Exitus der Grenzwächter

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 655)
A655 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Namenlose Zone (Band 6/25)
Titel: Exitus der Grenzwächter
Untertitel: Ein Roboter kämpft für die Freiheit
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Blödel, Daug-Enn-Daug, Ehennesi, Atlan, Kioltonn, Tizzel
Handlungszeitraum: Mai 3808
Handlungsort: Rostbraun
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die Solaner von der MJAILAM halten sich bereits zwei Wochen auf Rostbraun auf. Blödel hat die Zeit genutzt und sich eine Tarnung zurechtgebastelt, um sich bei den Robotern um Tonn-Eins einschleichen zu können. Auf diese Weise gelangt er in das Innere des Grenzwächters Kioltonn, der mit dem Planeten Grünblau identisch ist. Hier wird er enttarnt, kann jedoch tiefer in das Innere des Grenzwächters fliehen.

Atlan und Vorlan Brick begegnen derweil einem Emulator der Vulnurer namens Daug-Enn-Daug. Nachdem der Vulnurer Interkosmo gelernt hat, erzählt er Atlan, Vorlan Brick und Ehennesi seine Geschichte:

Der Emulator Vulnur-Ferr-Vulnur hat sich gegen die Untaten der Herrschenden seines Volkes gestellt. Schließlich hat er immer mehr Anhänger um sich geschart, die sich nach ihm Vulnurer genannt haben. Die Herrschenden haben die GESTERN, die HEUTE und die MORGEN gebaut und die Vulnurer an Bord gelockt. Ihre Hoffnung war, dass die Raumschiffe an der Schockfront zerschellen. Vulnur-Ferr-Vulnur hat seine Existenz geopfert und dadurch bewirkt, dass die Schiffe die Schockfront unbeschadet passiert haben.
Daug-Enn-Daug ist als neuer Emulator auf einem Planetoiden erwacht. Der Planetoid hat sich als Raumschiff JEUDI erwiesen, das ausgeschickt worden ist, um die Lichtquelle zu finden. Kommandant des Schiffes ist Riso-Kell-Riso, von dem nur das Gehirn als »Geist des Schiffes« die 1309 Jahre seit dem Abflug überlebt hat und das schließlich auch stirbt.
Der Emulator lässt die JEUDI zu seiner Heimat Vulnur II zurückkehren und kann alle hinderlichen Schockfronten passieren. Im System findet er nur eine kleine Kolonie von Vulnurern in einigen Planetoiden vor, die von abtrünnigen Vulnurern der drei Generationsschiffe abstammen. Diese Abtrünnigen haben die Bekehrungen anderer Völker für sinnlos gehalten und, ihrem Propheten Dans-Minn-Dans folgend, für eine Suche nach der Lichtquelle plädiert, worauf man sie schließlich ausgesetzt hat.
Daug-Enn-Daug hat diese kleine Kolonie mit der JEUDI wieder verlassen und sich auf die Suche nach den Generationsschiffen gemacht. Nach Jahren ist er in das normale Universum vorgestoßen, wo er die GESTERN, die HEUTE und die MORGEN schließlich entdeckt hat. Er hat jedoch keine Verbindung zwischen sich und den Vulnurern festgestellt, so dass er sie wieder verlassen hat und in die Namenlose Zone zurückgekehrt ist. Hier hat er weitere Jahre nach dem Teil der Vulnurer gesucht, deren Emulator er ist. Schließlich ist die JEUDI angegriffen und Daug-Enn-Daug nach Rostbraun geschafft worden.

Gegenüber Atlan erwähnt der Emulator, dass die Vulnurer von den Generationsschiffen von Lichtquelle-Mara regiert worden sind.

Blödel begegnet in Kioltonn zahlreichen meist aggressiven, bizarren Lebewesen, von denen einige intelligent sind. Diese scheinen wie Parasiten in dem Grenzwächter zu leben. Mit dem kleinen Wesen Tizzel freunden sich Blödel und Wuschel an und lassen sich von ihm in einen Bereich voller Maschinen führen. Durch Anzapfen eines Kabels kann der Roboter ein Gespräch zwischen Kioltonn und anderen Grenzwächtern abhören. Diese werden offenbar missbraucht und nehmen Befehle von einem Pagen entgegen. Kioltonn will gegenüber seinen Artgenossen nicht zugeben, dass er Wesen auf Rostbraun gefangen hält.

Mit einem speziellen Transmitter transferiert Blödel Atlan in den Grenzwächter. Atlan kann den Grenzwächter überzeugen, dass er von Maschinen in seinem Inneren manipuliert wird. Die Gruppe muss sich Angriffen der Roboter erwehren, während Kioltonn versucht, die Kontrolle über sich zurückzugewinnen. Tizzel wird von zwei Echsenwesen erschossen.

Als Tonn-Eins und seine Roboter Atlan und Blödel eingekreist haben, werden sie von Kioltonn abgeschaltet. Dieser hat gesiegt und seine volle Erinnerung zurückerlangt. Er berichtet, dass die Grenzwächter aus Emulatoren hervorgegangen sind. Andere Emulatoren sind zu Zounts umgewandelt worden. Um weiteren Missbrauch zu verhindern, vergiftet Kioltonn sich und alle anderen Grenzwächter.

Atlan und Blödel befördern sich mit dem Transmitter direkt in die Zentrale der MJAILAM. Inzwischen schreibt man den 24. Mai 3808. Durch Kioltonns Tod wird das System instabil. Atlan und Blödel fliegen die MJAILAM zu den Solanern und nehmen sie an Bord. Die gefangenen Emulatoren wollen jedoch sterben, um nicht missbraucht werden zu können. Atlan schafft schließlich Daug-Enn-Daug und Ehennesi gegen ihren Willen an Bord, bevor das Schiff das System verlässt. Der Extrasinn warnt, einer der beiden Emulatoren würde ein falsches Spiel treiben.

Eine Überwachungseinheit berichtet dem Rat der Pagen, was vorgefallen ist. Dieser befiehlt keine Aktionen, da die Solaner etwas an Bord genommen hätten, durch das ihr Tod bereits eingeleitet sei.