Vorstoß ins Domium

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 817)
A817 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Vorstoß ins Domium
Untertitel: Der Gegner macht mobil
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Anima, Chipol, Neithadl-Off, Goman-Largo, Raanak, Dartfur, Dopur
Handlungszeitraum: Ende November 3820
Handlungsort: Zeitfestung, Domium
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Pilotiert von Raanak erreicht der Time-Shuttle mit Atlan, Anima und Chipol sowie dem Zeitteam Neithadl-Off und Goman-Largo die Zeitfestung. Als der Arkonide und seine Gefährten aussteigen, müssen sie feststellen, dass sie nicht wie erwartet im Inneren der Werftplattform RA-perfekt gelandet sind. Ihre Reise endete stattdessen in einer riesigen Halle innerhalb der Zeitfestung.

Während sie noch beratschlagen, taucht plötzlich ein eher harmlos aussehender Roboter auf. Als Atlan allerdings bemerkt, dass außerdem Raanak verschwunden ist, schließt er blitzschnell, dass sie angegriffen werden. Er kann seine Gefährten gerade noch aus der Halle schicken, schafft es aber nicht mehr hinter sich ein Schott zu schließen. In einer gewaltigen Explosion vergeht der Roboter und auch der Time-Shuttle wird völlig zerstört.

Der Aktivatorträger und seine Begleiter haben es nur ihren Schutzschirmen zu verdanken, dass die folgende Druckwelle sie nicht an einer Wand zerschmettert. Jedoch verlieren sie alle kurzzeitig das Bewusstsein. Raanak, der wenig später wieder erscheint, berichtet, dass er die Explosion abmildern konnte, sonst hätte vermutlich niemand überlebt. Die sechs beschließen eine Adaptionsschleuse zu suchen, um in den Intern-Kosmos zu kommen und Kontakt zur Station des Paddlers aufzunehmen.

Die Verteidigungspositronik der Zeitfestung hat das Time-Shuttle als unbefugten Eindringling identifiziert und daraufhin entsprechende Abwehrmaßnahmen eingeleitet. Als sie nun erkennt, dass ihr Vorhaben fehlgeschlagen ist, schickt sie zunächst Robotertruppen gegen die Eindringlinge ins Feld. Es entwickelt sich eine heftige Schlacht bei der insbesondere die Quintadimwerfer des Zeitteams hervorragende Dienste leisten.

Der Angriff der Roboter ist jedoch eine Finte. Die Sicherheitsautomatik der Zeitfestung vermutet inzwischen einen Zusammenhang zwischen den Fremden und einem Eindringling in den Intern-Kosmos. Die Positronik beschließt, die unbefugten Wesen als Waffe zu nutzen. Es gelingt ihr durch einen Roboter, Atlans Metabolismus gründlich zu erkunden. Sie lässt in einem Labor tödliche und hoch infektiöse Viren herstellen.

Im weiteren Verlauf drängen die Roboter die Eindringlinge immer weiter in Richtung einer Adaptionsschleuse. Speziell ausgerüstete Maschinen schießen dabei winzige Infektionsnadeln auf den Arkoniden ab und infizieren ihn mit den frisch produzierten Viren.

Atlan und seine Begleiter merken bald, dass die Roboter sie nicht mehr mit voller Kraft bekämpfen. Obwohl sie einen Trick dahinter befürchten, können sie nur das Beste aus der Situation herausholen. So schnell wie möglich bewegen sie sich fort und erreichen schließlich die Schleuse. Raanak funkt seine Station an, wenig später wird die Gruppe abgeholt.

An Bord der RA-perfekt erwartet sie eine erfreuliche Überraschung. Raanaks Blitzmonteur Dartfur ist zurückgekehrt. Er hat es zwar nicht vermocht, den Saboteur zu stellen, aber er ist sich sicher, dass dieser in eine tödliche Falle geraten und ungezielt in den Hyperraum abgestrahlt worden ist. In unmittelbarer Nähe des Hinterhalts hat der Roboter in Paddlergestalt noch etwas gefunden, das Atlan und Anima sofort als Horn eines Einhorns von Mohenn identifizieren.

Der Arkonide will baldmöglichst zum DOMIUM aufbrechen um sowohl Geselle zu retten als auch weitere Informationen über ihren Gegner zu sammeln. Da die STERNSCHNUPPE beim letzten Versuch zurück gelassen werden musste, benötigt er ein anderes Raumschiff. Raanak kann ihm die RANIKI zur Verfügung stellen, ein Expeditionsschiff, das eingemottet in einem Hangar liegt. Die Besatzung bilden neben Atlan, Anima und Chipol, der über leichtes Unwohlsein klagt, sowie das Zeitteam und Dartfur.

Mittels Nullzeit-Transfer wird das Paddler-Schiff in die Sonnensteppe von Alkordoom geschickt. Versuche, per Hyperfunk Kontakt zu Colemayns HORNISSE zu bekommen, scheitern leider. Schließlich entscheidet Atlan, direkt die Koordinaten anzufliegen, die er auch mit der STERNSCHNUPPE angesteuert hat. Der Aktivatorträger ist nach wie vor überzeugt, dass er seinerzeit im DOMIUM gelandet ist.

Die RANIKI materialisiert in einer Art Hangar. Die atmosphärischen Bedingungen sind lebensfreundlich, die Besatzung geht von Bord, nicht ahnend, dass man sie bereits erwartet. Atlan und seine Leute verlassen die Halle um die Umgebung zu erkunden. Kurz darauf treffen sie auf eine menschliche Gestalt. Zu aller Überraschung handelt es sich um Geselle.

Der Roboter bestätigt, dass sie sich im DOMIUM befinden und schlägt vor, dieses zu erforschen. Obwohl Atlans Extrasinn vor einem möglichen Trick warnt, ist die Verlockung zunächst zu groß für den Arkoniden. Erst nachdem Geselle sie einige Zeit ohne großen Erkenntnisgewinn herumgeführt hat, stellt Atlan ihn schließlich auf die Probe. Er erwähnt nebenbei Hage Nockemann, erzielt jedoch keine Reaktion bei dessen früherer Laborpositronik.

Der angebliche Geselle ist als Kopie entlarvt, widersteht jedoch einem Versuch Atlans ihn zu überrumpeln. Nachdem er den Aktivatorträger und seine Gefährten entwaffnet hat, enthüllt er noch, dass er die Falle im Auftrag eines Roboters namens Dopur gestellt hat. Dann werden die Eindringlinge in Einzelzellen untergebracht. Die Geselle-Kopie macht sich derweil einen Spaß daraus, ihr Original zu verhöhnen, indem sie mit ihrem Erfolg prahlt.

Trotz seiner hervorragend abgesicherten Zelle schafft es Goman-Largo, einige seiner Module durch die Nahrungsmittelversorgung auszuschleusen. Noch erfolgreicher ist Dartfur. Der Blitzmonteur nutzt sein Schlafendes Arsenal und entkommt unbemerkt der Haft. Es gelingt ihm in der Folge einen Techniker auszuhorchen sowie eine interne Funkverbindung abzuhören. Dadurch erfährt er nicht nur, dass die STERNSCHNUPPE ins APSIDION gebracht wurde, sondern auch von einem Ferntransmitter innerhalb des DOMIUMS.

Derart informiert befreit der Paddler-Robot zunächst Goman-Largo. Anschließend suchen die beiden Atlan in dessen Zelle auf. Dort besprechen sie das weitere Vorgehen.

Mithilfe des Schlafenden Arsenals ist es ein Leichtes für Dartfur alle Gefangenen zu befreien und ihnen ihre Waffen zu besorgen. Anschließend macht sich die Gruppe auf zum Ferntransmitter. Kurz bevor sie ihn erreichen, geraten sie in eine Falle. Als sie sich in einem Verteiler befinden, tauchen von allen Seiten Roboter auf. Die Lage scheint aussichtslos, Atlan und seine Leute werfen ihre Waffen weg um sich zu ergeben. Seltsamerweise reagieren die Angreifer völlig irrational. Ein Teil stellt einfach den Betrieb ein, andere laufen ziellos herum. Völlig verblüfft nehmen die Eindringlinge ihre Waffen wieder auf und setzen ihren Weg fort.

Was sie nicht wissen können ist, dass die biologischen Komponenten der Roboter sehr empfindlich auf gewisse eingeschleppte Viren reagieren. Viren, die so genau auf Atlan abgestimmt sind, dass sie seine Begleiter nicht infizieren, und der Arkonide ist als Aktivatorträger ohnehin immun.

Die Module des Tigganoi haben bei ihrer Erkundung ermittelt, wo der echte Geselle untergebracht ist. Auch dieser wird befreit – und von Atlan einer kurzen Prüfung unterzogen.

Etwas später erreichen Atlan und seine Gefährten den Ferntransmitter. Goman-Largo, Geselle und der Blitzmonteur schalten den Weg ins APSIDION. Anschließend macht sich Dartfur allein auf den Weg zur RANIKI. Er kann das ihm anvertraute Schiff nicht zurück lassen.

Als der Arkonide mit seinen Begleiter bereits im Transmitterbereich steht, sieht er im letzte Moment wie sich die eingestellten Werte ändern. Die Transmission beginnt…

Innenillustration