Die stählerne Horde

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 692)
A692 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die stählerne Horde
Untertitel: Yog-Mann-Yogs Schergen schlagen zu
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Ed Emshwiller
Innenillustrator: Christian Mögling
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Atlan, Sitortode, Vindar, Purtupf, Kjaer
Handlungszeitraum: 3818 = 231 NGZ
Handlungsort: Alkordoom, Tauwerk
Risszeichnung: Raumaufklärer der Stählernen Horde
(Abbildung)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan befindet sich gemeinsam mit Duun, Almergund, Wasterjajn Kaz und der Zuynamerin Detomee an Bord von Sitortodes Raumschiff, um von Tauwerk hochwertiges Plasma zu besorgen. Sitortode hat sich mit einer von ihm selbst entworfenen tödlichen Krankheit infiziert, für dessen Gegenmittel er das Plasma braucht. Er ist überzeugt, dass auch Atlan infiziert ist; von den heilenden Kräften von dessen Zellaktivator weiß er nichts. Atlan ist also freiwillig sein "Gefangener"; um seine Rolle glaubhaft zu spielen, erzeugt er mittels Selbsthypnose erste sichtbare Anzeichen der Krankheit auf seiner Haut.

Als Tauwerk erreicht wird, erkennen die Reisenden, dass dieser Planet keine Sonne hat; er ist lediglich von Hunderten Kunstsonnen umgeben. Es geht das Gerücht um, dass der Planet von einem "Ring der Hölle" umgeben sei. Atlan erkennt rasch, was dieser Ring ist: der Planet ist von einer Wolke aus Antimaterie-Molekülen umgeben, die alle eindringenden Körper sofort vernichtet. Daher fliegt er den Planeten nicht an, sondern wartet in einem  Wikipedia-logo.pngOrbit. Schon bald nimmt ein Untergebener Purtupfs Kontakt zu ihnen auf. Atlan blufft, indem er sich als Gesandter des Erleuchteten ausgibt und umgehend mit Purtupf zu sprechen wünscht. Nach kurzer Bedenkzeit wird Atlan eingeladen, auf das Raumschiff des Untergebenen zu wechseln und auf Tauwerk zu landen. Als Begleitung wählt er Detomee (wegen ihrer umfassenden Fachkenntnisse) sowie Duun (wegen ihrer Fähigkeit der Transversal-Teleportation).

Sie werden Purtupf vorgeführt, der zunächst den Bluff nicht durchschaut und sich zehn Stunden Bedenkzeit erbittet, um die Forderungen Atlans (gutes Plasma in ausreichender Menge zu vernünftigen Preisen anzubieten) zu überdenken. Während dieser Zeit begegnen sie Vindar, dem letzten noch lebenden Ruyder, der Purtupf wegen dessen Mord an seinen Eltern töten will. Zusammen mit Vindar erforschen sie die völlig vom Dschungel überwucherte Ruinenstadt, in der Purtupf residiert, und gelangen in das Labor, in dem das Plasma erzeugt wird. Dort finden sie auch eine Tür zu einem Geheimtrakt, die nur von Vindar geöffnet werden kann. Hier erfährt Vindar, dass sein Volk vom Erleuchteten nahezu vernichtet worden ist. Da das Ende vorhersehbar war, hatten die Ruyder eine Genfabrik angelegt, mit deren Hilfe aus Plasma die ursprünglichen Körper der Ruyder wieder erzeugt werden können. Die Bewusstseinsinhalte der letzten Ruyder wurden in gut getarnten Silos abgelegt.

Purtupf durchschaut allmählich den Schwindel; er setzt die von ihm erschaffenen Plasmageschöpfe ein, um Atlan und dessen Gefährten zu fangen. Da der Angriff unkoordiniert erfolgt, können die Gefährten entkommen. Sie laufen zum Raumlandeplatz, wo Purtupf schon auf sie wartet, um sie töten zu können. Purtupf besitzt nämlich die Fähigkeit der Antimaterieprojektion. Aber Detomee gelingt es, diese Fähigkeit zu unterbinden. Denn Purtupf war eines ihrer künstlich erschaffenen Lebewesen (das später geflüchtet ist), und sie hatte in es Sicherheitsschaltungen eingebaut, die sie nun mittels eines Signalgebers aktiviert. Purtupf flieht, und da er seine Fähigkeit verliert, kann er auch den Antimaterie-Gürtel rund um Tauwerk nicht mehr aufrecht erhalten, der in sich zusammenfällt.

Kjaer, der an Bord von drei Raumaufklärern der Stählernen Horde abgewartet hatte, greift nun ein. Er lässt (unter Ausführung der Befehle des Diamanten des Zwillings (wie die Facette Yog-Mann-Yog auch genannt wird) Purtupf töten und Atlan sowie dessen Gefährten gefangen nehmen. Sitortode, der im Orbit gewartet hatte und immer unruhiger wurde, ist mit den Nerven längst am Ende und dem Wahnsinn nahe. Er nimmt beim Auftauchen der Horde Reißaus, wird aber gestellt und mitsamt seinem Raumschiff vernichtet. Kurz zuvor konnten noch Almergund und Wasterjajn zu Atlan teleportieren.

Als die Stählerne Horde wieder abgezogen ist, ist Vindar damit beschäftigt, den Robotern der Genfabrik Anweisungen zu geben, um die Stadt wieder aufzubauen und bald mit der Wiedererschaffung seines Volkes zu beginnen. Um das zu ermöglichen, will er Plasma in ausreichender Menge an die Forscher von Zuynam liefern und mit deren Hilfe dieses Unterfangen beenden. Dies teilt er dem überraschend aufgetauchten Colemayn mit.

Innenillustration