Die Metaläufer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2451)
PR2451.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Negasphäre
Titel: Die Metaläufer
Untertitel: In der Isolation der Weißen Welt – Terraner stoßen auf seltsame Helfer
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 8. August 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Castun Ogoras, Mondra Diamond, Ekatus Atimoss
Handlungszeitraum: Mai 1347 NGZ (Bordzeit)
Handlungsort: Evolux
Risszeichnung: Kobaltblaue Walze von Mark Fleck
(Abbildung)
Kommentar: Nach der Retroversion
Glossar: Evolux; der Planet / Evolux; geografische Gliederung / Evolux; Regierung / Evolux; Transport
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die Besatzung der JULES VERNE sitzt auf Evolux, einem Werftplaneten der Kosmokraten, fest und steht unter Quarantäne. Bei einer Probebohrung mit konventionellen Mitteln, um zu versuchen, die Energiefelder des Segments Gelephant zu untertunneln, stößt man nach circa 70 Metern auf verfestigtes Gestein und stoppt. Auch dieser Weg scheint versperrt – von einem weiteren Test an anderer Stelle ist nichts bekannt.

Inzwischen gehen die »Geisterheilungen« verschiedener Aggregate an Bord weiter. Diese werden von den Metaläufern durchgeführt, einem mit den Paddlern oder Erranten verwandtes Volk. Die Metaläufer werden nicht beobachtet, da sie ebenso wie ihre Verwandten die Fähigkeit des Strukturlaufens beherrschen. Die Metaläufer sind die Reparaturtechniker von Evolux und regelrecht arbeitswütig. Sie besitzen eine sehr fortschrittliche Technologie und wurden eigentlich nur zur Bestandsaufnahme auf das Schiff geschickt. Der ungewöhnliche Technologie-Mix der JULES VERNE zieht sie besonders an. So kommen immer mehr Metaläufer, um sich ihre Dotierungen für Reparaturen zu verdienen.

Während die Terraner nach weiteren Fluchtmöglichkeiten suchen, trifft eine Delegation der Yakonto unter Leitung von Castun Ogoras ein. Perry Rhodan wird eingeladen, Wan Ahriman, das inoffizielle Oberhaupt der Yakonto, in Mac'lai zu treffen. Dazu nimmt er Icho Tolot mit. Benutzt wird das dritte Transmittertor, das eigentlich deaktiviert wurde, von den Yakonto aber noch aktiv gelassen wird. Unterwegs zeigen die Yakonto Rhodan die Lichterstadt mit dem Friedhof der Yakonto, auf dem sich Obelisken befinden, die keine Schatten werfen. Rhodan zieht ebenso wie Tolot sofort den naheliegenden Schluss auf die Cypron bzw. Nega-Cypron, erwähnt dies gegenüber den Yakonto zunächst aber nicht.

Rhodan wird zum versteckt lebenden Sequenz-Rat der Yakonto geführt. Dies sind die ehemaligen Leiter von Evolux, die vor 900 Jahren von Dyramesch abgesetzt worden sind, der die Macht übernommen hatte, um eine Produktionssteigerung von 0,35% auf Evolux durchzusetzen. Dies war vom Sequenz-Rat entschieden abgelehnt worden, da dieser die Harmonie und Perfektion auf Evolux gefährdet sah und bis dahin niemals vorgekommene Fehler bei der Produktion eines Schiffes vom Typ Kobaltblaue Walze nur für eine Frage der Zeit hielt. Der Rat hatte sich in Konservierungstanks zurückgezogen und beobachtet seitdem so viel wie möglich aus dem Verborgenen. Man meint auch schon, vermehrt Störungen wahrzunehmen und will das weiter aussitzen. Das größte Problem ist dabei die Werfttreue, die ein direktes Vorgehen gegen Dyramesch verhindert.

Perry entschließt sich daraufhin, den Rat mit der wahrscheinlichen Abstammung der Yakonto von Cypron und Nega-Cypron zu konfrontieren. Er will sie auf diese Weise stärker auf seine Seite ziehen und aus der Reserve locken. Er ist sich aber auch des Risikos bewusst, damit vielleicht genau das Gegenteil zu erreichen. Deshalb schickt er Icho Tolot los, um Beweise von der JULES VERNE zu holen und bei diesen alle Hinweise auf die Anwesenheit der VERNE in der Vergangenheit zu beseitigen. Nach acht Stunden ist Tolot zurück, und die Beweise werden vorgelegt. Die Yakonto können sich zwar wegen der Werfttreue nicht offen auf die Seite der Galaktiker stellen, aber ihrer Freundschaft und Sympathie kann man sich sicher sein. Die Yakonto wollen noch einmal alle Beweise prüfen und erbitten sich etwas Zeit, um die neue Situation zu verdauen und zu überdenken. Perry überlässt ihnen außerdem ein Medaillon, das er von den Cypron erhalten hatte, und in dem auf mentalem Weg Informationen gespeichert wurden.

Ekatus Atimoss ist inzwischen erwacht und erprobt seine Fähigkeiten. Tatsächlich gelingt es ihm auch unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz, Parapolarisatoren herzustellen und zu nutzen. Er benötigt dazu lediglich mehr Kraft. Seine Sucht nach dem Vibra-Psi wird durch Depotmedikamente gelindert. Versteckt hinter dem Parapol-Schleier, entdeckt er die Metaläufer. Da Perry nicht da ist und er sonst niemandem traut, spricht er mit Mondra Diamond.

Gemeinsam mit dem Dual und dem Geologen Eziel Querada folgt sie den Metaläufern und gelangt so in den Untergrund von Evolux. In einer Stadt der Metaläufer kommt es zu einem Zwischenfall mit Querada, bei dem dieser schwer verletzt wird. Die Metaläufer sind entsetzt und entschuldigen sich. Sie beschließen jedoch, sich zunächst von der JULES VERNE zurückzuziehen, unter anderem auch, um die Metatreue nicht zu verletzen. Doch schon nach kurzer Zeit treffen sich »zufällig« 300 Metaläufer, um sich zu verabreden, zwei Stunden später wieder »zufällig« auf der VERNE tätig zu werden. Sie beginnen nun auch damit, größere Aggregate nicht mehr nur zu reparieren, sondern komplett durch andere wie das Objekt Hephaistos zu ersetzen.

Nach Perrys Rückkehr auf die VERNE erscheint nach kurzer Zeit eine Abordnung der Yakonto und erbittet Perrys Teilnahme an einer Expedition zu einem uralten, vor über 60.000 Jahren im Halo Tare-Scharms gefundenen Raumschiff mit der Gestalt eines schwarzen Obelisken. Bei ihrer Abreise »vergessen« die Yakonto, das Transmittertor abzuschalten.

Innenillustration