Der Weg der Tigerbande

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 243)
PR-TB-243.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Titel: Der Weg der Tigerbande
Untertitel: Terraner im Machtbereich von Medusen, Atavarus und Dargheten
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Juni 1983
Handlungszeitraum: 425426 NGZ (siehe hier)
Handlungsort: Antefähre
Bezug: PR 1082
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 10

Handlung

Kitsaiman, der »Herr der Tiger« erreicht in Begleitung von sechs menschlichen Erwachsenen und fünf Jugendlichen über das von ihnen entdeckte alte Transmitternetz den angestrebten Knotenpunkt im Bereich der Materiebrücke zwischen den Magellanschen Wolken. Gesil hat sich zuvor von der Gruppe getrennt. Nachdem Kitsaiman die Wölbung der Hallendecke der offenbar aus einer fremdartigen Technologie stammenden Station berührt, verwandelt sich seine rechte Hand mitsamt dem Unterarm in ein goldenes spiegelndes Material, das er »Sternerz« nennt. Kitsaiman spricht von einer Bestätigung, dass er ein Auserwählter ist. Er hat die Absicht, in eine andere Dimension überzuwechseln, da er darin seine Bestimmung sieht. Seine Begleiter, die Tigerbande, zweifeln jedoch. Zu ihnen gehören der 192 Jahre alte Jillan Taoming sowie dessen sechzehnjähriger Urururenkel Siska, die Erwachsenen Virgil Handle, Merrit Blandau, Leon Ahira und Hughman Kruft. Weiterhin Teil der Gruppe ist Bella Surawo, die mit den Kindern, unter ihnen der sechzehnjährige Hamahal Werden, der vierzehnjährige Raul Leidenfrost und die fünfzehnjährigen Mädchen Luana Helut und Lichy Dawidow, sowie mit Jillan zur Milchstraße zurückwill. Schließlich ist noch Sultan, ein katzenförmiger Roboter, mit von der Partie.

Der Rückweg wird abgeschnitten, als sich ein Zusammenbruch des Netzes abzeichnet. Gerade noch können alle den Transmitter ein letztes Mal benutzen, und sie erscheinen in einer Station, in der sich Alaska Saedelaere einmal aufgehalten hatte. Diese Station besitzt leider keinen erkennbaren Ausgang, und der Transmitter ist nicht mehr verwendbar. Der Versuch, sich mit Strahlwaffen zu befreien, scheitert, denn die Wände sind zu stabil. Als einziger Weg bleibt der Schritt durch die Deckenwölbung aus Sternerz. Die Gruppe nimmt diesen Weg und erreicht eine fremde Dimension, wo sie den Eindruck hat, dass ihre Körper in Sternerz umgewandelt werden. Außerdem haben alle das Gefühl, sich in einer Hohlkugel zu befinden. Dann taucht ein silbriger Schemen auf und versetzt die ganze Gruppe in eine Transmitterstation, die vollkommen fremder Technik entstammt. Bis auf Kitsaimans Arm und Hand sind die Körper wieder normal.

Fremde Roboter arbeiten in der Nähe, nehmen aber keine Notiz von den Menschen. Dann teilt Sultan mit, dass er Kontakt mit Fremdwesen aufgenommen hat, die sich Chromoten nennen. Es handelt sich um reine Bewusstseine, die in einer reinen Titansäule leben. Die Chromoten fragen, ob die Gruppe bei der »Bestimmung« erfahren habe, wann die ERLEUCHTUNG zu den »Unwissenden« aufbrechen solle.

Kitsaiman wird aktiv. Er vermutet, sich in einem großen Raumschiff zu befinden, und bricht mit den anderen zu einer Erkundung auf. Dabei stellt sich das Schiff als gigantisch, weit größer als die SOL oder die BASIS, heraus. Eine Art Energienetz erfasst die Gruppe und versetzt sie in einen geschlossenen Raum. Dann meldet sich eine Stimme. Dank der Translatoren kann die fremde Sprache, das Sheshtar, übersetzt werden. Erneut kommt die Frage nach der Bestimmung. Kitsaiman blufft. Er behauptet, der Beauftragte der Bestimmung zu sein. Dank seiner Erziehung durch SENECA kann er die Stimme, bei der es sich um den Zentralcomputer handelt, überzeugen, und dieser will die Gruppe in die Kommandozentrale bringen. Es gibt aber anscheinend noch Bedenken.

Drei Fremdwesen, nämlich ein Arachnoide, ein Reptiloide und ein vollkommen fremdartiges Wesen, dessen Metabolismus auf Silikon basiert, wollen Kitsaiman befragen. Sie heißen Mossa – ein Feylinidorier –, Te-Ra-Ko und Chriich. Kitsaiman blufft weiter. Er erfährt, dass die ERLEUCHTUNG ein riesiges Raumschiff ist, das in die Galaxie Antefähre fliegen soll. Antefähre ist ihm ein Begriff, denn in der Nähe dieser Galaxie liegt Torramähne, die Heimat der Dargheten. Kitsaiman kann die Fremden überzeugen, doch im Überschwang der Gefühle verplappert sich Hamahal Werden und spricht von Rückkehr zur Erde. Sofort reagiert der Computer negativ und verweigert die weitere Zusammenarbeit. Kitsaiman und seine Begleiter müssen fliehen, haben aber zuvor noch erfahren, dass die ERLEUCHTUNG nach dem Gesetz der Shushsh in der Galaxie Sheshtar erbaut wurde. Kitsaiman überlegt, ob es sich um einen Plan der Seth-Apophis handeln könnte.

Die Gruppe muss sich den Weg freikämpfen, setzt aber gegen Lebewesen keine tödlichen Waffen ein. Es gelingt ihr, das Bordtransmitternetz der ERLEUCHTUNG zu manipulieren und zunächst zu entkommen. In einer Dschungelzone treffen sie auf behaarte Humanoide mit gelben Tigeraugen, die denen Kitsaimans ähneln. Die Fremden, das Volk der Naghnaren, werden von Teh Koom Shar angeführt, und dieser erkennt Kitsaiman als seinen Herrn an. Es handelt sich um etwa 500 Individuen. Die Naghnaren gehören zu einer über 300.000 Jahre alten Zivilisation, die die allmächtige Göttin Nidrashara verehrt und auf einem Planeten entstanden ist, an dessen Nachthimmel man die nahe große Galaxie Sheshtar sehen konnte. Dies führte zu einer frühen Entwicklung der Raumfahrt unter großen Opfern. Die Naghnaren erreichten schließlich Sheshtar und führten einen harten Krieg gegen die Zivilisation der Spellicheen, bevor beide Völker einen Pakt schlossen. In der Folgezeit unterwarfen sie gemeinsam schwache Völker der Galaxie und nahmen starke in das Bündnis auf. Schließlich interpretierten sie ihre von Nidrashara erhaltene Bestimmung neu und beschlossen den Bau der ERLEUCHTUNG, um ihre Moral in die Galaxis Antefähre zu bringen. Der Bau der 1300 Kilometer durchmessenden Kugel dauerte über hundert Jahre. Kitsaiman ist schockiert. Er warnt davor zu starten, denn die Mission sei manipuliert, kann aber die Naghnaren nicht überzeugen und zieht sich zurück.

In der Transmitterhalle, in der die Gruppe Sultan zurückgelassen hatte, findet sie nur noch dessen Trümmer vor. Der Roboter wurde mit einem Detonator zerstört. Dennoch benutzt die Gruppe den Transmitter, landet aber an einem anderen Ort als vorgesehen. Dann rematerialisiert ein fremdes Wesen. Kitsaiman befiehlt den Angriff. Die anderen zögern, als sie meinen, einen Avataru zu erkennen, denn der einzige bekannte Avataru war ein Beauftragter der Kosmokraten. Als eine Waffe in den Händen des Avataru erkennbar wird, entscheiden die Terraner sich anders. Bella manipuliert die Transmitterkontrolle und strahlt den Avataru in den Hyperraum ab. Die Gruppe bewegt sich weiter.

Sie erreichen eine Halle mit großen Pyramiden aus Sternerz. Plötzlich greifen unsichtbare Avatarus, die nur zu sehen sind, wenn man sie mit Paralysatoren beschießt, mit Implosionswaffen an. Ein wildes Gefecht entbrennt. Leon wird getötet, ehe die anderen per Transmitter fliehen können. Dabei werden Raul und Lichy vom Rest der Gruppe getrennt.

Die Gruppe sucht die beiden Verschwundenen und findet schließlich Kampfspuren vor. Dann führen Geräusche sie zu einem Kampf zwischen Avatarus und Naghnaren, in den Kitsaiman und seine Kameraden erfolgreich eingreifen. Die Naghnaren schließen einen Pakt mit Kitsaiman, denn das Schiff ist ohne Befehl gestartet worden, und dann griffen plötzlich die Avatarus an. Über 100 Naghnaren sind tot.

Auf dem weiteren Weg durch das Schiff trifft Kitsaimans Gruppe auf die Mossels, uralte Wesen, die seltsame Prophezeiungen machen. Sie beherrschen die Fähigkeit der Präkognition. Es entsteht der Verdacht, die Shushsh könnte eine erkrankte oder entartete Meduse sein, ein Überraumwesen, das dafür bekannt ist, mit Avatarus zusammenzuleben. Bevor aber weitere erfolgversprechende Handlungen möglich wären, erreicht die ERLEUCHTUNG die Zielgalaxie Antefähre. Der Zentralcomputer verweigert weiterhin alle Befehle. Kitsaiman schlägt vor, das Schiff mit den mitgeführten Raumschiffen zu verlassen, zumal sich Schiffe der Völker Antefähres sammeln und offenbar einen Angriff vorbereiten. Er kann Tek Koom Shar überzeugen, nicht das Feuer zu eröffnen, und stellt Funkkontakt mit einem bärenähnlichen Wesen, dem Auktionsmeister Kurkhan aus dem Volk der Gubu-Groor, zurzeit Führer der Flotten aus Antefähre, her. Kitsaiman informiert den Auktionsmeister über die besondere Situation, in der sich die ERLEUCHTUNG befindet, und warnt vor einer möglichen mentalen Beeinflussung. Es gelingt ihm, eine Waffenruhe zu erwirken, aber Kurkhan warnt ihn, dass der galaktische Friede in Antefähre sehr zerbrechlich ist und eigentlich nur dank der Dargheten gehalten werden konnte. Dann verlässt plötzlich ein Avataru-Schiff die ERLEUCHTUNG und verschwindet im Überlichtflug.

Einige Tage vergehen. Die Flotten Antefähres bedrohen weiter die ERLEUCHTUNG, ein Krieg droht. Da kehrt das Avataru-Schiff zurück und stellt Funkkontakt zu Kitsaiman her. Im nächsten Moment werden dieser und seine Begleiter, vermutlich mit einer Art Fiktivtransmitter, an Bord geholt. Die Avatarus werden tatsächlich von der Shushsh, die eine entartete Meduse ist, kontrolliert, und die Shushsh will Kitsaiman töten lassen. Im nächsten Moment finden sich Kitsaiman und seine Begleiter in einer fremdartigen Umgebung wieder. Dort erhält er Kontakt mit dem Dargheten Kamon-Lun. Der Darghete wurde gerufen, um die Shushsh zu heilen, erweist sich aber als vollkommen naives Wesen. Kitsaiman versucht, ihm klarzumachen, dass die Shushsh eine Krankheit hat, die sie negativ handeln lässt, aber da taucht der Avataru Kurmanu auf und nimmt Kitsaiman mit. Er soll endlich sterben.

Siska will wie Kitsaiman werden und ihm helfen. Beide gehen durch eine Wand aus Sternerz in eine andere Dimension. Dort sind sie Zeugen eines Streits zwischen Kamon-Lun und der Meduse. Die Meduse ist offenbar eine ehemalige Bewacherin eines Teils des Moralischen Kodes, der einen Defekt erlitten hatte. Dieser Defekt veränderte die Meduse und ließ sie negativ handeln, so dass sie ihre Gefährtinnen tötete und begann, die Völker von Sheshtar mental und später auch durch technische Anlagen zu beeinflussen, um Macht zu erringen.

Kitsaiman setzt alles auf eine Karte. Er konfrontiert abermals Kamon-Lun und meint, dieser solle ihn eingehend betrachten, er sei ein Beauftragter der Kosmokraten. Das Wunder geschieht: Kamon-Lun bezeichnet Kitsaiman als »Werkzeug der Unbeschreiblichen Kraft« und ist überzeugt, die Meduse heilen zu können. Diese befiehlt jedoch, dass Kitsaiman endlich sterben soll.

Kamon-Lun handelt jetzt, und es gelingt ihm, die Meduse schnell zu heilen. Sie erkennt ihr Fehlverhalten und versucht, den Tötungsbefehl zurückzunehmen, es ist aber zu spät. Die verzweifelte Meduse stirbt. Kitsaiman kann sich gegen Kurmanu wehren, doch dieser beginnt, die ganze ERLEUCHTUNG zu zerstören. Dank Kitsaimans selbstaufopferndem Einsatz können alle Intelligenzwesen evakuiert werden, bevor das Schiff explodiert, doch Kitsaiman selbst bleibt verschwunden. Kurmanu ist tot.

Kamon-Lun bringt die Mitglieder der Tigerbande nach Dargheta, wo sie vorläufig Asyl erhalten, bis sich eine Möglichkeit zur Heimkehr ergibt.

Anmerkung

Personenregister

Kitsaiman Der »Herr der Tiger« gelangt nach Antefähre.
Gesil Sie geht eigene Wege.
Jillan Taoming Mitglied der Tigerbande
Siska Taoming Mitglied der Tigerbande
Virgil Handle Mitglied der Tigerbande
Merrit Blandau Mitglied der Tigerbande
Leon Ahira Mitglied der Tigerbande
Hughman Kruft Mitglied der Tigerbande
Bella Surawo Mitglied der Tigerbande
Hamahal Werden Mitglied der Tigerbande
Raul Leidenfrost Mitglied der Tigerbande
Luana Helut Mitglied der Tigerbande
Lichy Dawidow Mitglied der Tigerbande
Sultan Der katzenförmige Roboter
Mossa Ein Feylinidorier
Te-Ra-Ko
Chriich
Teh Koom Shar Anführer der Naghnaren
Kurkhan Auktionsmeister der Gubu-Groor
Kamon-Lun Ein Darghete
Kurmanu Ein Avataru