Chybrain

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Entität. Für das Raumschiff, siehe: CHYBRAIN (Raumschiff).

Chybrain ist ein Wesen, das aus der Vereinigung von Atlans Extrasinn und Wöbbeking hervorging.

A581 1.JPG
Atlan 581
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sein Körper hat die Form eines 18 cm hohen und elf Zentimeter dicken Eis, bestehend aus ineinander übergehenden sechseckigen Flächen, die abwechselnd in hellgrünen und fahlroten sanften Farben glitzern. (Atlan 511)

Sein Leib besitzt keine hervorstechenden Merkmale, er sieht von allen Seiten gleich aus und bewegt sich schwebend fort. Sein Körper besteht komplett aus Jenseitsmaterie, wiegt nur ein paar Gramm und ist für die meisten Lebewesen immateriell. Nur die Molaatin Sanny ist in der Lage, ihn zu berühren.

Fähigkeiten

Chybrain hat verschiedene Fähigkeiten, die Parafähigkeiten ähneln und darauf zurückzuführen sind, dass sein Körper aus Jenseitsmaterie besteht. Dieser geheimnisvolle Stoff hat die phantastischsten Eigenschaften. Unter anderem kann er feste Materie und teilweise sogar Energieschutzschirme mühelos durchdringen und willentliche Ortsversetzungen in der Art von Teleportationen vornehmen. Chybrain kann seinen Körper zu perfekten Kopien anderer Lebewesen oder unbelebter Objekte umformen. Bei größeren Lebewesen ist Chybrains geringeres Gewicht das einzige verräterische Merkmal.

In seiner Urform kommuniziert er mit einer sanft »klingenden« telepathischen Stimme. Diese Stimme kann er in das Bewusstsein anderer Wesen projizieren. Er ist außerdem in der Lage, fremde Gedanken, Gefühle und sonstige mentalen Ausstrahlungen zu empfangen. Er besitzt sogar eine Fähigkeit, die an die eines Kosmospürers erinnert. Außerdem kann er unterschiedliche Energiefelder erzeugen.

Er kann sich an jeden beliebigen Ort begeben, egal ob real oder künstlich. Unterschiedliche Energieniveaus stellen keine Hindernisse dar. Er verfügt über starke mentale Kräfte, mit denen er wahre »Höllenstürme« entfesseln kann. Er kann sich für wenige Sekunden in der Zeit bewegen und gewaltige Explosionen auslösen, indem er Bruchstücke seiner Substanz benutzt. (Atlan 841)

Die Energien, die Chybrain benötigt, um existieren zu können, schöpft er nach eigener Angabe »aus den Dimensionen«.

Sonstiges

Chybrain hat einen eigenen Raum in Wöbbekings Raumschiffskörper. Es handelt sich um einen 40 Meter durchmessenden Raum, in dem sich verschiedenes (vermutlich von Chybrain selbst hergestelltes) Spielzeug befindet. Chybrain verhält sich manchmal wie ein Kind; er kichert und treibt seltsame Spiele.

Geschichte

Entstehung

Chybrain entstand im Jahre 3600 (13 NGZ) auf der Basis des Ersten Zählers in der Namenlosen Zone. Sowohl ANTI-ES als auch Wöbbeking und Atlan befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf der Basis. Die Superintelligenz hatte Atlan zur Strafe für die Befreiung des Ersten Zählers den Extrasinn entrissen und davongeschleudert, um ihn zu vernichten. Wöbbeking rettete den Extrasinn und brachte ihn zum Felsmassiv auf der Basis zurück. Aus einer Vereinigung von Bestandteilen beider Wesenheiten entstand an diesem Ort eine namenlose Entität. Somit war Chybrain letztlich auch ein Nachkomme von ANTI-ES, denn Wöbbeking bestand aus Teilen der Superintelligenz, die durch den Aufenthalt in der Namenlosen Zone geläutert worden waren und sich im Jahre 3588 von ANTI-ES abgespaltet hatten. Wöbbeking sagte, er und der Extrasinn hätten die gleichen »harmonischen kosmischen Schwingungen« – aus diesem Grund war die Vereinigung möglich. (Atlan 600)

Die Quelle der Jenseitsmaterie formte einen eiförmigen Körper (als »Symbol aller Existenzen«) für die neu geborene Entität. Das körperlose Wesen schlüpfte in diesen Körper hinein. ANTI-ES griff ein und trennte Wöbbeking, Chybrain und Atlan voneinander. Chybrain wurde davongeschleudert. Atlans Extrasinn schrie auf mentalem Wege Begriffe aus allen ihm bekannten Sprachen heraus und hoffte, das neu »geborene« Wesen könne ihn hören. (Atlan 600) Tatsächlich blieben die Wörter CHY (oder CHILD – engl. für »Kind«) und BRAIN (engl. für »Gehirn«) »haften«. Hieraus bildete Chybrain seinen Namen, obwohl er die Bedeutung der Begriffe zunächst nicht kannte. Er war der Überzeugung, dass jeweils eine der beiden Bezeichnungen von einem seiner Elternteile stammte, deren Anwesenheit er bis zu einem gewissen Zeitpunkt spürte. Ursprünglich wusste Chybrain nichts von seiner Herkunft. Obwohl er die Identität seiner Erzeuger nicht kannte, war er von Beginn an davon überzeugt, »Eltern« zu haben. (Atlan 581)

Chybrain wurde sich seiner selbst in einer undefinierbaren Umgebung bewusst, bei der es sich entweder um das Spinar oder die Basis des Ersten Zählers in der Namenlosen Zone handelte. Sein Verstand wuchs in einer Zone endloser Schwärze und Leere heran. Irgendwann erkannte er, dass er sich bewegen konnte. Bei der Erprobung dieser Fähigkeit prallte er auf ein Hindernis und lernte auf diese Weise, wie er feste Materie durchdringen konnte. Er begab sich ins Freie und beschädigte dabei unbeabsichtigt die Hülle des Objekts, in dessen Innerem er sich befand. Draußen drohte sein Körper, von einem unbekannten Wesen verschlungen zu werden. Eine andere Entität (möglicherweise Wöbbeking) stand ihm bei und kämpfte mit dem gefräßigen Wesen. Die Entität versetzte Chybrain in eine andere Existenzebene – hierbei handelte es sich um das Standarduniversum. Chybrain fand sich auf einem einsamen Planeten wieder, wo er Energie tankte. Dann begab er sich auf die Suche nach dem Ort seiner Herkunft und nach seinen Eltern. (Atlan 581)

Erste Erfahrungen

Während der Suche fand Chybrain zahlreiche Materiequellen und Materiesenken. Eine der Materiequellen wurde von dem ehemaligen Mächtigen Beiltrac bewacht. Es kam ein mentaler Kontakt zu einer Entität zustande, die sich selbst als Beiltrac bezeichnete und behauptete, ein ehemaliger Mächtiger zu sein. Chybrain konnte wahrnehmen, dass Gut und Böse in Beiltrac miteinander kämpften. Beiltrac litt unter der Einsamkeit und wollte Chybrain zum Zeitvertreib sowie als willigen Knecht vor Ort behalten.

Chybrain verlangte, Beiltrac solle ihn die Materiequelle passieren lassen. Beiltrac sicherte dies zu, wohl wissend, dass die Mächte des Jenseits dies nicht zulassen würden. Chybrain und Beiltrac begannen deshalb mit einem Spiel. Dabei betrog Beiltrac, stand aber insoweit zu seinem Wort, als er Chybrain danach nicht daran hinderte, in die Materiequelle einzudringen. Der Weg war allerdings versperrt. Auf diese Weise lernte Chybrain das Konzept der Lüge kennen, das ihm bislang unbekannt gewesen war.

Beiltrac erklärte, die Mächte des Jenseits hätten Chybrain verbannt. Chybrain müsse sich rehabilitieren, weil er die ewige Ruhe eines der Wesen des Jenseits (gemeint war wohl der Erste Zähler) gestört oder seinen Lebensbereich beschädigt habe. Beiltrac hielt Chybrain nicht fest, als dieser sich zu entfernen versuchte. Chybrain versetzte sich daraufhin zum Planeten Gawtein, der von dem gleichnamigen Volk bewohnt war.

Bei den Gawtein

Dort beobachtete Chybrain drei spielende Kinder. Eines dieser Kinder war Helli. Die Kinder drangen in einen wegen Absturzgefahr gesperrten Bereich des Waldes bei ihrem Dorf ein. Es kam zu einem Unfall, bei dem Helli in eine Schlucht stürzte. Chybrain konnte nicht verhindern, dass das Kind starb. Vor ihrem Tod nahm er jedoch ihr gesamtes Wissen in sich auf, begrub die Tote und formte seinen Körper zu einer äußerlich perfekten Kopie des Kindes um. Mangels Körpermasse stimmte lediglich das Gewicht nicht; Chybrain war zu leicht. Von den anderen Kindern, die von alldem nichts bemerkten, hörte er erstmals den Namen WALDGEIST.

In Hellis Gestalt zeigte Chybrain sich den Erwachsenen, die nach dem Kind suchten. Die Täuschung war so vollkommen, dass sogar Hellis Mutter an das Überleben ihres Kindes glaubte. Als Chybrain/Helli behauptete, WALDGEIST habe sie gerettet, wurde er in die Hauptstadt gebracht und Traftab vorgeführt. Dieser fing ihn mit einem Energiefeld ein, das Chybrain nicht durchdringen konnte und das ihm die Lebensenergie entzog. Da Traftab die Täuschung durchschaute, nahm Chybrain seine ursprüngliche Gestalt wieder an. Er nahm die absolut bösartigen, von Machtgier erfüllten mentalen Ausstrahlungen Traftabs wahr, bei dem es sich, wie Chybrain erst später erfuhr, nur um eine Projektion der Superintelligenz HIDDEN-X handelte.

Traftab ließ durchblicken, dass er Chybrains Jenseitsmaterienkörper zur Verwirklichung seiner Pläne benötigte. Chybrain behauptete daraufhin, er könne Traftab bei der Konstruktion einer Maschine helfen, mit der Jenseitsmaterie aus Nickel künstlich hergestellt werden könne. Davon stimmte nur die Aussage, dass Nickel der Basisstoff der Jenseitsmaterie im Standarduniversum sei. Traftab, der Chybrain zu seinem Diener machen wollte, ließ sich umschmeicheln. Chybrain gab sich unterwürfig und erhielt den Auftrag, den Planeten zu überwachen und die Gawtein zu kontrollieren. Das erledigte Chybrain in der folgenden Zeit in verschiedenen Maskierungen.

Während dieser Tätigkeit begegnete Chybrain dem immunen Gawtein Bassa. Dieser sprach ihn an, nachdem Chybrain versucht hatte, ihn über WALDGEIST zu befragen. Er führte Chybrain in eine mit Nickel abgeschirmte Hütte und erzählte ihm alles über Traftabs Machenschaften und über die schützende Wirkung von Nickel. Chybrain sammelte daraufhin genug Nickel, um eine Folie herzustellen, mit der er seinen ganzen Körper umhüllen konnte. Beim nächsten Gespräch mit Traftab behauptete Chybrain, die Gawtein würden das Wort WALDGEIST nur verwenden, um sich an ihm für die Unterdrückung zu rächen, denn der Begriff sei eigentlich eine Beleidigung.

Traftab geriet vor Zorn außer sich und versuchte, Chybrain mit seinen Energiefeldern zu töten. Chybrain hüllte sich in die Nickelfolie und überlastete die Maschine in Traftabs Palast, mit der die Energiefelder erzeugt wurden, so dass es zu Explosionen kam. Dabei wurden weite Teile des Stadtzentrums vernichtet. Traftab blieb danach verschwunden. Chybrain floh von dem Planeten, kehrte aber einige Zeit später zurück, weil er Bassa versprochen hatte, wieder von sich hören zu lassen. Er glaubte, er habe Traftab von Gawtein vertrieben, hatte sich aber auf schreckliche Weise geirrt. Er fand anstelle des Planeten nur noch eine glühende Gaswolke vor. Traftab (bzw. HIDDEN-X) hatte sich grausam an den Gawtein gerächt. Dieses Erlebnis war eine bittere Lehre für Chybrain.

Begegnung mit der Lichtquelle

In der folgenden Zeit besuchte Chybrain viele Planeten und Völker, blieb aber immer im Verborgenen. Nach langer Zeit gelangte er zum Planeten Karjanta, zu dessen Bewohnern, dem ethisch hochstehenden Volk der Karer, er sich hingezogen fühlte. Bei seiner Annäherung wurde er von Fab wahrgenommen und auf mentalem Wege angesprochen. Fab isolierte Chybrain in seiner Kuppel und prüfte ihn. Nachdem er sich von der Lauterkeit seiner Absichten überzeugt hatte, führte er Chybrain zur Lichtquelle, weil er glaubte, diese könne Chybrain bei der Suche nach seiner Herkunft helfen. Die Lichtquelle erkannte Chybrain. Als dieser nach seinem wahren Namen fragte, verwies sie auf den Vierten Zähler. Die Zähler begannen nun, durch die Lichtquelle zu Chybrain zu sprechen. Der Dritte Zähler sagte etwas, das darauf schließen ließ, dass Chybrain eine Zeitlang im Spinar existiert hatte. Der Erste Zähler nannte Chybrain ein unerlaubtes Produkt und einen verbotenen Bastard. Er warf der Lichtquelle vor, sie habe leichtsinnig gehandelt und ihre Sonderrechte missbraucht.

Der Erste Zähler zerschlug die Lichtquelle mit einer Faust aus Energie. Chybrain opferte einen Teil seiner Jenseitsmaterie, um die Fragmente der Lichtquelle zu retten. Einen weiteren Teil seiner Substanz opferte er, um einen zweiten Schlag des Ersten Zählers abzuwehren. Als er drohte, die gesamte Jenseitsmaterie einzusetzen, um das Spinar zu vernichten, zuckte der Erste Zähler zurück. Chybrain konnte mit Fab fliehen, aber er konnte die Fragmente der Lichtquelle nicht halten. Diese verwehten, Lichtheim wurde zerstört. Somit existierte der im Standarduniversum angesiedelte Teil der Lichtquelle nicht mehr. Fab bat Chybrain, Karjanta zu verlassen. Chybrain begab sich jedoch zunächst zu den Vahrsenern, wo er die Gestalt von Skis annahm, um sich ungestört umsehen zu können. Auf diese Weise brachte er Unheil über das Amöbenwesen: Die Zähler schickten Osal'Oths aus, die Skis töteten. Das eigentliche Ziel war Chybrain. Dieser vernichtete die Osal'Oths und verließ das Sonnensystem vor Entsetzen fluchtartig. In diesem Moment meldete der Erste Zähler sich erneut bei Chybrain und teilte ihm mit, er werde ein Hypervakuum ohne Ausgang erreichen.

Erste Begegnung mit der SOL

Tatsächlich fand er sich einige Zeit später in dem Hypervakuum wieder. Dort traf bald danach auch die SOL ein, die zu diesem Zeitpunkt von Cleton Weisel geführt wurde. Als er auf die Solaner stieß, spürte er sofort eine gewisse Verwandtschaft, entstammten beiden Begriffe doch einer altterranischen Sprache. (Atlan 581, Atlan 606)

Im Jahre 3650 (63 NGZ) war in der SOL eine Hypertechnikerin namens Karjanta unterwegs, die eine hellgrün und hellrosa gemusterte Bordkombination trug, sich von niemandem berühren lassen wollte und unglaubliche Fähigkeiten bei der Reparatur der unterschiedlichsten Geräte an den Tag legte. Karjanta wollte den Solanern helfen, aus dem Hypervakuum zu entkommen. Sie unterstützte Elvin Glador dabei, die Arge SOL zu stürzen und die SOLAG zu gründen. Für ihn erschuf sie den Hypervakuum-Verzerrer und die Troiliten, außerdem übergab sie ihm einen Codegeber, mit dem der künftige High Sideryt jederzeit mit SENECA in Verbindung treten konnte. Als Karjanta bemerkte, welche Ziele Glador wirklich verfolgte, und dass sie somit den falschen Mann unterstützt hatte, war es bereits zu spät. Sie verschwand spurlos. (Atlan 582)

Anmerkung: Obwohl es nicht eindeutig gesagt wird, lassen die entsprechenden Schilderungen keinen Zweifel daran, dass Karjanta mit Chybrain identisch war. Ihr erstes Auftreten in der Quelle scheint zu erfolgen, bevor die SOL in das Hypervakuum gerät. Allerdings ist nicht klar, ob es sich um einen Autorenfehler handelt, oder ob die Handlung lediglich nicht chronologisch aufgebaut ist.

Kampf gegen HIDDEN-X

Während der Zeit Atlans auf der SOL ab 3791 (204 NGZ) trafen er und der Arkonide häufig zusammen. Chybrain tauchte immer wieder unversehens wie aus dem Nichts auf und stand Atlan sowie dessen Gefährten in der Gefahr bei. Dabei zeigte sich allerdings auch, dass Chybrain vor allem ein um Anerkennung suchender Geist war, da er von den Hohen Mächten als Bastard betrachtet und ignoriert wurde.

Im Jahre 3791 trat Chybrain im Inneren des Quaders in Erscheinung. Dort traf er mehrmals auf Wallga-Wallga, die das Kristallei hasste, da es in deren Reich nach Belieben auftauchte und sich durch nichts beeinflussen ließ. Die Quaderkönigin versuchte, Chybrain mit einer Eisenstange zu Leibe zu rücken, die aber durch das Kristallei hindurchglitt, ohne eine erkennbare Wirkung zu erzielen. (Atlan 511)

Bald erfolgte das nächste Zusammentreffen. Bei durchquerte Chybrain den Körper der Pfullianorain in Bauchhöhe und verschwand wieder durch die Wand. (Atlan 511)

Auch Atlan und die ihm folgende Gruppe aus zehn Solanern machte mit Chybrain Bekanntschaft. In einem Antigravschacht des Quaders erschien das Ei. Atlan und Bjo Breiskoll vernahmen in ihrem Kopf den Begriff »Chybrain«, ehe das Gebilde wieder verschwand. (Atlan 511)

Mit dem Raumschiff der Roboter von Mausefalle VII gelangte Chybrain auf den Planeten. Das Kristallei durchquerte den Körper von Quadram-1876, stoppte dicht vor Atlans Augen und ging an Bord des Gleiters Treibur-481, wo er wieder verschwand. (Atlan 511)

Chybrain erschien in der zentralen Kuppel eines Testgebietes wieder und lockte Wallga-Wallga auf das in der Kuppel befindliche Feld mit den Quadraten. Chybrain verschwand erneut durch die Kuppel und wisperte dabei in Bjo Breiskolls Kopf: »Chybrain geht, vielleicht werden andere kommen«. (Atlan 511)

Als Y'Man im Lager der Rebellen der Grünen Sichel von Nar'Bon auf Chail Atlan von den Erlebnissen bei den Immunen berichtete, erzählte er auch von dem seltsamen Kristallei. (Atlan 532)

In der Zelle Phin'Sars verlangte Atlan von dem Roxharen Auskunft über den geistigen Faktor und Chybrain. Unmittelbar vor dem Zusammenstoß des Raumschiffes mit einem auf Atlan angesetzten Jagdroboter, vernahm Atlan ein Wispern – Chybrain, Chybrain. Während sich die Zelle in einer gewaltigen Explosion in Trümmer zerlegte, sah Atlan das Kristallei. Im nächsten Augenblick befand er sich hinter Chart Deccon an Bord der SOL. Chybrain hatte dem Arkoniden das Leben gerettet. (Atlan 532)

Im September 3791 tauchte auf einer Raumstation im Trümmerring des Systems der Sonne Baunaath über einem aufglühenden Aggregat ein 18 Zentimeter hohes und elf Zentimeter dickes eiförmiges Gebilde auf, das aus sechseckigen, hellgrün und hellrot glitzernden Flächen bestand. Das Kristallei schwebte durch die Metallstatue und flüstert immer wieder: Chybrain! Chybrain! Über dem Hypersender verharrte das Ei einige Sekunden, ehe es schräg in die Höhe beschleunigte und in der Wand verschwand. Eine hellrote feine, einem Pfeil gleichende Leuchtspur verflüchtigte sich rasch. Diese Leuchtspur zeigte genau auf ein Gebiet mit hoher Sterndichte in der Kleingalaxie Flatterfeld. Auf diese Weise wies Chybrain Bjo Breiskoll den Weg zu jenem Raumsektor in All-Mohandot, der von den Ysteronen beherrscht wurde. (Atlan 535)

Im März 3792 wurde Breckcrown Hayes, der neue High Sideryt der SZ-2, von SOL-Würmern befallen und schwer verletzt. Plötzlich tauchte Chybrain auf. Das Ei näherte sich langsam Hayes und durchdrang mühelos das aufleuchtende Sperrfeld über dem Kopf des High Sideryt. In den Köpfen der Anwesenden war eine wispernde Stimme zu hören, die andauernd »Chybrain! Chybrain! Chybrain!« wiederholte. Als das seltsame Kristallei den Kopf des Solaners durchdrang, erlosch das Leuchten der Osal'Oths. Sie verfärbten sich und lösten sich zu Staub auf. Chybrain sank durch den Stahlboden der Zentrale und verschwand. Das mentale Wispern erlosch. Die Medoroboter untersuchten Hayes und vermeldeten, dass sie ein Gift aus seinem Körper entfernen konnten, dessen Dosis noch vor Minuten viel größer gewesen war. Wylt'Rong wies Atlan darauf hin, dass die Farben Chybrains denen der Osal'Oths entsprachen – die Farben der Jenseitsmaterie. (Atlan 551)

Chybrain übermittelte Sanny die Positionsdaten Paradiso nirwanas. (Atlan 561)

Hinweise auf die Verwandtschaft Chybrains mit Wöbbeking erhielt Atlan erstmals Anfang Oktober 3792. Ein von Atlan geleitetes Team hatte versucht, den Dimensionstransmitter von Aqua-I im Sternenmeer-Universum zu nutzen, um ins Standarduniversum zurückzukehren. Chybrain war dort erschienen und hatte Sanny dazu gezwungen, mit ihm das terranische Brettspiel Dame zu spielen. Beim Angriff der Urjaner hatte Wöbbeking Atlan zu sich geholt. Von Guide war ihm Chybrains Kammer gezeigt worden. (Atlan 572)

Im Jahre 3804 suchte Chybrain Sanny in Zone-X nochmals auf. Wieder wollte er mit ihr spielen, erzählte ihr als Gegenleistung aber unter dem Siegel der Verschwiegenheit etwas aus seiner Lebensgeschichte und wies sie auf die Episode seines erstmaligen Besuchs auf der SOL hin, die sie im Logbuch der SOL nachlesen konnte. Als Sanny, Oserfan und Ajjar wenig später im Flekto-Yn in einer Nickelkammer gefangen gesetzt wurden, erschien Chybrain kurz, konnte aber nicht helfen. Er löste sich scheinbar auf, verbarg sich jedoch in Sannys Körper. Im November desselben Jahres erschien Wöbbeking bei der SOL in der Nähe von Zone-X und fragte Atlan, warum dieser sich nicht weiter um Chybrain gekümmert habe – Chybrain war im Flekto-Yn gefangen, aber davon konnte Atlan nichts wissen. (Atlan 580 bis Atlan 583, Atlan 585)

Chybrain verhalf Sanny zur Flucht und sorgte für eine Kommunikation mit den Bakwern, die sie zu Atlan führten. Dieser war von Wöbbeking ins Flekto-Yn versetzt worden. Gemeinsam vernichteten sie den zentralen Hohlspiegel des Flekto-Yn. Wöbbeking versetzte sie zurück in die SOL und holte Chybrain, der sehr geschwächt war, in die Heimstatt des Sohnes. Kurze Zeit später lud Chybrain Oggars entkörperlichtes Bewusstsein mit Energie auf, musste ihn aber gleich wieder verlassen, ohne ihm irgendwelche Informationen geben zu können – Wöbbeking hatte ihm befohlen zu schweigen. (Atlan 586, Atlan 591)

Als Atlan und Sanny im Jahre 3807 von HIDDEN-X ins Flekto-Yn entführt wurden, machte Chybrain die Reise heimlich mit. Er befand sich im Inneren der Molaatin, versteckte sich auf diese Weise vor Wöbbeking und verhinderte, dass Atlan und Sanny HIDDEN-X zum Opfer fielen. Sie blieben zunächst unbemerkt, denn HIDDEN-X hielt sie für tot. Als HIDDEN-X seinen Irrtum erkannte, versuchte er die Eindringlinge zu töten. Sie überlebten mit Hilfe der Bakwer, die seit dem Eingreifen der Dormiganer nicht mehr im Bann der Superintelligenz standen. Nach einem mentalen Angriff von HIDDEN-X löste sich Chybrain von Sanny. Chybrain schützte Atlan und Sanny vor dem von HIDDEN-X ausgehenden Mentaldruck. Gemeinsam erkundeten sie das Archiv. Chybrain suchte dort vergeblich nach Informationen über seine Eltern. Danach war er bedrückt und behauptete, er müsse ruhen. Er wurde stumpfgrau und konnte nun vorübergehend von Atlan getragen werden. Der Arkonide war nicht erfreut, als er erkennen musste, dass Chybrain gar nicht aus dem Flekto-Yn fliehen wollte – es ging dem Wesen nur um Informationen über seinen zweiten Elternteil.

Auf Bitten Atlans fraßen die Bakwer riesige Nickelbrocken vom Flekto-Yn ab. Chybrain lenkte diese in den Schirm aus Jenseitsenergie. Die ULTRAHEXE durchquerte eine auf diese Weise entstandene Perforation und baute eine Transmitterstrecke auf, über die 20.000 Bakwer aus dem Flekto-Yn befreit werden konnten. 28 Kampfroboter wurden zu Atlans Unterstützung abgesetzt. Atlan und Sanny waren für die Besatzung der ULTRAHEXE unsichtbar – HIDDEN-X hatte transformierte Jenseitsmaterie auf mentaler Ebene gegen sie eingesetzt. HIDDEN-X erkannte, dass er Chybrain unterschätzt hatte und war der irrigen Annahme, das seltsame Wesen kenne die Quelle der Jenseitsmaterie. Die Superintelligenz entführte Chybrain, dieser konnte Atlan aber noch auf das Flekto hinweisen. HIDDEN-X versuchte Chybrain gefügig zu machen und drohte ihm mit Atlans Tod.

Mit Hilfe der Kampfroboter und des im Flekto-Yn verbliebenen Bakwers Fay erreichten Atlan und Sanny das Flekto. Dort wurden sie zwar in einem Energiefeld gefangen, konnten sich aber mit Hilfe des Bakwers Perus wieder befreien. Atlan schaltete eine Strukturlücke im Schirm aus Jenseitsenergie und erzeugte eine Negativspiegelung, so dass das Flekto-Yn praktisch verschwand. Nur das Flekto hatte noch Bestand. HIDDEN-X wurde seiner Machtbasis beraubt und musste materielle Gestalt annehmen. Atlan erzeugte eine positive Spiegelung der Superintelligenz. Die Negativspiegelung wurde wieder abgeschaltet. Die beiden Entitäten bekämpften einander und zehrten dabei die Substanz des Flekto-Yn auf. Chybrain setzte seine eigene Jenseitsenergie ein, um den Kampf zu entscheiden, verschwand dabei jedoch. Die Entitäten hörten auf zu existieren und auch das Flekto-Yn löste sich restlos auf.

Atlan, Sanny und zwei Kampfroboter wurden von der ULTRAHEXE aufgenommen. Wenig später erschien Wöbbeking und behauptete, Chybrain lebe nicht mehr. Atlan erfuhr jetzt erst, dass Chybrain sein »Sohn« war. Wöbbeking berichtete von Atlans Erlebnissen in der Namenlosen Zone. Chybrain galt nun als »im Kampf gefallen«. In Wirklichkeit verbarg er sich aber in der Gestalt der Emotionautin Cara Doz an Bord der SOL. (Atlan 599 ff.)

In der Namenlosen Zone

Im April 3808 (221 NGZ) griff Chybrain entscheidend in den Kampf zwischen ANTI-ES und Wöbbeking ein und verhalf seinem Elternteil zum Sieg. Aus ANTI-ES und Wöbbeking entstand die neue Superintelligenz KING. Ein Angebot KINGS, ihn zu begleiten, schlug Chybrain aus. Er hatte andere Pläne. (Atlan 649)

In der Folge wollte Chybrain die Anerkennung durch die Kosmokraten erzwingen. Er stahl Atlan die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst aus seinem Geist und lockte ihn in die Namenlose Zone. Gemeinsam beseitigten sie die Gefahr, die von den dort eingekerkerten negativen Völkern ausging. Dies führte letztendlich zur Auflösung dieses kosmischen Bereiches. (Atlan 650 ff)

Trotz dieses Erfolges blieb Chybrain die Anerkennung durch die Kosmokraten aber versagt. Sie betrachteten ihn weiterhin als Bastard. Er erklärte gegenüber Atlan, dass er sich für längere Zeit vom Geschehen zurückziehen wolle, und verschwand. (Atlan 674)

Unterstützung

In den Jahren 3820 und 3821 trat Chybrain als Breckcrown auf. Während des Kampfes mit Procliff im DOMIUM nahm Breckcrown die Form eines rot und grün funkelnden Kristalleies von etwa 36 Zentimetern Höhe und 22 Zentimetern Dicke an – Chybrain. Procliff wurde vertrieben und entfernte sich zum Zentrum des Nukleus. (Atlan 830)

Nach dem Verschwinden Procliffs teilte Chybrain Colemayn, Geselle, Hage Nockemann und Arien Richardson mit, dass die beiden Alkorder Jododoom und Jodokat noch immer am Leben waren. Er hatte sie in einem Zeitversteck verborgen. Bevor er das zerstörte DOMIUM verließ, konnten Jododoom und Jodokat wieder in den Kreis der Gefährten aufgenommen werden. Chybrain wusste nicht, wer die Schwarzen Sternenbrüder waren, die aber auch ihn nicht kannten. Der »halbe Sohn« Atlans musste nach dem Arkoniden suchen, wobei er nicht wusste, wo dieser sich aufhielt. Atlan musste nach Alkordoom gebracht werden. Dann lag es an den Gefährten, den Arkoniden über die Geschehnisse zu informieren. (Atlan 830)

An Bord der HORNISSE nahm Chybrain die Gestalt eines Celesters an. Er war nun 1,70 Meter groß, mit dunkelbraunen haaren, einer wie gegerbt aussehenden Gesichtshaut, einer spitzen Nase und Augen mit hellroter Iris. (Atlan 832)

Er hatte die Cschwnskis mit der ZINSFUSS-UNBEGRENZT zum Standort des Schiffes herbestellt und ihnen den Auftrag zum Nachbau einer so genannten Hypertronbrücke gegeben. Auf der ZINSFUSS-UNBEGRENZT ließ sich Chybrain von Kommandant Zapzarap die Hypertronbrücke zeigen, um die Arbeit zu prüfen. Die Inspektion verlief zufriedenstellend, das Gerät wurde in Betrieb genommen. Über der Plattform verschwanden die HORNISSE und die ACORAH-CEN, an ihrer Stelle gähnte ein schwarzer Schlund. Dann begann die ZINSFUSS-UNBEGRENZT in dieses Loch hineinzustürzen. Plötzlich griffen rund dreißig Falkenschiffe die ONORTRAV-NEKTSOR an. Breckcrown löste sich auf und verschwand in einem der Aggregate. Die Angreifer zogen sich zurück. Eine Hyperenergieballung baute sich auf und zog die Schiffe in den Schlund. Chybrain sprach von Reflexen eines Hypertrons, er wies Zapzarap an, den Schiffen zu folgen. Die Reise der ZINSFUSS-UNBEGRENZT endete nicht wie erwartet in Manam-Turu sondern im Intern-Kosmos. Dort hatte sich eine riesige Flotte versammelt, die Schiffe Dulugshurs. Die Plattform der Cschwnskis flüchtete zu dem nahegelegenen Planeten Mystery. Chybrain verschwand, er hatte etwas bemerkt, das er klären wollte. (Atlan 832)

Kurz darauf schwebte Chybrain in seiner typischen Eiform vor Tuschkan, der sich auf der RUTENGÄNGER aufhält und forderte ihn zur Zusammenarbeit auf. Nur gemeinsam könnten sie den Untergang des Intern-Kosmos verhindern. Der Hathor stimmte zu. Die Flotte Dulugshurs floh in den Temporalsumpf. Die ZINSFUSS-UNBEGRENZT landete auf der riesigen Plattform der RA-perfekt. Bald traf Atlan mit Colemayn und dessen Sohn zusammen. Dass Hage Nockemann auch mit dabei war, konnte der Arkonide kaum glauben, aber die größte Überraschung war das Auftauchen Chybrains. (Atlan 832)

Chybrain teilte ihnen mit, dass der Intern-Kosmos zwar gerettet war, es aber zu gefährlichen Phänomenen kommen würde. Die Raumschiffe müssten bald zurück in die Zeitfestung gebracht werden. (Atlan 832)

Als Atlan und seine Gefährten im Temporalsumpf gestrandet waren, erschien Chybrain in Begleitung einiger Nichtzeit-Bewahrer. Er versetzte alle an Bord der STERNENSEGLER. Gleich darauf befand sich das Schiff im Zeitgruft-Operator auf Tessal, ebenso wie die RA-perfekt und die STERNSCHNUPPE. Chybrain teilte noch mit, dass er sich um die Cschwnskis kümmern wollte, dann verschwand er. Sekunden später wurden die drei Raumschiffe wieder in den Intern-Kosmos der Zeitfestung befördert. Die energetischen Verhältnisse hatten sich dort normalisiert, sodass einem Nullzeit-Transfer nach Alkordoom nichts im Wege stehen sollte. (Atlan 834)

Während des versuchten Nullzeit-Transfers der STERNSCHNUPPE vom Intern-Kosmos nach Alkordoom manipulierte Chybrain die entsprechenden Anlagen der Zeitfestung. Er erschien in der Zentrale der STERNSCHNUPPE und erklärte, dass er die Schaltungen der Zeitfestung bedient hatte, um ein wenig Bewegung in die Sache zu bringen. Chybrain verschwand sofort wieder. (Atlan 835)

Nach der Flucht der HORNISSE und der STERNSCHNUPPE vom Planeten Werkel, erschien bei einem ersten Austritt aus dem Linearraum überraschend Kassja-Narktuan an Bord von Atlans Schiff. Er berührte den Arkoniden und verschwand mit ihm. Geselle vermutete, dass Chybrain hinter der Entführung steckte. (Atlan 838)

Auf den Bildschirmen der ACORAH-CEN erschienen Atlan in seiner Kampfmontur und Chybrain. Sie hielten sich in einer durchsichtigen Kugel von etwa fünf Metern Durchmesser auf, die durch den Raum raste. In einem der Sechsecke auf der Oberfläche Chybrains blitzten in rasender Geschwindigkeit optische Signale auf. Nach dem letzten Aufblinken verschwand das Bild. Geselle konnte die Signale entschlüsseln. Es handelte sich um die Koordinaten der Sonne B-351-K-907. (Atlan 840)

Während der Erkundung der Planeten Beka-1 und Beka-2 meldete sich Chybrain über Funk und forderte die Trupps auf, das System auf dem schnellsten Wege zu verlassen, da sich ein Inspektionsteam der Sternenbrüder näherte. (Atlan 840)

Während der Untersuchung der von den Schwarzen Sternenbrüdern übernommenen Stationen der Alkorder im Beka-System durch zwei Erkundungstruppe der ACORAH-CEN, meldete sich Chybrain über Helmfunk, dass ein Inspektionsteam der Schwarzen Sternenbrüder auf dem Weg war. (Atlan 840)

Reise in der Sphäre

In der Sphäre zeigte sich Chybrain als 36 cm hohes und 22 cm breites Ei. Die obere Hälfte war etwas spitzer als das Unterteil. (Atlan 841)

Chybrain warnte Atlan vor den Schwarzen Sternenbrüdern. Diese hatten ein winziges Gerät in den Körper des Arkoniden eingebracht, das über eine hervorragende Tarneinrichtung verfügte. Dieser Signalgeber in Mikrobauweise verriet den Schwarzen Sternenbrüdern auf Abruf eines anderen Kodesignals jederzeit den Aufenthaltsort Atlans. Chybrain hatte einen kleinen, unsichtbaren Teil seines Körpers im Nukleus stationiert, der das Kodesignal in regelmäßigen Abständen empfing, das den Signalgeber in Atlans Körper aktivieren sollte. Die Schwarzen Sternenbrüder waren auf der Suche nach dem Arkoniden. Um die Gefährten auf der STERNSCHnUPPE, der ACORAH-CEN und der HORNISSE nicht durch Atlans Anwesenheit zu gefährden, erzeugte Chybrain die Sphäre und nahm den Arkoniden mit. Die Schwarzen Sternenbrüder wussten mit ziemlicher Sicherheit nichts von Chybrain. Auch in Kassja-Narktuans Träumen der Vergangenheit wurde er nicht erwähnt. Um diesen Zustand aufrecht zu erhalten, trat Chybrain in diversen Tarngestalten auf. (Atlan 841)

Chybrain versetzte sich und Atlan auf eine namenlose, unbewohnte Welt im Nukleus. Nur wenige Minuten später erreichte ein Ruf den Arkoniden und der Signalgeber antwortete. Ein roter, feiner Strahl löste sich aus der Mittelachse Chybrains und traf Atlan in die rechte Wade, ohne Schmerzen zu verursachen. Der Strahl wanderte schnell bis in den Oberschenkel, wo er erlosch. Der Signalgeber musste sich im Blutkreislauf befinden. Plötzlich spannte sich eine schwarze Kuppel in einigen hundert Metern Höhe scheinbar um den ganzen Planeten und versperrte den Weg in die Labilzone. (Atlan 841)

Chybrain brachte sie innerhalb eines Augenblicks auf die Nachtseite des Planeten. Ein neuerlicher Ruf erfolgte. Ein feiner Energiestrahl traf Atlan in die linke Schulter und riss ihn zu Boden. Chybrain hatte den Mikrosender des Signalgebers getroffen. Die beiden kleinen Wunden des Durchschusses verursachten große Schmerzen. Der Zellaktivator begann umgehend mit dem Heilungsprozess. Atlan begann, immer schneller in den Planetenboden zu sinken. Chybrain nahm ihn bei der Wanderung durch die Materie des Planeten mit. Mithilfe des Kristalleis konnte er sehen, hören, riechen und atmen. Erst in der Nähe des Mittelpunktes dieser Welt waren sie vor den Verfolgern sicher. Im Eisen-Nickel-Kern konnte sie auch der Schwarze Sternenbruder, der anscheinend hinter ihnen her war, nicht mehr orten. Im Kern des Planeten existierte ein mehrere Kilometer durchmessender Hohlraum, wie in zahlreichen anderen Welten auch. Hier herrschte keine Schwerkraft mehr. Chybrain konnte sie nun wieder in die Kugelsphäre im Linearraum versetzen. (Atlan 841)

Die Sphäre nahm Kurs auf einen Informationsknoten der Schwarzen Sternenbrüder. Durch eine von einem technischen Instrument der Schwarzen Sternenbrüder erzeugte Lücke zum Nukleus konnte Chybrain die Koordinaten des Informationsknotens an Geselle schicken. Das Ei vermeldete die Zerstörung eines winzigen Teils seiner selbst in der Zukunft. Dieses Stück besaß eine große Menge an Jenseitsmaterie. Es hatte noch die Mitteilung abgesetzt, dass Chybrain und Atlan »elf Tage gestohlen werden«. (Atlan 841)

Atlan entdeckte durch die transparente Hülle der Kugelsphäre einen würfelförmigen Kasten, der mit blauen Strahlen nach der Sphäre tastete. Chybrain konnte aber nichts erkennen. Er wollte an Ort und Stelle nachsehen. Um Atlan die Steuerung der Sphäre zu ermöglichen, ließ er ein Pult mit zwölf leuchtenden Sensortasten entstehen. Er sonderte zwei rot und grün leuchtende Tropfen ab, die Atlan in die Brusttasche seines Kampfanzuges steckte. (Atlan 841)

Die Linearschaukel

Der schwarze Kasten, die Linearschaukel, war in der Zwischenzeit verschwunden. Die Sphäre wurde nur von der beinahe totalen Schwärze des Linearraums in diesem Gebiet eingehüllt. Eine dunkelblaue Masse stoppte die Sphäre und schnürte sie zunehmend ein. Das Steuerpult verschwand. Auf Empfehlung des Extrasinns setzte Atlan eines der Kügelchen aus Jenseitsmaterie ein. Die Sphäre nahm ihre ursprüngliche Größe wieder an, das Pult wuchs aus dem Boden. Explosionen und Flammen tobten außerhalb der Sphäre. Die dunkelblaue Masse war verschwunden. Die Kugelsphäre schwebte in einem Hangar von 50 Metern Durchmesser. Verbogene Schleusentore, Trümmer von Robotern, zerfetzte Metallteile waren zu sehen. Atlan verließ die Sphäre und entdeckte einige Roboter alkordischer Bauart, die die Sphäre unter Feuer nahmen. Als sie den Beschuss einstellten, war die Sphäre verschwunden. (Atlan 841)

Nur kurze Zeit später, als die Roboter abgezogen waren, bildete sich die Sphäre neu. Atlan hielt es für besser, wenn sie unsichtbar blieb, was sie auch prompt tat. In den Tiefen der Station fand er ein von Chybrain gesendetes Hologramm, das das Kristallei hinter einem Gespinst aus leuchtenden Fäden zeigte. Der Extrasinn riet Atlan, die zweite Kugel aus Jenseitsmaterie einzusetzen. Sie sollte die Maschine »Brainchy« zerstören und dadurch von Chybrain ablenken, der seine Fähigkeiten gegenüber den Schwarzen Sternenbrüdern nicht preisgeben wollte. Der Plan ging auf. Die Linearschaukel wurde bei der gewaltigen Explosion zerstört. Es hatte auch den Anschein, dass Atlan dabei den Tod gefunden hatte. (Atlan 841)

Der Arkonide und Chybrain hielten sich wieder in der Sphäre im Linearraum auf. Elf Tage waren vergangen. Chybrain hatte Atlan unmittelbar vor der Zerstörung der Raumstation ein oder zwei Sekunden in die Zukunft versetzt. (Atlan 841)

Vereinigung

Das Kristallei drängte den Aktivatorträger erneut ihn, Chybrain, zu benutzen. Unterstützt wurde er bei diesem Wunsch vom Extrasinn. Als der Arkonide erneut ablehnte, zog sich das Kristallei zurück. Während seiner Abwesenheit erschien für kurze Zeit Kassja-Narktuan in der Sphäre, den Atlan aber für Chybrain hielt. Der Prophet der Alkorder bestritt das und machte dem Arkoniden klar, dass die Zeit drängte. Auch der Extrasinn redete dem Arkoniden weiter ins Gewissen. Als Chybrain zurückkehrte, war Atlan letztendlich bereit, diesen zu benutzen, wie das Kristallei sich ausdrückte. Das rätselhafte Wesen drang in den Aktivatorträger ein. (Atlan 841)

Es brauchte einige Übung bis der Arkonide die zusätzlichen Fähigkeiten, die er erhalten hatte, voll nutzen konnte. Wie Chybrain konnte er sich einfach kraft seines Willens, ohne seine Muskeln einzusetzen, fortbewegen, sich unsichtbar machen und auch feste Materie durchdringen. So erreichte er den Informationsknoten – einen Planeten namens Plandom, wie er bald herausfand. (Atlan 841)

Wie Atlan bald feststellte, konnte er nicht nur Gedanken lesen, sondern andere Wesen animieren, unbewusst an bestimmte Dinge zu denken. So fand er schnell heraus, dass er sich auf Plandom aufhielt, einem Planeten, der ins Nukleat versetzt worden war, während sich der Rest des Sonnensystems im Nukleus befand. Zudem erfuhr er, dass es tatsächlich nur zwei Schwarze Sternenbrüder gab, von denen einer in Manam-Turu agierte. (Atlan 841)

Später traf Atlan auf den Yerpeten Yerless, der ihm einen tiefgehenden Einblick in die Geschichte des Juwels von Alkordoom vermittelte. Während der Arkonide über die neuen Erkenntnisse nachdachte – und sich fragte was der Zerotrafer sei – erschien erneut Kassja-Narktuan. Er warnte Atlan, dass einer der Sternenbrüder auf dem Weg wäre und vorhätte, einen Zeitpfeil gegen den Aktivatorträger einzusetzen. (Atlan 841)

Flucht vor dem Sternenbruder

Atlan gelang es nicht mehr, Plandom rechtzeitig zu verlassen. Als der Sternenbruder ihn jagte, musste er schließlich in den Dakkarraum wechseln. Hier sah er erstmals die Dimensionsdivergenzer. Auf der Flucht vor dem psionischen Paket, drang der Arkonide in eine der Raumstationen ein. Dort trennte sich Chybrain von ihm, hinterließ ihm jedoch für sieben Minuten seine Fähigkeiten. Damit flüchtete der Arkonide zurück nach Plandom, in der Hoffnung, dass man ihn dort zuletzt vermutete. (Atlan 841)

Unbeschadet überstand der Arkonide die Zeit bis Chybrain zurückkehrte. Dieser hatte aus dem Dimensionsdivergenzer einen Niveauselektor ausgebaut und mitgebracht. Das Gerät würde es der STERNSCHNUPPE ermöglichen, zwischen Nukleus und Nukleat zu wechseln. Kurz darauf fand der Sternenbruder, nach Atlans Einschätzung war es Aytakur, den Arkoniden. Als er sein Opfer mit seinen psionischen Energien töten wollte, griff Kassja-Narktuan schützend ein. Chybrain verschwand mit Atlan in den Linearraum. (Atlan 841)

Zwei Stunden später saß Atlan in der STERNSCHNUPPE, ein Roboter baute den Niveauselektor ein. Chybrain erklärte, sich wieder um seine eigenen Angelegenheiten kümmern zu müssen. Er informierte den Arkoniden jedoch noch, dass Colemayn und Geselle wieder zueinander gefunden hatten. Sie warteten auf Atlan. (Atlan 841)

Einsatz im Dakkarraum

Am 27. April erschien Chybrain wieder. Er informierte den Arkoniden und die Celester, dass der Zerotrafer seinen Zielort erreicht hatte. Die gigantische  Wikipedia-logo.pngMöbiusschleife mit den vier großen Raumstationen AYTAB, CAIRON, ORDARDOR und KONTAGNAT arbeitete bereits jetzt, nicht erst in zehn Tagen wie erwartet. Zudem befand sich der Zerotrafer nicht mehr im Normalraum, sondern in der Dakkarzone. (Atlan 848)

Nachdem Chybrain den Niveauselektor umgebaut hatte, konnte die STERNSCHNUPPE in die Dakkarzone wechseln. Nach spätestens vier Stunden musste der Diskusraumer allerdings in den Normalraum zurückkehren um aufzutanken. (Atlan 848)

Gemeinsam mit der VIRGINIA III machte sich die STERNSCHNUPPE auf zum Jetstrahl. Die Stimmung an Bord von Atlans Schiff war schlecht, Anima hatte böse Vorahnungen und zudem eine Abneigung gegen Chybrain. (Atlan 848)

Nach einer Linearetappe meldeten sowohl die Positronik der STERNSCHNUPPE als auch die der VIRGINA III Gefahr und forderten zum Rückzug auf, es war jedoch nichts zu orten. Atlan und Arien Richardson waren sicher, dass die Schiffsintelligenzen beeinflusst wurden. Chybrain wurde ausgeschickt, die Lage zu erkunden. Er fand eine kegelförmige Raumboje, von der mentale Impulse ausgingen und brachte das Objekt an Bord der STERNSCHNUPPE, wo es sicher hinter einem Energieschirm untergebracht wurde. (Atlan 848)

In dem Kegel hielt sich EVOLO-Aytakur-3786194 auf. Vor der Beendigung ihrer Existenz, sendete die breiige Masse eine Hyperfunknachricht ab. Die Botschaft war an das DIMETROM gerichtet, enthielt Informationen über die beiden Raumschiffe und ihre Besatzung, wobei Chybrain nicht namentlich erwähnt sondern als »Zweiter Unheimlicher« bezeichnet wurde. Dieser vermutete, dass Kassja-Narktuan der »Erste Unheimliche« war, offenbar konnten die Schwarzen Sternenbrüder beide nicht einschätzen. Was das DIMETROM war, wusste jedoch auch das Kristallei nicht. (Atlan 848)

Da die Positroniken wieder einwandfrei funktionierten, setzten die beiden Schiffe ihren Flug fort. Nach einem Tankvorgang wechselten sie schließlich in die Dakkarzone. Kassja-Narktuan tauchte kurz in der Zentrale des Diskusraumers auf. Während Chybrain vor ihm flüchtete, weil er zunächst dachte, es wäre einer der Sternenbrüder, glaubte Anima, in ihm etwas Bekanntes zu erkennen. (Atlan 848)

Die Schiffe steuerten den Zerotrafer an und flogen einen Angriff auf die Raumstation KONTAGNAT, die nicht nur von einem Energieschirm sondern auch von elf Kegelbojen geschützt wurde. Atlan nutzte Chybrains Fähigkeiten, er ließ das Kristallei die Kegel beeinflussen. Diese entzogen der Station die Energie, der Schutzschirm brach zusammen. Der Abschuss war nur noch eine Formsache. (Atlan 848)

Überrascht, wie einfach sie einen wichtigen Teil des Zerotrafers zerstören konnten, wendeten sich Atlan und Arien Richardson der CAIRON zu. Chybrain fiel diesmal aus. Er war noch zu erschöpft, obwohl die Kegel ihren Widerstand sehr schnell aufgegeben hatten. Wie sich herausstellte, war keine Unterstützung nötig. Die CAIRON baute nicht einmal einen Schutzschirm auf, ebenso verhielt es sich kurz danach bei der ORDADOR. Die AYTAB schließlich zerstörte sich selbst. (Atlan 848)

Als die Schiffe in den Normalraum des Nukleus zurückgekehrt waren, musste Atlan feststellen, dass er einen Pyrrhussieg gelandet hatte. Der Jetstrahl heizte sich nach wie vor weiter auf, er benötigte keine künstliche Energiezufuhr mehr. Der Aufbau der Zerobrücke war nur noch eine Frage der Zeit. (Atlan 848)

Einsatz gegen Aytakur

Atlan beschloss an zwei Fronten gegen die Schwarzen Sternenbrüder vorzugehen. Während er sich gemeinsam mit Chybrain, Anima und Chipol auf die Suche nach Aytakur begab, sollten Geselle und die Celester das DIMETROM finden und ausschalten. (Atlan 849)

Bevor die Teams aufbrachen, erschien Kassja-Narktuan. Er teilte dem Arkoniden mit, dass dieser das DIMETROM bereits kennengelernt hatte – es befand sich auf Plandom, einem Planeten, der sich im Nukleat befand. (Atlan 849)

An Bord der STERNSCHNUPPE konnte man bei der Suche nach Aytakur bald einen ersten Erfolg verzeichnen. Chybrain war sich sicher, die Ausstrahlung des Sternenbruders wahrgenommen zu haben. Atlan ließ die entsprechende Region ansteuern. (Atlan 849)

Als das Raumschiff des Arkoniden sein Ziel erreichte, eine Sonne vom Typ Sol, umkreist von dreizehn Planeten und zwei Asteroidenringen, war die Ausstrahlung bereits wieder erloschen. Bei der Durchsuchung des Systems empfing die STERNSCHNUPPE schwache Notrufe, die sie zum vierten Planeten führten. Zu Atlans Überraschung entpuppten sich die Absender als alte Bekannte des Roboters Geselle. Es waren Cschwnskis, Überlebende der KROVA-ONORO, die seinerzeit die HORNISSE repariert hatten. Die Cschwnskis berichteten, dass ihre Rettungskapseln nach der Vernichtung der KROVA-ONORO zufällig in dieses System gelangten, wo sie anschließend seltsame Impulse von den Monden des dritten Planeten empfangen hatten. Bevor sie dieser Entdeckung nachgehen konnten, war eine Art durchscheinende Wolke erschienen, vor der sie auf den vierten Planeten geflüchtet waren. (Atlan 849)

Der dritte Planet wurde von zwei offensichtlich künstlich installierten Monden umkreist, die sich exakt gegenüberstanden. Als die STERNSCHNUPPE einen der beiden Himmelskörper anflog, baute sich das Feld eines Situationstransmitters auf und strahlte den Diskusraumer in eine Halle im Mondinneren ab. Wie sich bald herausstellte, handelte es sich noch um eine Anlage des Erleuchteten, ein ehemaliges Lager für Psi-Potentiale. (Atlan 849)

Während Atlan und seine Begleiter die Station untersuchten, nahm Chybrain erneut die Ausstrahlung Aytakurs wahr. Dieser befand sich demnach im Beka-System. Der Arkonide ließ die STERNSCHNUPPE die Deckschicht über dem Hangar zerstrahlen und startete mit höchster Beschleunigung in Richtung Plandom. (Atlan 849)

Als die STERNSCHNUPPE dort eintraf, informierte Arien Richardson Atlan über die Ereignisse und den Opfergang Geselles. Auch Kassja-Narktuan erschien noch einmal. Er berichtete, dass Aytakur zwar geschwächt wäre, aber nicht geschlagen. Es könnte sein, dass nur noch Stunden blieben, bis die entfesselten Kräfte des Jetstrahls die Galaxie ins Verderben stürzten. (Atlan 849)

Chybrain durchdrang die Schutzschirme der STERNSCHNUPPE. Das übergroße Ei taumelte durch die Zentrale. Es leuchtete in einem matten Grau. Chybrain fiel zu Boden und rollte zu Atlans Kontursessel. Der Arkonide berührte das Ei, das sich eiskalt anfühlte. Chybrain jammerte, dass die Schwarzen Sternenbrüder seine Identität enthüllt hatten. Die STERNSCHNUPPE versorgte ihn mit Energie. Mit dem Warnschrei, dass die Schwarzen Sternenbrüder eingetroffen wären, wurde Chybrain unsichtbar. (Atlan 850)

Atlan ließ die STERNSCHNUPPE starten. Ein schwarzer Kegel mit vier Beinen materialisierte neben Atlan. Daneben entstand eine nicht mit dem Kegel verbundene Hand, die mit einem dicken Finger auf den Arkoniden deutete. Die STERNSCHNUPPE legte ein Energiefeld um den Körper, der sich zu einer hominiden Gestalt von etwa 30 Jahren mit einem hageren Gesicht verwandelte, das entfernt Kassja-Narktuans Züge aufwies. Chybrain übergab heimlich eine kleine Kugel aus Jenseitsmaterie. Atlan schleuderte das Kügelchen auf das Wesen. Durch die Explosion schrumpfte die Gestalt auf wenige Zentimeter und löste sich bald völlig auf. (Atlan 850)

Auf der Suche nach dem Kybodrom in der Dakkarzone tauchten auf den Orterschirmen der STERNSCHNUPPE sechs Punkte auf, die sich rasch näherten. Chybrain materialisierte in der Zentrale des Diskusschiffes. Diesmal sah er erholt und frisch aus, seine roten und grünen Farben leuchteten hell. Er war mit seinen Brüdern gekommen, um Atlan beim Kampf gegen die Schwarzen Sternenbrüder zu unterstützen. Um seine Brüder an Bord zu bringen, war es notwendig, die Schutzschirme der STERNSCHNUPPE zu senken. Da Atlan aber wusste, dass Chybrain keine Brüder haben konnte, gab er dem Kristallei den Auftrag, die seiner Meinung nach von den Sternenbrüdern unterwanderten Brüder Chybrains zu vernichten. Die fünf Echos verschwanden in einer Explosion, verursacht durch den angeblichen Chybrain. Es war ihm aber gelungen, der STERNSCHNUPPE die meisten Vorräte an Energie zu entziehen. Ein neuerlicher Vorstoß in die Dakkarzone war erst nach einem Tankvorgang möglich. (Atlan 850)

Showdown

Chybrain wollte Atlan im Kampf gegen Aytakur unterstützen. Auch Kassja-Narktuan tauchte wieder auf. Der Prophet forderte den Arkoniden auf, Chybrain aufzunehmen. (Atlan 850)

Atlan wurde auf Ymon auf einem Hochplateau von Aytakur erwartet. Der Sternenbruder war als weiße Wolke erschienen. Er verlangte nach Atlans Wissen, Intuition, Erfahrung und Gefühlen. Der Extrasinn riet dem Arkoniden, all sein Wissen und seine Gefühle zu duplizieren und sie Aytakur zu geben. Chybrain schützte Atlan vor den psionischen Angriffen Aytakurs. Eine kleine Wolke strömte aus dem Arkoniden und näherte sich Aytakur. Die Wolke verwandelte sich in eine Kassja-Narktuan gleichende Gestalt. Aytakur bäumte sich auf und explodierte. Seine psionischen Energien verwehten. (Atlan 850)

Nah dem Ende Aytakurs erkannte Chybrain, dass er ein Teil des Planes der Kosmokraten war. Er war von diesen längst anerkannt worden, schon bevor er aus Atlan entstand. Er war Bestandteil eines Planes der Kosmokraten gewesen, um Atlan bei seiner Mission in Manam-Turu beziehungsweise Alkordoom zu unterstützen und die Schwarzen Sternenbrüder zu besiegen. Chybrain verließ die STERNSCHNUPPE. Er ging in die Bereiche jenseits der Materiequellen. (Atlan 850)

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Erkenntnisse

Ob dieses schon bei der Entstehung Chybrains beabsichtigt war oder erst später in die Pläne der Kosmokraten integriert wurde, ist nicht bekannt. Im ersten Fall ergeben sich neue Erkenntnisse in Bezug auf die Entführung Atlans durch ANTI-ES und die völlige Ignoranz der Hohen Mächte gegenüber Einzelschicksalen selbst ihrer Auserwählten. Es erklärt aber auch, warum Perry Rhodan nicht für den Weg hinter die Materiequellen auserwählt wurde: Einerseits war er als direkter Beauftragter von ES zu wichtig, als dass man ihn ANTI-ES ausliefern wollte, andererseits fehlte ihm der für die Entstehung Chybrains wichtige Extrasinn.

Anmerkung: Weitere Erkenntnisse über Chybrains weiteren Werdegang sind derzeit nicht bekannt. Aber bedenkt man die kosmokratische Langzeitplanung und die Konditionierungsdauer ihrer Diener (Beispiel Samkar) ist es nicht unwahrscheinlich, dass Chybrain wieder im Standarduniversum aktiv werden wird – irgendwo und irgendwann.

Quellen

Atlan 511, Atlan 532, Atlan 535, Atlan 551, Atlan 561, Atlan 572, Atlan 580, Atlan 581, Atlan 582, Atlan 585, Atlan 586, Atlan 591, Atlan 599, Atlan 600, Atlan 649, Atlan 674, Atlan 830, Atlan 832, Atlan 834, Atlan 835, Atlan 838, Atlan 840, Atlan 841, Atlan 848, Atlan 849, Atlan 850