Aytakur

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Aytakur war eine Entität, die sich aus der Körpersubstanz EVOLOS gebildet hatte.

Geschichte

Im Jahre 3820 war EVOLO nach der Eroberung des Jheisch-Systems unterwegs zum Psionischen Tor, um die fällige Stabilisierung seiner selbst durchzuführen. Doch auf dem Weg dorthin bemerkte EVOLO in seinem Inneren mehrere Ballungen von Potentialen, die sich als selbständige Einheiten verstanden und nicht mehr der Kontrolle EVOLOS unterstanden. Der Entität gelang es nicht, den Abspaltungsprozess aufzuhalten. (Atlan 774)

Unter starken Schmerzen trennte sich Aytakur aus der Körpersubstanz EVOLOS. Die neu entstandene Entität machte sich sogleich auf den Weg nach Alkordoom. (Atlan 774)

Aytakur war in Alkordoom schon vor der Entstehung EVOLOS aufgetaucht, am Tag des grünen Leuchtens, das die gesamte Galaxie erfasst hatte. Damit war klar, dass sich das Psionische Paket in der Zeit bewegen konnte. Die Planeten Beka-1 und Beka-2 dienten der Lagerung von gewaltigen Armeen, die sich aus entführten Lebewesen und Maschinen Alkordooms zusammensetzten. Der Allesknoten oder die Welt des ewigen Lebens waren nur dazu eingerichtet worden, um fähige Personen in den Nukleus zu locken. Dieser Teilplan wurde durch gewaltsame Entführungen und Diebstähle ergänzt. Doch die eigentliche Gefahr stellte der Zerotrafer im Jet-Strahl Alkordooms dar. (Atlan 841)

Aytakur installierte im Nukleat einen Wächter, der mit mentalen Lockrufen alle Intelligenzen, die ins Nukleat eindrangen und nach Aytakurs Meinung dort nicht hingehörten, einfing und in der Todesballung für ihr Ende sorgte. (Atlan 842)

Im März 3821 konnte sich Atlan mit Chybrains Sphäre dem Zugriff Aytakurs mehrmals entziehen, und das, obwohl der Schwarze Sternenbruder einen Zeitpfeil einsetzte. Chybrain brachte sich in den Besitz eines Niveauselektors. Daraufhin rief der Sternenbruder nach Manam-Turu um Hilfe. (Atlan 841)

Bei der Separatpositronik, die Yerless kontrollierte, wurde Atlan von dem Sternenbruder, der in der Gestalt von Dharys auftrat, gestellt. Das Krötenwesen wurde von Aytakur als Verräter angesehen und getötet. Mit psionischen Energien griff der Schwarze Sternenbruder den Arkoniden an, konnte ihm aber nichts anhaben, da Chybrain und der körperlos erschienene Kassja-Narktuan die Wirkung neutralisierten. (Atlan 841)

Chybrain zog Atlan, der seinen Raumanzug geschlossen hatte, durch einen Riss in der Labilzone in das Nukleat. Ein grün-rotes Energiefeld verband das Kristallei mit dem Arkoniden. Chybrain holte die STERNSCHNUPPE, die zwei Stunden später Atlan aufnahm. (Atlan 841)

Mit der STERNSCHNUPPE machte sich Atlan auf, um Aytakur zu finden. Gleichzeitig sollten Geselle und eine Flotte der Celester das DIMETROM finden und ausschalten. (Atlan 849)

An Bord der STERNSCHNUPPE konnte man bald einen ersten Erfolg verzeichnen. Chybrain war sich sicher, die Ausstrahlung des Sternenbruders wahrgenommen zu haben. Atlan ließ die entsprechende Region ansteuern. (Atlan 849)

Als das Raumschiff des Arkoniden sein Ziel erreichte, eine Sonne vom Typ Sol, umkreist von dreizehn Planeten und zwei Asteroidenringen, war die Ausstrahlung bereits wieder erloschen. Bei der Durchsuchung des Systems empfing die STERNSCHNUPPE schwache Notrufe, die sie zum vierten Planeten führten. Dort fand man die Überlebenden der KROVA-ONORO, die seinerzeit die HORNISSE repariert hatten. Atlan erklärte sich gerne bereit, ein Raumschiff der Celester anzufordern, das sich der Cschwnskis annahm. Die Schiffbrüchigen berichteten, dass ihre Rettungskapseln nach der Vernichtung der KROVA-ONORO zufällig in dieses System gelangten, wo sie anschließend seltsame Impulse von den Monden des dritten Planeten empfangen hatten. Bevor sie dieser Entdeckung nachgehen konnten, war eine Art durchscheinende Wolke erschienen, vor der sie auf den vierten Planeten geflüchtet waren. (Atlan 849)

Auf dem Planeten Plandom gelang es einem von Geselle geführten Stoßtrupp in das DIMETROM einzudringen. Die Zentralpositronik der Station strahlte einen Notruf an ihren Herrn ab. Ein weiterer Notruf war direkt an Aytakur gerichtet. Geselle konnte die Dimensionsdivergenzer abschalten und das DIMETROM zerstören, um den Schwarzen Sternenbrüdern jede Möglichkeit zu nehmen, das DIMETROM erneut für ihre Zwecke zu missbrauchen. (Atlan 849)

Kaum hatte der Roboter den Rückzug angeordnet, meldete die HORNISSE, dass eine Energiewolke im Sonnensystem aufgetaucht war – Aytakur. Zunächst führte die plötzlich aufgetauchte Kassja und später Narktuan die Gruppe zurück zur HORNISSE. Der Junge teilte mit, dass sein Vater Kassja-Narktuan Aytakur nur vorübergehend aufhalten könnte. (Atlan 849)

Chybrain hatte in der Zwischenzeit erneut die Ausstrahlung Aytakurs wahrgenommen und wusste, dass sich der Sternenbruder im Beka-System aufhielt. Atlan ließ die STERNSCHNUPPE mit höchster Beschleunigung in Richtung Plandom fliegen. (Atlan 849)

Kaum hatte die HORNISSE den Weltraum erreicht, schrie Narktuan, dass Aytakur sich aus Kassja-Narktuans Einfluss befreit hatte. Momente später wurde ein celestischer Raumer von einer Energiewolke angegriffen und fiel auseinander. Selbst die Rettungsboote attackierte der Sternenbruder noch. Geselle ließ die Besatzung per Transmitter zur VIRGINIA III evakuieren, dann opferte der Roboter sich und die HORNISSE. Er steuerte das Raumschiff in die Energiewolke, die offensichtlich immer noch mit etwas kämpfte. Kurz darauf erschütterte eine gewaltige Explosion das System. (Atlan 849)

Kassja-Narktuan informierte Atlan darüber, dass Aytakur zwar geschwächt wäre, aber nicht geschlagen. Es könnte sein, dass nur noch Stunden blieben, bis die entfesselten Kräfte des Jetstrahls die Galaxie ins Verderben stürzten. (Atlan 849)

Im Mai 3821 erschien ein schwarzer Kegel mit vier Beinen an Bord der STERNSCHNUPPE direkt neben Atlan. Gleich daneben entstand eine nicht mit dem Kegel verbundene Hand, die mit einem dicken Finger auf den Arkoniden deutete. Die STERNSCHNUPPE legte ein Energiefeld um den Körper, der sich zu einer hominiden Gestalt von etwa 30 Jahren mit einem hageren Gesicht verwandelte, das entfernt Kassja-Narktuans Züge aufwies. Chybrain übergab heimlich eine kleine Kugel aus Jenseitsmaterie. Atlan schleuderte das Kügelchen auf das Wesen. Durch die Explosion schrumpfte die Gestalt auf wenige Zentimeter und löste sich bald völlig auf. (Atlan 850)

Chybrain wollte Atlan im Kampf gegen Aytakur unterstützen. Auch Kassja-Narktuan tauchte wieder auf. Der Prophet forderte den Arkoniden auf, Chybrain aufzunehmen. (Atlan 850)

Atlan wurde auf Ymon auf einem Hochplateau von Aytakur erwartet. Der Sternenbruder war als weiße Wolke erschienen. Er verlangte nach Atlans Wissen, Intuition, Erfahrung und Gefühlen. Der Extrasinn riet dem Arkoniden, all sein Wissen und seine Gefühle zu duplizieren und sie Aytakur zu geben. Chybrain schützte Atlan vor den psionischen Angriffen Aytakurs. Eine kleine Wolke strömte aus dem Arkoniden und näherte sich Aytakur. Die Wolke verwandelte sich in eine Kassja-Narktuan gleichende Gestalt. Aytakur bäumte sich auf und explodierte. Seine psionischen Energien verwehten. (Atlan 850)

Quellen

Atlan 774, Atlan 841, Atlan 842, Atlan 849, Atlan 850