WINDSBRAUT

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Die WINDSBRAUT war ein kleines Raumschiff, das in einer der Orbitalstädte im System der Sonne Weiße Frau gefunden wurde. Die Namensgebung erfolgte durch Neithadl-Off. (Atlan 771)

Technische Details

In der Spitze der etwa vier Meter durchmessenden und 18 Meter langen raketenförmigen Konstruktion befand sich ein kleines Cockpit mit zwei Kontursesseln und einer Steuerkonsole. (Atlan 771)

Dahinter befand sich noch ein Raum mit zwei der Länge nach verlaufenden Stahlschienen, auf denen je sechs muldenförmige Sitze mit Schwingfederbeinen montiert waren. (Atlan 771)

Ein Mannschott im Bug stellte den Zugang zu dem kleinen Raumschiff dar. (Atlan 771)

Beim Start schob sich die Kanzel mit dem Cockpit oben aus dem Rumpf, wo sie einrastete. Durch die völlig durchsichtige Kanzel wurde dem Piloten eine hervorragende Direktsicht geboten. Um die Steuerung zu erleichtern, wurden Symbole und Bilddarstellungen an die Innenseite der Kanzel projiziert. (Atlan 771)

Die WINDSBRAUT verfügte über ein Impulstriebwerk, das Energie durch die Reaktion von Protonen mit Antiprotonen erzeugte. Die Höchstbeschleunigung lag bei 500 km/s2. Mit diesem Triebwerk konnte annähernd die Lichtgeschwindigkeit erreicht werden. Andruckneutralisatoren dämpften die Trägheitskräfte bei der Beschleunigung. (Atlan 771)

Beim Flug in einer Atmosphäre fuhren automatisch unmittelbar hinter dem Bug zwei kurze Tragflächen, sowie am Heck große Höhenleitwerke und ein Seitenleitwerk aus. Gleichzeitig anlaufende Stabilisatoren ermöglichten eine einwandfreie Fluglage. (Atlan 771)

Als Bewaffnung war eine Impulskanone eingebaut. (Atlan 772)

Die Selbstzerstörungsanlage des Schiffes kann bei Aktivierung die Energie von einer Megatonne TNT freisetzen. (Atlan 772)

Geschichte

Im Jahre 3820 wurde die WINDSBRAUT von der Besatzung der STERNENSEGLER in einer der Orbitalstädte des Systems der Sonne Weiße Frau entdeckt. Nachdem sich Goman-Largo mit der Steuerung vertraut gemacht hatte, flog er die WINDSBRAUT aus der Station. Das Schiff wurde behelfsmäßig an der Unterseite der STERNENSEGLER befestigt. Dort war die Schiffshülle leicht nach innen gewölbt. Fünf Stahlmänner brachten an ihren Fußsohlen einen Metallplastik-Schnellkleber an und verschweißten sich kalt mit der Unterseite der STERNENSEGLER. (Atlan 771)

Den ersten Einsatz flog die WINDSBRAUT im System Schwertspitze, wo sie auf dem Planeten Relais landete. Dort entdeckten die beiden Saltics Sutok und Navak in den Speichern von Stahlmännern die Koordinaten der Sonne Heißer Stahl. (Atlan 771)

Der zweite Einsatz führte die WINDSBRAUT mit Goman-Largo und zwei Stahlmännern an Bord auf die Oberfläche des Planeten Endstation. Nach einer kurzen Untersuchung des Planeten durch Goman-Largo kehrte die WINDSBRAUT zur STERNENSEGLER zurück. (Atlan 772)

Kurz darauf wurde im System Blaues Flackerlicht die OBSERVATORIUM entdeckt. Mit der WINDSBRAUT setzten Neithadl-Off, Sutok, Navak und Nussel zu dem fremden Raumschiff über. Nach der erfolgreichen Übernahme der RUTENGÄNGER, wie das Schiff eigentlich hieß, wurde die WINDSBRAUT wieder an der Unterseite der STERNENSEGLER verankert. (Atlan 772)

Im System der Sonne Dreigestirn flog Goman-Largo mit der WINDSBRAUT durch einen von der RUTENGÄNGER erzeugten Dakkardimtunnel zum Planeten Llokyr. Dort hatte der Tigganoi eine Auseinandersetzung mit jenem »Schwarzen Ritter«, dem er bereits auf dem Planeten Barquass begegnet war. Nachdem Goman-Largo unter anderem mit der Zerstörung der WINDSBRAUT gedroht hatte, erhielt er von dem Unbekannten die Erlaubnis, zusammen mit der STERNSCHNUPPE den Planeten und auch die Sternenfalle Askyschon-Nurgh verlassen zu dürfen. Die beiden Schiffe wurden durch einen neuerlich aufgebauten Dakkardimtunnel zu der STERNENSEGLER transportiert, wo die WINDSBRAUT wieder verankert wurde. (Atlan 772)

Atlan, Anima, Chipol, Neithadl-Off, Goman-Largo und Tuschkan Terakdschan erreichten mit der STERNSCHNUPPE und der RUTENGÄNGER den Planeten Tessal. Aufgrund ihrer Größe wurden die beiden Schiffe nicht im Zeitgruft-Operator materialisiert, sondern in einer unterirdischen Ausweichstation auf einem anderen Kontinent. Normalerweise hätten sie den Hangar durch einen Ausflugschacht verlassen können, dessen Öffnungsvorrichtung aber defekt und eine Reparatur nicht möglich war. Goman-Largo entdeckte einen kleinen Tunnel, der in der Nähe der Stadt Knachir endete, wo auch die STERNENSEGLER seit einigen Monaten parkte. (Atlan 833)

Zu Fuß machten sich die beiden Schiffsbesatzungen auf den Weg. Schließlich erreichte die Gruppe den Raumhafen. Da es gerade Nacht war, konnten sie sich unbemerkt der STERNENSEGLER nähern. Das Schiff stand noch da, wo es seinerzeit abgestellt worden war, selbst das angeflanschte Beiboot WINDSBRAUT war noch da. Da Goman-Largo noch über das entsprechende Kontrollgerät verfügte, öffnete POSIMOL, der Bordcomputer, ohne Umschweife das Schott. Nach dem Erreichen des Planeten Barquass löste POSIMOL Alarm aus, weil in den Antriebsanlagen ein Atombrand wütete. Das Schiff musste sofort evakuiert werden und die Besatzung in die WINDSBRAUT umsteigen. Tuschkan und Goman-Largo wollten den Abschluss bilden und mit dem Spontantransmitter folgen. Auf dem kleinen Instrumentarium des Beiboots beobachtete Atlan, wie die Schiffe immer weiter auseinanderdrifteten. Die beiden Nachzügler ließen immer noch auf sich warten. Als die STERNENSEGLER auch eine Minute nach dem vorberechneten Zeitpunkt keinerlei Anzeichen einer Zerstörung zeigte, wurde dem Arkoniden klar, dass wie wieder einmal ein Opfer von Tuschkans Extratouren geworden waren. Atlans Extrasinn erkannte inzwischen die wahre Natur der Energieballung, es handelte sich um eine Große Schwarze Null. Sie beobachteten wie die ehemalige WEISHEIT DER KÄLTE immer weiter beschleunigte, dann den Hyperzapfer aktivierte und schließlich in das Schwarze Loch hineinflog. (Atlan 833)

An Bord der WINDSBRAUT wurde die Lage immer prekärer. Ohne Überlichttriebwerke schwebte das Beiboot in der Nähe des ehemaligen Planeten Barquass durch den Raum. Heftige energetische Turbulenzen, die von dem sechsdimensionalen Netzwerk ausgegangen waren, hatten auch das Hyperfunkgerät unbrauchbar gemacht. (Atlan 834)

Das kleine Raumschiff war völlig überbesetzt und langsam wurde der Sauerstoff knapp. Atlan hatte bereits begonnen zu beschleunigen, der Dilatationsflug schien die einzige Überlebenschance zu sein. Plötzlich gab es an der Schleuse einen Druckverlust, kurz darauf betrat Geselle den Innenraum. Die WINDSBRAUT wurde von der ONORTRAV-NEKTSOR aufgenommen. (Atlan 834)

Quellen

Atlan 771, Atlan 772, Atlan 833, Atlan 834