Die Gefangenen von Turssaff

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 811)
A811 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Gefangenen von Turssaff
Untertitel: Vater, Sohn und ein Vermes auf dem Gefängnissatelliten
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Colemayn, Geselle, Shah Run Tai, Flora Almuth, Heyderan, Kjurtsch, Flannz, Hermon
Handlungszeitraum: Oktober / November 3820
Handlungsort: Turssaff, Crynn
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach dem Verschwinden des Sextaspürers haben die Yekdemper Colemayn und seinen angeblichen Sohn, den Roboter Geselle, auf Yekdemps Mond Turssaff inhaftiert. Obwohl es dort keine Atmosphäre gibt, existiert Leben an der Oberfläche in Form der Yekkröten, die als Wächter dienen.

Wie Geselle feststellt, ist auch der Vermes Shah Run Tai auf den Mond gebracht worden. Während sich der Roboter und sein »Vater« einen Raum teilen, ist der Vermes jedoch separat in einem anderen Bereich untergebracht.

Wie Colemayn nach einiger Zeit zufällig bemerkt, ist ihre Zelle nicht abgeschlossen. Gemeinsam mit Geselle streift er durch die Gänge der Anlage, andere Lebewesen bekommen die beiden nicht zu Gesicht. Ihr Weg führt sie irgendwann in einen Erholungs- und Fitnessbereich, der sich im weiteren Verlauf als nicht ganz ungefährlich erweist.

Auch Shah Run Tai gelingt es wieder einmal sich zu befreien. Wie seinerzeit auf der URSTARK nutzt er seine säurehaltige Körperflüssigkeit um ein Loch in die Wand seines Gefängnisses zu brennen. Seine Ausflug in die Freiheit scheint jedoch von kurzer Dauer, da er wenig später von einem Roboter der Yekdemper aufgegriffen wird.

Nachdem Colemayn und »Sohn« den Unbilden yekdemperscher Körperertüchtigung entkommen sind, landen sie in einer Kommunikationszentrale. Via Bildschirm werden sie Zeuge der erneuten Gefangennahme Shah Run Tais. Geselle, der festgestellt hat, dass die Anlage Befehle von aufrecht gehenden Lebewesen entgegennimmt, weist den Roboter über Funk an, den Vermes zu einem Ort im »Sektor Grün« zu bringen.

Auf Crynn verüben vier Thater im Auftrag eines Unbekannten einen Bombenanschlag auf ein Gehöft, das dabei völlig zerstört wird. Der Unbekannte sorgt anschließend dafür, dass sie ihre Tat nicht lange überleben.

In den letzten Monaten ist der Jukter Bluenbab, ein ehemaliger Crynn-Brigadist, systematisch zu einem Doppelgänger gemacht worden. Besondere Beachtung wurde dabei der psychischen Konditionierung geschenkt, um eine Entdeckung durch die Integrale zu verhindern. Die Zeit ist jetzt reif, das Double einzusetzen.

Für Flora Almuth, Regierungsoberhaupt auf Crynn, gibt es schlechte Nachrichten. Sie hat nicht nur einen Notruf ihrer Nichte Sarah Briggs aufgefangen auch das Anwesen ihres Sicherheitschefs Heyderan ist Ziel eines Anschlags gewesen. Seine Familie ist dabei getötet worden, er selbst hat sich im letzten Moment in eine Rettungskapsel unter seinem Haus flüchten können. Heyderan macht die OdB, die Organisation der Berufenen, für das Attentat verantwortlich.

Heyderan berichtet, dass er unmittelbar vor dem Anschlag die Information erhalten hat, dass die OdB plant, die Fertigstellung der HORNISSE zu sabotieren. Die HORNISSE ist der Prototyp einer neuen Generation von Raumschiffen, eine Weiterentwicklung der Wespenschiffe. Ihr Bau soll in wenigen Wochen vollendet sein.

Wie ernst diese Warnung zu nehmen ist, zeigt sich, als der Raumfahrtingenieur Curulel einen Saboteur stellt, der sich am Überlichttriebwerk der HORNISSE zu schaffen macht. Der Täter wird angeschossen, als er zu flüchten versucht, man bringt ihn ins Hospital, wo er wenig später ermordet wird.

Auf Turssaff treffen Colemayn und Geselle mit Shah Run Tai zusammen. Nachdem sie dessen Bewacher weggeschickt haben, machen sich die drei so unterschiedlichen Wesen gemeinsam auf die Suche nach einem Raumschiff. Die Stationssteuerung erkennt wenig später ihren Fehler und lässt die Gruppe von Robotern verfolgen um sie wieder gefangen zu nehmen. Auf ihrer Flucht geraten die drei durch eine Schleuse an die Oberfläche.

Während sie einige Zeit später heimlich eine Gruppe von Yekkröten beobachten, baut sich eine Energieglocke über Colemayn und seinen Begleitern auf. Es dauert nicht mehr lange, und der Sternentramp und Geselle finden sich in ihrer alten Zelle wieder, diesmal mit Shah Run Tai an ihrer Seite und mit verschlossener Tür.

Dieser Zustand dauert einige Tage an, dann schickt der Sternentramp seinen »Sohn« los, ein Hyperfunkgerät zu finden und einen Hilferuf zu senden. Der Roboter knackt das Türschloss und macht sich allein auf den Weg. In einer unbesetzten Zentrale entlockt er einer Positronik den Standort eines Hypersenders. Zunächst macht er sich zu Fuß auf den etwa 20 Kilometer langen Weg, später kapert er ein Containerfahrzeug. Stunden später, er muss noch einige Robotwächter überlisten, steht Geselle vor dem Funkgerät und sendet einen Hilferuf, in dem er auch Colemayns Namen erwähnt.

Damit hat er natürlich gleich wieder einige Roboter auf dem Hals. Auf seiner Flucht arbeitet sich Geselle immer weiter in den Mond vor. Zu seiner Überraschung landet er irgendwann vor einer Schleuse, obwohl er sich tief unter der Oberfläche befindet. Dahinter liegt ein Stollen.

Als Geselle dem unterirdischen Gang folgt, stößt er nach einiger Zeit auf zwei Yekkröten. Die beiden verfügen über einen Translator, so dass sich eine Unterhaltung entwickeln kann. Die beiden leben abgeschlossen vom Rest ihres Volkes und bewachen einen Schatz. Sie sind sich zunächst unsicher ob sie ihrem Gast vertrauen sollen, denn, so sagen sie, er könne ein Feind des Juwels sein.

Geselles Notruf empfängt man auf Crynn. Bei der Nennung des Namens Colemayn wird Flora Almuth hellhörig. Sie nimmt umgehend Kontakt zu Benjamin Boz Briggs auf New Marion auf und bittet den Celester um Unterstützung durch einige Kampfschiffe, Drei-B sagt zu.

Geselle tut, als sei er nicht interessiert an dem Schatz, behauptet gar er sei ein Hirngespinst. Daraufhin führen ihn die Yekkröten zu einem Schott, hinter dem sich eine hell erleuchtete Halle befindet. Der Roboter eilt durch das Schott und sperrt die beiden Yekkröten aus.

Die unterirdische Station ist ein Jahrtausende altes Relikt des Juwels. Sie enthält unter anderem Transmitteranlagen, die bis nach Manam-Turu reichen. Nach einem kurzen Test strahlt Geselle eine faustgroße Speichereinheit sowie eine Projektion seines Körpers ab. Dabei kommt es jedoch zu einer Störung innerhalb der Anlage, die in deren Zerstörung gipfelt.

Geselle muss erneut die Flucht antreten, er läuft zurück in die Station der Yekdemper, wo er sich von Robotern in Gewahrsam nehmen lässt. Er wird in die Zelle zurückgebracht.

Einige später erscheint eine kleine Flotte der Celester unter der Leitung von Flora Almuth über Turssaff. Die drei Gefangenen werden befreit.

Innenillustration