Der Sextaspürer

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 804)
A804 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Der Sextaspürer
Untertitel: Der Sternentramp unter Schatzjägern
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Barclay Shaw
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Geselle, Treg Hermons, Hardeley, Shah Run Tai
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Alkordoom, Yekdemp
Risszeichnung: Der Sextaspürer der Yekdemper
(Abbildung) von Georg Joergens
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach ihrem überhasteten Aufbruch von Livett befinden sich Colemayn und Geselle an Bord der URSTARK. Der Sternentramp und der als sein Sohn zurecht gemachte Roboter teilen sich eine Kabine auf dem heruntergekommenen Frachter. Dessen Ziel, der Planet Yekdemp, ist nur 18 Lichtjahre entfernt von New Marion, der Heimatwelt der Celester, die Colemayn als nächstes aufzusuchen plant.

Überraschenderweise treffen Geselle und sein Vater bereits in der Kantine der URSTARK auf einen angeblichen Celester, der sich ihnen als Hardeley vorstellt. Er versucht, sich mit ihnen zu verbrüdern, weil, wie er sagt, der Mannschaft nicht zu trauen sei. Colemayn ist jedoch von Beginn an argwöhnisch und bleibt es selbst dann, als der Fremde ihm problemlos auf englisch antwortet.

Hardeley will während des Essens von einem Schatz berichten, löst dann jedoch einen Aufruhr in der Kantine aus, der in eine Schlägerei mündet. Sowohl er als auch Colemayn und Geselle werden daraufhin angewiesen, den Rest der Reise in ihren Unterkünften zu verbringen.

Da niemand sie zu den Kabinen geleitet, lassen sich Colemayn und Geselle überreden, den Fremden mit zu sich zu nehmen. Obwohl Colemayn deutlich gemacht hat, dass er den Schatz für Raumfahrergarn hält, lässt sich Hardeley nicht bremsen. Er erzählt vom Schatz mit den vielen Namen, den er als Ehernen Smaragd kenne. Ein Wunder, dass sämtliche Probleme löse, halb Alkordoom sei auf der Suche danach, behauptet der angebliche Celester und verabschiedet sich.

Während der Unterhaltung haben sich für Colemayn die Verdachtsmomente erhärtet. Er will mit Geselle darüber reden, dieser wirkt jedoch etwas abgelenkt. Der Roboter läuft unruhig herum, kriecht dann unter das Bett und bringt kurz darauf eine Spionsonde zum Vorschein, die er umgehend zerstört.

Irgendwo in Alkordoom:

Die STEPPENWOLF, ein Raumschiff der Vermes befindet sich auf der Flucht vor der deutlich überlegenen RAUBWURM, ebenfalls ein Vermes-Schiff. Shah Run Tai, Vormann der STEPPENWOLF, ignoriert sämtliche Forderungen beizudrehen und sich seinen Häschern auszuliefern. Er hat etwas bei sich, sicher verwahrt, das jedes Risiko wert ist – eine Karte die er kürzlich einem Schiffbrüchigen abgenommen hat. Die STEPPENWOLF gerät mehr und mehr unter Beschuss. Der Vormann schließt noch seinen Raumanzug, dann schlägt er auf den Auslöser der nächsten Transition, wohl wissend, dass die Energiespeicher nicht ausreichend gefüllt sind. Sekunden später löscht ein Feuer sein Bewusstsein aus.

In der Nacht wird Colemayn unsanft aus dem Schlaf gerissen, Geselle hat auf dem Gang ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen. Als sie das Kabinenschott öffnen, sehen sie wie Hardeley von einigen Besatzungsmitgliedern aus seiner Kabine gezerrt wird. Den lauten Stimmen ist zu entnehmen, dass sie ihr Opfer für viel zu geschwätzig halten. Colemayn und sein Roboter greifen in die Auseinandersetzung ein, werden jedoch bald durch die Stimme Treg Hermons' unterbrochen, der plötzlich hinter ihnen steht. Der Kapitän weist die Mannschaft in ihre Schranken und erinnert die Passagiere daran in den Kabinen zu bleiben. Dann heulen die Schiffskonverter auf und Alarmsignale gellen durch die Gänge.

Shah Run Tai kommt nur langsam wieder zu sich. Von Schmerzen gepeinigt müht er sich seine Gedanken zu klären, nach und nach erinnert er sich. Er lässt sich von seinem Raumanzug ein belebendes Medikament verabreichen. Als er sich umblickt, wird ihm bewusst, dass er im freien Raum treibt, umgeben von den Trümmern seines Schiffs.

Aufgrund der unkontrollierten Transition kann er davon ausgehen, dass die RAUBWURM seine Spur verloren hat. Zehn Tage reichen seine Vorräte, aber bereits in fünf Tagen wird er die unverdauliche Kapsel ausscheiden, die seinen wichtigsten Besitz enthält – die Karte. Er muss vorher gerettet werden! Doch als er seinen Notsender aktiviert, bleibt dieser stumm. Todesangst ergreift den ehemaligen Vormann.

Tagelang treibt Shah Run Tai nur halb wach durch das All, träumt von dem Schatz, dem Ewigen Wurm, und wie er ihn endlich findet. Plötzlich reißt ihn das Aufheulen seiner Anzugaggregate aus seinen Gedanken. Lichtblitze flackern rundherum. Ein riesiges Stahlungeheuer im Schutz seines Energieschirms bahnt sich einen Weg durch die Trümmerwolke, direkt in Richtung des Schiffbrüchigen. Im letzten Moment jedoch bricht der Schirm zusammen, schafft es nur noch Shah Run Tai zur Seite zu schleudern. Dieser verfängt sich in einer Antennenanlage.

Colemayn und Geselle holen ihre Raumanzüge und folgen Kapitän Hermons in die Zentrale, darauf vertrauend dass sich niemand um sie kümmert. Wie dort festgestellt wird, hat der alte Frachter die Kollisionen weitgehend unbeschadet überstanden. Bilder einer Robotsonde zeigen jedoch ein Objekt an, das Wärmestrahlung aussendet. Der Kapitän lässt es bergen und auf die Brücke bringen.

Während die Anwesenden noch diskutieren, öffnet sich das längliche Behältnis. Ein knapp vier Meter langer wurmähnliches Wesen kommt heraus. Einige Crewmitglieder untersuchen den Raumanzug und finden eine Kapsel. Der Fremde ist daraufhin nur noch unter Androhung von Waffengewalt im Zaum zu halten.

Dem Kapitän gelingt es ohne Schwierigkeiten die Kapsel zu öffnen und ihr eine Sternkarte zu entnehmen. Sie führt zum Ehernen Smaragd und ist deutlich genauer als alles was die Besatzung bis dahin besessen hat.

Treg Hermons lässt den Fremden abführen und einsperren. Seinen ungebetenen Gästen gibt er den guten Rat zu vergessen, was sie gesehen haben.

Nachdem sie eine Weile in ihrer Kabine verbracht haben, beschließt Geselle sich im Schiff umzusehen. Gegen Colemayns Willen macht er sich auf. Auf dem Weg zu den Laderäumen nähert sich ihm ein Crewmitglied. Es ist Trebu, ein Chewka. Der Roboter folgt ihm heimlich.

Sie gelangen in einen lange nicht benutzten Frachtraum. Geselle verbirgt sich und wird Ohrenzeuge einer Verschwörung. Kapitän Hermons und Chroch, ein Echsenwesen, haben Trebu bereits erwartet. Der Kapitän, offensichtlich auch der Rädelsführer, will am Zielort der Reise die anderen Schiffsinsassen töten und den Yekdempern den Sextaspürer rauben, der ihren Planeten umkreist. Er soll es ermöglichen den Ehernen Smaragd zu finden. Plötzlich klingt erneut Alarm durch das Schiff, Shah Run Tai, das Wurmwesen, ist ausgebrochen. Niemand hat gewusst, dass er mit seinem Körper Säure produzieren kann.

Geselle sieht in dem Vermes einen möglichen Bundesgenossen und er macht sich auf die Suche.Tatsächlich wird er nach einiger Zeit fündig, in der Kabine eines Besatzungsmitglieds. Der Vermes bedroht den Bewohner mit einem Strahler. Es ist Harru, ein einäugiges Wesen, das verängstigt auf seinem Bett hockt. Geselle kann Shah Run Tai entwaffnen, dieser setzt jedoch eine körpereigen Waffe ein, er schießt mit giftigen Stacheln. Natürlich ist der Roboter immun gegen derartige Attacken, jedoch wird auch Harru getroffen. Er verliert das Bewusstsein.

Daraufhin benutzt Geselle seinen eingebauten Lähmstrahler und setzt den Vermes kurzzeitig außer Gefecht. In den nächsten Stunden kümmert der Roboter sich um den Bewusstlosen und versucht parallel eine grundlegende Kommunikation mit Shah Run Tai zu erreichen. Er kommt schließlich zu der Einsicht dass er Hilfe benötigt. Nachdem er dem Vermes klargemacht hat, an Ort und Stelle zu bleiben, holt er Colemayn.

Der Sternentramp greift zu seiner Whiskyflasche, und flößt dem Einäugigen eine großzügige Portion ein, der kommt kurz darauf wieder zu sich, ist aber völlig betrunken. Dieser Umstand erweist sich als äußerst Vorteilhaft, als Treg Hermons über den Interkom ruft. Der Kapitän legt nach kurzem Gespräch wutentbrannt auf.

Bei seinen wenigen Worten hat Harru einen Zwilling erwähnt, das hat den Sternentramp hellhörig gemacht. Er befragt den Einäugigen genauer und erfährt, dass dieser früher im engsten Bereich Yog-Mann-Yogs gearbeitet hat. Colemayn und Geselle erfahren ungeahnte Details über den Tod der Facette. Harru fällt schließlich in einen tiefen Schlaf.

Da Shah Run Tai sich friedlich verhält – wenn auch keine brauchbare Kommunikation mit ihm zustande kommt – legt sich auch Colemayn schlafen. In der Zwischenzeit erreicht die URSTARK ihr Ziel. Geselle beobachtet über den kabineneigenen Bildschirm die Annäherung an Yekdemp. Kurz nach Colemayns Erwachen passiert das Schiff eine Orbitalstation, den Sextaspürer.

In diesem Moment macht sich Harru bemerkbar. Er hat eine Waffe in der Hand, paralysiert Colemayn und schießt anschließend auch auf Geselle. Dieser entschließt sich, seine wahre Natur nicht zu offenbaren. Er mimt gekonnt den Bewusstlosen.

Die beiden werden in einen anderen Raum gesperrt, jedoch gelingt es Geselle schnell sich wieder zu befreien. Während er durch das Schiff streift, bemerkt er eine Serie von Detonationen. Offensichtlich soll möglichst glaubwürdig eine Havarie vorgetäuscht werden. Plötzlich nimmt der Roboter eine Gestalt wahr, er verbirgt sich und beobachtet Hardeley. Als sich weitere Schritte nähern passiert etwas völlig Unerwartetes, Hardeley schrumpft in Sekundenbruchteilen auf die Größe einer Mücke und schwirrt davon. Geselle fällt nur eine Erklärung ein: Hardeley ist ein Strukturwandler.

Die sich nähernden Schritte gehören einem Thorrater, Geselle kann sich nicht vor ihm verstecken und paralysiert ihn. Sekunden später treten wieder einmal die Alarmsirenen in Aktion. Der Roboter sieht sich genötigt zu Colemayn zurückzukehren, macht allerdings noch einen Abstecher in Harrus Kabine. Dort schaltet er sich in die Bordkommunikation ein und erhält Einblick in die Zentrale.

Kapitän Hermons versucht händeringend einen Yekdemper zu überzeugen, dass das Schiff havariert ist, scheitert jedoch. Die Yekdemper schicken eine Staffel Abfangjäger und zwingen den Frachter zur Landung. Diese Informationen genügen Geselle, er kehrt zu Colemayn zurück. Die beiden werden gleich danach freigelassen.

Die URSTARK kommt auf einer abgelegenen Piste in einem Wüstengebiet zum stehen. Ihre Insassen, darunter auch Shah Run Tai, werden von vollautomatischen Fahrzeugen abgeholt und anschließend eingesperrt. Colemayn und Geselle haben Glück, sie teilen dieselbe Zelle.

Als Geselle verhört wird, beschließt er den Yekdempern die Wahrheit zu sagen. Er informiert sie, dass ihr Sextaspürer geraubt werden soll.In diesem Moment versucht einer der Yekdemper auf den Roboter zu schießen, scheitert jedoch an den blitzschnell aktivierten Schutzschirmen. Als sich der Attentäter in einen schwarzen Vogel verwandelt und durch die Lüftungsanlage davonfliegt, wird klar, dass es sich um Hardeley handelt.

Etwas später wird die Leiche eines Yekdempers gefunden, angeblich ist er noch vor dem Verhör eines natürlichen Todes gestorben.

Colemayn und Geselle werden freigelassen und bieten ihre Hilfe bei der Suche nach Hardeley an. Die Yekdemper stimmen zu. Sie gestatten den beiden sogar den Besuch des Sextaspürers, obwohl es ihr wichtigstes Gerät ist, mit dem sie den Allesknoten finden wollen.

An Bord des Sextaspürers stellt Geselle fest, dass Fremde anwesend sind. Die Geräte der Yekdemper zeigen jedoch nichts an. Gänzlich unerwartete verschwindet der Sextaspürer von einer Sekunde zur nächsten. Übrig bleiben nur Geselle, der Sternentramp und die Yekdemper in ihrer Begleitung, sie schweben plötzlich im freien Raum. Der Roboter schafft es gerade noch einen Schutzschirm um sich und Colemayn aufzubauen und mit Luft zu füllen. Für die anderen kommt jede Hilfe zu spät.

Innenillustration