Dyramesch

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Dyramesch war ein Bevollmächtigter der Kosmokraten und Befehlshaber des Werftplaneten Evolux.

Erscheinungsbild

Der 2,10 Meter große, breitschultrige und hünenhafte Humanoide entstammt vermutlich demselben Genpool wie die Sieben Mächtigen. Er ähnelt dem Mächtigen Kemoauc und hat hellbraune Haut, schulterlanges schwarzes Haar sowie kalte, tiefschwarze Augen, die den Eindruck abgrundtiefer Leere erwecken.

Charakterisierung

Als Sequenz-Inspektor und Kosmofekt verkörpert Dyramesch die oberste zivile und militärische Instanz von Evolux. Er ist ein kalter Technokrat, für den die Planerfüllung an erster Stelle steht. Für die Ritter der Tiefe hat er nur Verachtung übrig.

Er ist der festen Überzeugung, dass ein Sieg über die Mächte des Chaos nur mit strenger Planung und Effizienz möglich ist. Deswegen ist für ihn Perry Rhodans Versuch einer Retroversion der Proto-Negasphäre Zeit- und Ressourcenverschwendung, da deren Vernichtung sowieso für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Nicht zuletzt glaubt er, der Besatzung der JULES VERNE einen Gefallen zu tun, da ihr Unternehmen selbstmörderisch ist.

Besonderheiten

Dyramesch besitzt die Paragabe der Astral-Projektion. Dadurch kann er sich von Vorgängen auf Evolux selbst ein Bild machen, ohne körperlich wirklich anwesend zu sein. Er ist die einzige Person neben den Sathox, die den planetaren Teleport nutzen kann.

Geschichte

Dyramesch erschien im 5. Jahrhundert NGZ als Bevollmächtigter der Kosmokraten auf Evolux, um das Primat der Effizienzsteigerung durchzusetzen. Sein Auftrag bestand angeblich darin, eine Effizienzsteigerung beim Bau der kobaltblauen Walzen um 0,35% zu erzwingen. Deshalb löste er die Yakonto ab, die Evolux bis dahin geleitet und den gleichlautenden Befehl verweigert hatten. Dyramesch dagegen handelte stur nach der Direktive: »Weniger Moral und mehr Effizienz«. Damit schaffte er sich viele Feinde, vor allem in den Reihen der Yakonto, die ihrer verlorenen Macht nachtrauerten und vor allem befürchteten, dass die Effizienzsteigerung zu Qualitätsverlusten und somit letztlich zum Niedergang von Evolux führen würde. Dennoch blieb die Werfttreue der Völker von Evolux unangetastet, denn Dyramesch konnte gültige Vollmachten vorweisen. Nach der Machtübernahme gestaltete er Teile von Evolux um und passte sie seinem Bürokratenwesen an. Er residierte in der Steilen Stadt von Beliosa.

Als die aus der 20 Millionen Jahre zurückliegenden Vergangenheit zurückgekehrte und schwer beschädigte JULES VERNE (vermutlich im April 1346 NGZ) von den Yakonto nach Evolux geschleppt wurde, oblag Dyramesch die Entscheidung über das weitere Schicksal der Besatzung. Er ordnete einen Inventar-Scan des Hantelraumers an, für dessen Dauer das Schiff im Segment Gelephant bleiben musste. Perry Rhodan, der sich Hilfe für die halbwracke JULES VERNE erhoffte, erhielt eine persönliche Audienz bei Dyramesch, wurde von diesem jedoch gedemütigt. Dyramesch gestattete Rhodan, in die Zentrumswerft hineinzublicken. So erfuhr der Terraner, dass auf Evolux die kobaltblauen Walzen gebaut wurden. Dyramesch dachte nicht daran, den Terranern zu helfen. Er betrachtete ihren Kampf gegen die Negasphäre von Hangay als sinnlos. Angeblich würden sich die Kosmokraten zu gegebener Zeit um diese Angelegenheit kümmern, voreilige Aktionen wie die von Rhodan angestrebte Retroversion betrachtete Dyramesch als Ressourcenverschwendung. Er machte Rhodan unverblümt klar, dass er ihm als ehemaligem Ritter der Tiefe nichts als Verachtung entgegenbrachte.

Nach einem gescheiterten Fluchtversuch der JULES VERNE erschien Dyramesch an Bord und verkündete die weiteren Pläne, die er mit den Terranern hatte. Durch ihre wagemutige, trickreiche Flucht hatten sie und ihre Fremdvolk-Gäste bewiesen, dass sie den Kosmokraten durchaus von Nutzen sein könnten. Eine Rückkehr in die Milchstraße kam deshalb nicht in Betracht. Die Terraner und die Laosoor sollten auf Dauer im Segment Gelephant angesiedelt und als Spezialisten für besondere Aufgaben herangezogen werden. Dyramesch wollte sie in die Lieferkette der kobaltblauen Walzen eingliedern. Bis es soweit war, müssten sie in Quarantäne bleiben; alle Transmitter ihres Segments wurden abgeschaltet. Mondra Diamond reagierte auf diese Worte, indem sie Dyramesch mit einem beherzten Schlag die Nase brach. Dieser verzichtete auf Strafmaßnahmen und verließ die JULES VERNE. Das Blut, das er vergossen hatte, wurde von seiner Sathox-Leibwache desintegriert.

Durch den Yakonto Vanta Aquinto erfuhr Dyramesch von Plan der Terraner, die PENDULUM zu kapern. Er manipulierte einen Transmitter, der von Diamonds Team zum Transport genutzt werden sollte, so, dass sie in der ANTALUCA materialisierte. Dort erwarteten sie schon Sathox-Einsatzkräfte. Dyramesch nutzte die Aufzeichnungen über die gescheiterte Kaperaktion zu Propagandazwecken in ganz Evolux. Er ließ die Gefangenen jedoch bald wieder frei, da ihm klar war, dass sie im Grunde auf derselben Seite standen.

Als Rhodan mit CHEOS-TAI bei Evolux erschien und die Herausgabe der JULES VERNE forderte, beabsichtigte Dyramesch, sich dem GESETZ-Geber persönlich mit der PENDULUM entgegenzustellen. Die noch nicht ganz durchgetestete kobaltblaue Walze erlitt jedoch schon beim Start eine Fehlfunktion. Ob es sich um einen echten Fehler handelte oder um eine von der Tentonen-Besatzung gegen Dyramesch gesponnene Intrige, blieb ungeklärt. Die PENDULUM musste wieder landen und auf Evolux herrschte Aufruhr, denn ein Fabrikationsfehler in einer kobaltblauen Walze war eine so ungeheuerliche Katastrophe, dass die »Weiße Welt« womöglich ihren Status als Werftplanet der Kosmokraten verlieren würde.

Das konnten Wan Ahriman und die anderen Herrscher der Yakonto nicht dulden. Sie erhoben sich aus ihren Überlebenstanks und ordneten eine Arbeitsniederlegung an – somit wurde auf Evolux nichts mehr produziert. Dyramesch zog die Konsequenzen aus einer einfachen Berechnung: bliebe er im Amt, so wäre eine Effizienzminderung um mehrere Prozent zu erwarten. Also trat er zurück und verließ Evolux. Er kündigte jedoch an seine Rückkehr an, wenn die Yakonto erkannten, welchen Fehler sie gemacht hatten.

Quellen

PR 2450, PR 2451, PR 2452, PR 2453, PR 2455