Das grüne Leuchten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 813)
A813 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Das grüne Leuchten
Untertitel: Der Spuk im Jermain-System
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Geselle, Shah Run Tai, Yerrges, Kerraph, Hoynt, Wetiker
Handlungszeitraum: November 3820
Handlungsort: Jermain-System
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Gorfu startet der Historiker Yerrges mit der RJ-003, angetrieben von einer Stufenrakete, zur Raumstation ZUKUNFT II. In seiner Begleitung sind seine beiden kranken Assistenten Hoynt und Kerraph. Seit einem fehlgeschlagenen Experiment leiden die beiden unter einer nicht erklärbaren körperlichen und geistigen Schwäche, der Aufenthalt im Weltraum soll ihren Zustand bessern. Als Ursache für die wohltuende Wirkung des freien Raums vermuten die Gorfer Schwingungen von außerhalb, die sie mit ihren feinen Sinnen seit einiger Zeit wahrnehmen.

Plötzlich wird die Raumstation von einem grünen Leuchten eingehüllt. Chaos bricht aus.

Unter dem Kommando des Roboters Geselle ist die HORNISSE auf dem Weg in den Nukleus von Alkordoom. Neben der eigentlichen Besatzung, bestehend aus Juktern und Thatern, sind auch Geselles »Vater« Colemayn und der Vermes Shah Run Tai an Bord. Zusammen wollen sie herausfinden wo sich die in den letzten Monaten entführten Personen befinden und wer für ihr Verschwinden verantwortlich ist.

Bei einem geplanten Orientierungsaustritt aus dem Linearraum ortet die Besatzung in zwei Lichtjahren Entfernung ein merkwürdiges Phänomen. Statt des Jermain-Systems befindet sich ein grünes Leuchten an der entsprechenden Stelle. Colemayn und Geselle beschließen, zunächst zu warten und zu beobachten, zumal auf der HORNISSE noch kleinere technische Probleme zu beheben sind. Diese Schwierigkeiten kommen nicht überraschend, da sich das Raumschiff auf seinem Jungfernflug befindet.

Nach rund zwei Stunden zieht sich das grüne Leuchten bis auf eine kugelförmige Zone von 18.000 Kilometern Durchmesser zurück. Dieser Bereich umschließt den innersten der vier Planeten, die ebenso wieder zu orten sind wie die dazugehörige Sonne. Geselle lässt die HORNISSE zum Jermain-System aufbrechen.

Auch Gorfu ist von dem alles durchdringenden grünen Leuchten erfasst worden. Seine Bewohner reagieren unterschiedlich auf den Einfluss, manche verfallen in Arbeitswut, andere in Lethargie, einige nehmen sich das Leben. Manchmal macht sich auch nur Verwirrung breit oder die Auswirkungen sind kaum zu bemerken.

Auf ZUKUNFT II spielen die Uhren verrückt, Zeiger laufen in unterschiedliche Richtungen. Den Robotern an Bord gelingt es den Betrieb einigermaßen aufrecht zu erhalten, sie verhindern auch dass es zu Selbsttötungen kommt.

Als Yerrges nach seinen erkrankten Assistenten sieht, stellt er fest, dass Hoynt eine Spontanheilung erlebt hat, offenbar ausgelöst durch das grüne Licht. Kerraphs Zustand hingegen hat sich nur unwesentlich verändert.

Als der Effekt nach einiger Zeit endet, sucht Yerrges in der astronomischen Abteilung nach dem Ursprung des Leuchtens, er findet heraus, dass es von Olupp, dem innersten Planeten ausgegangen ist. Der Historiker bittet den Kommandanten der Raumstation um ein Beiboot, um der Sache nachzugehen. Wetiker überlässt ihm die RJ-4.

Neben den zwei Gorfern der eigentlichen Besatzung wird Yerrges auf dem Flug von seinen Assistenten begleitet. Hoynt ist völlig wiederhergestellt, Kerraphs Zustand hat sich zumindest soweit gebessert, dass er selbst den Wunsch äußert, an der Expedition teilzunehmen.

Als die RJ-4 bereits einen beträchtlichen Teil der Reise hinter sich hat, erschüttern plötzlich Explosionen auf der Außenhülle das kleine Raumschiff. Brems- und Steuertriebwerke fallen größtenteils aus. Hoynt äußert den Verdacht, jemand könnte Sabotage verübt haben. Ein Versuch zu wenden scheitert, stattdessen fliegt die RJ-4 direkt in Richtung Jermain, zudem sind die Treibstoffvorräte nahezu erschöpft.

Die HORNISSE erreicht das Jermain-System, sie fliegt an Gorfu vorbei direkt in Richtung des ersten Planeten, dabei streift das Raumschiff den Kurs der RJ-4. Colemayn lässt das kleine Schiff mit einem Traktorstrahl in einen Hangar bringen.

Andere Intelligenzen sind den Gorfern nicht fremd, sie treiben schon seit längerem Handel mit einigen Völkern Alkordooms und besitzen daher sogar Hyperfunkgeräte, durch die sie auch über die aktuelle Nachrichtenlage in der Galaxie informiert sind. Angesichts dessen kommt zwischen Rettern und Geretteten schnell eine freundliche Kommunikation zustande. Yerrges bietet Colemayn an, in seinen historischen Unterlagen zu forschen.

Auf Gorfu hat sich nach dem Erlöschen des grünen Leuchtens Unruhe breit gemacht, die meisten der Bewohner wollen in den Weltraum aufbrechen, um einen Grünen Smaragd zu suchen. Obwohl es auf dem ganzen Planeten nur eine Handvoll Raumschiffe gibt, die zudem bestenfalls für interplanetaren Verkehr ausgerüstet sind, bewegen sich Massen von Gorfern zu den Raumbasen.

Um den aufgeregten Einheimischen aus dem Weg zu gehen, landet Colemayn die HORNISSE in einem Wüstengebiet nicht weit vom historischen Institut entfernt. Dorthin werden anschließend Yerrges und die anderen Geretteten gebracht, allerdings verschwindet Hoynt bald darauf spurlos.

Inzwischen fliegt Geselle mit einem Beiboot nach Olupp, begleitet nicht nur von einer kleinen Mannschaft sondern auch von Kerraph, der sich dort endgültige Heilung verspricht. Als das kleine Raumschiff Olupp knapp außerhalb des grünen Leuchtens umkreist, erlischt dieses plötzlich. Ein kleines kugelförmiges Objekt startet von der Oberfläche des Planeten, offensichtlich nicht gorfischer Herkunft.

Geselle lässt sein Schiff zunächst neben dem fremden Flugkörper fliegen, als er Anweisung gibt näher zu gehen, explodiert dieser. Das Beiboot der HORNISSE entkommt den frei werdenden Energien knapp und nimmt Kurs auf Gorfu.

Während Colemayn und Geselle via Funk über das Geschehen diskutieren, schreit plötzlich Kerraph auf. Er fordert sie auf, nach dem Verräter zu suchen, dieser habe den »grünen Smaragd des ewigen Lebens« verraten. Dann stirbt der Gorfer, kurz darauf erreicht das Beiboot die HORNISSE und wird eingeschleust.

Als sich Colemayn mit Geselle einige Zeit später im historischen Institut in einer Besprechung mit Yerrges befindet, kommt es erneut zu einem Ausbruch des grünen Leuchtens. Sie eilen gemeinsam zur HORNISSE, wo sie feststellen, dass sich der Effekt diesmal auf Gorfu beschränkt. In einer Höhe von 25 Kilometern umkreist das Raumschiff den Planeten und Colemayn lässt nach dem Ursprungsort suchen.

In einem Tal wird man schließlich fündig, in einem der Seitenhänge ist heimlich eine Station errichtet worden. Colemayn schickt einen Trupp Roboter los, der die Anlage nach kurzer Zeit einnimmt. Geselle folgt den Angreifern mit zwei weiteren Maschinenwesen. Noch bevor er die Station betritt, kommt ihm Hoynt entgegen und beginnt sofort zu feuern. Geselle schießt mit einem Lähmstrahler auf die Beine des Gorfers, seine Begleitroboter entwaffnen ihn, gleich darauf explodiert die Station.

Hoynt ist von umherfliegenden Trümmern schwer verletzt worden, er liegt im Sterben. Mit seinen letzten Worten teilt er Geselle mit, dass er im Auftrag seines Herrn und Meisters gehandelt hat, er fordert den Roboter auf diesen aufzusuchen, dann gibt er noch eine Reihe von Koordinaten von sich.

Colemayn und Geselle liefern Yerrges wieder bei seinem Institut ab, anschließend startet die HORNISSE in Richtung Nukleus zu den neu erhaltenen Koordinaten.

Innenillustration