Shah Run Tai

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Shah Run Tai war ein Angehöriger des Volkes der Vermes.

Geschichte

Im August 3820 war Shah Run Tai der Kommandant der STEPPENWOLF. Er war mit Mors Yen Fau befreundet. Sie erkundeten neue Planeten für die Kolonisierung durch ihr Volk. Als die beiden Freunde einem schiffbrüchigen Fremden begegneten, der ihnen eine Karte zum Tausch gegen seine Rettung anbot und an Bord der STEPPENWOLF genommen wurde, zerbrach die Freundschaft. Diese Karte verzeichnete den Ort der Wiedergeburt des Ewigen Wurms. (Atlan 804)

Die STEPPENWOLF wurde von der RAUBWURM, dem Schiff Mors Yen Faus, aufgefordert, ein Enterkommando an Bord zu lassen. Da sich Shah Run Tai weigerte, eröffnete die RAUBWURM das Feuer. Der Vormann leitete eine unkontrollierte Transition ein, obwohl die Energiespeicher noch nicht voll geladen waren. Zuvor verschluckte er eine Kapsel, in der die Karte mit dem Ort der Wiedergeburt des Ewigen Wurms aufbewahrt wurde. (Atlan 804)

Als Shah Run Tai wieder zu sich kam, trieb er in seinem Schutzanzug im All, umgeben von Trümmern der STEPPENWOLF. Von Schmerzen gepeinigt mühte er sich, seine Gedanken zu klären, nach und nach erinnerte er sich. Er ließ sich von seinem Raumanzug ein belebendes Medikament verabreichen. Seine Vorräte würden zehn Tage reichen, aber bereits in fünf Tagen würde er die unverdauliche Kapsel ausscheiden, die seinen wichtigsten Besitz enthielt – die Karte. Er musste vorher gerettet werden! Doch als er seinen Notsender aktivierte, blieb dieser stumm. Todesangst ergriff den ehemaligen Vormann. (Atlan 804)

Tagelang trieb Shah Run Tai nur halb wach durch das All, träumte von dem Schatz, dem Ewigen Wurm, und wie er ihn endlich fand. Plötzlich flammten die Bruchstücke auf. Ein Raumschiff pflügte mit eingeschaltetem Schutzschirm durch das Trümmerfeld direkt auf den Vermes zu. Im letzten Moment jedoch brach der Schirm zusammen, schaffte es nur noch Shah Run Tai zur Seite zu schleudern. Dieser verfing sich in einem Antennengitter. Er wurde von Chroch und Trebu geborgen. Nachdem sich der Anzug geöffnet hatte, kam eine Verständigung mit Shah Run Tai zustande. Einer der Thorrater entdeckte im Raumanzug des Fremden eine 20 Zentimeter lange Plastikkapsel, die er an Treg Hermons weitergab. Der Kapitän zerbrach die Kapsel und hielt eine Sternenkarte in der Hand. Der aufgebrachte Vermes wurde mit auf ihn gerichteten Strahlern in Schach gehalten. Dem Thater war klar, dass er mit der Karte den Weg zum Ehernen Smaragd in Händen hielt. (Atlan 804)

Kurze Zeit später gelang es dem Vermes, aus seiner Zelle auszubrechen. Er hatte mit seinen Körperflüssigkeiten den Stahl der Kabinenwand aufgelöst. Geselle entdeckte ihn in einer der Mannschaftsunterkünfte. Dort hatte er einen einäugigen Hominiden in seine Gewalt gebracht. Shah Run Tai richtete eine Strahlwaffe auf Geselle. Auf Kontaktversuche des Roboters reagierte der Vermes mit aufkeimendem Ärger. Der Vormann feuerte die Waffe ab, verfehlte aber das Ziel. Bevor er erneut schießen konnte, schlug ihm Geselle die Waffe aus der Hand. Shah Run Tai schaltete den Hominiden mittels seiner Borsten aus. Auch Geselle fing eine Anzahl dieser organischen Pfeile ab. Der Roboter schoss mit dem Lähmstrahler auf den Vermes. Stunden später war Geselle eine einfache Kommunikation mit Sha Run Tai gelungen. (Atlan 804)

Nach der Landung der URSTARK auf Yekdemp blieb Shah Run Tai verschwunden. (Atlan 804)

Shah Run Tai war von den Yekdempern in das Innere des atmosphärelosen Mondes Turssaff gebracht worden. Dank seiner Fähigkeiten gelang es dem Vermes, sein Gefängnis zu verlassen. Colemayn und Geselle wurden via Bildschirm Zeugen der erneuten Gefangennahme Shah Run Tais. Geselle, der festgestellt hatte, dass die Anlage Befehle von aufrecht gehenden Lebewesen entgegennahm, wies den Roboter über Funk an, den Vermes zu einem Ort im »Sektor Grün« zu bringen. (Atlan 811)

Gemeinsam mit Shah Run Tai versuchten sie auf die Oberfläche Turssaffs zu kommen, was ihnen durch eine Schleuse gelang. Bald stülpte sich eine Energieglocke von 100 Metern Durchmesser über sie. Bewaffnete Yekkröten trieben sie in einen in die Tiefe des Mondes führenden Stollen. Durch eine Schleuse gelangten sie in das mit Atemluft gefüllte Innere Turssaffs. Die Yekkröten zogen sich zurück und sprengten den Stollen. Geselle wurde von seinem »Vater« losgeschickt, um eine 20 Kilometer entfernte Hyperfunkstation zu suchen, wo er einen Hilferuf absetzen konnte. Kampfmaschinen brachten Geselle zu Colemayn und dem Vermes zurück. Ein Energieschirm sollte sie an weiteren Ausflügen hindern. (Atlan 811)

Plötzlich brach der Schirm zusammen. Geselle meldete Kampfhandlungen auf der Oberfläche des Mondes und im  Wikipedia-logo.pngOrbit, ebenso in den Anlagen im Inneren Turssaffs. Flora Almuth und die Celester hatten auf den Hilferuf reagiert und waren auf dem Mond eingetroffen. Sie drangen in die unterirdischen Anlagen ein und holten Colemayn, Geselle und Shah Run Tai aus ihrer Unterkunft heraus, während sich die celestischen Raumschiffe mit Einheiten der Yekdemper herumschlugen. (Atlan 811)

Die Hälfte der Anlagen auf Turssaff wurden zerstört, drei Raumstationen und sieben Schiffe der Yekdemper beschädigt. Die vier Schiffe der Facette kehrten mit Colemayn, Geselle und Shah Run Tai nach Crynn zurück. (Atlan 812)

An Bord der HORNISSE gelangte der Vermes in das Jermain-System, das von einem grünen Leuchten eingehüllt wurde und die Gorfer in einen rauschähnlichen Zustand versetzte, in dessen Verlauf sie unbedingt auf die W»elt des grünen Smaragds« zu gelangen versuchten. Von Hoynt erhielt Geselle nach der Zerstörung eines schwarzen quaderförmigen Gebäudes in den Tälern der versteinerten Bäume Koordinaten, die die HORNISSE in den Nukleus von Alkordoom führen würden. (Atlan 813)

Bei einem Blick auf die Bildschirme der HORNISSE erkannte Shah Run Tai im März 3821 eine Sternkonstellation wieder. Er war sich sofort sicher, dass um eine der Sonnen der Planet Rasheeyl kreist. Rasheeyl ist eine Welt, zu der schon etliche Vermes gepilgert waren, auch Shah wünschte sich dort zu leben. (Atlan 846)

Colemayn war gerne bereit, dem Wunsch des Freundes nachzukommen. Tatsächlich fanden sie Rasheeyl an der erwarteten Position und, reich bepackt mit dem, was die HORNISSE entbehren konnte, verließ Shah Run Tai nach vielen Abenteuern seine Gefährten. Er hatte sein Glück gefunden und würde bald Nachwuchs zur Welt bringen. Seinen Nachkommen wollte er »Shah Tai-Meor« nennen. (Atlan 846)

Quellen

Atlan 804, Atlan 811, Atlan 812, Atlan 813, Atlan 846