Das Ende eines Herrschers

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chronologisch 23. Atlan-Zeitabenteuer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 245)
PR-TB-245.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Das Ende eines Herrschers
Untertitel: Ein Mann strebt nach der Weltherrschaft
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: August 1983
Handlungszeitraum: 327323 v. Chr.
Handlungsort: Erde (Persien, Indien)
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 21, Blauband 6

Handlung

Es handelt sich um die Fortsetzung der Geschichte aus PR-TB 242 »Herr der Hundert Schlachten«.

*

Nach dem Brand von Persepolis haben Atlan und Charis sich mit den Wanderer-Androiden, die als die Ehernen Krieger auftreten, vom Heer des Makedonenkönigs Alexander getrennt. Indessen lässt Atlan Alexander nicht aus den Augen. Mittels des Robot-Adlers, der stets in der Nähe des makedonischen Heeres kreist, verfolgt er die Ereignisse um den Befreier und Rächer der griechischen Völker, der nun allmählich zum Eroberer wird.

Alexander, sich dieses Wandels bewusst, hat sein ursprüngliches Heer aufgelöst und allen freigestellt, in ihre jeweilige Heimat zurückzukehren. Aus denen, die bleiben, formt er ein neues Heer. Mit diesem nimmt er in einer Reihe Gewaltmärschen zunächst die Verfolgung des flüchtigen Perserkönigs Dareius auf.

Dareius wird von seinen eigenen Satrapen verraten und gefangen gesetzt. Die Satrapen wollen gegen Dareius' Willen mit Alexander Frieden schließen, doch dieser verfolgt nun stattdessen auch die Verräter. Als er zu ihnen aufschließt, töten sie Dareius und flüchten getrennt. Alexanders Erzfeind ist tot, und er wendet sich nun der Eroberung des restlichen Persien zu.

Atlan und seine Freunde sind inzwischen nach Hyrkanien gezogen, um die Siedlung zu besuchen, in der Ptah-Sokar sich mit seiner Gefährtin Indraya niedergelassen hatte. (PR-TB 238 »Kampf der Tausend Schiffe«) Ptah hat den Bewohnern von Atlan erzählt, und diese haben das Abbild des Kopfes des Arkoniden über ihrer Siedlung aus dem Berghang geschlagen. Bei seiner Ankunft wird er sofort erkannt, und die Gruppe wird schnell in die Gemeinschaft aufgenommen. Atlan und Charis helfen den Bewohnern mit Ratschlägen und neuen Techniken, während sie weiter Alexander im Auge behalten.

Dieser zieht ebenfalls nach Norden. Um die verschiedenen Bergstämme an sein Reich anzuschließen, hat er Gruppen aus seinem Heer ausgegliedert, die das Land auf anderen Routen durchstreifen. Atlan schickt einen seiner Ehernen und einen der Dorfbewohner mit einer Botschaft zu Alexander, um das Dorf seiner Herrschaft zu unterstellen. Als der Arkonide und einige seiner Freunde jedoch eines Tages von einem Ausflug in den nahen Urwald zurückkehren, finden sie es von einer Abteilung aus Alexanders Heer geplündert vor. Viele sind getötet oder als Sklaven gefangen und entführt worden.

Aus denen, die überlebt haben, formt Atlan schnell einen Befreiungstrupp. Mittels des Gleiters sind die abziehenden Soldaten schnell gefunden, und Atlans Gruppe kann die Gefangenen befreien. Sie bringen den Anführer in ihr Dorf und lassen seine Männer, soweit sie überlebt haben, ohne Kleidung zurück. Einige Zeit später macht Atlan sich mit dem Gefangenen auf den Weg zu Alexander, um ihn mit der Tat des Trupps zu konfrontieren.

Es stellt sich heraus, dass der Hauptmann auf eigene Faust gehandelt hat, nachdem er Atlans Nachricht abfing. Dennoch bezeichnet der Arkonide die Ereignisse als den zweiten schweren Fehler, der durch Alexanders Schuld geschah, und warnt ihn ein weiteres Mal. Alexander bittet ihn, bei ihm zu bleiben, doch Atlan lehnt ab. Wieder trennen sich die Wege der beiden Männer. Atlan und seine Gefährten ziehen – zunächst ziellos – nach Osten. An einer Wegmarkierung, die den Durchzug der »Wunderbaren Karawane« an dieser Stelle dokumentiert, meldet sich ES. Die Superintelligenz schickt ihre Helfer nach Indien, wo ebenfalls ein interessanter Herrscher aufgetreten ist. Atlan soll mithilfe von Charis und den Ehernen für Chandragupta Maurya ein Dorf nahe der Mündung des Indus zu einer Handelsstadt ausbauen, die er später als Stützpunkt nutzen kann. ES bringt die Gruppe mit der INDRAS VAJRA in die Nähe des Dorfes Pattala, wo Atlan auf den Fürsten trifft. Auch er ist von dem jungen Mann beeindruckt, und so beginnt er mit der Planung der Stadt.

Alexander jagt indessen weiter den Satrapen und selbsternannten Thronanwärter Bessos. In den Reihen der Makedonen wird eine Verschwörung gegen sein Leben aufgedeckt, und er lässt alle Verdächtigen ohne Gnade töten. Seine Jagd unterbrechen diese Ereignisse kaum. Schließlich wird der ehemalige Satrap von Steppenbewohnern gefangen genommen und an Alexander ausgeliefert, der ihn wie einen gemeinen Verräter qualvoll hinrichten lässt. Doch auch nach dem Tod des Bessos reißt die Reihe der Aufstände gegen Alexander nicht ab. Während Atlans Stadt allmählich wächst, erlangt Alexander langsam die Erkenntnis, dass es leichter ist, ein Reich zu erobern, als es zu halten. Kleitos, der ihn wegen seiner Schwierigkeiten mit Spitamenes verspottet, bringt er in einem Wutanfall um.

Der Ausbau Pattalas geht indessen gut voran, und nach einem Jahr stehen bereits die Fundamente und die Kanäle, durch die die neue Stadt vor den Auswirkungen der Regenzeit geschützt und mit Wasservorräten für die Trockenzeit versorgt werden soll. Alexander ist inzwischen auf seinem Eroberungszug bis in die Länder zwischen den Indus-Zuflüssen vorgedrungen. Auch hier kann keiner der einheimischen Herrscher ihn aufhalten. Sein Ehrgeiz geht noch darüber hinaus, doch es geschieht das Einzige, was ihn außer dem Tod noch aufhalten kann: Sein Heer wird unzufrieden und droht mit Meuterei. Widerwillig gibt er nach. Der Heereszug schwenkt nach Süden. Bei der Erstürmung einer Stadt wird Alexander schwer verletzt, und zum zweiten Mal nutzt er seinen Ring, um Atlan zu rufen. Der Arkonide folgt dem Ruf und sorgt für Alexanders Heilung, bleibt jedoch nicht bei ihm. Wenige Wochen später kann Alexander bereits wieder reiten, und das Heer bricht wieder auf. Als es sich Pattala nähert, stellt Atlan die Stadt unter den Schutz Alexanders und empfängt den Makedonen persönlich. Alexander nutzt die Gastfreundschaft von Atlans Stadt, um sein Heer auf die lange Rückkehr vorzubereiten. Nearchos, der einen Teil des Heeres auf dem Seeweg zurückführen soll, erhält zusätzlich von Atlan Karten, um die weite und gefährliche Reise gut hinter sich zu bringen. Alexander kehrt indessen mit seinem Heer auf einer gefährlichen Landroute mitten durch die Wüstengebiete Gedrosiens ins persische Kernland zurück. Bei seiner Ankunft findet er ein Reich vor, in dem die Hälfte der Gebiete versucht, seine Herrschaft abzuschütteln. Alexander durchreist Persien, und während er gleichzeitig Aufstände der Perser und die Unzufriedenheit der Makedoner zu überwinden sucht, wird sein Lebensstil immer ausschweifender. Gleichzeitig scheint er jedoch auch einsichtiger zu werden: Endlich denkt er daran, sein Reich nicht nur zu erweitern, sondern auch zu festigen. Dabei soll Atlan ihm helfen. Zum dritten Mal benutzt er den Sendering, um den Arkoniden um seine Hilfe zu bitten; dieses Mal nicht aus Lebensgefahr, sondern aus der Gefahr für die Einheit seines Reiches.

Einige Wochen bleibt Atlan noch in Pattala, dann macht er sich auf die Reise nach Babylon, wo Alexander zu dieser Zeit residiert. Charis begleitet ihn, obwohl sie die Entscheidung nicht begrüßt. Sie fühlt sich in Alexanders Gegenwart unwohl. Die Ehernen bleiben in Pattala, um die Entwicklung der Siedlung weiter voranzutreiben. In Babylon bittet Alexander Atlan, ihm die Welt zu zeigen, wie sie wirklich ist. Atlan zögert, stimmt jedoch zu, die Karten der Griechen zu überarbeiten und richtig zusammenzufügen. Charis unterstützt ihn dabei, soweit sie kann. Gerade als sicher ist, dass sie Atlans Kind trägt, kommt es zum Eklat: Alexander vergewaltigt Charis, und sie nimmt sich daraufhin das Leben. Das ist mehr als Atlan ertragen kann. Nach tagelanger Trunkenheit und Trauer zerstört er Alexanders Zellaktivator.

Nur wenige Tage, nachdem sich sein heilendes Amulett in einem Blitz aufgelöst hat, ist Alexander bereits von seinen Krankheiten, den Folgen seines Lebensstils und den Nachwirkungen alter Verletzungen gezeichnet. Er liegt im Sterben. Atlan beendet indessen die Arbeit an den Karten, bereitet alles für seine Abreise vor und sucht Alexander schließlich ein letztes Mal auf. Er wird ohne Fragen zum Lager des Herrschers gebracht. Dieser hofft noch immer, Atlan würde ihm helfen. Doch der Arkonide eröffnet ihm lediglich den Grund für seinen kommenden Tod, und wie lächerlich klein sein Reich und er im Vergleich zur Größe der ganzen Welt sind. Doch das Wissen nützt Alexander nicht mehr viel. Er stirbt wenige Tage später. Atlan kehrt derweil in die Fluchtkuppel zurück, um im Tiefschlaf das Vergessen zu suchen.

Personenregister

Toxarchos Atalantos Atlan versucht, auf Alexander Einfluss zu nehmen, um durch ihn ein stabiles Weltreich zu errichten.
Charis Atlans Gefährtin aus vielen Abenteuern begleitet ihn auch dieses Mal. Alexanders Interesse an ihr wird ihr zum Verhängnis.
Alexander König von Makedonien, der nach dem persischen Reich auch den Rest der Welt erobern will
Dareius Der Perserkönig auf der Flucht
ES Die Superintelligenz
Chandragupta Maurya Indischer Fürstensohn, der den Thron von Zentralindien erben wird und mit Atlans Hilfe seinen Einfluss weiter ausbreiten will
Bessos Wezir von Nabarzenes, führt die Rebellion gegen Dareios an und tötet ihn, um seine Krone zu beanspruchen
Kleitos Heerführer und Freund Alexanders; wird von diesem im Streit umgebracht
Spitamenes Baktrischer Fürst, der sich gegen Alexander auflehnt.
Nearchos Heerführer Alexanders, führt die Rückfahrt zur See eines Teiles von Alexanders Truppen von der indischen Grenze an