Szuker

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Szuker war ein von den Galornen geschaffener Androide. Er wurde auch der Andro-Hüter genannt.

PR1816.jpg
Heft: PR 1816
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Szuker war von humanoider Gestalt und 1,85 Meter groß. Seine Haut hatte die gleiche kräftige blaue Farbe wie seine Schöpfer. Sein Gesicht wurde vor allem durch die fehlende Nase und die schwarzen Augen geprägt.

Charakterisierung

In seinen Handlungen war der Androide an die moralischen und ethischen Vorgaben der Galornen gebunden. Zu offener, von ihm selbst ausgehender Gewalt war er deshalb nicht fähig. Sein Umgang mit den Bewohnern der Stadt Gaalo war bestimmt, aber rücksichtsvoll. Er vermittelte stets einen melancholischen, geradezu traurigen Eindruck.

Geschichte

Als die Galornen etwa um das terranische Jahr 1 alter Zeitrechnung Galorn verließen, wurde der Planet zum Ziel von Glücksrittern. Viel war aber nicht zu holen, denn der Planet war längst ausgebeutet und in der planetaren Hauptstadt Gaalo war das Zentrum durch Störfelder nicht zugänglich. So vegetierten diese Unglücklichen in den Ruinen der Unterstädte vor sich hin. Als die Galornen dies bemerkten, erschufen sie Szuker, der sich um sie kümmern und für sie sorgen sollte.

Anmerkung: Es gibt keine konkreten Angaben darüber, ob Szuker tatsächlich der erste und einzige Andro-Hüter oder lediglich der letzte einer ganzen Reihe von ihnen war. Da er jedoch ein Produkt galornischer Hochtechnologie war, spricht auch nichts dagegen, zumal die in Gaalo kursierenden Legenden nur von einem zurückgelassenen Hüter berichten.

Obwohl Einwohner in der Stadt nicht erwünscht waren, konnte sich Szuker der Verantwortung für sie nicht entziehen. Er versorgte sie deshalb mit den für ihr Überleben notwendigen Gütern (Nahrung, Heizöfen usw.). Die dafür erforderlichen Tätigkeiten überließ er allerdings einem ganzen Heer schüsselförmiger Roboter.

Durch die sich ständig verschlechternden äußeren Umstände, sowie das enge Zusammenleben sich nicht immer friedlich gegenüber stehender Repräsentanten der verschiedenen Völker, herrschte in der Stadt stets ein gewisses Maß an unterschwelliger Aggressivität und Feindseligkeit. Offen ausgetragene Konflikte konnte und durfte Szuker jedoch nicht zulassen. Kam es dennoch zu Auseinandersetzungen, wandte der Andro-Hüter das einzige Mittel der Macht an, das ihm zur Verfügung stand: Er unterzog die gesamte Einwohnerschaft einem Shifting. Nur durch dieses Menetekel konnte Szuker einen zumindest oberflächlichen Frieden in der Stadt erzwingen.

Lediglich in der Herz-FÜNF genannten Kernstadt kam Szuker seinem Auftrag in vollem Umfang nach. Hier ließ er keine neuen Bewohner zu, was ihm auch deshalb leicht fiel, weil Herz-FÜNF von einer nicht zu überwindenden Mauer umgeben war, deren wenige Durchgänge er geschlossen hielt. So konnte er, abgeschieden von der Hektik der Unterstädte, den makellosen Fortbestand dieses zentralen Bereiches Gaalos garantieren. Dies war besonders wichtig, da sich hier auch das Feld der Schriften befand, dessen Ruhe und Würde auf keinen Fall gestört werden durfte.

Als im November des Jahres 1288 NGZ Perry Rhodan und Reginald Bull in Gaalo auftauchten, ignorierte der Andro-Hüter sie zunächst wie jeden anderen Neuankömmling. Dies änderte sich erst, als es den beiden Terranern gelang, in die Kernstadt einzudringen. Seinen Versuch, sie festzusetzen gab er jedoch auf, als er entdeckte, dass Rhodan ein Passantum trug. Dadurch stand für ihn fest, dass er Freunde der Galornen, insbesondere des Zweiten Boten von Thoregon vor sich hatte. Nachdem Perry Rhodan ihn überzeugt hatte, in einer wichtigen Mission in Plantagoo unterwegs zu sein, überließ Szuker ihm einen Translator, sowie einen Speicherkristall mit wichtigen Daten über diese Galaxie. Danach ließ er die Beiden ziehen.

Im April des folgenden Jahres begann der unter dem Feld der Schriften installierte Drache damit, die über Jahrtausende angesammelten aggressiven Anteile der galornischen Persönlichkeiten wieder abzugeben. Auch Szuker wurde von der Aggressivität befallen. Als Rhodan und Bull zu diesem Zeitpunkt erneut in die Stadt vordringen wollten, versuchte der Andro-Hüter, sie mittels Prallfeldern zu zerquetschen. Um Szuker abzulenken, schickten sie ferngesteuerte Sonden aus. Als der Androide auch gegen sie vorgehen wollte, zerquetschte er sich versehentlich selbst.

Um den Drachen zu schützen, haben die Galornen später die Slums aufgelöst. Deswegen wird es wohl keinen Nachfolger Szukers geben.

Quellen

PR 1815, PR 1816, PR 1864, PR 1875