Ephoger

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Die Ephoger sind die aquatischen Bewohner der Wasserwelt Opghan.

Erscheinungsbild

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Terraner im Kampf gegen
zwei Ephoger

Heft: PR 93 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die Ephoger sind Nachfahren arkonidischer Kolonisten. Allerdings haben sie aufgrund einer von den Aras durchgeführten Umweltanpassung nur noch wenig Ähnlichkeit mit ihren Vorfahren. Sie haben eine humanoide Gestalt mit einem Torso, Kopf und vier Extremitäten. Ihre Haut ist komplett haarlos und von handgroßen grünen Schuppen bedeckt. Ephoger haben große, von durchsichtigen Nickhäuten geschützte Augen, eine schmale Nase und einen breiten Mund mit dünnen Lippen. Sie haben Schwimmhäute an Händen und Füßen. Im Nacken befindet sich eine zusätzliche Atemöffnung in Form eines bis auf zwei Meter ausfahrbaren Schnorchels. Dieses schlauchartige Organ ist die empfindlichste Körperstelle. Es dient der Luftgewinnung im Flachwasser, denn trotz der Umweltanpassung sind die Ephoger Lungenatmer und müssen ihren Atemvorrat in regelmäßigen Abständen erneuern. (PR 93 E)

Ephoger sind relativ kälteunempfindlich. Ihre Sprache klingt schmatzend und schlürfend. Es ist ein Anzeichen großer Müdigkeit, wenn sich die Haut eines Ephogers gelblich verfärbt und seine Schuppen abstehen. (PR 93 E)

Charakterisierung

Ephoger sind sehr gesellig und geduldig. Aufgrund ihrer Geschichte haben sie Angst vor Dunkelheit und Kälte. Sie berechnen die Zeit auf der Basis Zehn (Zehnteltage anstelle von Stunden, Tausendstel-Zehntel entsprechen Sekunden, Zehntage anstelle von Wochen). (PR 93 E)

Die Ephoger sind technisch nicht sehr hoch entwickelt. Sie kennen elektrisches Licht und verwenden tiefseetaugliche U-Boote, aber keine Funkgeräte und Feuerwaffen. Für die Jagd im Ozean setzen sie Luftdruck-Harpunen ein. Selbsttätig funktionierende Gerätschaften sind für sie erschreckend. Sie haben aber auch kein Problem damit, höherwertige Technik zu verstehen und zu bedienen. Sie wohnen nicht auf den zahlreichen (von ihnen lediglich durchnummerierten) Inseln Opghans, sondern auf dem Meeresgrund in ummauerten und mit Schleusen ausgestatteten Städten, das heißt, innerhalb der Städte leben sie auf dem Trockenen. Ihre Wohnungen haben stets nur ein Fenster im an der Straße gelegenen Zimmer. (PR 93 E)

Bekannte Ephoger

Geschichte

Einige Jahrtausende vor dem 21. Jahrhundert landeten zwei arkonidische Auswandererschiffe auf Opghan. Kurz danach gründeten Aras dort eine Niederlassung. Innerhalb von circa 1000 Jahren passten die Aras die arkonidischen Kolonisten (nur zum Teil mit deren Einwilligung) an die Umweltbedingungen der Wasserwelt an, so dass nach einigen Generationen die Ephoger entstanden. Diese fielen in die Primitivität zurück und vergaßen ihre Ursprünge. Die Ephoger waren aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse Opghans zunächst nicht sesshaft. Sie waren gezwungen, der Sonne ständig nach Westen zu folgen. Kleine Kinder wurden von ihren Müttern in Schwimmkörben transportiert. Auf diese Weise umrundete ein Ephoger während seines Lebens den Planeten mindestens zehnmal. Wer diese Wanderung nicht durchhielt, war dem Tod im Eis geweiht. Zu einem unbekannten Zeitpunkt entwickelten die Ephoger motorgetriebene Schiffe, mit denen die Wanderung erheblich erleichtert wurde. Nicht lange danach entdeckten die Ephoger die halbintelligenten Röhrenpflanzen und schlossen ein Bündnis mit ihnen. Im Gegenzug für den Schutz gegen Fressfeinde boten ihnen die Pflanzen eine permanente Luftversorgung unter Wasser. So konnten sie Städte in Tiefen gründen, in denen der Ozean eisfrei blieb. (PR 93 E)

Jahrtausendelang beobachteten die Aras die Entwicklung der Ephoger, bis im Jahre 2044 der wertvolle Wirkstoff der Psimo-Koralle entdeckt wurde. Jetzt verstärkten die Aras ihre Präsenz auf Opghan, außerdem zogen sie die Springer der Nathael-Sippe hinzu, um die Ephoger zu versklaven und sie zum Abbau des Psimo-Wirkstoffes zu zwingen. Um diese Machenschaften zu decken, vernichteten die Springer Pthal, den auf Opghan residierenden robotischen Vertreter des Großen Imperiums. Im Zuge eines mit Gonozal VIII. geschlossenen Beistandspaktes wurde der terranische Kreuzer FINMARK zur Aufklärung dieser Angelegenheit nach Opghan entsandt. Trotz verschiedenster Gegenmaßnahmen der Aras und Springer gelang es der Besatzung, das Komplott aufzudecken. Als auch noch die BARBAROSSA im Ep-Hog-System erschien, flohen die Springer von Opghan. Den Aras wurde erlaubt, sich von einem Raumschiff ihres Volkes abholen zu lassen. Perry Rhodan übernahm den Ara-Stützpunkt mit Einwilligung der Ephoger. (PR 93 E)

Quellen

PR 93, PR 3129