Ghorgur-Pra

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Ghorgur-Pra war einer der fünf SCHLOSSHERREN auf dem Weltenfragment Dorkh.

Erscheinungsbild

Wie alle Schlossherren war auch er ein Uleb. (Atlan 464)

Geschichte

Als der lemurisch-halutische Krieg dem Ende zuging (also etwa zu Beginn des 50. Jahrtausends v. Chr.), gehörte Ghorgur-Pra einem kleinen Verband an, dessen Kommandant Olyn-Tzair hieß. Das acht Raumschiffe zählenden kleine Geschwader suchte in einem abgelegenen Teil der Milchstraße nach Lemurern, um diese zu vernichten. Tatsächlich sprach die Ortung an. Dann lösten auch noch die Zeittaster Alarm aus. Die angemessene Manipulation des Raum-Zeit-Kontinuums war der Albtraum eines jeden Uleb: Jemand experimentierte mit der Zeit! (Atlan 464)

Im Zielsystem angekommen, stellten sich ihnen vier lemurische Kampfschiffe entgegen. Die Uleb vernichteten zwei und trafen zwei weitere so stark, dass diese auf dem dritten Planeten der namenlosen Sonne notlanden mussten. Dort befand sich auch eine große Insel, die unter einem Wölbschirm verborgen lag. Aller Voraussicht nach wurden die Zeiterschütterungen von dort verursacht, und nachdem von der Jaas-Thor ein kodierter Funkspruch dorthin geschickt worden war, riet Olyn-Tzair zur Vorsicht. (Atlan 464)

So warteten sie erst einmal ab, was passierte, und ließen die beiden Raumschiffwracks notlanden. Die Besatzung verließ die Schiffe, näherte sich dem Wölbschirm und durchschritt ihn. Damit war für die Uleb der Beweis erbracht, dass das Unheil, das von dort ausging, mit den Lemurern zu tun hatte. Drei Einheiten wurden ausgeschickt, um den Schirm zu durchdringen, aber die Raumschiffe explodierten. Da beschlossen sie nahe am Schirm zu landen, und ihn zu Fuß zu durchqueren, was auch gelang. (Atlan 464)

Der Wölbmantel umschloss das Weltenfragment Dorkh und nahm ihnen beim Durchschreiten alle Gegenstände sowie ihre Erinnerungen. Als sie sich auf der anderen Seite trafen, hatten sie keine Ahnung mehr, was sie hier wollten und wo sie waren. Daher erforschten sie das Land erst einmal und trafen sich später wieder, um ihre Erkenntnisse auszutauschen. Danta-Pyrt hatte einen Teil seiner Erinnerungen wiedergefunden und berichtete, auf Lemurer gestoßen zu sein, die er sofort als Todfeinde identifiziert hatte, und dass sie etwas mit Zeit zu tun hatten, was bei ihm große Angst hervorrief. Olyn-Tzair hatte einen Energieschirm gefunden, dessen Zugang er passieren konnte, und unter dem sich fünf »große Häuser« und fünf »kleine Häuser« befanden. Offenbar waren sie herrenlos, denn die fünf Uleb richteten sich darin ein und benannten sie nach sich selbst. Ghorgur-Pra bezog die GHORGUR, das daneben befindliche kleinere Raumschiff erhielt den Namen PRA, etc. (Atlan 464)

Als sie nichts mehr von Lemurern hörten, unterwarfen sie alle Völker von Dorkh. Diese versorgten sie mit allem was sie brauchten und stellten Wachen am einzigen Zugang durch den Energieschirm und den darunter befindlichen Raumschiffen, welche als Anlage das SCHLOSS genannt wurden. Sie selbst bezeichnete man als SCHLOSSHERREN. (Atlan 464)

Jahrhunderte später kam es zu einem überraschenden Angriff der bereits vernichtet geglaubten Lemurer. Diese hatten ihren Feind gut studiert und eine Falle errichtet, die für die fünf Uleb tödlich verlaufen konnte. Denn sie hatten so geschickt Feuer gelegt, dass die Raumschiffe explodieren konnten, und das wäre auch ihr Ende gewesen. Es war Danta-Pyrt zu verdanken, dass sie überlebten, denn Uleb konnten fast alle Stoffe in ihren Konvertermägen zu Sauerstoff verarbeiten und erstickten nicht im Rauch des Feuers; sehr wohl aber erstickte sich das Feuer selbst ohne Sauerstoff, und die Raumschiffe explodierten nicht. Als die Lemurer Tage später den Tunnel durch den Energieschirm wieder passierbar machten, erlebten sie ihr blaues Wunder – und den Beinaheuntergang ihres Volkes. (Atlan 464)

Durch dieses Ereignis wurden die fünf Uleb vor geradezu panischer Furcht vor den Lemurern an den Rand des Wahnsinns getrieben. Sie machten sich auf, um nach den wenigen Menschen zu suchen, die am Angriff nicht teilgenommen hatten. Aber anstatt sie zu töten fingen sie sie ein und stellten genetische Experimente mit ihnen an. Sie ließen ihre Feinde sowohl äußerlich als auch vom Verstand her in die Primitivität zurückfallen, bis sie schließlich nur noch Tiermenschen waren. Sie ließen sie in den Hordenpferch bringen und den Horden von Dorkh anschließen. (Atlan 464)

Im Laufe der Jahrtausende büßten die Uleb zwei wichtige Fähigkeiten ein: sie konnten keine anderen Lebewesen mehr übernehmen, und sie konnten ihre Körperstruktur nicht mehr verhärten. Während ersteres wohl gleich nach Betreten Dorkhs passiert sein musste, zog sich zweites über Jahrtausende dahin. Aber das war unwichtig, da sie die unangefochtenen Herren über Dorkh waren. Obwohl sie aus ihrem Feind primitive Wilde gemacht hatten (oder vielleicht sogar genau deswegen) hatten sie nach wie vor panische Furcht vor allen Lebewesen, die wie Lemurer aussahen. Sie ließen erbarmungslos jede Siedlung zerstören, welche einem Menschen Unterschlupf gewährt hatte. So auch die »intakte Stadt« Tirn, in der für die Steuerung Dorkhs sehr wichtige Rechenanlagen existierten. Doch ihre Paranoia war größer als ihre Vernunft. (Atlan 464)

Im Jahre 2650 erfuhren sie, dass es einen Lemurer geben musste, der angeblich dafür verantwortlich war, dass Dorkh seine Manövrierfähigkeit verloren hatte (Atlan 464) (was nicht stimmte: schuld war die Seele von Dorkh, die sich nach der Zerstörung Tirns geweigert hatte, Befehle entgegenzunehmen (Atlan 468)). Sie schickten den Turganer Kroppan aus, um ihn zu suchen und ins SCHLOSS zu bringen. (Atlan 453)

Wenige Tage später kam es zu einem Aufstand diverser Völker Dorkhs, die vor dem Tunnel durch den Energieschirm viel zu lange warten mussten, um ihren Tribut abzuliefern; ihre Waren verfaulten, bevor sie abgegeben werden konnten. Der Tormagier Xerylh öffnete den Eingang weit, die Wartenden strömten herein und ließen ihren Ärger an den Technos aus. Auseinandersetzungen wurden zu Kämpfen, und tausende strömten herein. Da löste Danta-Pyrt Alarm aus, denn in seine DANTA waren drei Lemurer eingedrungen (Atlan, Razamon und Grizzard), die er von Robotern hatte gefangen nehmen lassen. Panik ergriff die SCHLOSSHERREN, sie verloren immer mehr den Überblick und den Bezug zur Realität. Wenn drei Lemurer einfach so zu ihnen hereinspaziert kamen ohne sich zu fürchten, mussten sie sich ihrer Sache sehr sicher sein. (Atlan 463)

Ihre Aktionen wurden unkoordiniert. Olyn-Tzair gab den Befehl, dass sich alle Technos in der Nähe der Schiffe sammeln und sie verteidigen sollten, Danta-Pyrt befahl den Technos und Robotern hingegen, die Aufständischen anzugreifen, Ghorgur-Pra, Falgär-Kym und Zeffin-Quorm wiederum gaben andere Anweisungen aus. Durch das entstehende Chaos hatten die Angreifer leichtes Spiel und gewannen die Oberhand. Schließlich gab einer der Uleb den Befehl, die Mord-Chreeans loszulassen, um die zu erwartende (aber eingebildete) Invasion der Lemurer abzuwehren. Diese pferdegroßen, aufs Töten abgerichteten Echsen richteten tatsächlich ein Blutbad unter allen Lebewesen an. Und sie töteten auch alle fünf Uleb.

Quellen

Atlan 453, Atlan 463, Atlan 464