Diener des Erleuchteten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 694)
A694 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Diener des Erleuchteten
Untertitel: Der Kampf mit den unsichtbaren Robotern
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Eddie Jones
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1985
Hauptpersonen: Arien Richardson, Mycara, Flora Almuth, Colemayn, Birzgeist, Birzorkan, Birzglut
Handlungszeitraum: 3818 = 231 NGZ
Handlungsort: Alkordoom, Crynn
Atlans Extrasinn:

Alkordoom

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Ein Kommando unter Leitung von Arien Richardson hat vom Planeten Birzt circa 80 Container mit Psi-Potential geraubt, um die von den Robotern des Erleuchteten gesetzte Nachfrist von acht Tagen und Lieferung von 50 Containern erfüllen zu können. Als sie im Kahrmacrynn-System eintreffen, wird die Wespe Ariens mit einem energetischen Netz eingefangen. Unsichtbare Roboter kommen an Bord und öffnen einen der Psi-Container, um die Ware zu kontrollieren. Danach dürfen die Schiffe passieren. Die Container werden in die dafür vorgesehene Lagerhalle gebracht.

Arien und Flora Almuth, die neue Hexe von Mesanthor, nehmen den Kampf gegen die Roboter (und damit auch gegen den Erleuchteten) auf, indem Buster McMooshel die Container mit nahezu unsichtbarem Sprengstoff präpariert, der – sobald von den Robotern abgeholt – deren Schiffe vernichten soll. Dabei leistet die Birzerin Mycara wertvolle Hilfe; sie ist zwar bei Ariens Einsatz auf Birzt erblindet, aber dafür sind ihre parapsychischen Sinne stark gewachsen. Sie kann nicht nur Gedanken lesen, sondern auch sonst so gut wie alles wahrnehmen, was in ihrer Umgebung passiert. Und das ist nicht nur auf den Planeten beschränkt, auf dem sie sich befindet. Sie erkennt, dass der erste Versuch, die Container zu präparieren, mit deren Explosion geendet hätte. Durch ihre Unterstützung klappt die Anbringung des Sprengstoffes dennoch. Arien bezeichnet Mycara als »Allround-Orterin«, sie selbst sich als seinen »Satelliten«.

Schließlich verschwinden auch diese Container spurlos; es drängt sich der Verdacht auf, dass es im Pyramidon eine verdeckte Transmitterverbindung geben muss, und die Suche bringt auch bald Erfolg. Inzwischen wird in drei der abgeholten und auf die Robotschiffe gebrachten Container das darin gespeicherte und in einer Plasmamasse gebundene Psi-Potential lebendig. Es wird sich bewusst, aus hunderten Birzern zu bestehen, und will sich an den Wesen rächen, die ihrem Volk das angetan haben. Es nennt sich Birzgeist; zur gleichen Zeit entstehen auch noch Birzorkan und Birzglut (fortan auch als Pseudo-Birzer bezeichnet), deren Parafähigkeiten nach und nach stärker werden. Sie können sich aus den Containern befreien, streifen durch das Robotschiff und nehmen den Kampf gegen alle Andersartigen auf.

Die Schiffe schicken sich an, das Kahmacrynn-System zu verlassen; davor zerstören sie noch die drei kleinen, unbevölkerten Monde des zweiten Planeten, um ihre Macht zu demonstrieren. Aber noch bevor sie in den Linearraum gehen können, werden die Sprengsätze gezündet. Acht der zwölf Schiffe werden vernichtet, zwei weitere deutlich angeschlagen, zwei scheinen unversehrt (auf einem davon befinden sich die Pseudo-Birzer). Da inzwischen die geheime Transmitteranlage im Pyramidon gefunden wurde und diese als einzige Gegenstationen die Robotschiffe hat, begeben sich vier Einsatzkommandos zu je 30 Crynn-Brigadisten über die Transmitter in die Schiffe, um sie zu erobern. Es kommt zu einigen Gefechten im Inneren, während die Schiffe außerhalb von Wespen attackiert werden. Nach und nach werden die Roboter vernichtet, aber einige davon gehen auf das Konto der Pseudo-Birzer. Diese drei Wesen nehmen schließlich die Gestalt von zwei Crynn-Brigadisten an (ein Thater wird von zwei Pseudo-Birzern kopiert), die beiden Brigadisten werden anschließend getötet, ihre Kopien gehen durch den Transmitter nach Crynn.

Da beginnen sich die Schiffe selbst zu zerstören. Die erste Sprengung kostet noch einige Leben, aber da die anderen rasch evakuiert werden, bleibt die Sprengung der nächsten zwei ohne Opfer. Auch das Schiff, auf dem sich Arien befindet, will sich sprengen; Arien gelingt es, mit einem Roboter Funkkontakt aufzunehmen und ihn zu überzeugen, das Schiff nicht zu sprengen. Stattdessen soll es in den Nukleus zum Erleuchteten fliegen und Meldung über den Vorfall machen. Und außerdem noch die Botschaft überbringen, dass ab jetzt aus dem Sektor Kontagnat keine Tributzahlungen mehr kommen werden. Danach kann Arien unbeschadet über die Transmitterstrecke entkommen.

Nach Crynn haben sich auch ein paar der unsichtbaren Roboter abgesetzt und verüben mehrere Attentate. Als ein Großkraftwerk gesprengt wird, werden auch die Roboter vernichtet, aber nicht durch die Explosion, sondern anscheinend durch eine übermächtige Schwerkrafteinwirkung. Auffällig ist, dass sich dabei zwei Crynn-Brigadisten in der Nähe befanden – auch bei den weiteren Anschlägen sind sie in der Nähe. Schließlich werden diese beiden Brigadisten gefunden. Mycara erkennt, dass es sich um ehemalige Angehörige ihres Volkes handelt, die die in der Nähe befindlichen anderen Brigadisten unter hypnotischem Zwang zu weiteren Attentaten veranlassen. Als sie Mycara als eine ehemalige Artgenossin erkennen, stellen die Pseudo-Birzer den hypnotischen Angriff abrupt ein, sie vergehen aber sofort darauf im konzentrierten Feuer der nun nicht mehr beeinflussten Soldaten.

Colemayn hat diese Vorgänge zuerst von außerhalb, später von innerhalb des Pyramidons – unbemerkt – beobachtet. Als alles vorbei ist, taucht er vor Arien Richardson auf und erzählt ihm, dass Atlan von der Stählernen Horde gefangen wurde und Arien ihn als einziger befreien könne. Er gibt ihm einen Tag Bedenkzeit, danach werde Colemayn wieder verschwinden.

Innenillustration