie finden Tarmair. Zu ihrer Bestürzung müssen sie feststellen, dass der Wynger aus Quostoht bereits tot ist. Sie begraben ihn und setzen ihren Weg fort. Borl vermutet, dass Plondfair und Demeter nur deshalb noch am Leben sind, weil sie besondere parapsychische Fähigkeiten besitzen. Es gelingt Borl, telepathischen Kontakt mit einer spinnenähnlichen Kreatur aufzunehmen, die ihm rät, sich an eine Wachglocke bei der Glusswand zu wenden. Schnell ist der gesuchte Bereich gefunden. Bei der Glusswand handelt es sich um eine Zone, welche nicht beleuchtet ist. Ein Roboter, bei dem es sich offenbar um die Wachglocke handelt, taucht auf und erklärt dem Terraner und den Wyngern, es wäre noch kein Wynger außer Arquath, dem Steinernen, so weit in Modos Bezirk vorgedrungen. Von nun an seien sie Sklaven im Dienste Modos. Plondfair lässt sich zu einem Gefühlausbruch hinreißen und erklärt, niemandem zu dienen, worauf die Wachglocke das Feuer eröffnet. Die Gefährten erwidern das Feuer, und mit größter Mühe gelingt ihnen die Flucht.

Ganerc-Callibso erkennt währenddessen, dass seine Furcht unbegründet ist. Wenn ihn der unbekannte Gegner eliminieren wollte, hätte er dies schon längst getan. Er fliegt die PAN-THAU-RA an und betritt das Sporenschiff. Als sich das Schott öffnet, trifft den Zeitlosen der Schlag. Der neue Beherrscher muss die Biophoren freigesetzt haben. Das Innere des Sporenschiffes birst vor Leben. Um so etwas zu bewirken, muss man über die Wirkungsweise der Biophoren Bescheid wissen. Eine Biophore besteht aus zwei Teilen: Den ON- und NOON-Quanten. Während die ON-Quanten Materie zur Entwicklung organischer Materie anregen, beseelen die NOON-Quanten diese mit Suszeptibilität, der Fähigkeit Intelligenz zu entwickeln. Getrieben von der Sehnsucht herauszufinden, wer für die Manipulation verantwortlich ist, dringt Ganerc-Callibso tiefer in das Sporenschiff vor.

Derweil ist die Flucht Borls, Plondfairs und Demeters nur von kurzer Dauer. Sie werden von Arquath, dem Steinernen, eingefangen. Arquath ist ein Wynger, der vom LARD gentechnisch manipuliert wurde, um ins verlorene Paradies vorzudringen und eine Botschaft an die Ansken zu überbringen. Da die Manipulation des LARD an seiner atomaren Zellstruktur ihn stark verkrüppelt hat, wird er vom Hass auf den Beherrscher Quostohts getrieben. Er liefert seine Gefangenen an seinen »Freund« Modo aus. Der Beherrscher des Bezirks, der sich aufgrund einer fehlgeschlagenen Metamorphose weiter entwickelt hat als die übrigen Angehörigen seiner schmetterlingsähnlichen Art, möchte Borl, Plondfair und Demeter zunächst zum Tode verurteilen, lässt sich aber eines besseren überzeugen. Nach langer Überlegung entscheidet er, seine Gefangenen an die Malgonen, die Beherrscher des nächsten Bezirks auszuliefern. Arquath begleitet die Gefangenen noch bis an die Grenze. Borl vermutet, dass er einfach Zeit mit seinen Artgenossen verbringen wollte. Als Arquath sie verlässt, stellt Demeter mitleidig fest, dass der Tod für den geschundenen Wynger eine Erlösung wäre.

Borl, Plondfair und Demeter werden nicht wie erwartet von den Malgonen im Empfang genommen und wittern eine Chance zu fliehen. Sie entdecken einen Lagerraum mit riesigen Flaschen. Borl ist kurzzeitig von der schönen Demeter abgelenkt. Als Plondfair ihn zur Aufmerksamkeit ermahnt, brechen die Gefühle aus dem Jäger von Vorcher Pool heraus. Er schreit dem Lufken ins Gesicht, dass er seine schöne Artgenossin nun mal begehre. Plondfair ist überrascht. Den Moment der Unaufmerksamkeit bei dem Terraner und dem Wynger nutzen die unsichtbaren Gegner und greifen an. Die Gefährten geraten in Gefangenschaft. Plondfair macht Borl Vorwürfe, daran Schuld zu sein. Seine eigenen Gefühle hätten in dieser Situation sekundäre Priorität. Borl entgegnet patzig, er solle sich nicht so aufspielen, Demeter sei eh unerreichbar, da sie dem Terraner Roi Danton versprochen sei. Ein Machtwort der schönen Wyngerin bringt die beiden Streithähne schließlich zur Ruhe. Sie werden in eine Zelle gesteckt und Borl schlägt vor, die Phase der Ruhe zum Schlafen zu nutzen.

Ganerc-Callibso streift derweil in Gedanken versunken durch die PAN-THAU-RA. Er wird von einem unbekannten Gegner angegriffen, überwältigt und in eine Zelle gebracht. Dort trifft er auf drei Mitgefangene, den Terraner Hytawath Borl und die Wynger Plondfair und Demeter.