Aufruhr im Intern-Kosmos

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 831)
A831 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Aufruhr im Intern-Kosmos
Untertitel: Invasoren in der Zeitgruft
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Rick Sternbach
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Goman-Largo, Tuschkan, Raanak, Sutok, Navak, Nussel, Zytzarh
Handlungszeitraum: Januar 3821
Handlungsort: Zeitfestung, Intern-Kosmos
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der RA-perfekt wird die STERNSCHNUPPE einer Generalüberholung unterzogen. Sie hat bei der letzten Unternehmung schwere Schäden erlitten, die selbst ein Genie wie der Blitzmonteur Dartfur nur notdürftig hat reparieren können.

Als Raanak Atlan über die Beendigung der Arbeiten informiert, versichert er dem Arkoniden, dass dieser unbegrenzten Kredit besitzt und sich keine Sorgen über die Bezahlung machen muss. Das Gespräch schweift ein wenig ab, und Atlan sieht eine Chance, etwas über die bislang völlig unbekannten Paddlerfrauen zu erfahren. Der Werftbesitzer ignoriert diese Versuche jedoch.

Zusammen mit Neithadl-Off geht Atlan an Bord des Diskusschiffs. Die Vigpanderin würde am liebsten sofort starten, sie ist in Sorge um ihr Modulmännchen, wie sie Goman-Largo liebevoll nennt. Der Tigganoi ist gemeinsam mit dem Hathor Tuschkan unterwegs, um in der eigentlichen Zeitfestung nach Zeitchirurgen zu suchen. Seitdem gibt es keine Nachricht von den beiden.

Während der Arkonide noch mit der Parazeit-Historikerin diskutiert, meldet die STERNSCHNUPPE hyperenergetische Aktivität an den Außenbereichen des Intern-Kosmos. Von Raanak kommt kurz darauf die Mitteilung, dass jemand aus großer Distanz vergeblich versucht, die Adaptionsschleusen zu manipulieren und letztendlich auszuschalten. Er befürchtet jedoch, dass die Unbekannten ihr Vorhaben nicht so schnell aufgeben werden.

In diesem Moment durchfährt eine äußerst heftige Erschütterung die Werftplattform. Die STERNSCHNUPPE kann nur durch Einsatz ihres Antigravs und ihrer Schutzschirme verhindern, dass sie an eine der Hangarwände geschmettert wird. Laut Raanak ist eine plötzliche Änderung in der Geometrie des Gravitationsfeldes im Intern-Kosmos ursächlich. Plötzlich wird alles dunkel, die Anlagen der STERNSCHNUPPE fallen aus, das Schiff stürzt auf den Boden des Hangars.

Goman-Largo und Tuschkan geraten bei der Verfolgung einiger Metagyrrus in ein Fallenlabyrinth, können sich aber mit den technischen Mitteln des hathorschen Lichtanzugs daraus befreien. Auf einem rasend schnellen Gleitband durch einen beinahe luftleeren Korridor kommen sie schließlich zu einem tiefen Schacht. Als der Tigganoi hineinblickt, sieht er eine Spindel, die eine geradezu hypnotische Faszination auf ihn ausübt. Erst als Tuschkan ihn mehrfach anruft, kann er sich von dem Anblick lösen.

Der Hathor, gewarnt von seinem Symbionten, drängt Goman-Largo, diesen Ort schleunigst zu verlassen. Sie müssten sonst mit einem Angriff rechnen. Mit seinem Spontantransmitter bringt Tuschkan sich und seinen Begleiter in Sicherheit. Kurz darauf ortet er starke hyperenergetische Aktivität an den Adaptionsschleusen. Etwas später wird es dunkel.

An Bord der STERNSCHNUPPE werden die technischen Anlagen nach und nach wieder aktiv. Atlan sorgt sich um Anima und Chipol, die zuletzt einen Tender der Werftplattform besichtigt haben. Es gelingt ihm jedoch bald, Kontakt über den Helmfunk aufzunehmen. Die beiden sind allein, der, eigentlich sehr zuverlässige, Paddler Satap hat sie einfach sich selbst überlassen. Das deutet auf schwerwiegende Probleme auf der RA-perfekt hin. Atlan beschließt sie abzuholen.

Als der Arkonide mit Anima und dem jungen Daila zur STERNSCHNUPPE zurückkehrt, hat Neithadl-Off es noch nicht geschafft, Kontakt zu Raanak oder einem anderen Paddler aufzunehmen. Der Arkonide entschließt sich, Raanaks Hauptkontor persönlich aufzusuchen.

Der Paddler ist nicht in seiner Zentrale, doch die Zentralpositronik gewährt Atlan Zutritt. So erhält er zumindest einen Blick auf das Geschehen außerhalb der Plattform. Die Werft befindet sich nicht länger im Intern-Kosmos, auf den Bildschirmen ist nur Dunkelheit zu sehen, die von einem haarfeinen Netz rötlich leuchtender Risse durchzogen ist.

Über Funk wendet sich Atlan an die STERNSCHNUPPE und übergibt der Vigpanderin das Kommando, sie soll mit dem Diskusraumer die Werftplattform verlassen und ihn an der Oberfläche abholen. Danach nimmt er in Zusammenarbeit mit der Positronik einige Messungen und Berechnungen vor, die in der Feststellung münden, dass die RA-perfekt in einer Raum-Zeit-Falte steckt. Dann macht er sich auf den Weg.

Immer wieder ausgebremst von ausgefallenen Anlagen, erreicht der Arkonide nach geraumer Zeit die Oberfläche. Bald darauf nimmt die STERNSCHNUPPE ihn an Bord.

Tuschkan hat sich und Goman-Largo mit seinem Zeittransmitter in eine sieben Sekunden in der Zukunft liegende Labilzone gebracht, um vor den Erschütterungen in Sicherheit zu sein. An ihrer Umgebung erkennen sie, dass sie auf mikroskopische, wahrscheinlich sogar subatomare, Größe verkleinert wurden. Dieser Effekt muss bereits in der Adaptionsschleuse eingetreten sein.

Als der Hathor keine fremden Energieeinflüsse mehr anmessen kann, bringt er sie zurück in die Schleuse, die Größenverhältnisse scheinen wieder zu stimmen. Nachdem sich das Tor zum Intern-Kosmos geöffnet hat, bringt Tuschkan sie mit seinem Spontantransmitter einige Lichtjahre in den Raum hinaus.

Während der Hathor sich vergeblich bemüht die RA-perfekt zu orten, empfängt er einen Notruf von einem gewissen Sutok. Einer alter Freund aus dem Volk der Saltics, der vor einiger Zeit mit der RUTENGÄNGER unterwegs gewesen ist, wie Goman-Largo sich erinnert. Außerdem nehmen Tuschkans Geräte eine Raum-Zeit-Verzerrung wahr. Ein Zugang wäre nur mit einem Dakkardimtunnel möglich. Der Hathor versucht, Funkkontakt zum Schiff des Saltics aufzunehmen.

Atlan informiert Neithadl-Off, Anima und Chipol über seine Erkenntnisse. Dabei kommt ihm der Gedanke, dass der Intern-Kosmos ein Mikrokosmos sein muss, mit Gerätschaften zur Verkleinerung und Vergrößerung in den Adaptionsschleusen. Das scheint ihm selbst für die Zeitchirurgen eine Nummer zu groß. An dieser Stelle kommen für ihn wieder die Schwarzen Sternenbrüder ins Spiel... Diese Gedanken behält er jedoch erst mal für sich.

Ein Linearflug innerhalb der Verwerfung erweist sich als unmöglich. Atlan beschließt, einen der Strukturrisse mit Unterlichtgeschwindigkeit anzufliegen und möglichst zu durchstoßen. Das Schiff dringt langsam in den Spalt ein.

Mit der RUTENGÄNGER verbinden sich für Tuschkan viele Erinnerungen, die er kurz Revue passieren lässt. Dann erklärt er den Saltics, dass sie die Raum-Zeit-Falte anfliegen und einen Dakkardimtunnel zur RA-perfekt aufbauen müssen.

Unterwegs lässt Goman-Largo sich von den Saltics über deren Erlebnisse aufklären. Nach seinem letzten Wissensstand haben sie sich sechs Wochen in der Zukunft befunden, als sie Atlan getroffen haben. Wie Sutok und Navak berichten, haben sie jedoch erkannt, dass sie durch einen erneuten Flug in den Dakkardimballon der Zgmahkonen in ihre Relativgegenwart zurückkehren können. Bei diesem Unternehmen haben sie auch festgestellt, dass sich Dulugshurs Flotte versammelt hat und er zudem von unbekannter Seite mit überlegener Technologie unterstützt wird. Die Flotte soll jetzt in den Intern-Kosmos transferiert werden.

Die RUTENGÄNGER erreicht ihr Ziel und der Dakkardimtunnel wird aktiviert. Tuschkan kann Funkkontakt zur STERNSCHNUPPE aufnehmen. Um das Diskusschiff und die Werftplattform zu befreien, müssen sie durch den Tunnel gesaugt werden. Das riskante Unterfangen gelingt.

Nachdem Atlan über die neue Entwicklung informiert ist, kommt ihm die Idee, mit den Schaltmöglichkeiten der RA-perfekt den Intern-Kosmos so abzuriegeln, dass ein Entkommen daraus nicht mehr möglich ist. Tuschkan, Goman-Largo und Dartfur machen sich ans Werk.

Um mit der STERNSCHNUPPE und der RA-perfekt nicht ebenfalls festzusitzen, plant der Arkonide, durch einen Dakkardimtunnel zu fliehen. Gemeinsam mit Neithadl-Off begibt er sich an Bord des Schiffs der Saltics.

Plötzlich wird es dunkel in der Zentrale der RUTENGÄNGER. Eine Stimme spricht Atlan auf Interkosmo an. Ein Wesen namens Zytzarh – »Zeit-Zar«, wie es der Arkonide in Gedanken nennt – behauptet, in Kürze allmächtig zu sein, und bietet ihm eine Teilhabe an. Dazu müsste er nur mit der RUTENGÄNGER fliehen und seine Freunde zurücklassen.

Ein demnächst Allmächtiger, der Hilfe braucht, kommt Atlan seltsam vor. Sein Extrasinn erinnert ihn an einen Bericht Tuschkans über ein Duell mit einem Ungeheuer, dass dieser mit seinem Scutari in Einzelteile zerlegt hat. Dieses Wesen könnte sich auf dem Weg der Erholung befinden. Der Arkonide spottet über den Versuch, ihn zu bestechen, nimmt alle geistige Kraft zusammen und befreit sich aus dem Einfluss.

Dann schlagen alle Strukturtaster durch, tausende und abertausende von Schiffen materialisieren. Von der RUTENGÄNGER wird ein Dakkardimtunnel zur Außenwand des Intern-Kosmos geschaltet. Die STERNSCHNUPPE und die RA-perfekt fliegen hindurch, die RUTENGÄNGER bildet den Abschluss. Sie erreichen einen riesigen Hohlraum, gleich darauf werden sie von raubvogelähnlichen Raumschiffen attackiert.

Innenillustration