Die Barrieren des Nukleats

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 835)
A835 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Barrieren des Nukleats
Untertitel: Der Angriff auf das DEFENDOOM
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Stuart Hughes
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Colemayn, Geselle, Sarah Briggs, Anima, Feizel, Feizat
Handlungszeitraum: Februar 3821
Handlungsort: Mertes
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Als Raanak versucht, die STERNSCHNUPPE per Nullzeit-Transfer nach Alkordoom zu bringen, stellen sich ihm unerwartete Schwierigkeiten in den Weg. Anscheinend werden die entsprechenden Anlagen der Zeitfestung gleichzeitig von jemand anderem manipuliert. Schließlich stellt der Paddler seine Bemühungen ein und eilt zu Atlan und Anima in deren Aufenthaltsraum auf der RA-perfekt.

Kaum angekommen müssen er und die Vardi zusehen wie nacheinander der Arkonide und Chipol verschwinden. Sekunden später sind Geselle, Hage Nockemann und Colemayn an der Reihe.

Atlan materialisiert in der Zentrale der STERNSCHNUPPE, ebenso wie die anderen vier. Gleich darauf erscheint Chybrain und erklärt, dass er die Schaltungen der Zeitfestung bedient habe, um ein wenig Bewegung in die Sache zu bringen. Er verschwindet sofort wieder. Auf den Bildschirmen der STERNSCHNUPPE zeichnen sich die Sterne Alkordooms ab, in der Nähe schweben die ACORAH-CEN und die HORNISSE.

Atlan begibt sich an Bord der ACORAH-CEN, wo er schon ungeduldig erwartet wird. Nicht nur sind Jododoom und Jodokat begierig darauf ihn kennenzulernen, auch eine alte Freundin, Sarah Briggs, ist hocherfreut über seine Ankunft. Irgendwie ist der Arkonide in diesem Moment sogar froh, dass Anima nicht bei ihm ist.

Bei einer Besprechung auf der ACORAH-CEN wird beschlossen, die HORNISSE und die STERNSCHNUPPE in Schlepptau zu nehmen, um dann gemeinsam die Barrieren um den Nukleus zu durchbrechen.

Die Durchquerung der äußeren der beiden Barrieren gelingt ohne Probleme, alle drei Schiffe kommen unbeschädigt auf der anderen Seite an. Als die drei Raumschiffe jedoch die innere Barriere durchfliegen, wird die HORNISSE von leichten Vibrationen erschüttert. Anschließend schwebt sie allein im Weltraum, die anderen sind verschwunden, auch über Funk nicht zu erreichen.

Der Vermes Shah Run Tai und Geselle schließen aus dem Geschehen, dass es ihr Schiff ins Nukleat verschlagen hat, während sich die beiden anderen Raumer im Nukleus befinden. Wenige Lichtstunden entfernt befindet sich das Sonnensystem Opullus, dass sie zunächst anfliegen wollen.

Obwohl die Triebwerke der HORNISSE einwandfrei arbeiten, erbringen sie nur einen Bruchteil der gewohnten Leistung. Es ist, als fliege das Schiff durch eine zähe Masse. Mehr als zehn Prozent der Lichtgeschwindigkeit ist unter diesen Umständen nicht zu erzielen, der Flug dauert daher fast zwei Tage.

Mertes, der zweite der insgesamt drei Planeten, ist eine lebensfreundliche Dschungelwelt, die von intelligenten Wesen besiedelt zu sein scheint. Schwache Funksignale sind zu empfangen. Geselle landet in einer abgelegenen Gegend in Äquatornähe. Baumriesen schirmen das Schiff zumindest gegen Sichtkontakt ab.

Eine Auswertung der Funk- und Fernsehsendungen ergibt, dass Mertes von Alkordern bewohnt wird. In drei nahe beieinander liegenden Siedlungen leben rund 5000 der kleinen Lebewesen. Sie haben offenbar nichts von der Landung des Raumschiffs bemerkt. Da es Colemayn und Geselle zu riskant erscheint, offenen Kontakt aufzunehmen, beschließen sie, den einen oder anderen Alkorder heimlich zu befragen und gegebenenfalls zu entführen.

Mit zwei Beibooten nähert man sich der Siedlung Alkordraag. Unterwegs aufgefangene Funksignale machen deutlich, dass die Alkorder mit den Schwarzen Sternenbrüdern sympathisieren. Als die Besatzungen der Beiboote einen einzelnen Gleiter auf einer Straße sehen, wird dieser mit einem Traktorstrahl gestoppt, die beiden Insassen werden betäubt und mit zur HORNISSE genommen.

Bei einer Befragung erfährt Colemayn von den beiden Alkordern, Feizel und seiner Partnerin Feizat, dass die Behinderungen im Raumflug vom DEFENDOOM ausgehen. Dies wurde von den sieben »Weisen Räten« angeordnet. Raumschiffe die im Auftrag des Rates unterwegs sind, sind von den Einschränkungen nicht betroffen.

Die Alkorder sind sich bewusst, dass die Weisen Räte niemand anders sind als die Schwarzen Sternenbrüder. Als Colemayn sich schließlich nach dem Standort des DEFENDOOMS erkundigt, verplappert sich Feizel. Ihm entfährt das Wort »Eis«. Aus einer weiteren Äußerung des Alkorders lässt sich zudem schließen, dass sich in einer der Siedlungen Gefangene befinden.

Geselle schickt Beiboote aus, die die Polkappen untersuchen sollen. Es sind die einzigen eisbedeckten Stellen des Planeten. Die Expedition zum Südpol wird fündig, Energieortungen lassen auf eine Station unter dem Eis schließen.

Am nächsten Tag greift Geselle mit vier Beibooten die Station an. Die automatischen Abwehranlagen sind den Attacken nicht gewachsen. Zwar wird die Station nicht völlig zerstört, jedoch werden sämtliche Sendeanlagen vernichtet. Raumflüge sind wieder ungehindert möglich.

In Alkordaag ist das Geschehen am Pol nicht unbemerkt geblieben. Zwei Raumschiffe starten aus einem unterirdischen Hangar, um nach den Angreifern zu suchen.

Am Abend fliegen Colemayn und Geselle mit drei Beibooten nach Alkordraag um dort nach Gefangenen zu suchen und diese zu befreien. Roboter zünden rund um die Siedlung Sprengladungen, die so bemessen sind, dass sie keine schweren Schäden anrichten, aber für ausreichend Ablenkung sorgen.

Gemeinsam mit einigen Thatern stürmen Colemayn, Nockemann und Geselle ein Gebäude, dass aufgrund seiner Größe geeignet wäre, Gefangene zu beherbergen. In einer Halle finden sie tatsächlich jemanden. Eingesperrt hinter einem energetischen Gitter befindet sich Anima. Sie befreien die Freundin.

Die Vardi erzählt, dass sie auf der RA-perfekt Atlan hat verschwinden sehen, gleich darauf sei sie von Chybrain einfach auf dem großen Platz mitten in Alkordraag abgesetzt worden. Als sie sich nach dem Arkoniden erkundigt, druckst Colemayn ein wenig herum, erst später erfährt sie von Geselle von Sarah Briggs.

Als die HORNISSE startet, wird sie von den beiden Raumschiffen verfolgt. Zu diesen gesellen sich bald darauf rund ein Dutzend weitere. Nach einer kurzen Linearetappe sind die Verfolger aber abgeschüttelt. Bevor das Schiff zu seinem nächsten Ziel aufbricht, dem Raumsektor um Jarkadaan, will Colemayn noch einmal mit den beiden Alkordern reden, die sich nach wie vor an Bord befinden.

Auf dem Weg zu einem ruhigen Planeten, auf dem man sich verstecken kann, begegnet die HORNISSE einer seltsamen Ansammlung von 25 Asteroiden. Alle messen zwischen drei und fünf Kilometer im Durchmesser und sind reich an Erzvorkommen. Möglicherweise hat sie jemand auf den Weg gebracht, um das Erz abzubauen. Das Rätsel bleibt ungelöst.

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