KOOS-NOR

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Die KOOS-NOR war eine Space-Jet luxuriösester Ausführung.

Technische Details

Die KOOS-NOR hatte die Form eines Ellipsoids. Sie war 35 Meter lang und hatte an der breitesten Stelle einen Durchmesser von 20 Metern. Der Schiffsname stand in schwarzen Buchstaben auf der silberfarbenen Außenhülle. Die Innenausstattung des Schiffes galt als extravagant und pompös. Verschiedene Kabinen erlaubten die Unterbringung von mindestens einem halben Dutzend Personen. (PR 52 E)

Alle Schiffssysteme der KOOS-NOR waren hochautomatisiert. Nur ein Pilot wurde benötigt und mit einer Fernsteuerung konnte das Schiff auch von außen gesteuert werden. Die Reichweite war auf intragalaktische Fernflüge ausgelegt. (PR 52 E)

Die Triebwerke des Schiffes waren in der Hecksektion untergebracht. Neben einem leistungsstarken Impulstriebwerk sorgte ein durch einen Strukturkompensator abgeschirmter Transitionsantrieb für ein Weiterkommen über größere Distanzen. (PR 52 E) Die erreichbare Sprungdistanz lag bei mindestens 13.000 Lichtjahren.

Anmerkung: Laut PR 52 E hatte die KOOS-NOR aufgrund eines zusätzlichen Antriebssystems praktisch unbegrenzten Aktionsradius. Dieser Antrieb ermöglichte den überlichtschnellen Flug mit mehr als hundertfacher Lichtgeschwindigkeit im Normalraum ohne Entmaterialisierung. Spezialpolarisatoren neutralisierten dabei den Dopplereffekt und die Einstein'sche Verzerrung. In den Nachauflagen wird dieser Superantrieb nicht mehr erwähnt.

Die Bewaffnung bestand aus mindestens einem in einer schwenkbaren Aufhängung angebrachten Thermostrahler.

Anmerkung: In PR 52 E ist von einem »schweren Impulsdesintegrator« die Rede.

Als Schutz diente ein Energieschirm. (PR 52 E)

Geschichte

Luxusraumjachten vom Typ der KOOS-NOR wurden im 21. Jahrhundert von den Arkoniden benutzt. Es handelte sich um Spezialausführungen für Millionäre. Die KOOS-NOR befand sich im Jahre 2040 im Besitz des Solaren Imperiums. Es ist unklar, ob es sich um ein erbeutetes und modifiziertes Schiff handelte oder um eine terranische Neukonstruktion nach dem Vorbild der arkonidischen Modelle. (PR 52 E)

Perry Rhodan nutzte die KOOS-NOR Mitte 2040, um die auf Tolimon tätigen Mutanten John Marshall und Laury Marten zu retten. Die beiden waren nach Erbeutung des lebensverlängernden Immunserums X-1076 in Gefahr geraten und hatten einen Notruf abgesetzt. Ein Leichter Kreuzer brachte die KOOS-Nor von Terra zur Venus. Gucky flog von dort mit der Jacht nach Hellgate und holte Rhodan ab. An Bord befanden sich alle Requisiten, die Rhodan benötigte, um sich als arkonidischer Inspekteur Tristol auszugeben. Auf Tolimon angekommen stiftete er auf der Suche nach den untergetauchten Mutanten einige Verwirrung. Als der echte Inspekteur Glogol auf den Plan trat, mussten Rhodan und seine Begleiter mit der KOOS-NOR von Tolimon fliehen. (PR 52 E)

Sie machten Zwischenstation auf dem Planeten Isan, dessen Bevölkerung nach einem Atomkrieg auf einige tausend in Bunkern lebende Individuen gesunken war. Die Terraner und der Ilt wurden in Kämpfe zwischen den verschiedenen Parteien verwickelt, die sich in der Regel um die Verteilung der knapp gewordenen Lebensmittelvorräte drehten. Die KOOS-NOR wurde im Laufe der Gefechte durch Raketeneinschläge und Granattreffer schwer beschädigt. (PR 53 E) Das manövrierunfähige Schiff wurde später durch die DRUSUS geborgen.

Quellen

PR 52, PR 53