Diener des Juwels

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 699)
A699 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Diener des Juwels
Untertitel: Die Steppenpiraten schlagen zu
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, ANIMA, Colemayn, Arien Richardson, Jallesh, Kaldrin
Handlungszeitraum: 3818 = 231 NGZ
Handlungsort: Alkordoom, Sonnensteppe, Djornk, Ghuurm
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Jupter Jallesh ist ein so genannter Planetarier von hohem Rang und lebt auf Djornk. Wie alle Planetarier fühlt er sich den Steppenpiraten überlegen. In dieser Nacht erwacht er aus tiefem Schlaf, weil der blaue Turm im Zentrum der Ebene M'Shosh aktiv geworden ist. Auf diesem Wege meldet sich immer der Erleuchtete. Dieses Mal weist der Mächtige auf zwei Raumschiffe hin und auf das Wesen Atlan. Letzterer soll eingefangen und zu einem der Augen des Erleuchteten gebracht werden.

Die VIRGINIA und ANIMA sind in die Sonnensteppe zurückgekehrt und auf der Suche nach dem mysteriösen MEMORIUM. Während Atlan allein an Bord des lebenden Raumschiffes weilt, befinden sich Dhonat und die anderen Steppenforscher bei Arien Richardson auf dem celestischen Schiff. Beide Einheiten sind, so gut es geht, gegen den Steppenwind gewappnet und fürchten auch nicht die Piraten. Aber als sie auf einen kosmischen Nebel stoßen, in dem irgendetwas Lebendes steckt, werden sie neugierig. Allein ANIMA dringt in den Nebel ein – und fängt sich in der Falle der Steppenpiraten.

Jallesh verlässt den Djornk an Bord eines MYGULL-Schiffes. Er nennt es KANZATAYA (Verlängerter Arm des Erleuchteten) und schnell melden sich die Kommandeure und Umsetzer verschiedener Flotten bei ihm und unterstellen sich. Letztlich überlässt Jallesh ihnen die Arbeit, denn von Strategie und Taktik im Weltraum hat er keine Ahnung. Dabei hört er von den Nebelgeistern bzw. Molayns, und tatsächlich fängt sich darin eines der beiden gesuchten Objekte. Jallesh lässt es zum Stützpunkt Ghuurm bringen und macht sich ebenfalls auf den Weg.

Auf Ghuurm wird zunächst Atlan aus ANIMA herausgeholt, wogegen sich das lebende Raumschiff nicht wehrt. Sodann lässt Jallesh, der Zweibeiner nicht mag, den Arkoniden von dem jungen Piraten Kaldrin verhören. Später soll Atlan ins Auge des Erleuchteten gebracht werden, damit dieser aus der Ferne einen Blick (und mehr) auf seinen Widersacher werfen kann.

Der Turm im Zentrum des Stützpunkts ist mit fremder Technik aufgebaut, die der Erleuchtete zur Verfügung gestellt hat. Darin befinden sich mehrere Blasen, die die eigentlichen Augen des Erleuchteten darstellen. In eine lässt Jallesh den Zweibeiner gehen, und die Blase beginnt zu leuchten. Kurz darauf empfängt der Planetarier die Botschaft, dass die Jagd auf die VIRGINIA eingestellt werden soll und kein Schiff mehr auf Ghuurm landen oder starten darf, solange das Auge leuchtet. Kurz darauf hört Jallesh, dass die Shirgen, aggressive Urbewohner dieses Planeten, ihre ständigen Angriffe auf den Stützpunkt eingestellt hätten – und dann überkommt eine große Müdigkeit alle Jupter.

An Bord der VIRGINIA wird der Abtransport beobachtet und auch das Ziel erkannt. Sodann müssen sich die Celester vorerst zurückziehen. Einige Zeit später drängt die Birzerin Mycara auf Eile, und auch der Hugerer Dhonat behauptet, einen bedrohlichen Traum gehabt zu haben. Als dann festgestellt wird, dass die Aktivitäten der Steppenpiraten wie eingefroren sind, lässt Richardson Kurs nehmen.

Die VIRGINIA landet auf dem wie tot wirkenden Planeten, und in Schutzanzügen geht ein Einsatzteam von Bord. Es gelangt bis zum Turm im Zentrum des Stützpunkts, wo dann alle zusammenbrechen. Nur Wasterjajn Kaz bleibt aktiv (an Bord der VIRGINIA scheinen auch alle eingeschlafen zu sein). Kaz trägt die Mitglieder des Außenteams von dem Turm fort, dann überkommt auch ihn die große Müdigkeit.

Plötzlich ist Colemayn, der Sternentramp, an Bord ANIMAS. Er will Atlan aus dem Auge des Erleuchteten retten (dort findet ein unbegreifliches Duell statt), und dann muss das lebende Raumschiff den Arkoniden hinaus aus der Sonnensteppe bringen. Als Colemayn gegangen ist, wird die Zeit für ANIMA lang, und sie kommt zu dem Entschluss, nach Hartmann vom Silberstern nicht noch einen Beauftragten der Kosmokraten verlieren zu wollen. ANIMA macht sich auf den Weg, um Atlan gewaltsam aus dem Turm zu bergen.

Unterdessen fühlt sich Atlan eingekerkert und von absoluter Stille umgeben. Es kommt zu keinem Verhör, und je mehr Zeit vergeht, desto bedrohlicher wird die Stille. Dann, nach Ablauf einer halben Ewigkeit, ist alles anders.

Im Nukleus jedoch wertet das Juwel, also der Erleuchtete, die Daten aus, die das Auge von Atlan übermittelt. Dabei tritt ein großer Widerstand auf, wie er es noch nie erlebte. Weitere Energie fließt nach Ghuurm, die die Jupter mattsetzen wird. Die Situation kulminiert, dann spürt der Erleuchtete den Zellaktivator, den Sternentramp im Turm und ANIMA im Anflug. Plötzlich wird dem Juwel bewusst, dass er alles falsch gemacht hat. Das Sicherheitssystem in Alkordoom mit den acht Facetten und der Sonnensteppe war wie ein schreiender Hinweis auf ihn und EVOLO, das noch schutzlose Machtinstrument. Erschreckt entschließt sich der Erleuchtete, Alkordoom mit EVOLO sofort zu verlassen.

Zunächst verwirrt, sieht sich Atlan dem Sternentramp gegenüber, der noch in seiner Blase gefangen ist. Gemeinsam mit einem anderen Gefangenen befreien sie weitere Gefangene aus dem Turm und verlassen das Gebäude, ohne Colemayn befreien zu können. Dann erklärt einer der Befreiten, er könne den Steppenwind nicht mehr spüren. Und das könne nur bedeuten, dass der Erleuchtete verschwunden ist.

Während um sie herum alle Geräte und Bauten, die zum Erleuchteten gehören, vergehen und die erwachenden Jupter in Panik fliehen, begreift auch Atlan, dass der Erleuchtete, der ihn als Beauftragten der Kosmokraten erkannt haben muss, geflohen ist. Kurz darauf findet der Einsame der Zeit ANIMA. Das lebende Raumschiff ist gestorben, so wie Colemayn in einer Leuchterscheinung vergangen ist. Seinem Befreier hat der Erleuchtete noch den Todesstoß versetzt. Mit diesem Wissen kommt die Erkenntnis, dass die Kosmokraten ihn erneut an einen anderen Ort versetzen werden. So geschieht es, und Atlan hat nicht einmal mehr die Zeit, sich von den Celestern und Steppenforschern zu verabschieden.

Als Atlan verschwindet, ist es für die Celester, als ob der Arkonide stirbt. Anschließend hören sie vom Sänger von Galeph, einem der Gefangenen aus dem Turm, der ursprünglich aus der Grafschaft Skull der Facette Gräfin Pymonia stammt, vom Ende des Erleuchteten. Der Sänger möchte diese Heldentat »Atulans«, wie er Atlan nennt, da dessen Name nicht poetisch genug für seine Lieder ist, in ganz Alkordoom verbreiten. Die Celester machen sich daraufhin mit ihren neuen Freunden auf den Weg nach New Marion.

Als sich ANIMA auf das Auge des Erleuchteten stürzt, kehrt sich jener Vorgang, der sie zum lebenden Raumschiff machte, um. Zunächst ist sie eine hilflose Masse und erst nach und nach bildet sie mit ihrer Parafähigkeit den Körper einer jungen Celesterin heraus. Sie geht an Bord der VIRGINIA, wagt es aber nicht, sich den Celestern zu offenbaren. Als das Raumschiff startet, verlässt Anima es mit einem Beiboot und hofft, eines Tages ihren »Ritter« wiederzufinden.

Atlan erwacht und findet sich an Bord eines Raumschiffes wieder. Er weiß, dass er eine unsagbar weite Entfernung überwunden hat, fühlt die Schwäche und fällt zunächst wieder in einen erholsamen Schlaf …

Innenillustration