Atombrand an Bord

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 833)
A833 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Atombrand an Bord
Untertitel: Die STERNENSEGLER in Gefahr
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Colin Langeveld
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Anima, Chipol, Raanak, Neithadl-Off, Tuschkan, Goman-Largo
Handlungszeitraum: Ende Januar 3821
Handlungsort: Zeitfestung, STERNENSEGLER, Manam-Turu
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Raumschiffe STERNSCHNUPPE und RUTENGÄNGER befinden sich wieder in einem der Hohlräume innerhalb der Zeitfestung, die den Intern-Kosmos umgeben. Gleiches gilt für die beiden Werftplattformen RA-perfekt und ONORTRAV-NEKTSOR. Letztere ist schwer beschädigt und wird zur Reparatur auf die Paddlerwerft gebracht.

Während einer Beratung über das weitere Vorgehen, kommt Atlan erstmals die Idee, dass Aytakur und Zattzykur, die beiden Ableger EVOLOS, mit den Schwarzen Sternenbrüdern zu tun haben könnten.

Der Hathor Tuschkan informiert die anderen, dass er seinen Roboter Movemunk auf eine Erkundungstour geschickt hat. Dieser hat eine Sektion gefunden, die wie ein Umsetzer arbeitet. Über sie könnte man wieder in den Normalraum in Alkordoom vordringen, je nach Einstellung des Steuerungscomputers.

Movemunk hat Durchbrüche zwischen den einzelnen Hohlräumen entdeckt, sodass man den Großteil des Intern-Kosmos außen umrunden kann. Anschließend bliebe nur noch eine Strecke von achtzig Lichtjahren im freien Raum zurückzulegen, was selbst unter den aktuellen Verhältnissen machbar scheint.

Neben dem Arkoniden bilden Anima, Chipol und Goman-Largo sowie Tuschkan mit seinem Roboter die Besatzung der STERNSCHNUPPE. Neithadl-Off übernimmt das Kommando auf der RUTENGÄNGER, deren Mannschaft sich aus den beiden Saltics Navak und Sutok sowie dem Einhorn Nussel zusammensetzt.

Der Flug durch die engen Verbindungen zwischen den Hohlräumen fordert insbesondere Neithadl-Off einiges ab, schließlich erreichen die beiden Schiff aber den Intern-Kosmos. Auch die kurze Linearetappe gestaltet sich trotz der energetischen Turbulenzen problemlos.

Die Umsetzer-Sektion, von Atlan Point Algonkin getauft, liegt auf dem zweiten Planeten einer roten Sonne. Tuschkan glaubt, dass es sich nur um eine Reserveeinrichtung handelt. Mit seinem Spontantransmitter bringt der Hathor sich und Goman-Largo in das Innere der verlassenen Anlage.

Es gelingt den beiden, in die Zentrale vorzudringen, wo sie die Kontrollen für den Umsetzer vorfinden. Das Gerät ist auf den Zeitgruft-Operator von Tessal eingestellt, sie wagen es jedoch nicht ein anderes Ziel zu wählen. Nachdem Goman-Largo die letzten Sicherungen ausgeschaltet hat, informieren sie ihre Gefährten. Dann starten sie die Umsetzung und begeben sich zurück an Bord der STERNSCHNUPPE.

Einige Minuten später sind die beiden Schiffe auf Tessal angekommen. Aufgrund ihrer Größe wurden sie nicht im Zeitgruft-Operator materialisiert, sondern in einer unterirdischen Ausweichstation auf einem anderen Kontinent. Normalerweise könnten sie den Hangar durch einen Ausflugschacht verlassen, wie sich jedoch herausstellt, ist die Öffnungsvorrichtung defekt. Eine Reparatur ist nicht möglich.

Goman-Largo schickt einige seiner Module auf Erkundungstour, dabei findet er noch einen Notausgang durch einen kleinen Tunnel. Als die Module weiterfliegen, stellt der Tigganoi fest, dass der Tunnel in der Nähe der Stadt Knachir endet, wo auch die STERNENSEGLER seit einigen Monaten parkt.

Zu Fuß machen sich die beiden Schiffsbesatzungen auf den Weg. Abgesehen von einer kurzen Strecke, auf der der Tunnel eingestürzt ist, kommen sie gut voran und mit Goman-Largos Quintadimwerfer ist auch die Einsturzstelle schnell überwunden. Als sie sich ein gewisses Stück von dem unterirdischen Hangar entfernt haben, baut sich hinter ihnen eine Wand aus Formenergie auf. Eine Rückkehr ist nicht mehr möglich.

Schließlich erreicht die Gruppe den Raumhafen. Da es gerade Nacht ist, können sie sich unbemerkt der STERNENSEGLER nähern. Das Schiff steht noch da, wo es seinerzeit abgestellt wurde, selbst das angeflanschte Beiboot WINDSBRAUT ist noch da. Da Goman-Largo noch über das entsprechende Kontrollgerät verfügt, öffnet POSIMOL, der Bordcomputer, ohne Umschweife das Schott. Auch wenn es etwas eng an Bord des kleinen Raumers wird, so sind die Gefährten doch zumindest wieder mobil.

Nach dem Start kommt es zu einem kurzen Scharmützel mit tessalischen Raumschiffen, das die STERNENSEGLER aber unbeschadet übersteht. Nach einer kurzen Linearetappe muss das Raumschiff einen Zwischenstopp einlegen, um mit dem Hyperzapfer seine Energiereserven aufzufüllen. Diese Zeit nutzen Atlan und seine Begleiter, um sich über das nächste Ziel im Klaren zu werden. Sie einigen sich darauf nach Barquass (Planet) zu fliegen, in der Hoffnung, dort mehr über die psionischen Pakete EVOLOS zu erfahren.

Auf dem Weg zu ihrem Ziel erklärt Tuschkan sich bereit, die eigentlich überflüssige Nachtwache in der Zentrale zu übernehmen. Während dieser kann er POSIMOL einige bis dato unbekannte Informationen entlocken. So findet er heraus, dass die STERNENSEGLER, die zuvor als WEISHEIT DER KÄLTE im Dienst der Hyptons stand, ursprünglich aus Norgan-Tur stammte. Sie war ein Beiboot des Kreuzers MT-76, der in Manam-Turu die Hathor unterstützen sollte. Anschließend ist es Tuschkan ein leichtes, die Positronik davon zu überzeugen, dass sie ihm verpflichtet ist.

Als das Raumschiff das Zielsystem erreicht, müssen die Insassen feststellen, dass Barquass verschwunden ist. Messungen ergeben jedoch, dass alle anderen Planeten unbeeinflusst ihre Bahnen ziehen. Daraus folgt, dass irgend etwas an Barquass' Stelle ein entsprechendes Gravitationsfeld bildet. Atlan lässt den errechneten Standort anfliegen. Mit der Hyperortung können sie dort ein Netzwerk aus sechsdimensionalen Energien messen.

Versuche, Kontakt zum Wesen Barquass aufzunehmen, schlagen fehl. Auch Anima kann nichts spüren, geschweige denn gedankliche Verbindung aufnehmen.

Während einer Ruhephase wird Atlan unsanft geweckt. POSIMOL hat Alarm ausgelöst, weil in den Antriebsanlagen ein Atombrand wütet. Das Schiff muss sofort evakuiert werden und die Besatzung in die WINDSBRAUT umsteigen. Tuschkan und Goman-Largo wollen den Abschluss bilden und mit dem Spontantransmitter folgen.

Auf dem kleinen Instrumentarium des Beiboots beobachtet Atlan, wie die Schiffe immer weiter auseinanderdriften. Die beiden Nachzügler lassen immer noch auf sich warten. Als die STERNENSEGLER auch eine Minute nach dem vorberechneten Zeitpunkt keinerlei Anzeichen einer Zerstörung zeigt, dämmert es dem Arkoniden, sie wurden wieder einmal ein Opfer von Tuschkans Extratouren.

Atlans Extrasinn erkennt inzwischen die wahre Natur der Energieballung, es handelt sich um eine Große Schwarze Null, in die Tuschkan vermutlich mit der STERNENSEGLER eindringen will. Sie beobachten wie die ehemalige WEISHEIT DER KÄLTE immer weiter beschleunigt, dann den Hyperzapfer aktiviert und schließlich in das schwarze Loch hineinfliegt.

Die WINDSBRAUT mit ihrer Besatzung schwebt allein im All. Da das Beiboot nicht über einen Überlichtantrieb verfügt, können sie nur hoffen, dass die RA-perfekt sie, eventuell mit Chybrains Hilfe, aufspüren und erreichen kann. Ansonsten bliebe nur der relativistische Flug zum nächsten bewohnten Planeten.

Die STERNENSEGLER erreicht, wie von Tuschkan vorausberechnet, den Dakkardimballon der Zgmahkonen. Als er und Goman-Largo einen der wenigen dort vorhandenen Planeten anfliegen wollen, werden sie von einem würfelförmigen Raumschiff angegriffen. Sekunden später sind beide betäubt. Sie merken nicht mehr, dass sie von Zeitchirurgen gefangen genommen werden.

Innenillustration