Pzankur

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Pzankur war eine Entität, die sich aus der Körpersubstanz EVOLOS gebildet hatte.

Geschichte

Abspaltung

Im Jahre 3820 war EVOLO nach der Eroberung des Jheisch-Systems unterwegs zum Psionischen Tor, um die fällige Stabilisierung seiner selbst durchzuführen. Doch auf dem Weg dorthin bemerkte EVOLO in seinem Inneren mehrere Ballungen von Potentialen, die sich als selbständige Einheiten verstanden und nicht mehr der Kontrolle EVOLOS unterstanden. Der Entität gelang es nicht, den Abspaltungsprozess aufzuhalten. (Atlan 774)

Unter starken Schmerzen trennte sich Aytakur aus der Körpersubstanz EVOLOS. Kurz darauf verließ auch Pzankur den gemeinsamen Körper. Das Ziel der neu entstandenen Entität war Chmazy-Pzan und Bennerton. (Atlan 774)

Fehlschlag

Der Ableger war dazu ausersehen worden, Chmacy-Pzan zu unterwerfen. Schnell gelang es Pzankur, einige Planeten unter seine Kontrolle zu bringen und beeinflusste Hyptontrauben als Statthalter einzusetzen. Doch psionischer Widerstand regte sich und schlug dem Psionischen Paket entgegen. Bereits kontrollierte Stützpunkte gingen wieder verloren, für die Übernahme neuer fehlte ihm die Kraft. Ganze Sonnensysteme wendeten sich gegen ihn. Die Unruheherde sonderte Pzankur aus und richtete sein Augenmerk auf leichter einzunehmende Ziele. Doch diese Vorgehensweise rächte sich bald. Er war gezwungen, sich in drei Teile aufzuspalten, um die Planeten zu beherrschen. Der psionische Druck der Hyptons forderte die Wiedervereinigung des Ablegers. Es kam sogar so weit, dass er in große Bedrängnis geriet und sich vor organischen Lebewesen in Sicherheit bringen musste. Mit seinen psionischen Kräften tötete Pzankur einige Hyptontrauben, doch dies brachte keine Entlastung. Pzankur sah ein, dass es ihm nicht möglich war, Chmacy-Pzan zu unterwerfen. (Atlan 789)

Mit der CUPU-DULZ zog sich Pzankur aus Chmacy-Pzan zurück. Er wählte jedoch nicht Bennerton als Ziel, wie von EVOLO vorgegeben, sondern wendete sich nach Manam-Turu. Die Verbindung zu EVOLO bestand nicht mehr. Auch der Einfluss der Entität auf ihr Psionisches Paket war nicht mehr vorhanden. EVOLO galt als Konkurrent um die Macht. (Atlan 789)

Die Hyptons, die die CUPU-DULZ befehligten, wurden von den drei Stahlmännern, die Pzankur kontrollierte, aus der Schleuse gestoßen. (Atlan 789)

Erfolg in Manam-Turu

Nach Erreichen Manam-Turus teilte sich Pzankur erneut. Pzankur-B wurde Anfang Juli 3820 beauftragt, Don Quotte zu übernehmen. Er trat unter dem Namen Collar Sayum auf. Die beiden anderen Teile brachten Einheiten von EVOLOS Flotte unter ihre Kontrolle. Somit standen Traykon-Roboter und deren Raumschiffe unter Pzankurs Befehl. Das Wesen sah sich als mächtigsten Herrscher in Manam-Turu. Das Psionische Paket sah EVOLO gewissermaßen als besiegt an. (Atlan 789)

In der Gestalt des Collar Sayum gelang es Pzankur, Don Quotte und Chipol in seine Gewalt und an Bord der CUPU-DULZ zu bringen. Die SPÜRHUND, mit der die beiden Gefährten Atlans auf den Planeten Hawtuja gekommen waren, wurde von Waffenstrahlen zerstört. Die CUPU-DULZ nahm Kurs auf Tobly-Skan. (Atlan 789)

Die meisten der in Manam-Turu auftretenden Schattenwesen waren Geschöpfe Pzankurs. Sie griffen die Stahlmänner der Hyptons an und entführten mehrere Personen, die von der CUPU-DULZ nach Tobly-Skan gebracht wurden. Auf Aklard, Cirgro und Cairon waren Beobachter EVOLOS aktiv. Pzankur hatte es geschafft, die Führungsspitzen der wichtigen, psionisch begabten Völker in seine Gewalt zu bringen. Die Entführten waren Thykonon, Chirtoquan, Allevzer, Kelloquan, Verstertuz, Korran, Questror, Dschadda-Moi, deren vier Wesire, Chipol und Don Quotte. (Atlan 790)

Schatten

Während des Fluges nach Barquass im August 3820 tauchte ein heller Schatten in der Kommandozentrale der STERNSCHNUPPE auf, der sich zu einem schwarzen Schemen verdichtete. Plötzlich materialisierten weitere Schatten und griffen sofort an. Atlan feuerte seinen Strahler ab. Der getroffene Schatten wurde jedoch nur stärker und wendete sich dem Ausgangspunkt des Energiestrahls zu. Promettan projizierte ein Fesselfeld auf einen der Schatten, der die Körperform eines Daila annahm und sich in einem Energieblitz auflöste. Der nächste von Promettan eingefangene Schatten wurde zu einem Krelquotten. Der Fesselfeldprojektor stellte seinen Dienst ein. Nur die Individualschirme schützten die drei Gefährten vor den anstürmenden Schatten. Übergangslos verschwanden die Schatten. Das Schiff spielte Aufnahmen von Traykon-Schiffen ab, die die STERNSCHNUPPE verfolgten. Die Einheiten eröffneten das Feuer. Eine kurze Linearetappe brachte die STERNSCHNUPPE aus dem Gefahrenbereich. (Atlan 797)

Pzankur griff Cirgro an. Überall tauchten Schemen auf, die sich rasch verfestigten und somit zu einer Gefahr für die Krelquotten wurden. Die wehrlosen Krelquotten waren den Angriffen der Schemen hilflos ausgesetzt. Es gab Tote und Verwundete. Jener Teil Pzankurs, der sich in der Gestalt eines Daila auf Cirgro befand, entdeckte Anima. Die Vardi setzte all ihre Kraft gegen den Pzankur-Teil ein. Der Körper zerfloss, nahm alle möglichen Formen an und verlor einen Teil seiner Substanz. Dann wurde er transparent und verschwand. (Atlan 797)

Kampf um Gurays Welt

Die Schiffe der Daila, die das Volk der Krelquotten nach Barquass brachte, wurden von Pzankurs Traykon-Schiffen angegriffen. Die Krelquotten erlangten ihre vollen Psi-Kräfte zurück. Ein psionischer Kampf zwischen den Krelquotten und Pzankur entbrannte. Ein gewaltiger psionischer Blitz entlud sich und ermöglichte der Flotte der Daila mit der ZUKUNFTSBOTE den Durchbruch und die Landung auf Barquass. Die Traykon-Schiffe Pzankurs wendeten sich nun gegen die STERNSCHNUPPE und die Daila-Einheiten mit den Bathrern an Bord. Atlan ordnete den Rückzug an. (Atlan 797)

Es schien Pzankurs Werk gewesen zu sein, der für die Versetzung Geselles im August 3820 auf die Welt Trostlos verantwortlich war. Dabei wurde dem Roboter ein Arm abgerissen und ein Bein zerbrochen. Anscheinend wurde ihm danach von seinem Entführer ein Arm wieder eingesetzt und jener Bauteil in seiner Positronik platziert, der für die Verwirrung Geselles gesorgt hatte. (Atlan 798)

Während des Anfluges von Atlan und Jaka Jako mit der DSF auf den Planeten Barquass, sprach das Funkgerät an und übertrug eine Botschaft Pzankurs an seine beiden Fragmente, von denen sich eines, Pzankur-C, bereits auf dem Planeten aufhielt. (Atlan 799)

Pzankur-C traf im August 3820 auf Barquass auf Anima, das LINK. In der Gestalt von Chossoph bat das Teilfragment Pzankurs die Vardi, es in ein auf einem Plateau liegenden Gebäude mitzunehmen. Da Anima Verdacht schöpfte, griff der angebliche Chossoph die Orbiterin mit psionischen Impulsen an. Dabei nahm Pzankur die Gestalt Hartmanns vom Silberstern an. Anima setzte sich gegen Pzankur nicht zur Wehr. Aufgrund der der psionischen Evolution eigenen ewigen Gesetze konnte Pzankur Anima nicht töten. Das Teilwesen änderte erneut seine Gestalt in jene Atlans. Kurz darauf teilte sich Pzankur-C in Atlan und Chossoph. Die beiden Gestalten schleuderten Anima in das grelle Licht am Eingang des Gebäudes. Die Vardi verschwand. Die beiden Teilwesen vereinigten sich wieder und lösten sich auf. (Atlan 799)

Während ihres Sturzes erlebte Anima Pzankurs Trugbilder. Schließlich fand sich Anima in einem kreisrunden Dom wieder. Neben ihr stand eine abgrundtief hässliche zwergenhafte Gestalt, die Anima eine Waffe übergab. Die Vardi feuerte einen Schuss auf den Zwerg ab. Der Schuss schlug in die Wand ein, ohne der Gestalt Schaden zuzufügen. Der Zwerg verschwand. Pzankur setzt seine psionischen Quälereien fort, gab seine Bemühungen jedoch bald wieder auf, Anima in den Wahnsinn zu treiben. Das Psionische Paket versetzte die Orbiterin aber in einen Raum, der hermetisch von der Umwelt abgeschlossen war und den auch Anima mit ihren übersinnlichen Kräften nicht verlassen konnte. Auch von außen drang nichts in diesen Raum. Pzankur hatte Anima isoliert. Ohne ihre Kräfte war das psionische Komplott zum Scheitern verurteilt. (Atlan 799)

Atlan fand auf der Planetenoberfläche EVOLO in Gestalt eines Kindes auf einem Baumstumpf sitzend. Ein Krelquotte erschien neben dem Baumstumpf und packte das Kind. Ein Blitz zerfetzte den Baumstumpf. Der Krelquotte und das Kind waren verschwunden. Ein zweiter Blitz traf Atlan, richtete aber keinen Schaden an. Der Arkonide zog sich schnell in die DSF zurück, die sich durch Jaka Jakos Tarnstrahlungen der Wahrnehmung Pzankurs entzog. Die DSF flog zu einem Tafelberg, auf dem sich ein Gebäude erhob. Neben dem Eingangsportal trat Chossoph aus einer Nische hervor. Fumsel tauchte auf und stürzte sich wild fauchend auf den Gesandten Gurays. Bei der Berührung durch die Wildkatze leuchtete Chossoph auf. Fumsel stürzte zu Boden, blieb reglos liegen und löste sich auf. Atlan, der die DSF verlassen hatte, erkannte, dass es sich nicht um den echten Chossoph handelte und sprang in das Gerät zurück. Der falsche Chossoph verwandelte sich in einen im Boden versickernden Brei. Die mentale Stimme Pzankurs warnte den Arkoniden vor dem Betreten des HEIMS DER VOLLENDUNG. (Atlan 799)

Mithilfe des Geisterdolches gelang es dem Arkoniden in das HEIM einzudringen. Er fand eine Hyperfunkstation und konnte Aksuum auf Aklard erreichen und ihm einige Befehle erteilen. Plötzlich schaltete sich die gesamte Anlage ab und ein Ausgang öffnete sich. Aufgrund einer Warnung seines Extrasinns schloss Atlan seine Kombination. Eine Explosion schleuderte ihn zu Boden. Er verlor das Bewusstsein. Der von Pzankur gegen die Umwelt abgeschottete Raum, in dem sich Anima aufhielt, wurde von einer Energiewand in zwei Hälften geteilt. In der für die Vardi nicht zugänglichen Hälfte löste sich die Wand auf und die dahinter liegende Dunkelheit spuckte einen Körper aus – Atlan. Die Energiewand löste sich auf, sodass Anima zu Atlan gelangen konnte. (Atlan 799)

Atlan feuerte mit seinem Kombistrahler auf die Wand des Gefängnisses. Doch das von Pzankur erzeugte Sperrfeld absorbierte die Energien. Mit dem Geisterdolch gelang es Atlan, das Sperrfeld teilweise zu beseitigen und die dahinter liegende Wand zu öffnen. In einem kleinen Raum fanden der Arkonide und die Vardi eine drei Meter hohe in mattem Gold glänzende Gestalt, die einem Buddha ähnelte. Die Augen waren geschlossen, zwei Armpaare über dem dicken Bauch verschränkt. Die beiden Gefährten setzten ihren Weg fort. In einem Gang materialisierte Vetti und forderte sie auf, das HEIM DER VOLLENDUNG zu verlassen, um draußen Guray und EVOLO zu treffen. Eine Unmöglichkeit für den Extrasinn. Ein starker mentaler Druck legte sich auf Atlans Bewusstsein. Pzankur-B näherte sich dem Arkoniden. Anima stellte sich zwischen Atlan und dem Krelquotten. Vetti, alias Pzankur-B, zerfloss zu einem grauen Schleier. Atlan stieß mit dem Dolch zu, prallte jedoch gegen ein unsichtbares Hindernis zwischen Anima, der Wolke und ihm. Dharys tauchte auf und griff in die Auseinandersetzung ein. Mit ins Riesenhafte gewachsenen Händen versuchte er, die Wolke einzufangen. Der Daila forderte Atlan und Anima auf, zu verschwinden. Der Geisterdolch schnitt eine Öffnung, durch die sie wieder in den labyrinthartigen Teil des HEIMES gelangten. Anima wusste, dass EVOLO Dharys bewusst opferte. In jenem Raum, in dem sie den goldenen Buddha getroffen hatten, schnitt sich Atlan mit dem Dolch durch den Boden. In dem darunter liegenden Ort der Geburt gab es ein naturgetreues Modell der Oberfläche von Barquass. Atlan in seiner Rolle als Steuer-LINK rief Guray, Vetti und EVOLO herbei. Nun mischte sich auch Pzankur ein. Das HEIM DER VOLLENDUNG explodierte in der Kunstlandschaft. Die drei Minigestalten verschwanden ebenso wie Anima. Wie in Zeitlupe erlebte Atlan die Zerstörung des echten HEIMES. Atlan gelangte durch eine Öffnung ins Freie. Eine gewaltige Explosion vernichtete das Plateau mitsamt dem Gebäude. (Atlan 799)

Der Ableger EVOLOS hielt das Steuer-LINK für vernichtet. Die Flotte der Daila hatte den Stützpunkt Pzankurs auf Tobly-Skan zerstört und schaltete nun über Barquass ein Traykon-Schiff nach dem anderen aus. Jaka Jako und Atlan starteten mit der DSF. Am Rand einer Ruinenstadt fanden sie das Wrack eines Traykon-Schiffes, mit dem EVOLO und Dharys nach Barquass gekommen waren. EVOLO meldete sich und bot Atlan an, ein Duplikat des Arkoniden zu erschaffen, um Pzankur bei dem bevorstehenden Kampf zu täuschen. Die Imitation sollte im Wrack des Traykon-Raumers entstehen. Die DSF landete am Rand eines Dschungels in Sichtweite des Raumschiffes. Vetti war bereit, die Zeit zu verlangsamen, um Atlan zu unterstützen. (Atlan 799)

Das Wrack explodierte, als Pzankur Atlans Körperstrahlung darin entdeckt hatte. Der Arkonide sprintete aus der DSF, mit der Jaka Jako startete. Ein länglicher grauer Schatten kroch auf den Urwald zu und wurde dabei immer schneller. Vetti bremste den Schatten immer wieder ab. Der Ikuser versenkte die DSF in einem Fluss. Explosionen erschütterten den Urwald. Atlan aktivierte den Defensivschirm und den Antrieb seiner Kampfkombination. Pzankur schlug mit psionischer Gewalt zu. Seine Kräfte litten aber unter der von dem Fragment-LINK erzeugten Zeitverzerrung. Atlan feuerte als Ablenkung seinen Kombistrahler immer wieder auf die Wolke ab. Mit Bomben und Sprengsätzen legte er einen Feuerkorridor zwischen sich und Pzankur. Er tauchte zur DSF und hüllte sie in den Defensivschirm. Dann ging er an Bord. Mit einer heftigen Explosion kündigte sich Pzankur an. Eine graue Wolke drang in die DSF ein. Jaka Jako verlor das Bewusstsein. Plötzlich war der psionische Druck verschwunden. Die graue Wolke existierte nicht mehr. Die DSF hatte die Kräfte von Pzankurs Teilfragment neutralisiert und gewissermaßen geheilt, wie es für EVOLO vorgesehen gewesen war. Aus den sich sammelnden Fladen bildete sich eine kleine graue Buddha-Gestalt. Atlan startete die DSF und landete sie am Flussufer. Der Arkonide erlaubte dem Buddha, zu seinen beiden Brüdern zu gehen, die ihn riefen. Außerhalb der DSF vereinigte er sich mit zwei grauen Schatten. Der Ikuser war guten Mutes, dass die Desensibilisierung wirkte und die beiden anderen Pzankur-Teile infiziert wurden. (Atlan 799)

Das Ende

Eine zwei Meter große graue Buddha-Figur mit vier Armen erschien und forderte das Steuer-LINK zum Kampf heraus. Während Pzankur den Kombistrahler auf Atlan richtete, schleuderte dieser den Geisterdolch auf das Wesen. Er traf Pzankur in die Brust, der daraufhin zu Boden stürzte und bewegungslos liegen blieb. Pzankur zerfloss zu einer breiigen Masse und versickerte im Boden von Barquass. (Atlan 799)

Quellen

Atlan 774, Atlan 789, Atlan 790, Atlan 797, Atlan 798, Atlan 799