Versteck im Dakkarraum

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A840)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 840)
A840 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Versteck im Dakkarraum
Untertitel: Das Geheimnis der Dimensionsdivergenzer
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Alan Craddock
Innenillustrator: Robert Straumann (2 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Geselle, Jododoom, Sarah Briggs, Spooner Richardson, Chris Guhnard, Temtemtuum
Handlungszeitraum: Anfang März 3821
Handlungsort: Beka-1, Donalkor, ACORAH-CEN
Risszeichnung: DIMENSIONSDIVERGENZER
(Abbildung) von Manuel de Naharro
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Zwei Tage nach der Trennung von der HORNISSE vertreiben sich Geselle und Hage Nockemann die Zeit, indem sie für den Alkorder Jododoom eine Art Rüstung bauen. Geselle bezeichnet sie als »Paladin« in Gedenken an den gleichnamigen Roboter der Thunderbolts. Als ein Angriff auf die ACORAH-CEN erfolgt, unterbrechen die beiden ihre Tätigkeit und eilen in die Zentrale.

Kommandant Spooner Richardson hat die Lage jedoch im Griff. Die ACORAH-CEN entzieht sich der massierten Attacke von sechsunddreißig Raumschiffen der Schwarzen Sternenbrüder durch Flucht in den Linearraum. Plötzlich erscheint ein Hologramm in der Zentrale, es zeigt Atlan und Chybrain in seiner Eiform. Auf der Oberfläche des Eis werden in rasender Geschwindigkeit Signalfolgen abgespielt, als Roboter kann Geselle diese aber aufzeichnen und entschlüsseln. Es sind Koordinaten eines Sonnensystems.

Die erhaltenen Daten verweisen auf das System B-351-K-907, von Geselle schlicht Beka getauft. Nach einer kurzen Diskussion, ob es sich um eine Falle handele – der Gedanke wird verworfen – macht sich die ACORAH-CEN auf den Weg.

Beka entpuppt sich als blaue Riesensonne, die von zwei sehr großen Eisplaneten mit giftiger Atmosphäre umkreist wird. Die anfängliche Enttäuschung der Crew der ACORAH-CEN legt sich, als die angedockte STERNSCHNUPPE mitteilt, sie habe auf beiden Planeten ungewöhnlich große Mengen an Metall angemessen, die zudem regelmäßig angeordnet seien.

Spooner entscheidet, zwei Expeditionen mit Beibooten zu starten. Eine leitet er selbst, das Kommando über die zweite übernimmt Geselle. Letzterem schließen sich Hage Nockemann, Jododoom in seiner neuen Rüstung und die Celesterin Chris Guhnard an.

Während Richardsons EXPLORER sich Beka-2 zuwendet, fliegt die KLONDIKE mit Beka-1 den inneren der beiden Planeten an. Trotz mehrfacher Umkreisungen können die Ortungsgeräte der KLONDIKE die Erkenntnisse der STERNSCHNUPPE nicht bestätigen. Als das Schiff sich einem Gebirge nähert, meldet sich jedoch der Alkorder zu Wort. Er hat die Umgebung erkannt, Beka-1 ist eine Stützpunktwelt seines Volks. Kurz darauf sprechen auch die Ortungsgeräte an, mehr als sechs Kilometer unter dem Gipfel liegt eine große Station.

Nach einer intensiven Suche findet sich ein Zugang in etwa achthundert Metern Höhe an einer Felswand. Die KLONDIKE baut einen Energietunnel auf, durch den sich Geselle und seine Leute zum Eingang begeben. Jododoom öffnet diesen mit einem Kodegeber. Dahinter befindet sich ein weiter Schacht, geeignet um kleinere Raumschiffe einfliegen zu lassen.

Angesichts der Dimensionen scheint es rätselhaft, dass weder die ACORAH-CEN noch ihr Beiboot die Existenz dieser Anlagen festgestellt haben. Geselle und Hage Nockemann erklären dies mit einer gewollten »Betriebsblindheit«. Sollten Raumschiffe der Alkorder einem Gegner in die Hände fallen, so bleiben deren Stützpunkte weiterhin geschützt.

Mit ihren Gravojets lässt sich die Gruppe bis auf den Grund des Schachts absinken. Dort versperren zunächst Portale den Weg, lassen sich aber ohne Probleme mit dem Kodegeber öffnen. Dahinter befindet sich ein Hangar enormen Ausmaßes, vollgestopft mit Raumschiffen verschiedenster Typen, wie sie der ACORAH-CEN in den letzten Wochen zugesetzt haben.

Da es sich nicht nur um alkordische Schiffe handelt, kommt Geselle der Verdacht, dass die Schwarzen Sternenbrüder diesen Stützpunkt eingenommen haben. Als sie weitergehen, kommen sie zu einem weiteren Portal, dessen Öffnungsmechanismus jedoch mit einer lebensgefährlichen Falle gesichert ist, die Geselle aber abschalten kann.

In der Halle, die nun vor den Vieren liegt, stehen zahllose Roboter unterschiedlicher Bauart und harren ihrer Aktivierung. Dann ertönt eine Stimme. Eine Positronik erbittet ihre Identifizierung. Reaktionsschnell teilt Geselle ihr mit, dass sie »im Auftrag der Herren« gekommen seien, um eine Inspektion vorzunehmen, diese habe geheim zu bleiben. Der Automat gibt sich damit zufrieden.

Angesichts der geänderten Besitzverhältnisse beginnt Geselle damit, Sprengsätze zu verstecken, die er »zufällig« mit sich führt. Plötzlich schreit Jododoom, Plandom fehle. Dann erklärt er seinen fragend blickenden Begleitern, dass es ursprünglich drei Planeten in diesem Sonnensystem gegeben habe. Der dritte, Plandom, sei verschwunden.

Die Ausführungen des Alkorders werden unterbrochen. Die KLONDIKE teilt mit, Spooner Richardson habe eine vergleichbare Anlage gefunden und ebenfalls Sprengsätze gelegt. Gleich darauf spricht der Funk erneut an. Chybrain meldet sich und fordert sie auf, das System auf dem schnellsten Wege zu verlassen, ein Inspektionsteam der Sternenbrüder nähere sich.

Auf eine Zündung der Sprengsätze wird vorerst verzichtet. Stattdessen beobachtet man aus sicherer Distanz von der ACORAH-CEN aus die Ereignisse. Ein Raumschiff fliegt in das System ein, nimmt Funkkontakt zu den Stationen auf und verschwindet wieder nachdem es via Hyperfunk einem unbekannten Empfänger mitgeteilt hat, alles sei in Ordnung.

Jododoom teilt mit, dass der Aufenthalt auf Beka-1 weitere Erinnerungen freigelegt habe. Geselle kann sich jedoch nicht darum kümmern, da Chris Guhnard ihn um ein vertrauliches Gespräch bittet. Sie benötigt die medizinischen Kenntnisse des Roboters.

Im Labor schildert sie ihre Beschwerden, Übelkeit und eine plötzliche Abneigung gegen verschiedene Speisen. Geselles Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft weist sie vehement von sich. Der Roboter nimmt eine gründliche Untersuchung vor, die seinen Verdacht bestätigt. Bei einer vorgetäuschten Leberpunktion entnimmt er dem etwa drei Monate alten Embryo heimlich eine Gewebeprobe.

Nachdem er Chris ein harmloses Medikament verabreicht hat, schickt er sie davon ohne sie über seine Erkenntnisse zu informieren. Dann wertet er die Gewebeprobe aus, das Resultat ist mehr als überraschend. Das Kind stammt von Hage Nockemann!

Geselle sieht keine andere Möglichkeit, als Hage einzuweihen. Der schwört Stein und Bein, nicht als Vater in Frage zu kommen. Als er Geselles Diagnose überprüft, stellt er fest, dass der Embryo bereits drei Monate alt ist. Nockemann selbst hingegen weilt erst seit zwei Monaten wieder unter den Lebenden. Er vermutet ein Werk höherer Mächte.

Geselle rekapituliert, wie Chybrain alias Breckcrown ihm damals die beiden DNA-Proben seines ehemaligen Chefs überlassen hat. Eine hat er verwendet, die zweite befindet sich noch in seinem Körper. Sollte sich zumindest dort befinden, denn sie ist verschwunden, wie der Roboter bei einer Überprüfung feststellt. Angesichts dieser Erkenntnisse muss Chris Guhnard informiert werden.

Zunächst jedoch steht Jododooms wiedergewonnene Erinnerung oben auf der Tagesordnung. Die ACORAH-CEN ist bereits unterwegs zum Planeten Donalkor dessen Position dem Alkorder wieder eingefallen ist. Es handelt sich um einen einsamen, scheinbar unbewohnten Planeten ohne Sonne, bei seinem Anblick erinnert sich Jododoom an einen Namen. Er fordert die Schiffspositronik auf, Kontakt zu Temtemtuum aufzunehmen, den Vorsitzenden des ARZ, des Alten Rates der Zwölf.

Binnen Sekunden steht eine Verbindung, Jododoom wird erkannt und freudig begrüßt. Die ACORAH-CEN wird durch einen getarnten Schacht auf einen unterirdischen Raumhafen geleitet. Richardson lässt die gesamte Mannschaft von Bord gehen. Sie werden von einer Abordnung der Alkorder empfangen.

Die Gäste erhalten wohnliche Quartiere für die Zeit ihres Aufenthalts. Eine Delegation um Jododoom wird eingeladen, dem Rat Bericht zu erstatten. Dabei erfahren Geselle, Nockemann und die Celester auch einiges über Donalkor. Der Planet ist völlig ausgehöhlt, mehr als sechzig Milliarden Alkorder wohnen in ihm. Er gehörte ursprünglich zum Turuftan-System. Dieses befindet sich jedoch inzwischen mitsamt dem Planeten Cenalkor im Nukleat.

Die Besprechung zieht sich über einige Stunden hin. Dann wird sie plötzlich durch das Erscheinen eines schemenhaften Wesens unterbrochen. Geselle erkennt in der Gestalt eines alten Mannes Kassja-Narktuan und lässt die schützenden Energieschirme abschalten.

Der Prophet informiert die Anwesenden, dass das Projekt der Schwarzen Sternenbrüder kurz vor seiner Vollendung stehe. In rund acht Wochen, am siebten Mai, werde sich der Untergang des Nukleus, vermutlich sogar ganz Alkordooms vollziehen.

Obwohl es schwerfällt, die geschockten Alkorder unter diesen Umständen allein zu lassen, drängt jetzt die Zeit. Zusätzlich zu der von Kassja-Narktuan genannten Frist wartet auch Colemayn mit der HORNISSE. Die ACORAH-CEN startet so schnell wie möglich. Auch Jododoom geht wieder mit an Bord.

Nach dem Start suchen Geselle und Hage Chris Guhnard auf und teilen ihr alles mit. Die Celesterin ist völlig perplex und kann nichts zur Lösung des Rätsels beitragen. Zur berechneten Zeit der Empfängnis war sie an Bord der VIRGINIA III. Dort gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Als die ACORAH-CEN – noch im Nukleus – die mit Colemayn vereinbarten Koordinaten erreicht, wird sie bereits erwartet. Eine Flotte von Raumschiffen geht sofort zum Angriff über. Das Schiff der Alkorder wechselt ins Nukleat. Dort ist die Lage jedoch nicht besser sondern schlimmer, eine noch größere Flotte greift an.

Als die Situation aussichtslos scheint, offenbart die ACORAH-CEN eine bislang unbekannte Fähigkeit. Das Schiff dringt in den Dakkarraum ein.

Auf den Bildschirmen zeigen sich unzählige Lichtpunkte. Laut der Schiffspositronik handelt es sich dabei nicht um natürliche Himmelskörper. Sie hat rund eine Milliarde der fremdartig strahlenden Objekte ausgemacht, die eine Kugelschale von rund 20.000 Lichtjahren bilden. Auch Jododoom kann nicht mit einer Erklärung dienen.

Als Geselle vorschlägt, eines der Objekte zu untersuchen, verplappert sich Nockemann. Er will zur Vorsicht mahnen und erwähnt dabei die Schwangerschaft Chris Guhnards. Er klärt die anderen über das rätselhafte Geschehen auf.

Wenig später nähert sich die ACORAH-CEN einem der Objekte. Der Anblick löst schließlich einen weiteren Teil der Gedächtnisblockade Jododooms. Es handelt sich um einen Dimensionsdivergenzer. Eines jener Geräte, die einerseits das Nukleat aufrechterhalten, andererseits aber auch, aufgrund der Manipulationen der Sternenbrüder, die Barrieren um den Nukleus. Die Stationen arbeiten vollautomatisch, verfügen aber über alle Eigenschaften eines Raumschiffs. Sie sind sogar fernflugtauglich.

Als sich das Schiff weiter nähert, spüren alle Lebewesen an Bord einen starken mentalen Druck. Spooner erteilt schließlich den Befehl zur Umkehr. Daraufhin lässt Geselle den Dimensionsdivergenzer anfunken. Der teilt jedoch mit, dass er nur dem direkten Befehl der Schwarzen Sternenbrüder unterstellt sei.

Die ACORAH-CEN kehrt darauf hin zurück ins Nukleat, jedoch an einen anderen Ort. Die Besatzung will versuchen, einen der verschwundenen Gefährten zu finden oder, falls das nicht gelingt, Cenalkor aufsuchen.

Innenillustrationen