Dhuccun

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Die Dhuccun waren ein zum Schema gehörendes Volk intelligenter Lebewesen oder Entitäten. Sie waren auch unter der Bezeichnung Sendboten der Wohlwollenden bekannt.

Allgemeines

Die Biodim-Ingenieure der Dhuccun wurden für das Schema tätig, indem sie das Pantopische Gewebe erzeugten beziehungsweise »erleuchteten«. (Die Tefroder 3)

Anmerkung: Genauere Definitionen der Begriffe »Biodim-Ingenieur« und »erleuchten« des Pantopischen Gewebes sind der Quelle nicht zu entnehmen.

Im Cairpre-System existierten die Entstofflichten Dhuccun-Septadim-Siedler. Über diese Wesen ist nur bekannt, dass ihr Lebensraum der Septadimhorizont, also vermutlich der freie Raum rund um das hinter einer Septadimblende verborgene Cairpre-System war. Sie sorgten dafür, dass niemand in ihrem Siedlungsgebiet getötet wurde.

Die Dhuccun waren absolut fremdartig. Man konnte nicht direkt mit ihnen sprechen, sondern musste auf Hilfsmittel zur Kommunikation zurückgreifen. (Die Tefroder 3)

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild der Dhuccun ist nicht bekannt. Es ist auch unklar, ob es sich überhaupt um Lebewesen handelt, oder vielmehr um körperlose Entitäten. (Die Tefroder 3)

Technik

Raumschiffe

Sie verwenden Raumfahrzeuge, die als Reiseschreine bekannt sind. Sie bestehen aus einer schrundigen Plattform mit einer glatt polierten Oberfläche, auf der sich verwitterte Steinsäulen (die so genannten Körperstelen) erheben. Die Säulen tragen gewaltige eiserne Schalen, in denen Feuer brennt. (Die Tefroder 3)

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt erschufen die Dhuccun aus den Planeten Nechtan und Emain den neuen Planeten Airmid und erzeugten das auf der Technologie der Usuumi basierende Pantopische Gewebe. Die Biodim-Ingenieure der Dhuccun beaufsichtigten sein Wachstum und »erleuchteten« es, so dass es sich mit dem allumfassenden Gewebe des Schemas verband und als umfassendes Transportmedium genutzt werden konnte. Dies geschah zuletzt vor 10.000 bis 20.000 Jahren in der Galaxie Zomoot. Nach einem Äon des ungestörten Betriebes ereignete sich die Katastrophe von Fyy, bei der einige Dhuccun zugrunde gingen und die das gesamte Schema bedrohte. Das Pantopische Gewebe musste »zurückgebaut« werden. Da die Peiken praktisch identisch mit dem Gewebe waren, fühlten sie sich verraten. Wo sie am jüngsten waren – in Zomoot – widersetzten sie sich der Vernichtung. Das Schema schloss mit ihnen den Vertrag von Airmid: In Zomoot durften das Pantopische Gewebe und die Peiken weiterexistieren. Einige Dhuccun sollten darüber wachen, da sich das Schema aus Zomoot und den Nachbargalaxien zurückzog. (Die Tefroder 3)

Die Peiken sollten ursprünglich nur auf Donn existieren. Sie wuchsen jedoch weiter, lernten strategisch zu denken und kerkerten die Dhuccun schließlich im Inneren Airmids ein, um selbst die Macht übernehmen zu können. Den Dhuccun wurde die Erinnerung daran genommen, von den Peiken besiegt und eingesperrt worden zu sein, so dass sie nicht erst auf die Idee kamen, sich zu befreien. Dies hätten die Peiken nicht verhindern können. Die Sidhees von Besseriu waren hierfür mitverantwortlich. Die Peiken hüllten die Dhuccun in ein pseudoinformationelles Umfeld und gaukelten ihnen damit vor, dass sich nichts verändert habe. Der Kontakt zwischen den Sidhees und den Dhuccun riss irgendwann ab, aber den Sidhees und dem Schema war bekannt, dass man die Dhuccun mittels eines Transzendoriums von Besseriu aus noch erreichen konnte. (Die Tefroder 3)

Das Schema nahm im März 1458 NGZ über einen Abgesandten Kontakt mit Perry Rhodan und Caadil Kulée amy Kertéebal auf und sorgte dafür, dass das Transzendorium nach Airmid gebracht und zur Befreiung der Dhuccun eingesetzt wurde. Das war nur mit der FARYDOON möglich, dem einzigen existierenden Vortex-Raumer, dessen Jungfernflug Perry Rhodan und Caadil Kulée mitmachten. Die Identität des Abgesandten und der Verwendungszweck des Transzendoriums waren den beiden zunächst nicht bekannt. (Die Tefroder 1)

Sie erfuhren diese Hintergründe im Mai 1458 NGZ auf Airmid. Nach vielen Abenteuern und Gefahren gelangten sie nach Besseriu und drangen in den subplanetaren Kerker der Dhuccun vor, wobei sie von zwei Dellcen begleitet wurden, die sie befreit hatten. Dort fanden sie sich inmitten einer Wolke aus durcheinanderwirbelnden irrealen Kommunikationsmitteln wieder. Sie fischten einen Zeichenblock heraus, auf dem sie die den Dhuccun nicht bekannte Realität skizzierten. Die Dhuccun begannen dies zwar zu akzeptieren, glaubten Rhodan und Caadil Kulée aber nicht, dass Airmid von den Peiken in eine Art Gefängnis für Abermilliarden Wesen aus ganz Zomoot verwandelt worden war. Sie nahmen an, die Mentale Katharsis habe bei den beiden zu Wahnvorstellungen geführt. Caadil Kulée bat die Dellcen, den Dhuccun zu zeigen, wie mit ihresgleichen auf Airmid umgesprungen wurde. Davon waren die Dhuccun zutiefst beeindruckt, zumal es sich bei den Dellcen nicht um Zuwanderer, sondern um Ureinwohner Airmids handelte. (Die Tefroder 3)

Die Dhuccun befreiten sich und prüften die Lage selbst. Danach gingen sie daran, das Pantopische Gewebe gänzlich außer Betrieb zu setzen, wodurch auch die Vortex-Trasse der Transgenetischen Allianz stillgelegt wurde. Auf eine zusätzliche Bestrafung der Peiken verzichteten sie, da ihnen dieser Gedanke fremd war. Die Septadimblende wollten die Dhuccun zunächst noch nicht deaktivieren. Sie bahnten der Vortex-Gondel einen Weg bis Gorragan, forderten aber, dass Perry Rhodan und Caadil Kulée das Transzendorium auf Airmid zurückließen. (Die Tefroder 3)

Quellen

Die Tefroder 1, Die Tefroder 3