Kosmos zwischen Raum und Zeit

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 809)
A809 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Kosmos zwischen Raum und Zeit
Untertitel: Der Arkonide im Zentrum der Zeitfestung
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Goman-Largo, Neithadl-Off, Mastrak, Hallan, Perdan, Swirlig, Löppse
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Dusty, Temoau, Mystery, NUTRAK
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Anima, Chipol und Neithadl-Off sowie die 91 Paddler haben die Zeitfestung erreicht. Sie stehen in der Adaptionsschleuse und überlegen wie sie RA-perfekt erreichen können, die in Sichtweite im Intern-Kosmos schwebt. Doch plötzlich ist der Ort leer, an dem sich eben noch die riesige Werftplattform befand. Neithadl-Off macht umgehend die Zeitchirurgen für das Verschwinden verantwortlich.

Es ist ebenfalls die Vigpanderin, die einige Zeit später behauptet, Goman-Largo würde kommen und die Gruppe abholen. Tatsächlich nähert sich gleich darauf ein Beiboot der Werftplattform, ein Kleintender.

Goman-Largo berichtet, dass er auf RA-perfekt mit einigen seiner Module eine Steuerung für die Schaltung des Nullzeit-Transfers aufgebaut hat. Er vermutet, dass Raanak bei einem Test versehentlich die Werftplattform versetzt hat. Der Tigganoi selbst ist unterwegs gewesen, um Neithadl-Off zu suchen.

Atlan beschließt, mit dem Beiboot den Intern-Kosmos zu erforschen, statt tatenlos auf die Rückkehr der RA-perfekt zu warten. Da der Tender zu klein ist um alle Personen aufzunehmen, bleibt ein Großteil der Paddler zurück. Lediglich Mastrak, Hallan und Perdan gehen mit an Bord des Raumschiffs mit der Bezeichnung RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte.

Zunächst fliegt der Tender die ehemalige Position der Werftplattform an, wo die Gruppe einige Messungen vornimmt. Diese erhärten aber nur die Vermutung, dass RA-perfekt mittels Nullzeit-Transfer versetzt wurde. Kurz darauf meldet Anima, dass sie Kurzwellensignale per Normalfunk empfängt, offenbar aus einem nur wenige Lichtjahre entfernten Sonnensystem.

Zwei Planeten und etliche Asteroiden umkreisen eine rote Sonne. Der innere Planet, eine kalte und trübe Welt, die Atlan Dusty tauft, entpuppt sich als Ursprungsort der Funkimpulse. Der Tender landet in der Nähe einer großen, aber nach Ansicht Mastraks primitiven, Funkstation.

Bei der Durchsuchung der verlassenen Gebäude finden Atlan und seine Gefährten eine Art Planetarium, das eine unbekannte Sternenkonstellation zeigt. In einem weiteren Raum steht eine Statue von einem pferdeähnlichen Wesen, dessen Kopf jedoch von einem überdimensionalen Raumfahrerhelm umschlossen wird. Neithadl-Off muss sofort an Nussel denken, das Einhorn von Mohenn.

Zu Füßen des Standbilds liegt die Leiche einer menschenähnlichen, wenn auch deutlich größeren, Gestalt, vermutlich der letzte Wächter der Anlage. In seinen Händen findet sich ein Zettel mit einer Zeichnung des vierbeinigen Raumfahrers und eines Sonnensystems. Einige Schriftzeichen stellen offenbar Koordinaten dar, das nächste Ziel der Gefährten.

Auf Temoau ist für den Tschirpen Swirlig die Zeit des Abschieds gekommen. Wie alle fünf Jahre wird sich ein Dutzend der Vogelabkömmlinge an Bord des speziell dafür gebauten Wolkenschiffs begeben und die Reise zur Fremden Mutter antreten. Zu seinem Leidwesen gehört diesmal auch Swirlig zu den Auserwählten.

Während 5000 Tschirpen ausgelassen feiern, erhebt sich das einem Segelschiff ähnelnde Gebilde vom Boden, angezogen von der Schwerkraft der Fremden Mutter. Überraschend schwingt sich noch ein zusätzlicher Passagier über die Reling. Es ist Löppse, Swirligs Freundin, die er schon vergeblich gesucht hat um sich zu verabschieden.

Stunde um Stunde dauert der seltsame Flug, es wird immer kälter an Bord des Wolkenschiffs. Die Tschirpen können nur untätig warten bis ihre Reise nach einigen Tagen enden wird.

Die RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte erreicht das System einer gelben Sonne, die von acht Planeten umkreist wird. Der dritte Planet, Mystery, wird auf einer sehr engen Umlaufbahn von einem Mond umkreist. Die beiden Himmelskörper sind durch einen hyperenergetischen Schlauch verbunden. Als sich der Kleintender diesem nähert, bemerken Atlan und seine Begleiter zu ihrer Überraschung ein Segelschiff mitsamt Besatzung, das sich langsam vom Mond zum Planeten bewegt.

Atlan zählt dreizehn Vogelwesen auf dem Segler, er beschließt Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Gemeinsam mit Chipol steigt er aus, sie fliegen mit ihren Gravojets zu dem Segelschiff. Mit zwei Vogelwesen, Swirlig und Löppse, kommt eine Unterhaltung zustande. Die Fremden nennen sich Tschirpen, sie stammen von Temoau, wie sie den Mond Mysterys nennen. Früher gehörte ihre Heimatwelt zu einem anderen Planeten, den sie Mutter nannten. Irgendwann jedoch wurde dieser durch eine andere Welt ersetzt, die Fremde Mutter. Alle fünf Jahre werden zwölf Tschirpen auserwählt, die zur Fremden Mutter reisen müssen.

Atlan und Chipol bleiben auf dem Segler bis dieser einige Stunden später sein Ziel erreicht. Sie landen zwischen den Ruinen einer riesigen Stadt, Überreste eines älteren Seglers liegen in der Nähe. Die Tschirpen fliegen davon, lediglich Swirlig und Löppse bleiben bei Atlan.

Der Arkonide vermutet, dass es unterirdische Anlagen gibt, die noch aktiv sind. Zusammen mit Chipol, Neithadl-Off, Goman-Largo und Mastrak will er diese untersuchen. Sie finden einen Eingang in einem kleinen See, ein Lamellenschott wie man es für gewöhnlich an einem Zeitgruft-Operator sieht. Als selbst der Modulmann bei dem Versuch scheitert ihn zu öffnen, setzt sich die Vigpanderin ab. Sie schießt sich den Weg frei und verschwindet allein in der Unterwelt.

Begleitet von Swirlig und Löppse folgen Atlan und seine Gefährten der Parazeit-Historikerin wenig später. Als sie Neithadl-Off schließlich finden, wird diese gerade von Tschirpen attackiert, ehemalige Auserwählte oder deren Nachkommen. Mit einem Strahlerschuss auf eine defekte Maschine jagt Atlan die Angreifer in die Flucht.

Die vorhandenen Schaltanlagen sind weitgehend zerstört, vermutlich dienten sie früher zur Steuerung des Nullzeit-Transfers. Wie Neithadl-Off vermutet, wurden die Tschirpen als Techniker eingesetzt, haben ihre Fähigkeiten aber im Laufe der Zeit eingebüßt.

Atlan und seine Begleiter verlassen den Planeten wieder, Swirlig und Löppse bleiben. Sie haben einen Container mit Versorgungsgütern erhalten und wollen sich um ihre Artgenossen kümmern. Als sie wieder im Weltraum sind, lässt Atlan den Tender zu einem Testflug starten, er will herausfinden ob man den Intern-Kosmos im Linearraum verlassen kann. Erwartungsgemäß schlägt der Versuch fehl, kurz vor der Grenze fällt das Schiff aus der Librationszone heraus. Erst als sie umdrehen funktioniert der Linearantrieb wieder.

Als Goman-Largo später einen Bereich des Intern-Kosmos kartographiert, misst er plötzlich eine Energieemission an. Atlan lässt den Ursprungsort ansteuern, dort befindet sich eine Raumstation. Als sich die RA-perfekt/87-3 Spitzenprodukte dem Objekt nähert, vergeht es plötzlich in einem Atombrand.

Unmittelbar vor der Zerstörung hat Goman-Largo einen Rafferimpuls auffangen und auch die Senderichtung ermitteln können. In der entsprechenden Richtung befinden sich drei Sonnen in unterschiedlicher Entfernung. Als die Gruppe das zweite Sonnensystem anfliegt, wird sie fündig. Von einer Station in der Korona der Sonne, eines weißen Zwergs, gehen sechsdimensionale Impulse aus. Neithadl-Off ist sich sicher, dass von dieser Anlage aus der Nullzeit-Transfer gesteuert wird.

Es gelingt Atlan und seinen Gefährten die Station, die sie NUTRAK taufen, anzufliegen. Gemeinsam mit Goman-Largo, Neithadl-Off und Mastrak dringt der Arkonide durch eine Lastenschleuse gewaltsam ein. In der Mitte der Station finden die vier eine Steuerzentrale. Die Vigpanderin glaubt mit der Anlage arbeiten zu können und beginnt gleich an den Kontrollen herumzuspielen.

Auf einem Bildschirm ist plötzlich ein Bereich des Intern-Kosmos zu sehen, aus dem Nichts taucht RA-perfekt auf. Vor Neithadl-Off entsteht eine Hyperfunkeinrichtung, sie kann Kontakt zu Raanak aufnehmen. Dieser berichtet, dass er mit seiner Plattform aus einem unbekannten Gebiet unfreiwillig in den Intern-Kosmos zurückversetzt wurde. Dartfur sei aber bereits dabei, sich um die verantwortliche Station zu kümmern.

Ein Energiestrahl greift von der weißen Zwergsonne nach NUTRAK, dringt in die Zentrale ein und zerstört das Schaltpult an dem eben noch die Vigpanderin gearbeitet hat. Sie selbst ist ebenso verschwunden wie Atlan.

Innenillustration