Mjailam

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person. Für das Raumschiff, siehe: MJAILAM (Raumschiff).

Mjailam war eine Inkarnation Prezzars. Der Name war aus drei Wortfragmenten aus der Sprache der Beneterlogen zusammengesetzt und bedeutete soviel wie »Der letzte Versuch«. (Atlan 633)

A633 1.JPG
Atlan 633
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Atlan fühlte sich beim Anblick des humanoiden Wesens an einen Wikipedia-logo.pngNeandertaler erinnert. Mjailam war zwei Meter groß, ungemein stämmig und muskulös. Er hatte lange Arme. Der ganze Körper war von tiefbraunem bis schwarzem Haar bedeckt. Er trug keine Kleidung und hatte keine Ausrüstung bei sich. (Atlan 633)

Mjailam hatte eine flache Stirn und ein wuchtiges Kinn. Die dunklen Augen lagen unter dick hervortretenden Brauenwülsten. Die Backenknochen waren kantig. Der Mund war vorgewölbt, das Gebiss war kräftig. Seine Stimme klang grollend. (Atlan 633)

Charakterisierung

Mjailam wirkte drohend, wild und animalisch, war aber ein intelligentes Wesen. Als Inkarnation Prezzars, einer Entität, die der Galaxie Farynt innewohnte, konnte Mjailam an jedem beliebigen Ort in Farynt und in den angrenzenden Gebieten der Galaxie Bars materialisieren. Die Ortsversetzungen erfolgten über größte Entfernungen hinweg in Nullzeit. Dabei entstand – anders als bei Teleportern – kein Psi-Impuls. Energieschutzschirme konnten ihn nicht aufhalten. (Atlan 634) Mjailam entzog der galaktischen Umgebung Energie. (Atlan 638)

Geschichte

Nach ihrer Unterjochung durch Anti-ES erschuf die Entität Tyar das Lebewesen Tyari als Inkarnation seiner selbst. Prezzar reagierte, indem er seine Inkarnation Mjailam als Gegenstück Tyaris erschuf. (Atlan 635)

Am 22. Januar 3808 wurde Mjailam erstmals in der SOL gesichtet. Der mit der Modernisierung der Toiletten im 37. Deck des SOL-Mittelteils beschäftigte Techniker Dennep Hysten hatte es sich gegen 12:45 Uhr gerade mit heißem Kaffee an einem kleinen Tisch in der Toilettenflucht gemütlich gemacht, als der Hüne plötzlich vor ihm stand. Der Fremde sagte kein Wort und starrte den Solaner nur an. Als dieser den Interkom aktivieren wollte, schlug Mjailam seine Hand herunter. Hysten konnte die Begegnung erst nach dem Verschwinden Mjailams melden. (Atlan 633)

Mjailam erschien am selben Tag im Büro des Anterferranters Ztyrrh auf Anterf. Ztyrrh glaubte artikulierte Worte in beneterlogischer Sprache im Gebrumm des Fremden wahrzunehmen, hatte aber schon Alarm gegeben, denn Mjailam hatte eine drohende Geste gemacht. Mjailam verschwand, bevor die Sicherheitskräfte eintrafen. (Atlan 633)

Ein dritter Vorfall dieser Art ereignete sich, als das beneterlogische Raumschiff LOGE-1 auf dem Raumhafen von Karn-Ant landete. Mjailam erschien plötzlich im Inneren des Schiffes, als der Beneterloge Konink gerade ausstieg. Die Beneterlogen glaubten, der Fremde sei ein Saboteur und habe sich während des ganzen Fluges im Schiff versteckt gehalten. Sternfeuer erhielt mentalen Kontakt mit dem Fremden und spürte die Unsicherheit dieses Wesens sowie seine flehenden geistigen Rufe. Sie näherte sich dem Fremden und sprach ihn an, wobei sie einen Translator benutzte. Bei diesem Zusammentreffen nannte Mjailam erstmals seinen Namen. (Atlan 633)

Mjailam erschien auch in der CHYBRAIN, die zum Zwecke von Friedensverhandlungen zwischen Anterferrantern und Beneterlogen zum Prezzar-Mydonium geflogen war. Hierbei erfuhr Mjailam von der Existenz Tyaris, die quasi sein von Tyar erschaffenes Gegenstück war. Er versetzte sich ins Prezzar-Mydonium zu Tyaris Aufenthaltsort und platzte mitten in die Verhandlungen hinein. Als Tyari versicherte, ihr Ziel und das der Solaner bestehe in der friedlichen Trennung von Bars und Farynt, war Mjailam zufrieden. Er wies die Solaner darauf hin, dass eine Gefahr von der Namenlosen Zone ausgehe. (Atlan 633)

Anfang Februar tauchte Mjailam auf Duusnorz auf und tötete eines der dort aktiven Schattenwesen, das den Solanern in die Hände gefallen war. Dabei durchschlug er einen Paratronschirm mit bloßer Faust. (Atlan 634)

Im Februar 3808 waren Tyari und Mjailam an Bord von Asgard unterwegs und suchten nach Sanny und Kik bzw. einem Nabel in die Namenlose Zone. Sie gerieten in eine Falle der Penetranz und wurden Mitglieder des Arsenals. Nach Ausscheidungskämpfen zwischen den einzelnen Mitgliedern wurde Mjailam von der Penetranz zum stellvertretenden Arsenalführer ernannt. (Atlan 638)

Der erste Auftrag war die Bergung des Arsenalführer Kerness Mylotta von der SOL. Dabei sollte ein besonders gefährlicher Widersacher beseitigt werden – Cara Doz. Entsprechend startete die ARSENALJYK I, geleitet von der Mentalkraft der zurückbleibenden Penetranz. Die Mitglieder des Arsenals kehrten nach dem fehlgeschlagenen Anschlag auf die BANANE zurück, die abgeschottet wurde. Das galt allerdings nicht für Mjailam, der wahrscheinlich in der SZ-2 weilte. Der Hüne wollte Mylotta Hilfe bringen, strebte aber auch noch das Amt des Arsenalführers an. Atlan meldete die Gefangennahme Mylottas, mit dem er in das Mittelteil der SOL zurückkehrte und die BANANE bzw. ARSENALJYK brach gewaltsam aus dem Hangar aus. Kurz darauf wurde Mylotta von Mjailam befreit und sie verbarrikadierten sich in SENECAS Herz. Dafür tauchte Doz wieder auf und übernahm die Steuerung der SOL. Mylotta erhielt mentalen Kontakt zu Anti-ES. Er sollte SENECA übernehmen und Mjailam seinerseits sollte mittels seiner Gabe der Quasiteleportation zum Arsenalplaneten zurückkehren. Der Hüne, der auf ein Duell mit dem Arsenalführer gehofft hatte, gehorchte. (Atlan 639)

Mjailam holte den Arsenalführer Kerness Mylotta aus dem Herzen SENECAS und brachte ihn in Sicherheit. Sie kehrten jedoch bald zurück und töteten die beiden gefangenen Gyranter Ryta Bolanc und Vessel Moora. Auf der Arsenalwelt kam es in der Folge erneut zum Kampf um die Macht innerhalb des Arsenals. So wollte es die Penetranz und erneut wurde Mylotta der Sieger und damit endgültig zum Arsenalführer. Nun konnte das Arsenal im Sinne von Anti-ES tätig werden. (Atlan 640)

Am 5. März entführte Mjailam Atlan, Sternfeuer, Cara Doz und Walter von Bruchstein. Atlan fand sich auf dem Arsenalplaneten wieder und musste um sein Leben kämpfen. Während das geschah, zeigte sich die Penetranz gegenüber Mjailam und Twoxl enttäuscht, denn sie hätten auch Doz entführen sollen. Das war den beiden aber aus unerfindlichen Gründen misslungen. Twoxl-7 gelang es, die Entführten nacheinander zurück zur SOL zu transportieren. (Atlan 641)

Die Penetranz erhielt auf dem Arsenalplaneten von Anti-ES den Einsatzbefehl für die ARSENALJYK I. Für den Angriff auf die SOL waren Mjailam und Kerness Mylotta von der Superintelligenz gehärtet worden. Was sich darunter vorzustellen war, entzog sich der Penetranz. Nichtsdestotrotz entsendete sie die ehemalige BANANE in den Einsatz. Innerhalb der SOL wurde Mylotta aktiv. Und auch die SZ-2 schien sich neuerlich in Gefahr zu befinden. Solania von Terra erkannte den neuen Feind an Bord der SZ-2 erst, als es schon zu spät war. Mjailam konnte einige schwere Zerstörungen verursachen. Dann ließ er das Schiff einen Linearsprung über 6,8 Lichtjahre durchführen. Anschließend war das Schiff nicht mehr zu steuern und stürzte auf eine kleine, weiße Sonne zu. Mjailam triumphierte – und kehrte auf die ARSENALJYK zurück, die das Ende der SZ-2 noch beobachtete, die in die Sonne stürzte. (Atlan 645)

Auf Arsenalplanet spürte Twoxl Anfang April 3808 die Annäherung seiner siebten Komponente, woraufhin er zur Flucht ansetzte. Zwar jagte ihm Mjailam noch hinterher, aber der Cpt'Kul konnte von einer Space-Jet der SOL geborgen werden. An Bord des Hantelraumers schien SENECA eigenmächtig zu handeln. Die Inpotronik öffnete die Energieschutzschirme der SOL, um Mjailam an Bord zu lassen. So geschah es auch – und der Hüne wurde in einem Paratronfeld gefangen. Sodann absorbierte Mjailam die Energien des Paratronfeldes und lud sich dadurch psionisch auf. Nach einiger Zeit konnte der Hüne wieder handeln, doch er zerstörte die SOL nicht sondern kehrte gestärkt auf den Arsenalplaneten zurück. Dabei riss er allerdings ungewollt in seinem psionischen Fahrwasser Sternfeuer, Twoxl und einige weitere Solaner mit. Es kam zur Befreiung der ARSENALJYK I aus der Gewalt der Penetranz. (Atlan 647)

Der Penetranz auf dem Arsenalplaneten standen am 6. April nur noch Mjailam, Sanny, Kik und vier Solaner zur Seite. Doch nun erschien die ARSENALJYK II, mit der die SOL endgültig aus dem Universum gefegt werden sollte. (Atlan 647)

Von der SOL wurden die RAKETE und die WINDHUND ausgeschickt, um ein Kommando an Bord der ARSENALJYK II einzuschleusen. Es gelang dem Team, Sanny, Kik, Mjailam und die vier weiteren Solaner ausfindig zu machen und gewaltsam mitzunehmen. Dabei kümmerte sich Blödel vor allem um den Hünen. Die Gruppe wurde aber entdeckt und die Penetranz schickte die Gyranter in den Kampf. Nichtsdestotrotz gelang der Rückzug in die beiden Space-Jets. Wie ein Wunder tauchte die SZ-2 auf. Sie verfügte über einen Mantel aus Jenseitsmaterie und bewahrte die Rest-SOL vor der Vernichtung (die Jenseitsmaterie verbrauchte sich dabei allerdings). Komplettiert gelang die Flucht. Die restlichen Mitglieder des Arsenals entglitten dem Einfluss der Penetranz und warnten sogleich vor Parzelle, der erneut an Bord der SOL auftauchte. Doch Atlan beruhigte sie und vermutete hinter dem Boten einen Helfer der Kosmokraten. Sodann wies Sanny auf die Junk-Station hin, die die Penetranz vernichten wollte. SENECA berechnete, dass die SOL eine knapp zweiprozentige Chance hatte, die ARSENALJYK zu zerstören. Aus diesem Grund lehnten der High Sideryt und die Stabsspezialisten jegliche weitere Angriffe auf das gyrantische Schiff ab. Daraufhin baten Mjailam und Tyari um ein Beiboot, denn sie mussten Tyar und Prezzar unterstützen. Doch den Ausschlag gab Parzelle, der eröffnete, dass die Hohen Mächte Anti-ES für 100 Stunden jegliche Freiheit gegeben hatten. Die negative Superintelligenz war also nicht mehr an die Namenlose Zone gebunden. (Atlan 648)

Die SOL flog die Sonne Junk an. Dort stand die ARSENALJYK II in der Korona des Sterns. Wöbbeking-Nar'Bon wurde geortet. (Atlan 648) Nach der Zurückschlagung eines Angriffes auf die SOL waren Mjailam und Tyari gewillt, per Teleportation zur Junk-Station zu wechseln, um Tyar und Prezzar zu retten. Atlan, Ticker und eine mentale Präsenz begleiteten sie. Diese war es letztlich, die den Weg zu Prezzar und Tyar wies. Tyar und Prezzar zogen sich nach ihrer Befreiung in ihre Galaxien zurück. Anti-ES hatten sie nun, da er frei war, nicht mehr zu fürchten. Und es erfüllte sich das Schicksal ihrer beider Ableger Tyari und Mjailam. Während erstere als biologisches Wesen an Atlans Seite blieb, würde sich der Hüne auflösen, da er nicht mehr benötigt wurde. Er übertrug einen Teil seiner Kraft auf Atlan, der mit Ticker und Tyari zur SOL zurückkehrte, und erlosch. (Atlan 649)

Mit der letzten Kraft, die ihm Mjailam übertragen hatte, begab sich Atlan an Bord der angreifenden ARSENALJYK II. Die Vernichtung des Raumschiffes gelang, nicht zuletzt wegen der mentalen Präsenz, die sich als Chybrain identifzierte. (Atlan 649)

Quellen

Atlan 633, Atlan 634, Atlan 635, Atlan 638, Atlan 639, Atlan 640, Atlan 641, Atlan 645, Atlan 647, Atlan 649