Terakdschans Erbe

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 823)
A823 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Terakdschans Erbe
Untertitel: Die Geschichte der Hüter des Lichts
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Marco Patrito
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Tuschnor, Nofreta, Tengri Lethos, Terak Terakdschan, Tuschkan
Handlungszeitraum: Vergangenheit
Handlungsort: Hathorjan, Intern-Kosmos, Mystery
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Im Auftrag der beiden Hathor Yuga und Marduk Lethos fertigen neun Paddler-Sippen im Vorfeld der Galaxie Hathorjan ein Raumschiff, das Ewigkeitsschiff. Es soll eine sichere Unterbringung für ihren Sohn Tengri bieten, falls sie selbst bei ihrer Vermittlertätigkeit im Krieg zwischen Lemurern und Maahks zu Schaden kommen.

Trotz aller Vorsicht bleibt die Aktivität der Paddler während der achtzehnjährigen Bauzeit den Lemurern und ihren tefrodischen Abkömmlingen nicht ganz verborgen. Insbesondere bei der Lieferung des Zylinders, der dem Kind für viele Jahre als Schlafstatt dienen soll, kommt es zu heftigen Angriffen, bei denen hunderte von Strukturläufern ihr Leben verlieren. Dennoch gelingt es, den Bau des Schiffes zu vollenden.

Von einem Kurier informiert, bringen Yuga und Marduk ihren Sohn zu seinem Raumschiff, das für ihn sorgen und seine Erziehung übernehmen wird. Dann verschwindet das Ewigkeitsschiff mit dem Jungen in den Weiten des Alls, während seine Eltern sich auf ihre schwierige Mission begeben, den Krieg in Hathorjan zu beenden.

Ein heimlicher Beobachter dieser Ereignisse ist Tuschnor Terakdschan, ebenfalls einer der wenigen noch existierenden Hathor. Einige Zeit nachdem das Ewigkeitsschiff sich auf den Weg gemacht hat, tritt auch er eine Reise an. Er folgt dem Ruf seines Vaters Terak und fliegt nach Khrat, wo er Nofreta, seine künftige Gemahlin, treffen wird. Unterwegs lässt er die Geschichte seines Volkes Revue passieren.

Zweieinhalb Millionen Jahre zuvor, über Jahrzehntausende hinweg, besiedelten die Hathor die für sie geeigneten Welten ihrer Heimatgalaxie, allerdings nur soweit sie nicht selbst intelligentes Leben hervorzubringen versprachen. Erstaunlicherweise strebten die Kolonien keine kulturelle Eigenständigkeit, geschweige denn Unabhängigkeit von ihrer Ursprungswelt an. Die Hathor erfreuten sich an dieser übergreifenden Harmonie, niemand hinterfragte, ob dieses Verhalten tatsächlich natürliche Ursachen hatte. Tuschnor selbst vermutet inzwischen, dass es von irgend jemand gesteuert wurde.
Auf allen von Hathor besiedelten Welten entstanden hochmoderne Städte, die überragende Technologie war ein beherrschendes Element ihrer Kultur. Es ging soweit, dass die technischen Errungenschaften sich schließlich selbsttätig weiterentwickelten, sie stellten den Hathor zur Verfügung was diese sich wünschten, schafften aber gleichzeitig auch perfekte Lebensbedingungen für die Natur der bewohnten Planeten.
Mit der allgegenwärtigen Perfektion begann der Niedergang. Geistig und körperlich nicht mehr gefordert, verloren die Hathor nach und nach das Interesse an ihrer Umwelt. Auch ihr Fortpflanzungstrieb kam zum Erliegen. Selbst die hathorsche Technik stellte zunehmend den Dienst ein, sie weigerte sich schlicht für die wenigen Verbliebenen zu arbeiten. Der Aufwand schien den Maschinen einfach nicht mehr den Verhältnissen entsprechend.
Nur wenige Hathor hatten es rechtzeitig geschafft, sich dieser Entwicklung zu entziehen. Einer von ihnen war Tuschnors Vater, Terak Terakdschan. Als geistige Existenz lebt er inzwischen im Dom Kesdschan und kümmert sich im Auftrag der Kosmokraten um die Ritter der Tiefe.
Den wenigen Überlebenden des Niedergangs hingegen gelang es, auf Hathora im Laufe von Jahrhunderttausenden eine neue Kultur aufzubauen. Mit der Kraft des Sanskari wurden sie zu Mentoren und Wächtern anderer intelligenter Völker. Ihre Elite wurde zu den ursprünglich zwölf Hütern des Lichts.

Nun, da Tuschnor auf dem Weg nach Khrat ist, existieren nur noch zwei dieser Hüter, Yuga und Marduk Lethos.

Als er sein Ziel erreicht hat, muss der Hathor sich zunächst in der Stadt Naghdal einquartieren, der Dom ist bereits für die Nachtruhe geschlossen. Die Gedanken an Nofreta lassen Tuschnor lange nicht einschlafen.

Am nächsten Tag sucht der Hathor den Dom auf, wo man sich gerade auf einen Gedenktag an die bislang letzte Ritterweihe vorbereitet. Ohne Umschweife lässt er sich von einem der Domwarte zum Zugang in das Gewölbe bringen.

In einem der unterirdischen Räume kommt es zum Gespräch zwischen Tuschnor und seinem Vater. Terak eröffnet seinem Sohn die traurige Wahrheit, dass inzwischen nur noch drei Hathor existieren, Tengri Lethos, Nofreta Echnon und Tuschnor selbst.

Die Beziehung zwischen Nofreta und Tuschnor entwickelt sich zunächst nur schleppend. Erst als Nofreta ihrem Mann zum Jahrestag mit dem Dschan überrascht, ein Amulett seines Vaters, dass sie sich unter Lebensgefahr hat erkämpfen müssen, werden sie wirklich zu einem Paar. Monate später wird ihr gemeinsamer Sohn geboren.

Zusammen mit Nofreta findet Tuschnor einen Hinweis auf die Wesen die sein Volk manipuliert haben. Als die beiden mitsamt ihrem kleinen Kind dieser Spur folgen, landen sie in einem Zeitgruft-Operator, der sich als Falle entpuppt. Sie geraten durch einen ihrer eigenen Roboter unter Beschuss, werden aber von einem Fremden, der sich als Tigganoi bezeichnet, mit einem Time-Shuttle gerettet.

Die gemeinsame Flucht endet in einem weiteren Zeitgruft-Operator, dessen Sicherheit sich jedoch als trügerisch erweist. Stark bewaffnete Roboter nehmen die Gruppe unter Feuer, der Tigganoi und Nofreta sterben einen schnellen Tod. Auch Tuschnor wird tödlich getroffen, sieht aber noch wie vierbeinige Wesen mit einem Horn auf der Stirn die Roboter vernichten. Eines der Wesen kommt zu Tuschnor, der flehentlich bittet, man möge sein Kind Tuschkan retten.

Tuschkan, inzwischen erwachsen, erhält Besuch von Thendor, dem Bardoff, der ihn aufgezogen hat. Dieser berichtet, dass »sie« etwas für den Hathor bei ihm abgegeben haben.

Tuschkan hat verwirrende Erinnerungen an seine früheste Kindheit, an Wesen mit Hörnern und seltsame Reisen, bis er schließlich in der Obhut Thendors aufwuchs. Von diesem hat er auch eine bemerkenswerte Fähigkeit erlernt, er kann seine Gestalt verändern.

Als Tuschkan Thendors Heim erreicht, übergibt dieser ihm einen Anzug, der von seinem Vater stammt. Darin enthalten ist auch eine Botschaft, die Geschichte seines Volks und seiner Eltern einschließlich bruchstückhafter Informationen über deren Tod, mit dem klaren Bild eines Einhorns.

Dann liegt Thendor im Sterben, mit seinen letzten Worten informiert er Tuschkan, dass es sich bei den Einhornwesen um Zeitchirurgen gehandelt habe. Tuschkan ist überzeugt, dass sie die Schuld tragen am Tod seiner Eltern. Er kommt, gestützt auf die Vermutungen seines Vaters, sogar zu dem Schluss, dass der Orden der Zeitchirurgen den Untergang der Hathor herbeigeführt hat.

Atlan und seine Gefährten sind mit der STERNSCHNUPPE und der angekoppelten RANIKI in der Sonnensteppe unterwegs. In der Nähe des Kopfschweifs hoffen sie Colemayn und die HORNISSE zu finden. Gerade als sie meinen, das gesuchte Schiff geortet zu haben, wird Atlans Raumschiff einschließlich der RANIKI von einem unbekannten Einfluss in den Intern-Kosmos der Zeitfestung versetzt. Ein Kontakt mit der HORNISSE ist nicht mehr zustande gekommen.

Ein Versuch Dartfurs, die Paddlerwerft RA-perfekt über Hyperfunk zu erreichen schlägt fehl, die Plattform ist offenbar verschwunden. Kurz darauf meldet die STERNSCHNUPPE, dass auch die rote Sonne im Mittelpunkt des Intern-Kosmos nicht vorhanden ist. Messungen ergeben, dass sie noch nicht existiert. Die STERNSCHNUPPE und ihre Besatzung sind in einer fernen Vergangenheit gestrandet, vermutlich einige Jahrtausende vor ihrer Realzeit.

Atlan entscheidet, als nächstes Mystery anzufliegen. Der Planet weist eine deutlich höhere energetische Aktivität auf als in der Relativzukunft. Auch der Mond ist ein anderer, jedoch ist er genau wie später Temoau durch einen hyperenergetischen Schlauch mit Mystery verbunden.

Nachdem ein Kontaktversuch fehlgeschlagen ist, ordnet Atlan trotz möglicher Gefahren an, auf einem Raumhafen zu landen. Die RANIKI folgt, gesteuert von Dartfur und mit Goman-Largo sowie Chipol an Bord.

Als sie sich im Landeanflug befinden, geraten die beiden Raumschiffe unter Beschuss. Die STERNSCHNUPPE muss stark beschädigt auf einer metallenen Fläche hinter einem Wald notlanden. Mit Bordmitteln ist an eine Reparatur nicht zu denken.

Atlan und Anima verlassen das Schiff und erkunden die Umgebung mit ihren Flugaggregaten. Die beiden werden bald von Robotern beschossen und in der Folge voneinander getrennt. Als Atlan Schutz zwischen zwei Gebäuden sucht, bemerkt er eine silbrig schimmernde Gestalt – Tengri Lethos, wie der Arkonide glaubt. Kurze Zeit später findet sich er sich allerdings auf ein anderes Energieniveau versetzt und weiß, dass er sich geirrt hat.

Auch die RANIKI hat dem Beschuss nichts entgegenzusetzen. Das kleine Raumschiff schlägt in ein Gebäude ein und rutscht anschließend durch Gänge und über Rampen immer tiefer. Es hat nur noch Schrottwert.

Goman-Largo verlässt das Wrack zunächst allein um die Lage zu erkunden. Nach einiger Zeit gelangt er auf die Oberfläche, wo er beobachtet wie eine schattenhafte Gestalt von Robotern gejagt wird und dann spurlos verschwindet. Gleich darauf beobachtet der Modulmann einen dahin rasenden Gleiter in dem sich zehn vierbeinige Gestalten befinden, die den Einhörnern von Mohenn gleichen. Er nimmt die Verfolgung auf, kann jedoch die hohe Geschwindigkeit des Gleiters nicht halten und kehrt um. Dann erfolgen in der Nähe mehrere Explosionen, vermutlich von dem unbekannten Wesen ausgelöst.

Goman-Largo folgt robotischen Rettungskräften, die sich auf den Weg zum Unglücksort machen. Er muss jedoch gleich darauf in Deckung gehen, als sich weitere Detonationen ereignen und ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legen. Dabei werden nicht nur diverse Trümmer durch die Gegend geschleudert, auch ein Einhorn fällt in Goman-Largos Nähe zu Boden.

Obwohl tödlich verletzt kann das Wesen dem Tigganoi noch einige wichtige Informationen vermitteln. Es ist ein Metagyrru namens Gorodon und seinem Volk entstammt die zahlenmäßig kleine Gruppe der Zeitchirurgen, die sich auf Torwagg, dem Mond Mysterys, aufhalten. Abschließend bittet Gorodon den Modulmann, er möge das Volk der Metagyrrus vor dem Hathor Tuschkan warnen, der es vernichten will. Dann stirbt die einhornähnliche Intelligenz.

Da Tuschkan und er offenbar ähnliche Ziele verfolgen, versucht Goman-Largo den Hathor zu finden. Bei seiner Suche orten die Module des Tigganois ein Schwerkraftfeld, eine Falle der Metagyrrus für ihren Gegner. Der Modulmann rettet Tuschkan, dieser behauptet jedoch, sich nur zur Ablenkung in das Feld begeben zu haben, er habe eine Planetenbombe auf den Weg nach Torwagg gebracht. Dann verschwindet der Hathor.

An Bord der STERNSCHNUPPE tauschen Goman-Largo, der wieder aufgetauchte Atlan und die anderen ihre Erkenntnisse aus. Der Arkonide ist nicht gewillt, die Zerstörung Torwaggs hinzunehmen, sehr zum Missfallen Goman-Largos. Während der Blitzmonteur Dartfur seinem Beinamen mal wieder alle Ehre macht und die STERNSCHNUPPE wieder instand setzt, will Atlan die Bombe entschärfen.

Mit einer kleinen Kapsel von RA-perfekt, die sich noch an Bord befindet, fliegt der Arkonide in den hyperenergetischen Strudel, der Mystery und seinen Mond verbindet. Nach längerer Suche bemerkt er schließlich eine hölzerne Kiste, in der sich der Sprengkörper befindet. Vier Stunden schweißtreibende Arbeit später ist die Bombe entschärft.

Zurück in der STERNSCHNUPPE beobachtet Atlan mit seinen Gefährten, dass etliche Raumschiffe von Torwagg starten, verfolgt von einer leuchtenden Sphäre, dem Schiff Tuschkans.

Innenillustration