CHYBRAIN (Raumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff CHYBRAIN/MJAILAM. Für die Entität, siehe: Chybrain. Für die Person, siehe: Mjailam.

Die CHYBRAIN war ein Kreuzer des SOL-Mittelteils mit der Kennnummer MT-1. Das Schiff wurde später in MJAILAM umgetauft, benannt nach Mjailam, dem Hünen.

Technische Details

Der Kreuzer verfügte über eine eigene Biopositronik, die völlig unabhängig von SENECA operieren konnte. (Atlan 610)

Als Beiboote waren unter anderem die beiden zwölf-Meter-Space-Jets CHY-A und CHY-B an Bord. (Atlan 632)

Die CHYBRAIN und die Korvette FARTULOON waren in einem eigenen Hangar untergebracht, der direkt von SOL-City aus kontrolliert werden konnte. Sie wurden von ihren Piloten gewartet. Wenn diese anderweitig beschäftigt waren, wurde die Wartung von Technikern übernommen, die offiziell dem High Sideryt unterstanden, sich aber innerlich mehr dem Atlan-Team zugehörig fühlten. (Atlan 633)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Geschichte

Die CHYBRAIN und die FARTULOON waren Geschenke des High Sideryt Breckcrown Hayes an das Atlan-Team, da sein Team immer selbstständiger arbeitete und eigene Schiffe benötigte. Hayes überraschte Atlan Mitte November 3807 mit dem Geschenk. Insgesamt hundert Solaner waren als Besatzung für beide Schiffe vorgesehen.

Als SENECA von Manifest C übernommen wurde, fühlte er sich durch die beiden Schiffe gestört, die er nicht kontrollieren konnte und leugnete zunächst ihre Existenz. Dann ließ er sie durch Energieschirme und Kampfroboter abriegeln. Sein Ziel war, dass die Schiff aus der SOL zu befördern, damit keine Solaner von außerhalb gegen ihn aktiv werden konnten.

Es gelang einer Gruppe von Solanern, beide Schiffe zu besetzen. Vorlan Brick gab sich als Hayes aus (SENECA akzeptierte dies) und riskierte schwere Verletzungen, indem er die Projektoren der Energieschirme von innen mit einer Bombe zerstörte. Danach behaupteten Hage Nockemann und Blödel, der High Sideryt zu sein, was SENECA ebenfalls akzeptierte. Die Biopositronik wurde für kurze Zeit hingehalten, doch dann kam es zum Kampf gegen die Roboter, die jedoch keinen gefährlichen Schaden anrichtete, dan SENECA noch nicht vollständig unter der Kontrolle des Manifests stand. Einige Mitglieder des Atlan-Teams sowie Lyta Kunduran, Wajsto Kolsch, Henny Lupino und die hundertköpfige Besatzung konnten in die CHYBRAIN eindringen.

Um Atlan und dessen restliches Team in die CHYBRAIN zu bringen, gab Hayes vor, beide Schiffe per Transmitter evakuieren zu wollen. Ein Gerät in der CHYBRAIN wurde auf Empfang geschaltet. Erwartungsgemäß aktivierte SENECA eine Transmitterstation in der SOL, um Roboter einzuschleusen. Atlan und seine Gefährten vernichteten diese und gingen durch den Transmitter. Kunduran, Kolsch und Lupino verließen das Schiff auf demselben Weg, dann wurde der Transmitter ausgeschaltet. Brick, Bjo Breiskoll, Argan U, Joscan Hellmut, Hage Nockemann, Blödel und fünfzig weitere Solaner wechselten auf die FARTULOON.

SENECA hielt die fliehenden Schiffe nicht auf. Der Start erfolgte am 17. November 3807. SENECA war nun ganz in der Gewalt des Manifests und blockierte sowohl die Steuerung als auch die Kommunikationsanlagen der SOL. Das Schiff nahm Fahrt Richtung Zentrumsregion von Xiinx-Markant auf. Nach dem Plan von Manifest C sollte die SOL mit halber Lichtgeschwindigkeit in die Dunkelzone eindringen und dort durch den dichten kosmischen Staub vernichtet werden. Die CHYBRAIN und die FARTULOON begleiteten die SOL nicht, sondern folgten dem vergeistigten Cpt'Carch, der nach Cpt unterwegs war. Federspiel sollte mentalen Kontakt mit Sternfeuer in der SOL halten, dieser brach jedoch bald ab. (Atlan 610)

Einige Tage später folgten die CHYBRAIN und die FARTULOON dem an Atlan gerichteten Ruf Tauprins. Am Standort der TAUPRIN in der Nähe des Staubmantels hatten sich bereits mehr als 2000 Schiffe verschiedener Völker Xiinx-Markants versammelt. Die Solaner stifteten Verwirrung unter den Schiffsbesatzungen, indem sie Scheinbündnisse schlossen und wieder brachen. Tauprin reagierte erst, als sich Atlan bei ihm meldete. Er bot dem Arkoniden seine Hilfe an. Tauprin behauptete, Atlan habe keine Chance, mit seinen Raumschiffen in den Staubmantel einzudringen. Dazu sei nur die TAUPRIN in der Lage.

Allerdings hatten die Ardslys und die Haawer bereits Enterkommandos ausgeschickt, um ins Innere TAUPRINS einzudringen. Atlan wechselte mit seinem Team und zwölf weiteren Solanern von der CHYBRAIN zur TAUPRIN. Die Enterkommandos konnten aus dem Schiff gedrängt werden. Die TAUPRIN brach daraufhin mit Atlan und einem Teil seines Teams in Richtung Dunkelzone auf. Die CHYBRAIN und die FARTULOON blieben unter Breiskolls Kommando zurück. (Atlan 612, Atlan 613)

Beide Schiffe folgten der TAUPRIN am 23. November, nachdem das Schwanenschiff bei seiner Durchquerung des Staubmantels einen materiearmen Korridor erschaffen hatte. (Atlan 614)

Am 1. Dezember nahm die CHYBRAIN Atlan und dessen Begleiter auf, die nach TAUPRINS Vernichtung auf Uhzwutz gestrandet waren. (Atlan 615)

Nockemann und Blödel wechselten zur FARTULOON. Beide Schiffe machten sich auf den Weg zur Quelle der Kriegsstrahlung. Nockemann und Blödel glaubten, dass sich in der Nähe ein ortungsgeschützter Himmelskörper befand und entwickelten in der FARTULOON ein Gerät, um den Ortungsschutz zu durchbrechen. Die Bemühungen der Scientologen blieben den Vei-Munatern nicht verborgen. Sie belauschten den Funkverkehr der Schiffe und entsandten Shmool mit einem Fiktivtransmitter zur FARTULOON. Er entführte die Scientologen nach Munater.

Der Ortungsschutzschirm brach teilweise zusammen, denn das von den Scientologen entwickelte Gerät war nicht abgeschaltet worden. Daraufhin konnte der vier Lichtminuten entfernte künstliche Himmelskörper Munater geortet werden und die CHYBRAIN auf der Südspitze Munaters landen. Atlan erkundete den Himmelskörper mit drei Beibooten und entdeckte das Gebäude, von dem die Kriegsstrahlung ausging. Atlan begegnete Ksiil und nahm ihn gefangen. Die Quelle der Kriegsstrahlung wurde mit Sprengkapseln vernichtet. Sofort erlosch der Kampfzwang in ganz Xiinx-Markant. Die CHYBRAIN startete mit Ksiil an Bord, der später aber freigelassen wurde. Nach der Befriedung der Vei-Munater brachen die FARTULOON und die CHYBRAIN auf, um nach dem Leuchtenden Auge zu suchen. (Atlan 618)

Beide Schiffe flogen zunächst zum Planeten Cpt, denn Sternfeuer, die sich dort aufhielt, erhielt mentalen Kontakt von Federspiel und informierte ihn über den Angriff der Metaplasmaten. Bei Cpt war auch die SOL eingetroffen, so dass die Beiboote wieder mit dem Mutterschiff vereinigt waren. Nachdem die Bedrohung durch die Metaplasmaten beseitigt war, ging die Reise weiter zum Leuchtenden Auge. (Atlan 619)

Nach dem ersten gescheiterten Angriff auf das Leuchtende Auge am 8. und 9. Dezember versuchten einige von Hower Crabb angeführte Solaner, mit der CHYBRAIN aus der SOL zu fliehen. Brick blockierte die Einstiegsschleuse mit der Waffe in der Hand. Die Solaner gaben ihren Kaperversuch auf, als die SOL vom Leuchtenden Auge mit Hy-Raketen beschossen wurde. (Atlan 621)

...

Einige Monate nach der Übergabe an das Atlan-Team wurde der Kreuzer von Atlan in MJAILAM umbenannt. (Atlan 650)

...

Der Kreuzer wurde am 7. Oktober 3808 zu einem Erkundungsflug ausgeschickt, nachdem die SOL während ihres Fluges nach Varnhagher-Ghynnst einen Orientierungsstopp einlegte und SENECA und das SPARTAC-Teleskop nur unbekannte Sternkonstellationen ausmachen konnten. (PR-TB 294)

Die von SENECA unabhängige Positronik der MJAILAM stellte eine Kursabweichung von etwa drei Millionen Lichtjahren fest. (PR-TB 294)

Desmon Jukera machte die Phoboskartoffel aus. Die MJAILAM landete auf diesem kleinen Himmelskörper, flankiert von der FARTULOON. Atlan wurde in abstrakte Umgebungen versetzt und erhielt nach einer Auseinandersetzung mit zwei seltsamen Fragmenten zwei Leitersprossen aus reinem Nickel. Gleich danach verschwand Phoboskartoffel und die MJAILAM hielt sich übergangslos im Weltraum auf. Die beiden Beiboote MJAI-A und MJAI-B sowie alle ausgeschleusten Besatzungsmitglieder wurden wieder an Bord der MJAILAM geholt. Der Kreuzer kehrte zur SOL zurück. (PR-TB 294)

Quellen