Alkordoom

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Galaxie Alkordoom / Acorah. Für weitere Bedeutungen, siehe: Acorah (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Raumsektor Ordardor. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ordardor (Begriffsklärung).

Alkordoom ist eine etwa kugelförmige Galaxie mit rund 120.000 Lichtjahren Durchmesser. Die Katalogbezeichnung lautet NGC 1265. Bei den Acorah war sie unter den Namen Acorah oder Alcorah bekannt. (Atlan 830)

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Astrophysikalische Daten: Alkordoom
Katalogbezeichnung: NGC 1265
Andere Namen: Acorah, Alcorah
Entfernung zur Milchstraße: 235 Mio. Lichtjahre
Typ: kugelförmig mit 56.000 Lichtjahre langem Schweif
Durchmesser: 120.000 Lichtjahre
Bekannte Völker
Aerleitern, Alkorder, Askprener, Birzer, Bithra, Celester, Chewkas, Fyrser, Grayoner, Grenators, Hilbols, Hugerer, Integrale, Jarader, Jordobaner, Jukter, Jupter, Kjoker, Kobraner, Korpper, Llodals, Miratorner, Muraener, Noos-Unoser, Nyltings, Quaitti, Ruyder, Samariter von Alkordoom, Smyrter, Thater, Thorrater, Turphyden, Urucher, Vermes, Vocares, Voorndaner, Wandlerroboter, Yiker, Zuynamer
Verkehrssprache: Alkordisch

Übersicht

Die Galaxie liegt im Perseushaufen (ABELL 0426) und ist 235 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Die Sterneninsel ist in zwei Hemisphären zu je vier Sektoren eingeteilt. Somit ergeben sich acht Kugelsegmente.

Nukleus

Dort, wo die Segmente zusammentreffen, befindet sich die Sonnensteppe. Diese Kugelschale ist etwa neun- bis zehntausend Lichtjahre dick. Daran schließt sich der Nukleus an, eine Zone mit 28.000 Lichtjahren Durchmesser. In dieser Kugelschale herrscht eine höhere Konzentration an kosmischer Materie wie Staubteilchen und Gaswolken vor, als in den restlichen Gebieten. Eine schwache Mentalstrahlung sorgte bei Lebewesen für eine lähmende Wirkung, die Angst und Unsicherheit hervorrief. Diese Strahlung ist im Jahre 3820 erloschen. Darauf ist wahrscheinlich der Tod der Facetten oder die Flucht des Erleuchteten zurückzuführen. (Atlan 804)

Der Nukleus wird im Jahre 3821 nach außen hin durch zwei Barrieren abgegrenzt, von denen Barriere eins die stärkere ist. Sie ist 1800 Lichtjahre von der Grenze zwischen Nukleus und Sonnensteppe entfernt. Die zweite Barriere ist 4500 Lichtjahre von der Grenze entfernt und liegt somit innerhalb des Bereichs, in dem der Jetstrahl entspringt. (Atlan 837)

Jetstrahl

Alkordoom verfügt über einen 56.000 Lichtjahre langen Schweif, der aus der Galaxie herausragt. Deshalb wird Alkordoom auch als »Kopf-Schweif-Galaxie« bezeichnet. (Atlan 804) Der Jetstrahl, ähnlich dem von M 87 (Atlan 709), dehnt sich im intergalaktischen Leerraum zu einem Durchmesser von 5000 Lichtjahren aus. (Atlan 815) Der Kopfschweif der Galaxie hat seinen Ursprung im Nukleus und beginnt 4000 Lichtjahre innerhalb dieser Zone. Sein Beginn liegt noch außerhalb des von den Alkordern mit Hilfe von ein paar Millionen Dimensionsdivergenzern geschaffenen Nukleats – der zweiten Existenzebene. (Atlan 837) Die Außenzonen dieses unregelmäßigen Schlauchs werden von Raumschiffen gemieden. Hier existieren gefährliche Hyperaktivitäten. Bis auf Jermain gibt es hier auch keine Sonnen, wodurch das Gebiet um den energetischen Schweif ziemlich verlassen wirkt. (Atlan 813)

Der Jetstrahl wurde von den Schwarzen Sternenbrüdern nach Informationen aus alten positronischen Speichern der Metagyrrus eingerichtet. Diese Speicher enthielten das Wissen über das Blaue Zentrumsleuchten. Sie begannen tief in der Vergangenheit, dieses Zentrumsleuchten in Alkordoom nachzuahmen. Der Jetstrahl fiel jedoch anders aus als das Zentrumsleuchten. (Atlan 834) Der Sog ist viel stärker als jener des Jetstrahls von M 87. (Atlan 709)

So wurde im Jahre 3819 die IGEL in den Jetstrahl von Alkordoom gerissen. Der Materiestrom aus n-dimensionaler Energie beschleunigte das Raumschiff auf vielfache Überlichtgeschwindigkeit. Während des Fluges kam es zur Kollision mit der DSCHWINGG, wodurch beide Schiffe in den Normalraum zurück stürzten. (Atlan 709)

Am Rand sowie im Inneren des Jetstrahls toben rasende Energiemassen. Die Spitze zeigt nach Süden, zum Zentrum des Nukleus hin. An einer 0,12 Lichtjahre durchmessenden Schnittstelle umgab im Jahre 3821 ein feiner, 32 Lichtminuten dicker Ring den Strahl, die Wicklung. Unterhalb dieses Bandes verschwindet die Spitze des Jets in einer Kugel, in der normale und Hyperenergien toben. Dieses Gebilde misst 43 Lichtminuten. (Atlan 839)

In der näheren Umgebung stehen neun Sonnen, darunter Shewanahl. Die Sterne sind unregelmäßig in einem Kreis oberhalb und unterhalb der Ebene angeordnet, in der sich der Ring befand, maximal 0,6 Lichtjahre von der Außenseite des Ringes entfernt. Die Sonnen werden von Planeten umkreist. (Atlan 839)

Im März 3821 wurden große Veränderungen des Jetstrahls sichtbar. Die Farbsättigung wechselte ständig und auch der Farbton veränderte sich von Himmelblau zu Ultramarinblau und wieder zurück. Die Farbe schien aus dem Kern zu kommen und den Jet entlang zu wandern. Neithadl-Off vermutete, dass es an sechsdimensionalen Energien lag. Außerdem ergaben Messungen, dass die Barrieren um den Nukleus nicht mehr existierten. Gleiches galt für das Nukleat. Auch vom DOMIUM und APSIDION war nichts mehr zu finden. Eine alte Legende der Metagyrrus schien wahr zu werden: »Ein Fenster zeigt in alle Zeiten, wenn der Jet von Alkordoom das Licht der blauen Blume gebiert.« (Atlan 845)

Im Nukleus von Alkordoom begannen Sonnen instabil zu werden und ihre Bahnen zu verändern. Raumschiffe konnten nur mit größten Mühen mit den Verwerfungen im Raum-Zeit-Gefüge fertig werden. Energiefelder lösten sich vom Jet und trieben durch das All, bedrohten dabei Sonnensysteme und Raumschiffe und verzerrten das Einstein-Kontinuum. Ein halbstofflicher, weißlich schimmernder gefrorener Lichtstrahl bewegte sich durch das All mit halber Lichtgeschwindigkeit. Er bestand aus einer Anhäufung denaturierter Photonen und konnte auch von starken Schutzschirmen nicht aufgehalten werden. (Atlan 845)

Aus allen Richtungen zog der Jet Materiebrocken in die Kernzone, wo sie verdichtet wurden und einer Metamorphose unterlagen. Aus ihnen entstand wahrscheinlich das blaue Leuchten. (Atlan 845)

Neithadl-Off warnte vor einer drohenden Zeit-Torsion, die Atlan in eine unendliche Schwärze stürzen ließ. (Atlan 845)

Der Jet weitete sich auf das Achtfache seiner normalen Größe aus. Ein gewaltiger Sog drohte Millionen von Sonnen mit ihren Planeten und Monden in das Zentrum Alkordooms zu reißen. (Atlan 847)

Mehr als 100.000 schwere und schwerste Raumschiffe der 2. Invasionsflotte Dulugshurs materialisierten und verschwanden kurz darauf in einem riesigen Dimensionsstrudel. Auch die RA-perfekt war mit großer Wahrscheinlichkeit in den Strudel gerissen worden. Die kurz zuvor ausgeschleuste STERNSCHNUPPE verblieb im Nukleus. (Atlan 847)

Der Jetstrahl löste einen multidimensionalen Orkan aus. Mit milliardenfacher Lichtgeschwindigkeit wurde Materie aus der Sonnensteppe in den Nukleus gerissen. Dort erfolgte die Umwandlung in entartete Hyperenergie, die dem Jet zufloss und die Umformung in eine Zerobrücke beschleunigte. Nach und nach würde ganz Alkordoom in den Sog geraten, wodurch alle Sonnensysteme mit ihren Bewohnern im Nukleus »verheizt« würden. (Atlan 850)

Es bildeten sich breite Schneisen, die sich überlichtschnell in verschiedene Richtungen bewegten. In diesen Schneisen funktionierte die Fernortung über sehr große Reichweiten wieder. Große Raumschiffverbände bewegten sich in Linearetappen und Hyperraumsprüngen. Der sich zur Zerobrücke verändernde Jetstrahl sollte diesen Flotten den Weg in das Reich der Kosmokraten bahnen. 22 Lichtjahre vom Ursprungsort des Jets befand sich der Ausgangspunkt der Zerobrücke. (Atlan 850)

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten und Monde

Machtverhältnisse

Im Kernsektor, Nukleus genannt, befindet sich der Sitz des Erleuchteten oder des Juwels.

Um den Nukleus befindet sich die Sonnensteppe. Der Rest der Galaxie ist in die erwähnten acht gleichgroßen Sektoren unterteilt. Jeder Sektor wird von einer Facette beherscht:

Obere Hemisphäre

  • Sektor Kontagnat – auch Sumpf oder Oben-Nord genannt; Facette Zulgea von Mesanthor »die Hexe«, Sitz im Pyramidon auf Crynn
  • Sektor Janzonborr – Facette Yog-Mann-Yog »der Zwilling«, Sitz im Adlerhorst; eine wichtige Rolle spielten die biologischen Züchtungen, die auf Zuynam und Tauwerk hergestellt wurden
  • Sektor Knudlanten – gelegen im Süden der oberen Hemisphäre; Hauptwelt Labyrinth; Facette Mecc »das Wiesel« (Atlan 806)
  • Sektor Kalso-Pschan – Facette Carmelon Thodebax (?)

Untere Hemisphäre

Geschichte

Alkordoom wurde von den Leuchtenden regiert, die wiederum von dem Erleuchteten kontrolliert wurden. In der Galaxie tobte ein ständiger Kampf jeder gegen jeden. (Atlan 682)

Im Jahre 3818 wurde Atlan von den Kosmokraten von Kran nach Alkordoom versetzt. Er sollte dort ANIMA finden und mit ihr gemeinsam die von EVOLO ausgehende Gefahr bannen. (Atlan 675)

Atlan musste gefährliche Einsätze in den Sektoren Ordardor, Kontagnat, Janzonborr sowie in der Sonnensteppe bestehen. Auf dem Planeten Ghuurm kam es zum großen Showdown. Der Erleuchtete floh zum Jahreswechsel 3818 / 3819 mit EVOLO aus Alkordoom. Das so entstandene Machtvakuum musste von den Völkern der Galaxie gefüllt werden. Die Macht der Facetten würde nicht mehr lange anhalten, die Jagd auf Psi-Potentiale war vorbei. (Atlan 699)

Durch seine Flucht endete eine 5000-jährige Herrschaft über Alkordoom. Jedes dieser Jahre hatte etwa 1000 Terra-Tage gedauert. (Atlan 699)

Seit dem Ende der Herrschaft der Facetten kam es zum spurlosen Verschwinden vieler Intelligenzwesen. Dieser Prozess begann, als der »Himmel über Alkordoom brannte«, ziemlich genau 18 Monate vor dem August 3820. Bei diesem Phänomen wurde die gesamte Galaxie von einem hellgrünen Leuchten umfasst, das die Dunkelheit des Weltraums für eine Stunde vertrieb und Angst und Panik verbreitete. Seither ging das Gerücht über einen geheimnisvollen Schatz in Alkordoom um, der unter anderem auch als Eherner Smaragd bezeichnet wurde. Nur eine einzige Person konnte den Schatz für sich gewinnen. (Atlan 804)

Alles stellte sich jedoch als Plan der Schwarzen Sternenbrüder heraus, die in der Nähe des Jetstrahls gewaltige Mengen an Material und Bewohnern Alkordooms versammelten, um über die vom Zerotrafer erzeugte Zerobrücke in den Bereich der Kosmokraten vorzustoßen. Dazu wurde der Jetstrahl aufgeheizt. Atlan und seine Gefährten versuchten mit Hilfe der Metagyrrus diese Aufheizung zu verhindern beziehungsweise durch die Installierung eines Sicherheitsprogramms in tiefster Vergangenheit ungeschehen zu machen. (Atlan 847)

Durch die mittels des Zerotrafers eingeleitete Aufheizung des Jetstrahls wurden gigantische Materiemassen aus der Sonnensteppe in den Nukleus gerissen, wo sie in entartete Hyperenergie umgewandelt wurden. Ganz Alkordoom würde in den Sog geraten, wodurch alle Sonnensysteme mit ihren Bewohnern im Nukleus »verheizt« würden, bis der Jetstrahl sich zur Zerobrücke verwandeln würde, die in das Reich der Kosmokraten eindringen würde. Die von den Schwarzen Sternenbrüdern rekrutierten Truppen standen bereit, um über die Zerobrücke vorzustoßen. (Atlan 850)

Als die STERNSCHNUPPE nach der Auslösung des Zeitparadoxons durch die Aktivierung des in der Vergangenheit installierten Sicherungsprogramms mithilfe der Omegade in den Normalraum zurückkehrte, musste festgestellt werden, dass der Jetstrahl weiterhin loderte, aber keine Komponenten der Zerobrücke mehr enthielt. Zattzykur und Aytakur wurden vernichtet. Die Alkorder und die Celester setzten sich an einen Tisch, um die Zukunft Alkordooms zu gestalten. (Atlan 850)

Weblink

The Astrophysical Journal - RADIO GALAXY NGC 1265 UNVEILS THE ACCRETION SHOCK ONTO THE PERSEUS GALAXY CLUSTER

Quellen