Offensive gegen Aytakur

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 849)
A849 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Offensive gegen Aytakur
Untertitel: Der Opfergang eines Roboters
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (2 x)
Erstmals erschienen: 1988
Hauptpersonen: Geselle, Hage Nockemann, Atlan, Einfrosch Hu, Zweifrosch Ha, Kassja-Narktuan
Handlungszeitraum: Ende April / Anfang Mai 3821
Handlungsort: Plandom, STERNSCHNUPPE
Risszeichnung: Bastion der Macht (Leserrisszeichnung von Andreas Schubert)
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan beschließt an zwei Fronten gegen die Schwarzen Sternenbrüder vorzugehen. Während er sich gemeinsam mit Chybrain, Anima und Chipol auf die Suche nach Aytakur begibt, sollen Geselle und die Celester, begleitet von Jododoom und Jodokat das DIMETROM finden und ausschalten.

Bevor die Teams aufbrechen, erscheint wie auf Bestellung Kassja-Narktuan. Er teilt dem Arkoniden mit, dass dieser das DIMETROM bereits kennengelernt hat – es befindet sich auf Plandom, dem dritten Planeten der Sonne Beka, der sich, im Gegensatz zum Rest des Systems, im Nukleat befindet. Damit haben die ACORAH-CEN und ihre Begleitschiffe ihr Ziel gefunden.

Gemeinsam mit der HORNISSE und Spooner Richardsons ACORAH-CEN starten 84 celestische Raumschiffe nach B-351-K-907, kurz Beka genannt. Nach einer Linearetappe ortet die Besatzung der HORNISSE die Wracks von zwei Frachtschiffen. Bei einer Untersuchung findet man einen Überlebenden, ein Wesen, das aussieht wie ein Frosch und nichts anderes sagt als »Hu«. Damit hat es einen Namen, Einfrosch Hu.

Hage Nockemann, dem es aufgrund seiner biologischen Vorbildung zufällt, sich um Hu zu kümmern, findet in dessen Bauchfalte noch ein zweites derartiges Wesen, das ihn mit »Ha« begrüßt. Entsprechend nennt er es Zweifrosch Ha. Nockemann glaubt sogar, dass die beiden Wesen über eine gewisse Intelligenz verfügen, trotz ihres beschränkten Wortschatzes.

Nach einer weiteren Linearetappe begegnen die Schiffe einer Energiewolke, die an EVOLO oder eines seiner psionischen Pakete erinnert. Nach einer Attacke mit einer Art Störstrahlung, greifen plötzlich Falkenschiffe an, insbesondere die ACORAH-CEN scheint ihr Ziel zu sein. Spooner Richardson kann mit seinem Raumer in den Linearraum fliehen, anschließend gelingt es dem Rest der Flotte, sich in einer erbitterten Schlacht durchzusetzen, leider nicht ohne eigene Verluste.

An Bord der STERNSCHNUPPE kann man bei der Suche nach Aytakur einen ersten Erfolg verzeichnen. Chybrain ist sich sicher, die Ausstrahlung des Sternenbruders wahrgenommen zu haben. Atlan lässt die entsprechende Region ansteuern.

Als das Raumschiff des Arkoniden sein Ziel erreicht, eine Sonne vom Typ Sol, umkreist von dreizehn Planeten und zwei Asteroidenringen, ist die Ausstrahlung bereits wieder erloschen. Bei der Durchsuchung des Systems empfängt die STERNSCHNUPPE schwache Notrufe, die sie zum vierten Planeten führen.

Zu Atlans Überraschung entpuppen sich die Absender als alte Bekannte des Roboters Geselle. Es sind Cschwnskis, Überlebende der KROVA-ONORO, die seinerzeit die HORNISSE repariert haben. Atlan erklärt sich gerne bereit, ein Raumschiff der Celester anzufordern, das sich der Schiffbrüchigen annimmt. Einem tüchtigen Geschäftsmann wie Krzptl ist natürlich klar, dass dafür ein gewisser Obolus zu entrichten ist, zufällig deckt dieser genau die Schulden, die Geselle noch bei ihm hat, inklusive der angefallenen Zinsen.

Die Cschwnskis berichten, dass ihre Rettungskapseln nach der Vernichtung der KROVA-ONORO zufällig in dieses System gelangten, wo sie anschließend seltsame Impulse von den Monden des dritten Planeten empfangen haben. Bevor sie dieser Entdeckung nachgehen konnten, ist eine Art durchscheinende Wolke erschienen, vor der sie auf den vierten Planeten geflüchtet sind. Bei der Schilderung denken Atlan und Anima sofort an EVOLO, der jedoch nicht mehr in dieser Form existiert.

Die HORNISSE und die ACORAH-CEN fliegen zunächst allein ins Beka-System ein, wo ein einzelnes Wachschiff kreuzt. Der Raumer kann noch eine Hyperfunknachricht absenden, dann wird er von Geselles Schiff schrottreif geschossen. Die Besatzung entkommt in Rettungsbooten.

Nachdem auch der Rest der celestischen Flotte eingetroffen ist, bringt die ACORAH-CEN zunächst einen zu einer Bombe umgebauten 60-Meter-Kugelraumer in das Nukleat, wo sich bereits eine gegnerische Flotte versammelt hat. Diese schluckt den Köder, mehrere Wachschiffe fallen der Explosion zum Opfer.

In Fünfergruppen, mehr erlaubt die Kapazität der ACORAH-CEN nicht, werden anschließend Dutzende weitere Schiffe im Schleppverfahren ins Nukleat befördert. Sie liefern der Wachflotte ein heftiges Gefecht, während Geselles Raumer sich mit vier Begleitschiffen Plandom zuwendet. Nach der Zerstörung einiger Abwehrforts landet die HORNISSE auf dem Hauptkontinent.

Angeführt von Geselle und Hage Nockemann dringt ein Stoßtrupp durch ein zerstörtes Abwehrfort in den Untergrund Plandoms vor. Mit von der Partie sind dabei auch Hu und Ha, die, wie sich bald erweist, in ihren Hautfalten schlagkräftige Waffen verborgen haben. Während die Eindringlinge sich immer tiefer vorarbeiten, strahlt die Zentralpositronik des Planeten einen ersten Notruf an ihren Herrn ab.

Da Geselle von Atlan eine Menge Informationen über Plandom erhalten hat, gelingt es dem Roboter bald, den Zugang zum DIMETROM zu finden. Ein weiterer Notruf erfolgt, direkt an Aytakur gerichtet.

In Zusammenarbeit mit Jododoom und Jodokat schafft es Geselle, sämtliche Sicherungseinrichtungen des DIMETROMS auszuschalten. Er beginnt, die Dimensionsdivergenzer auszuschalten, zunächst einzeln, dann über Verteilerknoten in großer Zahl. Auf der Innenseite einer Art Planetarium lässt sich der Fortschritt verfolgen. Inzwischen beginnen einige Thater damit, Sprengkörper anzubringen, um den Schwarzen Sternenbrüdern jede Möglichkeit zu nehmen, das DIMETROM erneut für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Kaum hat der Roboter den Rückzug angeordnet, bebt plötzlich der Boden. Die Station beginnt zusammenzubrechen. Dann meldet die HORNISSE, dass eine Energiewolke im Sonnensystem aufgetaucht ist, Aytakur. Während Geselle und Nockemann versuchen, ihre Leute in Sicherheit zu bringen, erscheint plötzlich ein junges, scheinbar celestisches, Mädchen und stellt sich als Kassja vor. Sie warnt ebenfalls vor Aytakur und führt die Flüchtenden zu einem Treppenaufgang.

Jodokat warnt Hage, dass Kassja kein Mensch sei, auch Ha und Hu hätten das erkannt. Laut der Alkorderin sind die beiden telepathisch begabt. Sie gehören zum Volk der A'Glossa und die meisten ihrer Artgenossen sind den Gerüchten über die WELT DES EWIGEN LEBENS gefolgt. Nun sind sie auf der Suche nach den Verschwundenen und wollen außerdem Rache.

Unter Kassjas Führung kommen Geselle und seine Gefährten gut voran, immer wieder warnt das Mädchen rechtzeitig vor angreifenden Gegnern. Doch plötzlich ist sie verschwunden, dafür erscheint kurz darauf ein kleiner Junge und behauptet, er sei Narktuan. Er will die Gruppe in Sicherheit bringen vor Aytakur, den sein Vater Kassja-Narktuan nur vorübergehend aufhalten könne.

Der dritte Planet wird von zwei offensichtlich künstlich installierten Monden umkreist, die sich exakt gegenüberstehen. Als die STERNSCHNUPPE einen der beiden Himmelskörper anfliegt, baut sich das Feld eines Situationstransmitters auf und strahlt den Diskusraumer in eine Halle im Mondinneren ab. Wie sich bald herausstellt, handelt es sich noch um eine Anlage des Erleuchteten, ein ehemaliges Lager für Psi-Potentiale.

Während Atlan und seine Begleiter die Station untersuchen, nimmt Chybrain erneut die Ausstrahlung Aytakurs wahr. Dieser befindet sich demnach im Beka-System. Der Arkonide lässt die STERNSCHNUPPE die Deckschicht über dem Hangar zerstrahlen und startet mit höchster Beschleunigung in Richtung Plandom.

Geselles Gruppe samt Narktuan erreicht unbeschadet die HORNISSE. Von den anderen Schiffen erfahren sie vom Zusammenbruch des Nukleats und der Barrieren um den Nukleus. Die Operation war ein Erfolg.

Kaum hat die HORNISSE den Weltraum erreicht, schreit Narktuan auf. Aytakur hat sich aus Kassja-Narktuans Einfluss befreit. Momente später wird ein celestischer Raumer von einer Energiewolke angegriffen und fällt auseinander. Selbst die Rettungsboote attackiert der Sternenbruder noch. Geselle weist die anderen an, durch den Transmitter zur VIRGINIA III zur gehen. Sie bringen sich in Sicherheit, nur Narktuan verschwindet spurlos während des Transmitterdurchgangs.

Der Roboter lässt die Konverter unter Volllast laufen, alle Waffen sind aktiviert, die Energiespeicher bis zum Bersten geladen. Dann steuert er die HORNISSE in die Energiewolke, die offensichtlich immer noch mit etwas kämpft. Kurz darauf erschüttert eine gewaltige Explosion das System.

Als die STERNSCHNUPPE eintrifft, informiert Arien Richardson Atlan über die Ereignisse. Auch Kassja-Narktuan erscheint noch einmal. Er berichtet, dass Aytakur zwar geschwächt sei, aber nicht geschlagen. Es könne sein, dass nur noch Stunden bleiben, bis die entfesselten Kräfte des Jetstrahls die Galaxie ins Verderben stürzen.

Atlan hat jedoch noch eine winzige Hoffnung. Während eines Orientierungsaustritts hat er einen Hyperfunkspruch mit einem Koordinatensatz empfangen.

Innenillustration