Auf Goshling verschollen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 802)
A802 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Auf Goshling verschollen
Untertitel: Allein unter Primitiven
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Neithadl-Off, Kushkish, Washwosh, Gerscha, Zipp
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Goshling
Atlans Extrasinn:

Paddler und Werftplattformen

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

In der Zeitfestung hat Neithadl-Off mit den Schaltungen eines vermeintlichen Rechners herumgespielt und ist von einem Moment zum anderen auf einen fremden Planeten versetzt worden. Tierherden weiden auf Grassavannen, Vogelschwärme lärmen in den Büschen und Bäumen. Kontaktversuche der Vigpanderin per Funk mit Goman-Largo schlagen fehl. Neithadl-Off macht sich auf die Suche nach einer Zeitgruft.

Auf der Lichtung eines Dschungelgebietes entdeckt sie ein etwa fünf Meter hohes und 30 Meter langes Gebäude mit flachem Dach. Das Innere entpuppt sich als Altarraum eines Tempels. Schalen mit Nahrungsmitteln sowie Krüge aus gebranntem Tom zeugen von intelligenten Bewohnern dieser Welt. Neithadl-Off tut sich an den Speisen gütlich und verbringt die Nacht in dem Gebäude. Sie wird von einem Einheimischen unsanft geweckt. Die Vigpanderin bahnt sich einen Weg durch die Menge der Goshlings und verlässt den Tempel. Mithilfe ihres Prems gelingt bald eine Verständigung. Gerscha bezichtigt sie des Frevels und der Entweihung des Tempels des Großen Zatkush. Neithadl-Off soll mit dem Tod bestraft werden und wird in das Dorf der Goshlings getrieben. Washwosh und Kushkish verurteilen sie zur Steinigung. Eine Rechtfertigung der Vigpanderin wird nicht zugelassen. Bis zur Hinrichtung in acht Stunden wird Neithadl-Off eingesperrt und von Gerscha bewacht. Die Vigpanderin verzichtet auf den Einsatz des Quintadim-Werfers, um einer möglichen Ortung durch den Orden der Zeitchirurgen vorzubeugen. Neithadl-Off erhält Besuch von Zipp, einem Wirrl. Er berichtet, dass vor einiger Zeit der Große Zatkush aus dem neuen Tempel zu den Goshlings gekommen ist.

Die Vigpanderin wird von Gerscha und weiteren Jägerinnen abgeholt und in eine steinerne Arena gebracht, deren Ränge von den Goshlings gefüllt werden. Auf den Stufen sind kopfgroße Steine vorbereitet. Auch Zipp ist anwesend. Kushkish wirft den ersten Stein auf die Sünderin. Als ein wahrer Steinhagel auf Neithadl-Off zufliegt, aktiviert sie ihr Prallfeld. Zum Entsetzen der Goshlings schwebt Neithadl-Off mit ihrem Antigrav aus dem Steinhaufen, der sich über sie aufgetürmt hat. Auf ihrem Körper verbliebene Steine lädt sie über Washwosh, Kushkish und dem Stammesältesten Lashdoch ab. Der Oberpriester teilt seinem Volk lautstark mit, dass es sich bei Neithadl-ff wirklich um eine Göttin handelt und er gewusst habe, dass ihr nichts geschehen würde. Der Große Zatkush hat den Goshlings eine Prüfung auferlegt, ums ich von der Verehrung für ihn zu überzeugen. Ein Festmahl zu Ehren der Göttin wird abgehalten.

Zipp nimmt Kontakt mit der Vigpanderin auf und warnt sie davor, dem Oberpriester allzu viel Vertrauen entgegenzubringen. Im Stammeshaus wird Neithadl-Off von Washwosh und Kushkish bewirtet. Um ihre körperlichen Energiereserven aufzufüllen, spricht die Göttin den Alkoholvorräten des Oberpriesters zu. Neithadl-Offs Bestreben ist darauf ausgerichtet, den Zeitgruft-Operator zu finden, um zu ihren Gefährten in der Zeitfestung zurückehren zu können. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss sie Kushkish dazu bringen, sie zum neuen Tempel des Großen Zatkush zu bringen. Die Goshlings bauen ein großes hölzernes Gestell, mit dem die Göttin zum Tempel getragen wird. Der Priester und der Häuptling sind froh, sie bald los werden zu können.

Nach stundenlangem Marsch wird der neue Tempel erreicht, den die Goshlings auf Wunsch des Großen Zatkush nicht mehr betreten dürfen. In der Mitte des Gebäudes findet Neithadl-Off eine rechteckige, große Öffnung, den Zugang zum unterirdischen Grabgewölbe, in dem die Häuptlinge, Ältesten und Priester ihre letzte Ruhestätte finden. Die Vigpanderin ist einverstanden, dass Zipp sie begleitet. Der Eingang zur Zeitgruft steht offen. Anscheinend hat es der Große Zatkush es nicht für notwendig erachtet, sie zu verschließen, zumal er den Goshlings verboten hat, den Tempel zu betreten. Neithadl-Off findet die für einen Zeitgruft-Operator typischen Ringsektoren mit den halbtransparenten Formenergiewänden. Sie wendet sich einem Durchgang zu, der sie in die eigene Realgegenwart führen wird. Plötzlich wird eine riesige braungelb gefleckte Schlange mit einem Körperdurchmesser von einem Meter und einem gewaltigen, dreieckigen Kopf mit vorstehenden gelben Augen und einem Maul mit gespaltener, schwarzer Zunge und zwei Paar großen Giftzähnen sichtbar. Während Neithadl-Off zurückweicht und einen andere Durchgang ausfindig macht, erstarrt die Schlange, wird durchsichtig und verschwindet schließlich. Die Zeitprinzessin nähert sich dem nächsten Durchgang bis auf drei Meter, als Usylls hinter der transparenten Wand sichtbar werden. Auch dieses Tor ist somit unpassierbar.

Am nächsten Durchgang wartet eine rotgelb gestreifte Raubkatze auf sie. Trotz aller Bemühungen gelingt es dem Tier nicht, die Formenergiewand zu durchdringen. Wieder verblasst die Raubkatze und verschwindet, als sich Neithadl-Off von dem Tor entfernt.

Die Vigpanderin wendet sich erneut jenem Durchgang zu, bei dem die Schlange gewartet hat. Tatsächlich erscheint das Reptil wieder. Mit ihrem Quintadim-Werfer befördert sie den Kopf der Schlange in den Hyperraum. Der Weg in den nächsten Ringsektor ist nun frei. Auf dem Boden liegt ein Memowürfel. Da auch der Prem die in einer unbekannten Sprache verfasste Nachricht nicht übersetzen kann, verstaut sie den Würfel in einem Tragebeutel. Kurz darauf findet sie fünf identische Teile aus rötlichem Material, zehn Zentimeter dick, 30 Zentimeter breit und nicht ganz so lang. Auch sie werden in einem Beutel verstaut. Die Informationen eines weiteren Memowürfels kann Zipp verstehen. Neithadl-Off hätte die Teile der Paradimweiche gefunden, die vor dem Zugriff von Unbefugten und vor allem vor den Goshlings geschützt werden müssen. Neithadl-Off will zur Planetenoberfläche zurück. Plötzlich wechselt das Licht in kurzen Abständen von leuchtendem Rot bis zur beinahe Dunkelheit. Ein Blitz trifft auf die Vigpanderin, wird aber von deren Schutzschirm abgefangen. Eine dunkle Masse fällt von oben auf Neithadl-Off zu. Sie feuert den Quintadim-Werfer immer wieder ab, bis sich der größte Teil der meterdicken Stahlplatte aufgelöst hat. Die Vigpanderin sprintet los und erreicht den Zentralsektor. Keines der Tore lässt Neithadl-Off mehr passieren. Die Ringsektoren sind nun unerreichbar. In der Mitte des Zentralraums findet die Zeitprinzessin wieder einen Memowürfel, kaum zwei Zentimeter groß mit Reflexen, die über die Oberfläche zucken. Sie steckt den Würfel in einen Beutel und schwebt mit dem Antigrav aus der Zeitgruft.

Die Nacht ist inzwischen angebrochen und der Schein von Fackeln erhellt den vorderen Teil des Tempels. Kushkish hat mit einigen Goshlings das Gebäude betreten. Zipp will nicht gesehen werden und versteckt sich in einem Beutel. Neithadl-Off setzt die Paradimweiche zusammen. Sie stellt den Oberpriester zur Rede, der trotz des Verbots den Tempel betreten hat. Kushkish gibt an, einer Eingebung des Großen Zatkush gefolgt zu sein. Neithadl-Off erklärt nun, nach einem langen Gespräch mit Zatkush bereit gewesen zu sein, den Goshlings einen weiteren Besuch abzustatten. Sie zeigt den Vogelabkömmlingen den meterlangen rötlichen Stab, der im Licht der Fackeln funkelt. Kushkish jubelt darüber, dass Neithadl-Off den Schlüssel zum herrlichen Reich des Großen Zatkush gebracht hat und die Goshlings den Weg in dieses Reich nun antreten können. Der Oberpriester entreißt der völlig verdutzten Vigpanderin die Paradimweiche und läuft damit die Treppe zum Grabgewölbe hinunter, verfolgt von Neithadl-Off und den Goshlings. Die Jägerinnen halten die Zeitprinzessin fest. Kushkish knüpft aus den auf den Särgen befindlichen Ketten eine Strickleiter. Daran klettert er durch die Bodenöffnung. In der Zwischenzeit wird Neithadl-Off aus dem Tempel gezerrt und festgehalten. Der Vigpanderin bleibt nur, die Sterne der unbekannten Galaxie zu betrachten und auf die Rückkehr des Oberpriesters zu warten.

Nach Stunden ertönt aus dem Tempel ein choralähnlicher Gesang. Als die Töne abbrechen, wird es schlagartig vollkommen dunkel. Die Dunkelheit verschwindet bald wieder. Am Firmament sind Sternkonstellationen zu erkennen, die Neithadl-Off noch nie gesehen hat, obwohl sie den Himmel über Goshling eingehend beobachtet hat. Kushkish kommt aus dem Tempeltor und verkündet seinem Volk und der Vigpanderin, dass er den Schlüssel nach der Anleitung des Großen Zatkush benutzt hat. Die neuen Sterne gehören zu dem herrlichen Reich, das der Oberherr den Goshlings versprochen hat. Der Priester lädt Neithadl-Off in das Dorf ein, um dort die Wiederkehr des Großen Zatkush abzuwarten. Die Vigpanderin lehnt dankend ab. Die Goshlings entfernen sich und machen sich auf den langen Heimweg.

Neithadl-Off beginnt, die Sterne am Himmel eingehend zu studieren. Sie entdeckt das Schwert des Rächers. Durch die Manipulation der Paradimweiche ist das Wadarra-System nach Manam-Turu versetzt worden.

Zipp macht Neithadl-Off auf ein leises Geräusch aufmerksam, das aus einem der Beutel kommt, die die Vigpanderin bei sich trägt. Der kleine Memowürfel leuchtet schwach und gibt eine geflüsterte Botschaft von sich. Es wird davon gesprochen, dass Neithadl-Off eine schwierige Aufgabe übernommen hat, wofür ihr Dank gebührt. Sie wird das in Zukunft aber öfter tun müssen, ob sie damit einverstanden sein wird oder nicht.

Innenillustration