Penetranz

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Die Penetranz war ein biologischer Roboter (Atlan 643), der von einem abgespaltenen Bestandteil der Superintelligenz Anti-ES beseelt wurde.

Erscheinungsbild

Der Körper der Penetranz wurde aus einem Wesen namens Turkmenion erschaffen. Unklar ist, welches Aussehen dieses Wesen zuvor hatte. Nach der Umwandlung hatte der Körper die Form eines einen Meter hohen (Atlan 638) und an der dicksten Stelle 60 cm durchmessenden Eis. (Atlan 639) Die glatte Oberfläche war von kurzen, flaumartigen Haaren überzogen (Atlan 638), kaum fünf Zentimeter lang (Atlan 639), bei denen es sich um Mentalantennen handelte. Körperoberfläche und Haare leuchteten aus sich heraus dunkelblau (Atlan 638) bis violett. Das Licht glitt in Wellen über den Körper und formte harmonische Muster. (Atlan 639)

Charakterisierung / Fähigkeiten

Die Penetranz folgte allein dem Willen von Anti-ES, agierte aber eigenständig und musste keinen ständigen Kontakt mit der Superintelligenz haben. Sie sprach mit mentaler Stimme. (Atlan 638)

Mittels ihrer Mentalantennen konnte die Penetranz Lebewesen geistig unterjochen. Sie konnte mehr als 100.000 Opfer gleichzeitig steuern. Ihre Kräfte waren extrem stark, so dass sich selbst parabegabte Wesen wie Tyari, Kik und Twoxl der Beeinflussung nicht entziehen konnten. Sie konnte jedes Wesen kontrollieren und lenken, das einmal in ihrer Nähe war – auch wenn es später weit entfernt war. Jedes einzelne Körperhaar konnte ein Lebewesen steuern. Wer von der Penetranz beherrscht wurde, verlor die Fähigkeit, nach eigenem Willen zu handeln und war in jeder Hinsicht hilflos. (Atlan 648)

Die Penetranz konnte sich in jedem Medium und im Vakuum des Alls mit großer Geschwindigkeit bewegen. Sie konnte Materie durchdringen und sich von Materie sowie von Energiestrahlen durchdringen lassen. Paratronschirme konnte sie allerdings nur schwer, meist gar nicht durchdringen. Darüber hinaus war die Penetranz in der Lage, die von ihr kontrollierten Lebewesen an Orte zu versetzen, die sie sah oder lediglich kannte. (Atlan 648)

Durch sehr starke Energiefelder konnten die Kräfte der Penetranz geschwächt oder zum Erliegen gebracht werden.

Geschichte

Die Penetranz wurde vermutlich erst Anfang 3808 erschaffen, als Anti-ES erkennen musste, dass Atlan und die Solaner seine Pläne in Bars-2-Bars störten. Turkmenion und ihr Gefährte Myliny, Bewohner der Namenlosen Zone wurden zu einem Planetoiden gelockt, der Anti-ES als Basis diente. Dort wurde Myliny in einen Energiekäfig gesperrt. Turkmenion tötete sich selbst, um Anti-ES nicht in die Hände zu fallen. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass Anti-ES aus ihrem Leichnam einen Körper für einen abgespaltenen Bestandteil seiner selbst erschuf, wobei er sich Chybrain als Vorbild nahm. (Atlan 638)

Nachdem die Penetranz ihre Kräfte unter Anleitung von Anti-ES erprobt hatte, verließ sie den Planetoiden und wechselte ins Standarduniversum über. Sie hatte den Auftrag, das Arsenal aufzubauen, eine unbesiegbare Truppe aus ehemaligen Gefährten Atlans. Der Arkonide sollte selbst zu einem Bestandteil des Arsenals werden, aber für die SOL hatte Anti-ES keine Verwendung. Das Arsenal sollte den Hantelraumer vernichten. Die Penetranz wurde beim Aufbau des Arsenals von den Gyrantern unterstützt. Sie errichteten eine Basis auf dem Arsenalplaneten. Die Penetranz erkannte nicht, dass der Planet bzw. dessen Ökosphäre ein intelligentes Kollektivwesen war. (Atlan 638)

Sanny und Kik wurden als erste Angehörige des Arsenals von den Gyrantern zum Arsenalplaneten gebracht. Die Penetranz ließ die beiden gegen Roboter und sich selbst kämpfen, um sie zu prüfen. Anschließend lockte die Penetranz Tyari und Mjailam, die mit dem organischen Raumschiff Asgard unterwegs waren, zum Arsenalplaneten, indem sie einen mentalen Hilferuf aussandte. Auch diese Neuankömmlinge wurden sofort mental unterjocht und einer Prüfung unterzogen. Einige Solaner, die mit der Korvette BANANE in Xiinx-Markant nach der SOL suchten, wurden ebenfalls von der Penetranz in eine Falle gelockt. Die Penetranz gab sich als Wöbbeking aus und behauptete, sie werde die BANANE zum Standort der SOL führen. Als die Korvette beim Arsenalplaneten ankam, durchschaute Twoxl die Täuschung, aber es war bereits zu spät. Alle Besatzungsmitglieder der BANANE unterlagen der Beeinflussung durch die Penetranz. Sie wollte ein Exempel an Twoxl statuieren, aber als der Cpt'Kul allen Anschlägen widerstand, erkannte sie seine Nützlichkeit und ließ ihn leben. Die Buhrlos von der BANANE bewährten sich bei der Rettung der Gyranter Vessel Moora und Ryta Bolanc aus vermeintlicher Raumnot (die Penetranz hatte das Ganze arrangiert). Die Gyranter wurden ebenfalls ins Arsenal integriert. Die Penetranz arrangierte nun Kämpfe zwischen allen Arsenalmitgliedern, um den Stellvertreter des noch nicht eingetroffenen Arsenalführers Kerness Mylotta zu bestimmen. Mjailam ging als Sieger aus den Kämpfen hervor. (Atlan 638)

Anschließend wurde die BANANE mit Jenseitsmaterie umhüllt, die Anti-ES der Penetranz zur Verfügung gestellt hatte. Die Korvette stellte ihre Unbesiegbarkeit im Kampf gegen zwölf von Myliny befehligte Gyranterschiffe unter Beweis und fungierte künftig unter dem Namen ARSENALJYK I als Einsatzfahrzeug des Arsenals. Die Penetranz war auf dem Arsenalplaneten zurückgeblieben und hatte sich nicht an der Raumschlacht beteiligt. Nach dem Willen von Anti-ES sollte dies auch bei zukünftigen Einsätzen so gehandhabt werden. Die Superintelligenz verordnete der Penetranz und dem Arsenal eine Ruhepause. Dann brach sie den Kontakt ab. (Atlan 638)

Am 4. März befand sich das Hantelschiff durch die Penetranz und das Arsenal in einer bedrohlichen Lage. Von der Schiffsführung zunächst unbemerkt, gelangte die Gedankenwaffe (das Pi-ong) auf die SOL und wurde bald schon aktiv. Früh am 5. März wurden Atlan, Sternfeuer, Cara Doz und Walter von Bruchstein von Mjailam entführt. Atlan fand sich in der Wildnis des Arsenalplaneten wieder. Kurz darauf musste er sich gegen die Flora und Fauna des Planeten zur Wehr setzen, die sein Leben bedrohten. Dazu tauchten zwischendurch Mitglieder des Arsenals auf und forderten den Arkoniden auf, sich freiwillig der Penetranz zu unterstellen. (Atlan 641)

Während das geschah, zeigte sich die Penetranz gegenüber Mjailam und Twoxl enttäuscht, denn sie hätten auch Doz entführen sollen. Das war den beiden aber aus unerfindlichen Gründen misslungen. Der Cpt'Kul könnte dazu Näheres ausführen, aber einen solchen Befehl erhielt er nicht von der Penetranz. So verschwieg er das Abhandensein von Twoxl-7. (Atlan 641)

Die siebte Komponente des Cpt'Kul, die schon immer etwas Besonderes darstellte, war tatsächlich frei vom Einfluss der Penetranz. Doch Twoxl-7 konnte nicht frei agieren, wenn er sich und die anderen Komponenten nicht in Gefahr bringen wollte. So dauerte es einige Zeit, bis er nacheinander Doz, Sternfeuer und von Bruchstein, die Ähnliches erlebten wie Atlan, zurück zur SOL transportieren konnte. (Atlan 641)

Unterdessen erreichte Atlan am 7. März die ARSENALJYK I. Die Penetranz kam zu der Einsicht, dass sie Atlans Willen nicht brechen konnte. Entsprechend sprach sie das Todesurteil über den Zellaktivatorträger. Welches Mitglied des Arsenals es ausführen sollte, war noch nicht bekannt. (Atlan 641)

Man teilte dem Zellaktivatorträger mit, dass eine Jagd auf ihn abgehalten werden sollte. Dabei wurden Atlan drei Stunden Vorsprung zugestanden. Dann würden alle Mitglieder des Arsenals mit der Jagd beginnen. Aber nur Tyari erhielt eine Waffe. Sofort floh Atlan in die Wildnis und es war ihm, als ob ein riesiger Adler immer in seiner Nähe wäre. Als dann die drei Stunden um waren, war es dem Arkoniden bewusst, das Kerness Mylotta und Mjailam seine ärgsten Verfolger sein würden. (Atlan 642)

Nichtsdestotrotz wurde der Zellaktivatorträger relativ schnell von Tyari gestellt. Atlan konnte die Frau nicht angreifen – und auch Tyari schoss nicht auf ihn. Kurz darauf wurde die Gesandte Tyars abgelöst und Mylotta setzte die Jagd auf Atlan fort. Auch er stellte den Arkoniden schnell, wurde aber überraschend daran gehindert, den Tötungsbefehl umzusetzen. (Atlan 642)

Der riesige Adler zerrte Atlan in die Lüfte. Er konnte den Arkoniden tragen und in Sicherheit bringen. Ticker versorgte ihn in der Folge mit Nahrung und Ausrüstung, die aus der ehemaligen BANANE stammte. (Atlan 642)

Zeitgleich sprach Anti-ES über die Penetranz den Mitgliedern des Arsenals Mut zu, auch wenn sich offenbar der Planet gegen sie gestellt hatte. Des Weiteren kündigte die Superintelligenz die baldige Ankunft eines größeren Schiffes an, der ARSENALJYK II. (Atlan 642)

Mit Tickers Hilfe gelang es Atlan, in die ARSENALJYK einzudringen und Tyari zu befreien. An diesem 10. März konnten sie sich vom Schiff in die Wildnis absetzen. Mehr als 300 Kilometer entfernt entrann Tyari langsam dem Bann der Penetranz. Anti-ES sagte der Penetranz weitere Unterstützung zu. Sie sollte die Ankunft von Zeh, Faust und Alleshirn erwarten. (Atlan 642)

Die drei veränderten Solaner wurden jedoch von Atlan und Tyari auf Arsenalplanet ausgeschaltet. Den beiden gelang es auch, Asgard aus der Nähe der ARSENALJYK zu entführen. Damit entfernte es sich auch von der Penetranz und wurde ebenso frei wie Tyari. Selbst Mjailam und Kerness Mylotta konnten es nicht verhindern. Die Penetranz erwartete den Tadel von Anti-ES. Doch die Superintelligenz war mit dem Verlauf der Ereignisse zufrieden. (Atlan 643)

Anfang April 3808 gelang es den Solanern, auf den Arsenalplaneten vorzudringen und die ARSENALJYK I samt Besatzung aus der Gewalt der Penetranz zu befreien. Die Korvette kehrte an Bord der SOL zurück. Der Penetranz auf dem Arsenalplaneten standen nur noch Mjailam, Sanny, Kik und vier Solaner zur Seite. Doch nun erschien die ARSENALJYK II, mit der die SOL endgültig aus dem Universum gefegt werden sollte. (Atlan 647)

Nach einem Probeflug kehrte die ARSENALJYK zum Arsenalplaneten zurück. Nun gab die Penetranz den Angriffsbefehl auf die SOL, die schon bald die Flucht antrat. Die Waffen der ARSENALJYK wurden mit Bedacht eingesetzt, die Vernichtung des Gegners sollte nicht allzu schnell erfolgen. Einem Team der SOL gelang es, in die ARSENALJYK einzudringen, Sanny, Kik, Mjailam und vier weitere Solaner ausfindig zu machen und gewaltsam mitzunehmen. Die Gruppe wurde entdeckt und die Penetranz schickte die Gyranter in den Kampf. Nichtsdestotrotz gelang der Rückzug in die beiden Space-Jets RAKETE und WINDHUND. Die plötzlich auftauchende SZ-2, die in einen Mantel aus Jenseitsmaterie gehüllt war, verhinderte die Vernichtung der SOL durch die ARSENALJYK II. Die Penetranz verlor die Kontrolle über die Mitglieder des Arsenals. Sie wollte jetzt die Junk-Station im System der Sonne Junk vernichten, in der Tyar und Prezzar gefangen gehalten wurden. (Atlan 648)

Die Junk-Station wurde zerstört. Dann wendete sich die ARSENALJYK II der SOL zu. Atlan gelang es, sich mit der letzten Kraft, die ihm Mjailam übertragen hatte, an Bord der ARSENALJYK zu gelangen, wo er den Partikelstromwerfer sabotierte und so die Vernichtung der ARSENALJYK II hervorrief. Allerdings konnte die Penetranz entkommen und in die Weiten des Alls entfliehen. (Atlan 649)

Quellen

Atlan 638, Atlan 639, Atlan 641, Atlan 642, Atlan 643, Atlan 647, Atlan 648, Atlan 649