Kelloquan

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Kelloquan war ein Priester aus dem Volk der Bathrer.

Geschichte

Nach dem Verschwinden von Thykonon, Allevzer und Chirtoquan, bildeten im Juli 3820 Kelloquan, Verstertuz und Korran eine neue Regierung auf Cairon, die sich allerdings angesichts der auf dem Planeten herrschenden Stahlmänner im Untergrund aufhalten musste. (Atlan 790)

Turman, Norphan, Annerte und Ingrem suchten den geheimen Raum tief im Berg der Stadt Bakholom auf, der bis jetzt von den Stahlmännern nicht gefunden worden war und der neuen Regierung als Versammlungsort diente. Doch zehn Stahlmänner waren ihnen gefolgt. Ingrem zog eine Waffe und richtete sie auf Kelloquan, Verstertuz, Korran, die beiden Priesterschüler und Annerte. Sie drohte jeden ohne zu zögern zu erschießen. Turman gelang es, ihr die Waffe zu entreißen. Die Stahlmänner zerstörten mit wuchtigen Schlägen den Eingang zur Halle. Die Bathrer setzten ihre Waffen ein. Schattenhafte Gestalten erschienen und raubten den Robotern anscheinend die Orientierung. Die Stahlmänner begannen sich um ihre eigene Achse zu drehen und feuerten wild in die Luft. Nacheinander blieben sie ruckartig stehen und reagierten nicht mehr. Turman versuchte mit seinem Wahakú in den Geist Ingrems einzudringen, stieß jedoch auf eine für ihn unüberwindbare mentale Sperre. Ein Stahlmann begann von innen heraus zu glühen, ohne dabei Wärme abzugeben. Der Roboter verformte sich zu einem Klumpen Metall. Die Schatten verschwanden, bis auf einen. Dieser verschmolz kurzfristig mit Ingrem. Der Schatten ballte sich zu einer Wolke zusammen und verschwand durch die Decke. Eine mental zu vernehmende Stimme vermittelte den Bathrern die Botschaft, dass die Stahlmänner keine Gefahr darstellten und von ihren Herren, als die sich die Schatten bezeichneten aus Manam-Turu beseitigt werden würden. (Atlan 790)

Kelloquan erinnerte sich an die Geschehnisse, die bereits einige Wochen zurücklagen. Damals waren Raumschiffe der Hyptons über Cairon erschienen und hatten Thykonon, Chirtoquan und Allevzer entführt. Fartuloon war es gelungen, eines der Schattenwesen kurzfristig festzuhalten, ehe es mit Questror zusammen fliehen konnte. (Atlan 790)

Ingrems Rolle durchschauten die Bathrer indessen nicht. Turman teilte nicht die Meinung von Kelloquan, Verstertuz und Korran, die nicht aktiv gegen die Stahlmänner vorgehen wollten. Die neue Führungsspitze der Bathrer wollte keine Kämpfe auf Cairon und abwarten, bis die Roboter mangels Befehlen eines Tages von selbst abzogen. Der Priesterschüler hatte das Gefühl, dass Kelloquan, Verstertuz und Korran nicht die ganze Wahrheit preisgaben. (Atlan 790)

Als Turman und Norphan in Begleitung des wieder aufgetauchten Questror zu den regierenden Priestern zurückkehrten, eröffnete Verstertuz Turman, dass das Führungstrio nicht so untätig war, wie der Priesterschüler annahm und ihnen vorwarf. Es war ihnen gelungen, kurzfristig mit Thykonon telepathischen Kontakt aufzunehmen. Thykonon, Chirtoquan und Allevzer befanden sich in einem Gefängnis auf einem nahen Planeten. Es konnte sich dabei nur um Joquor-Sa handeln. Die Daila waren per Hyperfunk um Hilfe gebeten worden. Ein Raumschiff war bereits unterwegs. (Atlan 790)

Nach der Landung auf dem provisorischen Raumhafen von Bakholom gingen Kelloquan, Korran, Verstertuz, Turman, Norphan und Questror an Bord des Schiffes. Mit eingeschalteten Schutzschirmen startete der Kugelraumer mithilfe des Antigravs. Gleiter der Stahlmänner folgten dem Schiff. Durch Punktbeschuss versuchten sie den Schutzschirm der YRMION zu überlasten. Olge Jickel wagte ein gefährliches Manöver. Er schaltete in 6000 Metern Höhe den Antigrav ab. Das abstürzende Raumschiff zerstörte die Gleiter mit den Stahlmännern. In nur 100 Metern Höhe setzte endlich der Gegenschub der Impulstriebwerke ein und riss die YRMION in den Himmel. Für Sekundenbruchteile setzten die Andruckneutralisatoren aus. Die überraschten Bathrer trugen aber nur Prellungen und blaue Flecken davon. Die YRMION erreichte den Weltraum und näherte sich nun Joquor-Sa. (Atlan 790)

Die Bathrer setzten sich auf den Boden der Zentrale und fassten sich an den Händen. Mit ihrem Wahakú stellten sie den Standort des hyptonischen Stützpunktes im Zentrum eines hufeisenförmigen Gebirges auf der Nordhalbkugel fest. Die Station war durch einen für Teleporter undurchdringlichen Schirm geschützt. Raktos Jickel brachte Albion Wurmsel, Heren Irmahn, Olge Jickel und Turman per Teleportation auf einen vor den Stützpunkt liegenden Hügel. Die Einsatzgruppe eröffnete mit weitreichenden Lasergewehren und einem Raketenwerfer auf der Wüstenwelt das Feuer auf den Schutzschirm. Als die Stahlmänner die Station durch eine Strukturlücke verließen, teleportierte Raktos Jickel mit Olge. Den beiden Daila gelang es, trotz Angriffen der Stahlmänner, die Schutzschirmprojektoren zu zerstören. Raktos sprang mit Olge zu den Gefährten zurück. Die Schatten hatten den Kampf zugunsten der Daila entschieden. Die Stahlmänner standen reglos herum und begannen von innen heraus zu glühen. Raktos teleportierte mit Turman zu den gefangenen Priestern. Mit Thykonon, Chirtoquan und Allevzer kehrten sie zurück. Die Station der Roboter verging in heftigen Explosionen. (Atlan 790)

Nachdem das Einsatzkommando wieder an Bord gegangen war, beschleunigte die YRMION mit Höchstwerten. Plötzlich waren die Schatten wieder da. Sie stürzten sich auf die Priester und Questror und entmaterialisierten mit ihnen. (Atlan 790)

Thykonon, Chirtoquan, Allevzer, Kelloquan, Korran, Verstertuz und Questror wurden von der CUPU-DULZ in einer in Bau befindlichen Station inmitten eines unwegsamen Gebirges abgesetzt. Die Halle war nur spärlich eingerichtet. Stahlmänner brachten eine breiartige Speise und neue Gefangene. Vier der bepelzten Wesen trugen einen hellen Fleck auf der Stirn, das fünfte war deutlich größer und kräftiger und besaß anstelle des Pelzes eine lederartige, braune Haut. Das Wesen wies einen telepathischen und hypnotischen Ausspähversuch Kelloquans mit einem telekinetischen Gegenangriff energisch zurück. (Atlan 790)

Zwei weitere Gefangene wurden gebracht. Thykonon erkannte Chipol, der von Don Quotte begleitet wurde. Mit seiner unbekümmerten Begrüßung Dschadda-Mois brach das Eis. Schnell war das herrschende Misstrauen abgebaut. Die Bathrer, die Wesire der Chadda, der Gesandte Gurays, der Daila und der weißbepelzte Roboter verspürten einen stärker werdenden wohltuenden psionischen Einfluss, der von einem weiteren unbekannten Ankömmling ausging. (Atlan 790)

Thykonon und Dschadda-Moi erzählten Chipol von Pzankur, der sich nach Chmacy-Pzan und Bennerton aufgemacht hatte, dort aber von den Hyptons vertrieben worden war und mit der CUPU-DULZ nach Manam-Turu zurückgekehrt war, wo er sich von EVOLO losgesagt hatte und versuchte, selbst an Macht und Einfluss zu gewinnen. Die meisten der Schattenwesen waren Geschöpfe Pzankurs. Sie hatten die Stahlmänner angegriffen und die hier auf Tobly-Skan befindlichen Gefangenen entführt. Auf Aklard, Cirgro und Cairon waren Beobachter EVOLOS aktiv. Pzankur hatte es geschafft, die Führungsspitzen der wichtigen psionisch begabten Völker in seine Gewalt zu bringen. Der unbekannte Gefangene, den noch niemand gesehen hatte, könnte dieser Pzankur sein. (Atlan 790)

Quelle

Atlan 790