Raknor-Nebel

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Der im Zentrumsbereich von Triangulum gelegene Raknor-Nebel oder Elmsfeuer-Nebel gilt den Kartanin als Tabuzone. (PR 1337, PR 1338 – Computer)

Übersicht

Der Nebel ist eine rund zwanzig Lichtjahre durchmessende Gas- und Staubwolke. An seiner Peripherie liegen sehr aktive Sternentstehungsgebiete. Sie bringen eine Vielzahl an kurzlebigen Riesensonnen der Spektralklassen B und O hervor. Diese tauchen den gesamten Nebel, mit Ausnahme einer zentral gelegenen Dunkelzone besonders dichter Konzentration, in ein wahres Lichtermeer. (PR 1337)

Inmitten der etwa vier Lichtjahre großen Dunkelzone liegen fünf Sonnensysteme mit dem System Ctl im Mittelpunkt, dessen zweiter Planet Ctl II den Robotern von Ctl als Heimat dient. (PR 1337)

Geschichte

Die Kartanin aus Tarkan

Nach der Flucht der NARGA SANT vor den Singuva aus der Mächtigkeitsballung Estartu gegen Ende des 51./Anfang des 50. Jahrtausends v. Chr. begannen die Völker aus Tarkan mit der Erforschung und Kolonisation von Planeten in der Westside von Triangulum. Weit und breit gab es keine anderen raumfahrenden Zivilisationen. Auf Geheiß von Kommandant Oogh at Tarkan wurden der Nebel und die in ihm liegenden Sonnensysteme für raknor (dt.: tabu) erklärt. Als sich bei den Kartanin und den anderen Völkern Anzeichen einer durch Strangeness ausgelösten Degeneration zeigten, ließ Oogh at Tarkan die Vennok im Ctl-System (das damals noch nicht so genannt wurde) eine Roboterzivilisation aufbauen, die den Völkern nach dem in wenigen Generationen erwarteten Abklingen der Degeneration bei ihrem Neuanfang helfen sollte. Oogh at Tarkan und ein Dutzend seiner Getreuen wollten die Entwicklung beobachten und gingen in Kälteschlaf. (PR 1349)

Anmerkung: Wann genau der Flug der NARGA SANT nach Triangulum stattfand, lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen. Siehe dazu auch NARGA SANT: Flucht nach Ardustaar.

Entdeckung durch die Gys-Voolbeerah

Eine der vielen kleinen Gruppen der Gys-Voolbeerah, die überall im Standarduniversum auf der Suche nach dem Tba waren, erreichte eines Tages die Galaxie Triangulum und fand in dem nach dessen Entdecker benannten Ctl-System die Robotdynastie vor, welche die gesamte Galaxie beherrschte und entgegen ihrer ursprünglichen Programmierung jede sich entwickelnde Kultur unterdrückte. (PR 1338)

Anmerkung: Der genaue Zeitpunkt ihres Eintreffens ist unbekannt. Siehe dazu auch Gys-Voolbeerah: Die Gys-Voolbeerah in M 33.

Im Jahre 3585 folgten die Gys-Voolbeerah um Ctl dem Ruf einiger ihrer Brüder aus der Milchstraße. Sie froren die gesamte Robotdynastie ein mit Ausnahme der Roboter des sechsten Tages, der untersten Stufe, die für die Wartung und Pflege der Anlagen auf Ctl II unabdingbar waren. Dann reisten sie ab. (PR 1338)

Anmerkung: Über den Zeitpunkt ihrer Abreise gibt es differierende Angaben. Gemäß PR 1338 – Computer reisten sie »vor mehr als 450 Standardjahren« ab, also im Jahr 3583 oder früher.

Rückkehr der Kartanin

Nachdem die Kartanin die Raumfahrt neu entwickelten, erklärten die Hohen Frauen – im Auftrag der Stimme von Ardustaar – den Raknor-Nebel erneut zur Tabuzone. Die Wissenden fürchteten das Machtpotenzial der Robotdynastie. Wahrscheinlich war ihnen bekannt, mit welcher Kompromisslosigkeit die Robotdynastie all die Jahrtausende geherrscht hatte. Ein Überwachungssystem sorgte dafür, dass sie über jeden Eindringling informiert wurden. (PR 1338 – Computer)

Die Flüchtlinge

Durch Funksprüche der Stimme von Ctl aufmerksam gemacht, entdeckten Nikki Frickel und ihre Handvoll Begleiter das Ctl-System und den Planeten Ctl II Ende September 446 NGZ nach mehrmonatiger Flucht vor den Kartanin. Sie erforschten die Schweigende Stadt und enträtselten die Geschichte der Roboterzivilisation, die zugleich die Geschichte der Kartanin war, ihrer Schöpfer. Nach einigen Tagen starteten sie wieder mit einem Raumschiff der Ctl-Roboter, das sich jedoch nicht steuern ließ. Sie wurden zur NARGA SANT, der Residenz der Wissenden, gebracht. (PR 1337, PR 1338)

Quellen