Canaray

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Canaray war eine Psi-Gestalt auf dem Planeten Torquan.

Erscheinungsbild

Es handelte sich um einen etwa drei Meter großen Reiter mit einer türkisfarbenen Rüstung. Er ritt auf einem weißen Einhorn mit einer blauen Mähne und einem blauen Schweif. Der Reiter war mit einem goldenen, spiegelnden Schild und einem ebensolchen Schwert bewaffnet. (Atlan 769)

Geschichte

Zu jener Zeit, als die Psisonne weit in der Vergangenheit Torquans von den Torquanturs gezündet wurde, erschien Canaray. Es war zu heftigen Kämpfen zwischen den Torquanturs und den Keloten gekommen. (Atlan 769)

Canaray forderte den Anführer der Keloten zum Zweikampf auf. Ein bis an die Zähne bewaffneter Kelote feuerte seine Strahlwaffe ab. Während der Reiter sein Schwert in einem Bogen durch die Luft führte, erklang ein singendes Geräusch wie von einer Harfe. Der Energiestrahl ging an Canaray vorbei, obwohl sich dieser nicht bewegte. Auf diese Weise wurden auch die nächsten Strahlschüsse abgewehrt. Mit einem letzten Streich durch die Luft beendete Canaray den Zweikampf. Der Kelote warf sich zu Boden und entledigte sich seiner Waffen. Der Ritter forderte die Keloten auf, die Kampfhandlungen augenblicklich zu beenden und dem Wort des Freundlichen Propheten wieder zu gehorchen. (Atlan 769)

Canaray wartete auf seinem Einhorn, bis sich die Keloten zurückgezogen hatten. Die Kunstwesen brachten die Torquanturs mit den Gleitern in ihre Häuser zurück. Die Toten wurden bestattet. (Atlan 769)

Canaray traf beim Berg Cirgrum erneut auf Atlan und dessen Freunde. Er lud den Arkoniden zu einem Besuch im »Schloss Llokyr« ein. Noch bevor Atlan antworten konnte, löste sich Canaray mit seinem Reittier auf. Da der Ritter mit offenem Visier gesprochen hatte, konnte Atlan ein hellbraunes Gesicht erkennen, das sich für Sekundenbruchteile in smaragdgrünen Rauch verwandelte, umweht von einem silbernen Schimmer. (Atlan 769)

Im Juli 3820 wurde die STERNENSEGLER bereits zum zweiten Mal in die Sternenfalle Askyschon-Nurgh versetzt. Plötzlich stand ein schneeweißes Einhorn mit blauer Mähne und Schweif im Steuerraum. Auf seinem Rücken saß ein riesiger Ritter in einer türkisfarbenen Rüstung mit einem goldenen Schild und einem goldenen Schwert. Goman-Largo erkannte sofort Canaray, da ihm Atlan von der Begegnung in der Vergangenheit Cirgros berichtet hatte. Canaray erklärte, die Zwingfessel angewendet zu haben, um den Modulmann und die Vigpanderin in die Sternenfalle zu bringen. Wenn sie von nun an seine Befehle bedingungslos befolgten, versprach er, von einer weiteren Beeinflussung abzusehen. Neithadl-Off und Goman-Largo waren dazu nicht bereit, zumal es der Parazeit-Historikerin gelungen war, zwei Handstrahler heimlich an sich zu bringen. Der Reiter mit dem Flammenschwert verlangte, dass die STERNENSEGLER nach Schrottsammler flog. In der dortigen Zeitgruft sollten Goman-Largo und Neithadl-Off in die Vergangenheit gehen, um in dem Raum, von dem aus das Projektionsnetz der Sternenfalle gesteuert wurde, die Kontrollen zu deaktivieren. Danach stand der Rückkehr in die Jetztzeit nichts mehr im Wege und sie konnten hingehen, wohin sie wollten. Der Tigganoi und die Vigpanderin eröffneten das Feuer. (Atlan 793)

Neithadl-Off schoss auf den Schild, während Goman-Largo das Schwert als Ziel auswählte. Die beiden Ziele leuchteten auf und schienen die Strahlbahnen gewissermaßen zu verschlucken. Der Ritter bewegte blitzschnell das Schwert und den Schild hin und her. Die Strahlen verschwanden im Nirgendwo, während das Schwert laute Töne von sich gab. Der Ritter teilte mit, dass niemand den großen Canaray mit dem Harfenschwert besiegen konnte. Das Einhorn und sein Reiter begannen zu verblassen und verschwanden kurz darauf. (Atlan 793)

Nachdem Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos das Projektionsnetz ausgeschaltet hatten und die Sternenfalle Askyschon-Nurgh aufgehört hatte zu existieren, erschien Canaray abermals in der STERNENSEGLER. Er war diesmal ohne Reittier, Schwert und Schild gekommen und nur etwa zwei Meter groß. In seinem linken Arm hielt er SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG. Er gab Goman-Largo einige Erklärungen über das Geschehene. (Atlan 793)

Im Inneren Schrottsammlers hatten tausende Raumschiffe auf ihren Einsatz zur Invasion Manam-Turus unter dem Befehl des Sternenmarschalls Dulugshur gewartet. Diejenigen Schiffe, die die STERNENSEGLER gejagt hatten, waren nur die Vorhut gewesen. In wenigen Jahren hätte Dulugshur genügend der riesigen achtfingrigen Hominiden aus seinem Exil hergebracht, deren Raumanzüge an Bord der RUTENGÄNGER gefunden wurden. Aus diesem Grund musste Schrottsammler untergehen. Canaray war auf die Hilfe Goman-Largos angewiesen gewesen, da für ihn selbst die Kontrollen des Projektionsnetzes wegen eines Banns unerreichbar waren. (Atlan 793)

Canaray übergab mit seinem Dank die Ministele, über die Goman-Largo notfalls Verbindung mit ihm aufnehmen konnte. Er verriet auch seinen wahren Namen: Tuschkan der Magier. Mit einem dröhnenden Lachen verschwand das seltsame Wesen. Mit ihm war auch die Zwingfessel verschwunden – sehr zum Leidwesen von Errenos. (Atlan 793)

Quellen

Atlan 769, Atlan 793