Tuschkan Terakdschan

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Tuschkan Terakdschan war ein Hathor.

A823Illu.jpg
Atlan 823 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Er war 1,90 Meter groß. (Atlan 826)

Geschichte

Drama

Tuschkan wurde als Sohn von Tuschnor Terakdschan und Nofreta auf Khrat geboren. Als Nofreta und Tuschnor einen Hinweis auf Wesen fanden, die das Volk der Hathor manipuliert hatten, flogen sie mit Tuschkan mit der Sphäre nach Betalauris. Dort entdeckten sie im Inneren einer Erhebung das Lamellenschott eines Zeitgruftoperators. Mit ihren geistigen Kräften konnten Tuschnor und Nofreta das Schott öffnen. Dahinter fanden sie eine Halle mit weißem Licht und dunklen, konzentrischen Kreisen. Der mitgenommene Roboter stellte Zeitphänomene fest. Plötzlich wendete sich der Roboter gegen die Hathor und feuerte Strahlschüsse ab, die Tuschnor und Nofreta trafen. Tuschnor schoss auf den Roboter und zerstörte ihn. Als weitere Roboter durch das Lamellenschott kamen, tauchte ein hominides Wesen auf und forderte sie auf, ihm zu folgen. Sie flohen immer tiefer in das Labyrinth. Als Ziel stelle sich eine goldfarbene Zeittransferkapsel heraus. Kanthor-Rebog brachte sie mit dem Fahrzeug in einen anderen Zeitgruftoperator. An der Oberfläche wurden sie von Robotern erwartet, die den Tigganoi erschossen. Nofretas Schutzschirm brach zusammen. Die sterbende Hathor begrub ihren Sohn unter sich. Tuschnor konnte sich nur etwas länger am Leben erhalten. Er zog das Kind unter der toten Mutter hervor. Die Roboter wurden von großen vierbeinigen Wesen mit einem Horn auf der Stirn und glänzenden Anzügen vernichtet. Diese Wesen trugen rote, maskenähnliche Gesichtsteile mit Öffnungen für die Augen. Telekinetische Fähigkeiten erleichterten ihnen den Angriff. Tuschnor streckte ihnen das Kind entgegen. Eines von ihnen hob den Oberkörper des Hathor mit seinem Kopf an. Tuschnor forderte den Unbekannten auf, das Kind in Sicherheit zu bringen. Das Wesen nahm das Kind in seine Hände. Tuschnor kroch zu Nofreta, schloss ihre Augen und zog sie in seine Arme. Dann starb der Hathor mit den Worten: »Rettet den Kleinen. Rettet Tuschkan!« (Atlan 823)

Botschaft aus der Vergangenheit

Tuschkan wurde von den Metagyrrus an den Bardoff Thendor übergeben und von diesem wie ein eigenes Kind aufgezogen. In dieser Zeit eignete sich Tuschkan die Fähigkeit der Bardoff an und konnte jede beliebige Gestalt annehmen. Kurz vor dem Tod seines Ziehvaters übergab ihm dieser den Anzug seines Vaters Tuschnor, den die Mitglieder des Ordens der Zeitchirurgen gebracht hatten. (Atlan 823)

Im Gürtel des Anzugs fand Tuschkan einen Speicher, der eine Gebrauchsanweisung und eine Botschaft seines Vaters enthielt. So erfuhr er die Namen seiner Eltern – Tuschnor und Nofreta. Auch die Namen derer Eltern – Terak und Sital – waren vorhanden. Tuschkan sah auch zum ersten Mal die Angreifer – vierbeinige Wesen mit einem Horn auf der Stirn. (Atlan 823)

Noch während des Studiums der Informationen erreichte ihn die Nachricht, dass Thendor im Sterben lag. Der alte Bardoff berichtete ihm, dass diejenigen, die sowohl Tuschkan als auch den Anzug gebracht hatten, dem Orden der Zeitchirurgen angehörten. Tuschkan sollte sie suchen, wenn er mehr über seine Eltern wissen wollte. Thendor bat ihn eindringlich, von Racheaktionen abzusehen. Dann starb Thendor. (Atlan 823)

Jagd auf die Entführer

Tuschkan ging zum kleinen Raumhafen, um auf ein Raumschiff zu warten, das ihn von der Welt wegbrachte, auf der er die Jahrtausende seiner Kindheit und Jugend verbracht hatte. In ihm wuchs die Überzeugung, dass der Orden der Zeitchirurgen sowohl für den Tod seiner Eltern als auch für den Niedergang der hathorischen Zivilisation verantwortlich war. (Atlan 823) Auf einem Raumschiff der Rasenden Händler verließ Tuschkan Bardoff. Da er die Passage nicht bezahlen konnte, wollte Krotzenkray, der Kommandant, ihm seinen kostbarsten Besitz abnehmen, den Lichtanzug. Krotzenkray versuchte es mit Gewalt, war jedoch chancenlos gegen seinen Passagier und dessen überlegene Technik. Schließlich einigten sie sich darauf, dass Tuschkan den Händlern einen Gefallen erwies. (Atlan 832)

Tuschkan konnte auf Umsal einen Vorteil für die Händler gegenüber den Abgeordneten der planetaren Regierung herausschlagen, wodurch Krotzenkray ihm die Bezahlung der Passage erließ. Nachdem der Hathor seinen Dienst abgeleistet hatte, ließ er sich auf dem Planeten Murschwall absetzen. Im dortigen Informationspalast fragte er nach den Zeitchirurgen. Diese Wesen waren aber genauso unbekannt wie der Planet Khrat, nach dem er sich ebenfalls erkundigte. Als der Hathor den Informationspalast wieder verließ, wurde ein Attentat auf ihn verübt. Als er den Täter verfolgte, explodierte dessen Gleiter. Auch für diese Taten machte Tuschkan die Zeitchirurgen verantwortlich. (Atlan 832)

Der Hathor setzte seine Reise durch die Galaxie Krelquan als blinder Passagier auf einem Fernraumschiff fort. Kurz vor Beginn einer Linearetappe stahl er ein Beiboot und machte sich davon, um seine Suche nach den Zeitchirurgen fortzusetzen. Von Vertretern der Kebschulls erfuhr er von einer Sphäre die sich in einer unbekannten Galaxie auf dem Planeten Hathor–Bunjalt befinden sollte. Er wollte dieses Schiff unbedingt haben. Nach rund einhundert Jahren vergeblicher Suche fing Tuschkan zufällig eine Funknachricht auf, die das Bild einer Gestalt mit einem Stirnhorn zeigte. Er brachte das Raumschiff auf, von dem die Nachricht gekommen war, und tötete den einzigen Insassen noch bevor er ihn klar sehen konnte. Als er die Leiche betrachtete, musst er seinen schrecklichen Fehler erkennen. Curiniac war kein Zeitchirurg. Tuschkan, aus dem moralisch hochstehenden Volk der Hathor, war zum Mörder geworden. (Atlan 832)

Tuschkan begann, auf einem Planeten die Legende von Canaray zu verbreiten. Zweihundert Jahre später trat er selbst in der Gestalt des Reiters mit dem Harfenschwert auf. Seine Hoffnung, die Aufmerksamkeit der Zeitchirurgen zu erregen, wurde jedoch enttäuscht. Als irgendwann später sein Raumschiff ECHNON auf einem Asteroiden stand, kam ein Besucher zu ihm. Ortag-Venor zeigte dem Hathor eine Zeitgruft. Dort befand sich eine Zeittransferkapsel. Tuschkan erkannte in ihr das Gefährt, in dem er als Kleinkind transportiert worden war. Ortag-Venor brachte ihn mit der Kapsel auf eine andere Welt. Dort stand die Sphäre, die der Hathor schon seit Jahrhunderten suchte. Er stieg ein. Als erstes fragte er das Schiff nach der Position von Norgan-Tur. (Atlan 832)

Khrat erweckte einen verlassenen Eindruck. Im Dom Kesdschan zeigten sich nicht einmal die Domwarte. Tuschkan rief nach Terak Terakdschan, seinem Großvater. Telepathisch meldete sich der Hüter des Domes, vehement verwahrte er sich gegen die persönliche Anrede. Er verstieß seinen Besucher, erklärte ihn für geächtet aufgrund seiner frevelhaften Taten. Nur Tuschkans wegen wären alle Wesen auf Khrat geflüchtet. (Atlan 832)

Niedergeschmettert versank Tuschkan tagelang in trüben Gedanken, während sein Schiff Norgan-Tur schon lange hinter sich gelassen hatte. Als er irgendwann wieder zu sich kam, war er ein hässlicher, kleiner Gnom. Posariu war geboren. Nur mit Mühe konnte der Hathor seine gewohnte Gestalt wieder annehmen. Von dem Tag an hatte er eine neue Lieblingsmaske. (Atlan 832)

Als Tuschkan aus der Galaxie Fermynd nach Krelquan zurückkehrte, wo er als Tremor in Erscheinung getreten war, ortete er noch zwischen den Galaxien einen Energieausbruch in einem einsamen Sonnensystem. Auf dem achten der zwölf Planeten fand er eine Station vor. Bilder zeigten die Zeitchirurgen, dann erkannte er, dass er in eine Falle geraten war. Von da an war der Hathor an die Station gebannt, die er Llokyr nannte. Allerdings war es ihm möglich immer wieder für einige Zeit in einer seiner Masken auszubrechen. Nun konnte er nach einer Möglichkeit suchen, den Bannstrahl abzuschalten. (Atlan 832)

Ein weiterer Todfeind des Hathor war Sternmarschall Dulugshur, der vor 1347 Jahren (ausgehend von 3821) mit einer Invasionsflotte in Manam-Turu eingeflogen war, um ein Großreich aller Zgmahkonen aufzubauen. Im Großen Galaktischen Krieg von Krelquan hatten die verschiedenen Völker Manam-Turus sich gegenseitig so geschwächt, dass sie einem Aggressor nur mehr wenig entgegenzusetzen hatten. Die Invasionsflotte trat nicht offen auf, sondern materialisierte im Inneren eines künstlich erschaffenen Dakkardimballons. (Atlan 831)

Dieser Raumsektor ist unter Schwert des Rächers bekannt. Tuschkan gelang es, den Dakkardimballon um den schwertförmigen Sternhaufen zu neutralisieren und die Angreifer in seine Sternenfalle von Askyschon-Nurgh zu locken. (Atlan 831)

Die gewaltige Flotte wurde fast vollständig vernichtet. Doch auch die Kampfsterne und anderen Kampfmittel des Hathor wurden schwer beschädigt. Der Orden der Zeitchirurgen griff ein, brachte die Machtmittel Tuschkans in seinen Besitz und belegte ihn selbst mit einem sechsdimensionalen Bannstrahl, der den Hathor geistig verwirrte, sodass er sich innerhalb der Zeitgruft-Operatoren nicht mehr zurechtfand. (Atlan 831)

Doch Tuschkan ließ sich von seinem Weg der Rache nicht abbringen. Als nach langer Zeit der Bannstrahl erlosch, konnte er seine Suche fortsetzen. Dazu bediente er sich auch der Zeitgruftoperatoren. Tief in der Vergangenheit fand Tuschkan die Metagyrrus. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd begann. Furcht und Schrecken erfasste das Volk der Metagyrrus. (Atlan 823)

Ein neuer Kampfgefährte

Die RANIKI und die STERNSCHNUPPE waren tief in die Vergangenheit versetzt worden. Die beiden Schiffe mussten auf dem Planeten Mystery notlanden. Goman-Largo verließ das Wrack der RANIKI, um die Lage zu erkunden. Nach einiger Zeit gelangte er auf die Oberfläche, wo er beobachtete, wie eine schattenhafte Gestalt von Robotern gejagt wurde und dann spurlos verschwand. Gleich darauf beobachtete der Modulmann einen dahinrasenden Gleiter, in dem sich zehn vierbeinige Gestalten befanden, die den Einhörnern von Mohenn glichen. Er nahm die Verfolgung auf, konnte jedoch die hohe Geschwindigkeit des Gleiters nicht halten und kehrte um. Dann erfolgten in der Nähe mehrere Explosionen, vermutlich von dem unbekannten Wesen ausgelöst. Goman-Largo folgte robotischen Rettungskräften, die sich auf den Weg zum Unglücksort machten. Er musste jedoch gleich darauf in Deckung gehen, als sich weitere Detonationen ereigneten und ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legten. Dabei wurden nicht nur diverse Trümmer durch die Gegend geschleudert, auch ein Einhorn fiel in Goman-Largos Nähe zu Boden. Obwohl tödlich verletzt, konnte das Wesen dem Tigganoi noch einige wichtige Informationen vermitteln. Es war ein Metagyrru namens Gorodon und seinem Volk entstammte die zahlenmäßig kleine Gruppe der Zeitchirurgen, die sich auf Torwagg, dem Mond Mysterys, aufhielten. Abschließend bat Gorodon den Modulmann, er möge das Volk der Metagyrrus vor dem Hathor Tuschkan warnen, der es vernichten wollte. Dann starb die einhornähnliche Intelligenz. (Atlan 823)

Da Tuschkan und er offenbar ähnliche Ziele verfolgten, versuchte Goman-Largo den Hathor zu finden. Bei seiner Suche orteten die Module des Tigganois ein Schwerkraftfeld, eine Falle der Metagyrrus für ihren Gegner. Der Modulmann rettete Tuschkan, dieser behauptete jedoch, sich nur zur Ablenkung in das Feld begeben zu haben, er habe eine Planetenbombe auf den Weg nach Torwagg gebracht. Dann verschwand der Hathor. (Atlan 823)

Atlan gelang es unter großen Mühen, diese Bombe zu entschärfen und damit ein Zeitparadoxon zu verhindern, da in der Gegenwart des Jahres 3820 der Mond noch immer existierte. Zurück in der STERNSCHNUPPE beobachtete Atlan mit seinen Gefährten, dass etliche Raumschiffe von Torwagg starteten, verfolgt von einer leuchtenden Sphäre, dem Schiff Tuschkans. (Atlan 823)

Ebenso wie die STERNSCHNUPPE verfolgte die Sphäre Tuschkans die 34 Raumschiffe der Metagyrrus, genauer gesagt der Zeitchirurgen. Nach einer kurzen Linearetappe erreichten die Schiffe die Sonne Blue Eye. Tuschkans Sphäre war jedoch nicht mehr zu orten. (Atlan 824)

Goman-Largo verließ die STERNSCHNUPPE mit einem von Raanak bereitgestellten Beiboot. Der Tigganoi konnte es nicht riskieren, die Spur der Zeitchirurgen hier und jetzt zu verlieren. Die Raumschiffe der Zeitchirurgen flogen in das Feld eines Situationstransmitters, gefolgt von dem Modulmann in seiner kleinen Kapsel. Goman-Largos Schiff rematerialisierte in geringer Entfernung zu einem Planeten, der eine grüne Sonne umkreiste. Die Transmission hatte die Aggregate der Kapsel schwer beschädigt, sie war nicht mehr zu steuern und drohte in der Atmosphäre zu verglühen. Plötzlich erschütterte ein Stoß das kleine Schiff, anschließend schien es stillzustehen. Die Kapsel befand sich in einer Art Raumschiffshangar. Nach kurzer Zeit öffnete sich ein Schott, dann betrat ein Roboter mit einem Schweißgerät die Halle, gefolgt von Tuschkan. Die beiden befreiten den Tigganoi aus seinem Schiff. (Atlan 824)

Tuschkan, der Magier

Dem Zeitspezialist wurde klar, dass Tuschkan Terakdschan identisch war mit Tuschkan, der ihm im Laufe der Jagd auf die Zeitchirurgen bereits mehrmals in verschiedenen Masken begegnet war. (Atlan 824) In der Maske Tremors wirkte Tuschkan in der Galaxie Fermynd. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt. (Atlan 832)

Umsetzung

Zu Goman-Largos Überraschung bot der Hathor ihm eine Zusammenarbeit an. Tuschkan klärte seinen Gast kurz darüber auf, warum er die Zeitchirurgen hasste. Anschließend informierte er ihn, dass die Schiffe der Metagyrrus verschwunden wären. Der Planet müsste der so genannte Umsetzer sein, ähnlich einem Transmitter, der Objekte direkt in einen stabilen Bereich der eigentlichen Zeitgruft brachte. (Atlan 824)

Damit die beiden der Flotte der Einhornwesen folgen konnten, mussten sie zunächst die entsprechende Stelle finden, an der die Schiffe verschwunden waren. Die Oberfläche des Planeten war übersät mit tausenden kilometergroßer metallischer Waben, von denen eine die richtige war. Nach mehrfacher Umkreisung des Planeten entdeckte Tuschkan eine energetische Anomalie bei einer der Waben, nach der er auf Anregung Goman-Largos gesucht hatte. (Atlan 824)

Tuschkan landete seine Sphäre direkt auf der Wabe, rund einhundert Meter über der Planetenoberfläche. Die zwei stiegen aus und untersuchten die metallische Bodenstruktur, fanden jedoch keinen Eingang. Der Hathor musste den Mikro-Spontantransmitter seines Anzugs einsetzen. Das Gerät reichte völlig aus um zwei Personen zu transportieren. (Atlan 824)

Als Goman-Largo wieder zu sich kam, lag er auf dem Rücken, er befand sich nach wie vor auf der Oberfläche der Metallwabe, einige Meter entfernt lag Tuschkan, noch bewusstlos, und drohte über den Rand zu stürzen. Der Modulmann schaffte es, ihm vorher zu Hilfe zu kommen. (Atlan 824)

In der Hoffnung dort einen Eingang zu finden, versuchten es die beiden nun an der Basis der Wabe. Tatsächlich war in der Mitte einer der Wabenseiten eine Art Schott auszumachen. Dem Tigganoi gelang es, mit seinen Modulen den Zugang zu öffnen. (Atlan 824)

Durch Gänge und Verteiler kamen Goman-Largo und sein Begleiter zu einem Antigravschacht, von dem sie sich nach oben tragen ließen. Als der Lift nach etwa sechzig Metern endete, kamen sie in eine riesige Maschinenhalle, die der Hathor als Zentrale identifizierte. Messungen zeigten Restenergien einer kürzlich erfolgten Umsetzung. Schließlich fand Tuschkan einen Steuerungscomputer, den er glaubte bedienen zu können. In diesem Moment betraten Kampfroboter die Halle. (Atlan 824)

Gegen die rund einhundert Kampfmaschinen halfen die Individualschirme der beiden Eindringlinge wenig, sie retteten sich auf eine der riesigen Maschinen. Als ihnen auch dorthin Roboter folgten, nutzte der Hathor den Niveautransmitter seines Anzugs, um die beiden auf einem anderen Energieniveau in Sicherheit zu bringen. (Atlan 824)

Nach rund sechs Stunden fielen Tuschkan und Goman-Largo auf ihr gewohntes Energieniveau zurück. Sie mussten feststellen, dass die Roboter »ihren« Maschinenblock inzwischen in einen Energieschirm gehüllt hatten. Sie saßen fest. (Atlan 824)

Der Hathor war mit seiner Weisheit noch nicht am Ende, sein Anzug verfügte über eine weitere technische Raffinesse, einen Zeittransmitter. Damit transportierte er sich und seinen Begleiter rund sieben Stunden in die Vergangenheit. Nun konnte er sich in Ruhe dem Computer widmen. (Atlan 824)

Tuschkan gelang es, einen Einflugschacht in der Wabe zu öffnen. Er ließ seine Sphäre hereinschweben und programmierte den Umsetzungsvorgang. Zusammen mit Goman-Largo ging er an Bord, dann begann die Umsetzung. Mit einer leichten Erschütterung setzte die Sphäre auf. Die Bildschirme zeigten zu Goman-Largos Überraschung, dass sie im Vorhof eines Zeitgruft-Operators zum Stehen gekommen waren. Von Zeitchirurgen war weit und breit nichts zu sehen. Als die zwei das Raumschiff verließ, erkannte der Tigganoi den ZGO wieder. Sie befanden sich auf Tessal. (Atlan 824)

Im Zeitauge

Als Atlan nach seiner Rematerialisation im Zeitauge von Magadan Goman-Largo und Tuschkan gegenüberstand, verdächtigte er letzteren zunächst, der falsche Tuschkan zu sein, der ihn und seine Gefährten im Gewölbe auf Khrat in eine Falle gelockt hatte. Es gelang dem Hathor jedoch bald, den Neuankömmling von seiner Echtheit zu überzeugen. (Atlan 826)

Der Arkonide berichtete von den Ereignissen im Dom Kesdschan. Als Tuschkan vom Angriff auf Terak Terakdschan erfuhr, drehte er vor Sorge durch und konnte nur mit einem Paralysatorschuss daran gehindert werden, durch den Transmitter zur nicht mehr existenten Gegenstation auf Khrat zu springen. (Atlan 826)

Goman-Largo berichtete, dass er mit Tuschkan auf Tessal in eine Falle der Zeitchirurgen geraten war. Anschließend waren die beiden von anderen Metagyrrus befreit und durch eine stehende Nullzeit-Verbindung ins Zeitauge von Magadan geschickt worden. (Atlan 826)

Atlan äußerte die Vermutung, dass eine derartige Verbindung auch zum Zeitgruft-Operator unter dem Dom Kesdschan möglich wäre. Der wiedererwachte Tuschkan bestätigte das. Nach einiger Suche fanden die drei die Schaltanlagen für den Nullzeit-Transfer. Es stellte sich jedoch heraus, dass ein Transfer zum ZGO auf Khrat unmöglich war, weil dieser dezentralisiert worden war. (Atlan 826)

Der Hathor erinnerte sich, dass seine Eltern bei ihrer letzten Reise mit einer Sphäre von Khrat kommend einen Zeitgruft-Operator erreicht hatten, er kannte auch noch dessen Sextadimmuster. Die Sphäre sollte trotz der Jahrtausende, die vermutlich vergangen waren, noch an ihrem Platz stehen. Als Hathor müsste es Tuschkan möglich sein, diese Sphäre zu benutzen, sie sollte den Weg nach Khrat gespeichert haben. (Atlan 826)

Suche nach der Sphäre

Tuschkan prüfte kurz die Schaltanlage, der fragliche ZGO befand sich auf Guran und war vom Zeitauge aus erreichbar. Der Hathor gab seinen Gefährten noch einige grundlegende Informationen über die Zielwelt, dann startete er den Transport. Gleich darauf standen die drei in einem Zeitgruft-Operator, umgeben von atembarer Atmosphäre. Als Atlan sich umsah, wurde ihm klar, dass sie sich in einer sehr bedeutenden Station der Zeitchirurgen befanden. Tuschkan unterbrach seinen Gedankenfluss, er hatte den Standort der Sphäre geortet, aber auch Tausende von Kampfrobotern, die die achtzehn Kilometer lange Strecke dorthin blockierten. (Atlan 826)

Durch einen kombinierten Einsatz von Niveau- und Zeittransmitter wollte der Hathor sich und seine Begleiter an ihr Ziel bringen. Sie landeten in einem Stützpunkt der Zeitchirurgen, Tuschkan und Goman-Largo wurden unmittelbar nach ihrer Ankunft von einer Strahlung in Bewusstlosigkeit versetzt. Bevor Atlan sich um die beiden kümmern konnte, geriet er unter Beschuss von Cyborgs, die sich auf den Rücken zweier Metagyrrus befanden. Atlan vernichtete die Kunstwesen und paralysierte ihre Träger. (Atlan 826)

Endlich konnte sich der Arkonide seinen Gefährten widmen und sie aufwecken. Wie Goman-Largo anschließend feststellte, befanden sie sich in einem »multidimensionalen Etappenspürer«. Dieser diente zur Steuerung von Kampfeinheiten auf verschiedenen Zeit- und Existenzebenen. Diese Eigenschaft nutzten Tuschkan und der Modulmann, um die gegnerischen Kräfte außer Gefecht zu setzen, während es Atlan überlassen blieb, mit den stationseigenen Überwachungsanlagen die genaue Position der gesuchten Sphäre zu ermitteln. (Atlan 826)

Als der Aktivatorträger nach einiger Zeit fündig geworden war, musste er feststellen, dass die beiden Zeitchirurgen verschwunden waren. Er beschloss daraufhin, den Stützpunkt zu vernichten und aktivierte die Selbstzerstörungsanlage. Die drei flüchteten durch einen Gang, zwei kurz darauf erfolgende Explosionen raubten Atlan das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren seine Begleiter bereits aktiv geworden und hatten einen Durchgang zur Sphäre geschaffen. Tuschkan informierte den Arkoniden, dass er die Energieaggregate der beiden Metagyrrus zu Sprengkörpern umgebaut hatte. Deren Detonationen hatten Atlan außer Gefecht gesetzt. (Atlan 826)

Die drei benutzten den Durchgang, der sich im Dach des Zeitgruft-Operators befand, und gelangten direkt zur Sphäre. Tuschkan deaktivierte das Schirmfeld und sie konnten eindringen. Atlan entdeckte den Lichtanzug Nofretas, darin war eine kleine Menge Illusionskristalle verborgen. In diesen Zaphars, wie Tuschkan sie nannte, hatte die Hathor seinerzeit ihre Erlebnisse abgespeichert. (Atlan 826)

Wie der Arkonide und seine Begleiter erfuhren, waren Nofreta und Tuschkan auf ihrer Mission Betalauris, der Jagd nach den Zeitchirurgen. Im Zeitgruft-Operator auf Guran wurden sie von einem Roboter in ihrer Begleitung angegriffen, der von Khrat stammte. Atlan begriff, dass eine weitere Macht hinter den Zeitchirurgen stecken musste, die diese manipulierte und deren Fähigkeiten ausnutzte. (Atlan 826)

Gegner im Dom

Tuschkan startete die Sphäre und steuerte sie wie einen Time-Shuttle zum Dom Kesdschan. Der Dom ließ seine gewohnte Ausstrahlung vermissen, er war wie tot. Sein Hüter Terak Terakdschan war paralysiert, ausgeschaltet vom Omega-Fixator des unbekannten Angreifers in der Maske seines Enkels. Dieser befand sich nach wie vor im Dom. Als Tuschkan dem Fremden gegenüberstand, der wieder die Gestalt des Hathors angenommen hatte, kam es zum Kampf. Der Hathor und sein Ebenbild jagten sich über verschiedene Existenzebenen, Tuschkan konnte seinen Gegner schließlich mit seiner Waffe, dem Scutari, ausschalten. Anschließend gelang es Tuschkan, das Bewusstsein Terak Terakdschans wieder zu erwecken. Dieser sah in dem Hathor jedoch seinen Angreifer und versetzte den Dom in psionische Schwingungen, um sich gegen den vermeintlichen Feind zu wehren. Tuschkan verlor das Bewusstsein. Atlan und Goman-Largo litten zwar auch unter den Schwingungen, schafften es aber, sich um ihren Begleiter zu kümmern und diesen aus seiner Bewusstlosigkeit zu holen. Gemeinsam flüchteten sie in das Gewölbe unter dem Dom, nachdem der Hathor einen Durchgang geöffnet hatte. Die Schwingungen waren auch in dem Gewölbe zu spüren. Während Tuschkan inzwischen immun dagegen zu sein schien, setzte der psionische Einfluss seinen beiden Begleitern immer mehr zu. Diese litten unter einer zunehmenden geistigen Verwirrung, ihr Gedächtnis spielte ihnen Streiche. Atlan konnte sich schließlich nur noch erinnern wie er mit Anima, Neithadl-Off, Chipol und Dartfur nach Nimroy gelangt war, die folgenden Ereignisse waren in Vergessenheit geraten. (Atlan 826)

Unter Tuschkans Führung bewegte sich die kleine Gruppe weiter auf der Suche nach der STERNSCHNUPPE und Atlans zurückgelassenen Gefährten. Nach einiger Zeit tauchten vor ihnen drei Metagyrrus auf. Es waren Widerständler gegen die Zeitchirurgen, sie kämpften im Zeichen der Regenbogenblume. Ein Metagyrru namens Huffur-Gwon führte Atlan und seine Begleiter zur STERNSCHNUPPE, wo sie auf Anima und die anderen trafen. Atlan, Anima, Chipol und Dartfur sowie Neithadl-Off und Goman-Largo gingen an Bord. Die Metagyrrus versetzten das Raumschiff wieder nach Nimroy. (Atlan 826)

Invasion

Goman-Largo und Tuschkan gerieten bei der Verfolgung einiger Metagyrrus in ein Fallenlabyrinth, konnten sich aber mit den technischen Mitteln des hathorschen Lichtanzugs daraus befreien. Auf einem rasend schnellen Gleitband durch einen beinahe luftleeren Korridor kamen sie schließlich zu einem tiefen Schacht. Als der Tigganoi hineinblickte, sah er eine Spindel, die eine geradezu hypnotische Faszination auf ihn ausübte. Erst als Tuschkan ihn mehrfach anrief, konnte er sich von dem Anblick lösen. (Atlan 831)

Der Hathor, gewarnt von seinem Symbionten, drängte Goman-Largo, diesen Ort schleunigst zu verlassen. Sie mussten sonst mit einem Angriff rechnen. Mit seinem Spontantransmitter brachte Tuschkan sich und seinen Begleiter in Sicherheit. Kurz darauf ortete er starke hyperenergetische Aktivität an den Adaptionsschleusen. Etwas später wurde es dunkel. (Atlan 831)

Tuschkan brachte sich und Goman-Largo mit seinem Zeittransmitter in eine sieben Sekunden in der Zukunft liegende Labilzone, um vor den Erschütterungen in Sicherheit zu sein. An ihrer Umgebung erkannten sie, dass sie auf mikroskopische, wahrscheinlich sogar subatomare, Größe verkleinert worden waren. Dieser Effekt musste bereits in der Adaptionsschleuse eingetreten sein. Als der Hathor keine fremden Energieeinflüsse mehr anmessen konnte, brachte er sie zurück in die Schleuse, die Größenverhältnisse schienen wieder zu stimmen. Nachdem sich das Tor zum Intern-Kosmos geöffnet hatte, brachte Tuschkan sie mit seinem Spontantransmitter einige Lichtjahre in den Raum hinaus. (Atlan 831)

Während der Hathor sich vergeblich bemühte, die RA-perfekt zu orten, empfing er einen Notruf von einem gewissen Sutok. Einer alter Freund aus dem Volk der Saltics, der vor einiger Zeit mit der RUTENGÄNGER unterwegs gewesen war, wie Goman-Largo sich erinnerte. Außerdem nahmen Tuschkans Geräte eine Raum-Zeit-Verzerrung wahr. Ein Zugang wäre nur mit einem Dakkardimtunnel möglich. Der Hathor versuchte, Funkkontakt zum Schiff des Saltics aufzunehmen. Mit der RUTENGÄNGER verbanden sich für Tuschkan viele Erinnerungen, die er kurz Revue passieren ließ. Dann erklärte er den Saltics, dass sie die Raum-Zeit-Falte anfliegen und einen Dakkardimtunnel zur RA-perfekt aufbauen mussten. Unterwegs ließ Goman-Largo sich von den Saltics über deren Erlebnisse aufklären. Nach seinem letzten Wissensstand hatten sie sich sechs Wochen in der Zukunft befunden, als sie Atlan getroffen hatten. Wie Sutok und Navak berichteten, hatten sie jedoch erkannt, dass sie durch einen erneuten Flug in den Dakkardimballon der Zgmahkonen in ihre Relativgegenwart zurückkehren konnten. Bei diesem Unternehmen hatten sie auch festgestellt, dass sich Dulugshurs Flotte versammelt hatte und er zudem von unbekannter Seite mit überlegener Technologie unterstützt wurde. Die Flotte sollte jetzt in den Intern-Kosmos transferiert werden. (Atlan 831)

Die RUTENGÄNGER erreichte ihr Ziel und der Dakkardimtunnel wurde aktiviert. Tuschkan konnte Funkkontakt zur STERNSCHNUPPE aufnehmen. Um das Diskusschiff und die Werftplattform zu befreien, mussten sie durch den Tunnel gesaugt werden. Das riskante Unterfangen gelang. Nachdem Atlan über die neue Entwicklung informiert war, kam ihm die Idee, mit den Schaltmöglichkeiten der RA-perfekt den Intern-Kosmos so abzuriegeln, dass ein Entkommen daraus nicht mehr möglich war. Tuschkan, Goman-Largo und Dartfur machten sich ans Werk. Um mit der STERNSCHNUPPE und der RA-perfekt nicht ebenfalls festzusitzen, plante der Arkonide, durch einen Dakkardimtunnel zu fliehen. Gemeinsam mit Neithadl-Off begab er sich an Bord des Schiffs der Saltics. (Atlan 831)

Plötzlich wurde es dunkel in der Zentrale der RUTENGÄNGER. Eine Stimme sprach Atlan auf Interkosmo an. Ein Wesen namens Zytzarh – »Zeit-Zar«, wie es der Arkonide in Gedanken nannte – behauptete, in Kürze allmächtig zu sein, und bot ihm eine Teilhabe an. Dazu müsste er nur mit der RUTENGÄNGER fliehen und seine Freunde zurücklassen. Ein demnächst Allmächtiger, der Hilfe brauchte, kam Atlan seltsam vor. Sein Extrasinn erinnerte ihn an einen Bericht Tuschkans über ein Duell mit einem Ungeheuer, dass dieser mit seinem Scutari in Einzelteile zerlegt hatte. Dieses Wesen könnte sich auf dem Weg der Erholung befinden. Der Arkonide spottete über den Versuch, ihn zu bestechen, nahm alle geistige Kraft zusammen und befreite sich aus dem Einfluss. Dann schlugen alle Strukturtaster durch. Tausende und Abertausende von Schiffen materialisierten. Von der RUTENGÄNGER wurde ein Dakkardimtunnel zur Außenwand des Intern-Kosmos geschaltet. Die STERNSCHNUPPE und die RA-perfekt flogen hindurch, die RUTENGÄNGER bildete den Abschluss. Sie erreichten einen riesigen Hohlraum, gleich darauf wurden sie von Falkenschiffen attackiert. (Atlan 831)

Tuschkan erschien überraschend in der RUTENGÄNGER, die sich außerhalb des Intern-Kosmos aufhielt. Er überredete die beiden Saltics und Neithadl-Off, ihn bei einem Plan zu unterstützen. Das Raumschiff wurde an die Wand des Hohlraums gesteuert, hinter der der Intern-Kosmos lag. Der Hathor baute einen energetischen Tunnel auf und erzeugte einen Durchbruch in der Wand. Dann ließ er die RUTENGÄNGER hineinfliegen. Die RA-perfekt folgte der RUTENGÄNGER. Im Intern-Kosmos wartete die 2. Invasionsflotte des Sternmarschalls Dulugshur. Chybrain forderte Tuschkan zur Zusammenarbeit auf. Nur gemeinsam könnten sie den Untergang des Intern-Kosmos verhindern. Der Hathor stimmte zu. An zwei Brennpunkten des Intern-Kosmos entstanden Energieballungen. Als sie wieder verschwanden, nahmen sie die Invasionsflotte Dulugshurs mit sich. Sie floh vor dem drohenden Zusammenbruch des Intern-Kosmos in den Temporalsumpf. (Atlan 832)

Gestrandet auf Tessal

Die Raumschiffe STERNSCHNUPPE und RUTENGÄNGER hielten sich wieder in einem der Hohlräume innerhalb der Zeitfestung, die den Intern-Kosmos umgaben, auf. Gleiches galt für die RA-perfekt und die ONORTRAV-NEKTSOR. Während einer Beratung über das weitere Vorgehen, kam Atlan erstmals die Idee, dass Aytakur und Zattzykur, die beiden Ableger EVOLOS, mit den Schwarzen Sternenbrüdern zu tun haben könnten. (Atlan 833)

Tuschkan informierte die anderen, dass er seinen Roboter Movemunk auf eine Erkundungstour geschickt hatte. Dieser hatte eine Sektion gefunden, die wie ein Umsetzer arbeitete. Über sie könnte man wieder in den Normalraum in Alkordoom vordringen, je nach Einstellung des Steuerungscomputers. Movemunk hatte Durchbrüche zwischen den einzelnen Hohlräumen entdeckt, sodass man den Großteil des Intern-Kosmos außen umrunden konnte. Anschließend bliebe nur noch eine Strecke von achtzig Lichtjahren im freien Raum zurückzulegen, was selbst unter den aktuellen Verhältnissen machbar schien. Neben dem Arkoniden bildeten Anima, Chipol und Goman-Largo sowie Tuschkan mit seinem Roboter die Besatzung der STERNSCHNUPPE. Neithadl-Off übernahm das Kommando auf der RUTENGÄNGER. Die beiden Schiffe erreichten den Intern-Kosmos. Auch die kurze Linearetappe gestaltete sich trotz der energetischen Turbulenzen problemlos. (Atlan 833)

Der Hathor brachte sich und Goman-Largo mit seinem Spontantransmitter in das Innere der verlassenen Anlage Point Algonkin. Es gelang den beiden, in die Zentrale vorzudringen, wo sie die Kontrollen für den Umsetzer vorfanden. Das Gerät war auf den Zeitgruft-Operator von Tessal eingestellt. Sie wagten es nicht ein anderes Ziel zu wählen. Nachdem Goman-Largo die letzten Sicherungen ausgeschaltet hatte, starteten sie die Umsetzung und begaben sich zurück an Bord der STERNSCHNUPPE. Einige Minuten später waren die beiden Schiffe auf Tessal angekommen. Aufgrund ihrer Größe wurden sie in einer unterirdischen Ausweichstation auf einem anderen Kontinent abgesetzt. Normalerweise hätten sie den Hangar durch einen Ausflugschacht verlassen können, dessen Öffnungsvorrichtung aber defekt und eine Reparatur nicht möglich war. Goman-Largo schickte einige seiner Module auf Erkundungstour, dabei fand er noch einen Notausgang durch einen kleinen Tunnel. Als die Module weiterflogen, stellte der Tigganoi fest, dass der Tunnel in der Nähe der Stadt Knachir endete, wo auch die STERNENSEGLER seit einigen Monaten parkte. (Atlan 833)

Zu Fuß machten sich die beiden Schiffsbesatzungen auf den Weg. Abgesehen von einer kurzen Strecke, auf der der Tunnel eingestürzt war, kamen sie gut voran und mit Goman-Largos Quintadimwerfer war auch die Einsturzstelle schnell überwunden. Als sie sich ein gewisses Stück von dem unterirdischen Hangar entfernt hatten, baute sich hinter ihnen eine Wand aus Formenergie auf. Eine Rückkehr war nicht mehr möglich. Schließlich erreichte die Gruppe den Raumhafen. Da es gerade Nacht war, konnten sie sich unbemerkt der STERNENSEGLER nähern. Das Schiff stand noch da, wo es seinerzeit abgestellt worden war, selbst das angeflanschte Beiboot WINDSBRAUT war noch vorhanden. Da Goman-Largo noch über das entsprechende Kontrollgerät verfügte, öffnete POSIMOL ohne Umschweife das Schott. Auch wenn es etwas eng an Bord des kleinen Raumers wurde, so waren die Gefährten doch zumindest wieder mobil. (Atlan 833)

Nach dem Start kam es zu einem kurzen Scharmützel mit tessalischen Raumschiffen, das die STERNENSEGLER aber unbeschadet überstand. Nach einer kurzen Linearetappe musste das Raumschiff einen Zwischenstopp einlegen, um mit dem Hyperzapfer seine Energiereserven aufzufüllen. Diese Zeit nutzten Atlan und seine Begleiter, um sich über das nächste Ziel im Klaren zu werden. Sie einigten sich darauf nach Barquass zu fliegen, in der Hoffnung, dort mehr über die psionischen Pakete EVOLOS zu erfahren. (Atlan 833)

Die List

Auf dem Weg zu ihrem Ziel erklärte Tuschkan sich bereit, die eigentlich überflüssige Nachtwache in der Zentrale zu übernehmen. Während dieser konnte er POSIMOL einige bis dato unbekannte Informationen entlocken. So fand er heraus, dass die STERNENSEGLER, die zuvor als WEISHEIT DER KÄLTE im Dienst der Hyptons stand, ursprünglich aus Norgan-Tur stammte. Sie war ein Beiboot des Kreuzers MT-76, der in Manam-Turu die Hathor unterstützen sollte. Anschließend war es Tuschkan ein leichtes, die Positronik davon zu überzeugen, dass sie ihm verpflichtet war. (Atlan 833)

Als das Raumschiff das Zielsystem erreicht, mussten die Insassen feststellen, dass Barquass verschwunden war. Messungen ergaben jedoch, dass alle anderen Planeten unbeeinflusst ihre Bahnen zogen. Daraus folgte, dass irgend etwas an Barquass' Stelle ein entsprechendes Gravitationsfeld bildete. Atlan ließ den errechneten Standort anfliegen. Mit der Hyperortung konnten sie dort ein Netzwerk aus sechsdimensionalen Energien messen. Versuche, Kontakt zum Wesen Barquass aufzunehmen, schlugen fehl. Während einer Ruhephase löste POSIMOL Alarm aus, weil in den Antriebsanlagen ein Atombrand wütete. Das Schiff musste sofort evakuiert werden und die Besatzung in die WINDSBRAUT umsteigen. Tuschkan und Goman-Largo wollten den Abschluss bilden und mit dem Spontantransmitter folgen. Auf dem kleinen Instrumentarium des Beiboots beobachtete Atlan, wie die Schiffe immer weiter auseinanderdrifteten. Die beiden Nachzügler ließen immer noch auf sich warten. Als die STERNENSEGLER auch eine Minute nach dem vorberechneten Zeitpunkt keinerlei Anzeichen einer Zerstörung zeigte, wurde dem Arkoniden klar, dass wie wieder einmal ein Opfer von Tuschkans Extratouren geworden waren. Atlans Extrasinn erkannte inzwischen die wahre Natur der Energieballung, es handelte sich um eine Große Schwarze Null. Sie beobachteten wie die ehemalige WEISHEIT DER KÄLTE immer weiter beschleunigte, dann den Hyperzapfer aktivierte und schließlich in das Schwarze Loch hineinflog. (Atlan 833)

Gefangene der Zeitchirurgen

Die STERNENSEGLER erreichte, wie von Tuschkan vorausberechnet, den Dakkardimballon der Zgmahkonen. Als er und Goman-Largo einen der wenigen dort vorhandenen Planeten anfliegen wollten, wurden sie von einem würfelförmigen Raumschiff angegriffen. Sekunden später waren beide betäubt. Sie merkten nicht mehr, dass sie von Zeitchirurgen gefangen genommen wurden. (Atlan 833)

Tuschkan und Goman-Largo wurden auf den Planeten Ohann gebracht. Dort wurden sie von einer Stimme, die zu einem Wesen namens Zarkash gehörte, in die Absolute Finsternis verbannt. Die Urteilsvollstreckung oblag den Metagyrrus, die Zarkash als Nichtzeit-Bewahrer bezeichnete. (Atlan 834)

Mit Chybrains Hilfe wurden die beiden an Bord der STERNENSEGLER zurückversetzt. Das Schiff wurde gemeinsam mit der STERNSCHNUPPE und der RA-perfekt weiter in den Intern-Kosmos der Zeitfestung befördert. (Atlan 834)

Selbstzweifel

Im März 3821 erschienen auf dem Planeten Bardoff einige Metagyrrus. Sie baten Raboff, den Erfahrensten des Volks von Bardoff, sie zu begleiten. Die Metagyrrus wollten ihn mit Tuschkan zusammenbringen. Er sollte auf ihn einwirken und den Hathor überzeugen, seinen Vernichtungsfeldzug gegen die Zeitchirurgen einzustellen, weil er die falschen traf. Die Metagyrrus brachten Raboff durch den Zeitgruft-Operator von Bardoff mit einem Time-Shuttle fort. (Atlan 843)

Auf RA-perfekt haderte Tuschkan immer mehr mit sich und den Taten, die er in der Vergangenheit begangen hatte. Wenn er sein Leben Revue passieren ließ, war es besonders der sinnlose Mord an Curiniac, dem gehörnten Wesen, das er irrtümlich für einen Zeitchirurgen gehalten hatte, der ihn belastete. (Atlan 843)

Als der Hathor sich auf dem Weg in die Zentrale der Werftplattform befand, wurde er plötzlich von bewaffneten Paddlern gestoppt. Es dauerte einen Moment bis er realisierte warum. Unbewusst hatte er die Gestalt Posarius angenommen, ein Verhalten, dass er überwunden zu haben geglaubt hatte. Erst als Raanak hinzukam, konnte Posariu das Missverständnis aufklären. Es dauerte danach noch ein paar Minuten bis er wieder Tuschkan war. (Atlan 843)

Raanak zeigte dem Hathor einige Daten, die den Verdacht des Paddlers stützten, dass der zgmahkonische Sternenmarschall Dulugshur mit seiner Invasionsflotte auf dem Weg zurück in den Intern-Kosmos war. Tuschkan bemerkte jedoch noch etwas mehr. Als Störimpulse getarnt, wurde eine codierte Nachricht übermittelt. (Atlan 843)

Selbst mit Unterstützung seines Lichtanzugs benötigte der Hathor eineinhalb Tage um den Funkspruch zu entschlüsseln – und um festzustellen, dass er keine verwertbaren Informationen enthielt. Jedoch gelang es ihm, einen Endpunkt der Impulse zu ermitteln. Es blieb allerdings unklar ob es sich um den Sender oder den Empfänger handelte. (Atlan 843)

Tuschkan ließ sich von Raanak ein Beiboot zur Verfügung stellen, denn seine Sphäre stand noch auf Tessal. Während seines Fluges, verfiel der Hathor erneut ins Grübeln. Immer mehr zweifelte er an der Schuld der Zeitchirurgen am Untergang seines Volks. Sie schienen tatsächlich, eher Opfer als Täter zu sein und Hilfe zu benötigen. Trotz allem war er aber noch nicht in der Lage, seine Fehler einzusehen, die er in den vergangenen Jahrzehntausenden begangen hatte. Bei seiner Grübelei verfiel er zunehmend in Depressionen. Er dachte sogar an Selbstmord um den inneren Konflikt zu lösen. (Atlan 843)

Schließlich riss ihn ein rätselhafter Funkspruch aus seinen trüben Gedanken. Ein Unbekannter wollte ihn treffen. Als Tuschkan den Treffpunkt erreichte, wartete dort Raboff auf ihn. Der Hathor wollte jedoch nichts mit ihm zu tun haben und versuchte ihn fortzuschicken. (Atlan 843)

Der Mann von Bardoff war stur. Er erzählte, was er von den Metagyrrus erfahren hatte, über die Zeitchirurgen und eine Widerstandsgruppe, die Tuschkan seinerzeit gerettet und zu Thendor gebracht hatte. Außerdem teilte er dem Hathor die Koordinaten eines Relais mit, von dem die empfangenen Impulse ausgegangen waren. (Atlan 843)

Versöhnung

Als Tuschkans Raumschiff sich dem Relais näherte, empfing es einen Funkspruch in dem jemand angewiesen wurde, den Weg über die »Wabenwelt« zu nehmen. Damit konnte nur Nimroy gemeint sein, wusste der Hathor. Bevor er sein neues Ziel anflog, schickte er Raboff zu dessen Enttäuschung fort. (Atlan 843)

Bei der Suche nach der Umsetzer-Sektion in der labyrinthartigen Unterwelt Nimroys traf Tuschkan auf die beiden Metagyrrus Ban-Shuddar und Ban-Kabbir. Der Hathor wollte sie von seinen friedlichen Absichten überzeugen, wurde jedoch von seiner Posariu-Persönlichkeit überwältigt. Er griff an, die beiden Metagyrrus fanden jedoch Deckung hinter einem Energieschirm. (Atlan 843)

Als Tuschkan wieder zu sich kam, setzte er seine Suche nach dem Umsetzer fort. Dabei geriet er in eine Falle der Metagyrrus. Etwa einhundert der Wesen umringten den Hathor. Sie trugen ausnahmslos Symboflex-Partner um ihren Hals, waren also Nichtzeit-Bewahrer, führende Zeitchirurgen. Nachdem man Tuschkan gedroht hatte, ihn vor Gericht zu stellen, versuchten zwei Metagyrrus ihn zu töten – für Zarkash, wie sie riefen. Die beiden wurden von ihren Artgenossen erschossen. Dann brach ein Tumult los, der erst endete, als Raboff auftauchte. Er forderte die Metagyrrus auf, Tuschkan zu vertrauen. (Atlan 843)

Endlich kam es zu einer Verständigung zwischen dem Hathor und den Metagyrrus, repräsentiert von Ban-Shuddar und Ban-Kabbir. Die Metagyrrus versprachen, sich um Dulugshur zu kümmern, anschließend zeigten sie Tuschkan seine Sphäre. Zu dessen völliger Überraschung hatte sich das Raumschiff widerstandslos von den Zeitchirurgen nach Nimroy bringen lassen. Der Hathor nutzte die Gelegenheit und erteilte seinem Schiff einige neue Befehle. (Atlan 843)

Geheimkonferenz

Ban-Shuddar lud Tuschkan zu einer Geheimkonferenz im Analogon ein, eine Einrichtung, die nur den Nichtzeit-Bewahrern bekannt war. Die Einschätzung des Metagyrrus, man wäre dort absolut sicher, teilte der Hathor allerdings nicht. Ben-Shuddar berichtete, dass die Fallenfunktion des Analogon von Zattzykur abgeschaltet wurde. Der Nichtzeit-Bewahrer behauptete auch, das Analogon wäre inzwischen dem Zugriff der Schwarzen Sternenbrüder entzogen. (Atlan 843)

Tuschkans Bedenken bezüglich der Sicherheit erwiesen sich als begründet. Durch den Hyperraum drangen Zgmahkonen unter der Führung Dulugshurs ein und griffen an. Während die Metagyrrus versuchten, das Analogon abzuschotten, entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Tuschkan und Dulugshur, wobei der Hathor feststellen musste, dass sein Gegner über eine seinem Lichtanzug ebenbürtige Ausrüstung verfügte. (Atlan 843)

Irgendwann drohte Posariu wieder die Oberhand über Tuschkan zu gewinnen, doch diesmal gelang es dem Hathor endgültig die mittlerweile verhasste Maske abzulegen. Er konnte die Kraft des Sanskari einsetzen – zum ersten Mal. Kurz darauf nahm Terak Terakdschan geistige Verbindung zu ihm auf und kündigte Hilfe an. Der Zweikampf verlagerte sich inzwischen in das Innere des Domes Kesdschan – und dieser begann psionisch zu schwingen. Trotzdem gelang es Dulugshur, Tuschkan zu überwältigen. Dieser konnte aber eines der Geräte des Sternenmarschalls zur Explosion bringen. Zwei weitere Zgmahkonen tauchten auf und verschwanden mit ihrem verletzten Anführer. Der Hathor erkannte, dass sein Gegner nicht allein in seinem Körper gewesen war. (Atlan 843)

Am Ende des Weges?

Tuschkan lag im Sterben. Über Funk bat er Raboff, die Metagyrrus aufzufordern, endlich aktiv gegen die Sternenbrüder zu kämpfen. Dann wollte er hinaus gebracht werden um zu sterben. Terak Terakdschan lehnte das ab. Er forderte seinen Enkel auf, sein Sanskari einzusetzen, schließlich sei er ein Hüter des Lichts. Während sein Körper starb, fand Tuschkan sein Glück. Er wurde eins mit dem Dom. (Atlan 843)

Fünf Metagyrrus brachten Tuschkans Lichtanzug zu seiner Sphäre. Bald darauf vernichtete eine Explosion beides. (Atlan 843)

Quellen

Atlan 823, Atlan 824, Atlan 826, Atlan 831, Atlan 832, Atlan 833, Atlan 834, Atlan 843