Kerness Mylotta

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Kerness Mylotta war ein Solaner, der zu einem Vasallen von Anti-Es wurde.

A640 1.JPG
Atlan 640
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Der sehr kräftig, fast bullig wirkende Solaner war 1,92 Meter groß und ungewöhnlich hellhäutig. Er hatte pechschwarzes Haar, das er halblang trug und über der Stirn mit einem schwarzen Tuch zusammenband. Auf diese Weise oder durch das Tragen einer schwarzen Mütze mit breitem Schirm verbarg er sein »drittes Auge«: Einen dunklen Fleck auf der Stirn, dessen er sich schämte, dem er aber eine Parafähigkeit verdankte. Er hatte graue Augen, leicht hervortretende Wangenknochen, buschige, über der scharfrückigen Nase beinahe zusammengewachsene Augenbrauen sowie einen kurz geschnittenen Bart, der Kinn und Mundpartie bedeckte. Er trug stets eine eng anliegende schwarze Kombination. (Atlan 636)

Paragabe

Der Halbmutant war ein Hyperenergiesensor. Aufgrund dieser Parafähigkeit reagierte er auf Hyperenergie so sensibel, als ob sein Körper ein Messinstrument sei. (Atlan 636)

Charakterisierung

Trotz seines »dämonisch« wirkenden Äußeren war Mylotta ein netter, liebenswerter und hilfsbereiter Mensch, der bei seinen Bekannten beliebt war. Er war Junggeselle und Einzelgänger. Er konnte das SPARTAC-Teleskop der SOL so virtuos bedienen wie niemand sonst. (Atlan 636)

Geschichte

Im zweiten Schwangerschaftsmonat wurde die Solanerin Vertina Milota-Ibsend von Mitgliedern der SOLAG entführt. Ihr Mann versuchte dies zu verhindern und wurde getötet. Vertina Milota-Ibsend wurde zur Arbeit bei den Ferraten gezwungen. Während ihrer Tätigkeit war sie Gammastrahlung ausgesetzt. Sie wurde von Widerständlern befreit und nahm den Namen »Eleo Mylotta« an. Am 1. Januar 3754, sieben Wochen nach ihrer Befreiung, kam Kerness Mylotta zur Welt. Obwohl ihr klar war, dass ihr Sohn ein Halbmutant war, ließ Eleo Mylotta ihn registrieren. Sie verheimlichte seine Besonderheiten, so dass er als normaler Solaner aufwachsen konnte. Er trug stets einen Pagenhaarschnitt, um das verräterische Mal auf der Stirn zu verdecken. (Atlan 636)

Eleo Mylotta starb im Alter von 49 Jahren an den Spätfolgen der Strahlung. Kerness Mylotta war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt. Er hatte danach erstmals Kontakt mit den so genannten Monstern, konnte sich aber nicht mit ihnen identifizieren und hielt seine Mutantengabe weiter geheim. Er ließ sich nie auf enge Bindungen ein. Im Jahre 3808 war er Stellvertreter von Clya Fersjon, der von ihm sehr geschätzten Leiterin der Astronomischen Abteilung in der SZ-1. (Atlan 636)

Im Verlauf des 4. Februar begann Anti-ES damit, Mylotta mental zu unterjochen und zu einem Vasallen zu machen, der jederzeit im Sinne der negativen Superintelligenz eingesetzt werden konnte. Er war sich der Fremdbeeinflussung zu jeder Zeit bewusst und versuchte vergeblich, sich dagegen zu wehren. Es gelang ihm auch nicht, sich selbst zu töten. Mylotta verübte zunächst einige vergleichsweise harmlose Sabotageakte. Als Clya Fersjon ihm auf die Spur kam, tötete er sie in ihrem Arbeitszimmer mit einem Schlag auf den Kopf. Er ließ es so aussehen, als sei sie in einem von einem Roboter deaktivierten Antigravschacht verunglückt. (Atlan 636)

Mylotta versuchte seine Selbstvorwürfe zu kompensieren, indem er sich in die Arbeit stürzte. Dabei entdeckte er die 39 Dimensionsknoten, bei denen es sich um Ausstrahlungen der Nabel zur Namenlosen Zone handelte. Er meldete dies an die Zentrale und gehörte nun plötzlich zum engeren Kreis der Berater der Schiffsführung. Erst nach dieser Entdeckung meldete sich Anti-ES auf mentalem Wege bei Mylotta. Er erhielt den Befehl, alle Daten über die Dimensionsknoten zu löschen. Mylotta führte den Befehl aus und erfuhr anschließend, welche Pläne Anti-ES mit ihm hatte. (Atlan 636)

Die Superintelligenz aktivierte sein »drittes Auge«, das danach wuchs und wie ein richtiges dunkelblaues Auge aussah. Mylotta hatte jetzt die Fähigkeit, von Zeit zu Zeit mittels gespeicherter Hyperenergien Pseudowesen zu erschaffen. Anti-ES behauptete, Mylotta werde bald so mächtig sein wie Anti-Homunk. Seine Anpassung an die Gegebenheiten sollte schrittweise erfolgen. (Atlan 636)

Nach Clya Fersjons Tod wurde Mylotta zum Leiter der Astronomischen Abteilung befördert. Er entführte einige Solaner, darunter einen Großteil der Stabsspezialisten, und erschuf Duplikate dieser Personen. Nur bei Cara Doz gelang ihm dies nicht. Während die Originale gefangen gehalten wurden, zettelten die Duplikate eine Meuterei an, die jedoch schnell niedergeschlagen werden konnte. (Atlan 637)

Anti-ES bestimmte Mylotta zum Führer des Arsenals. Er verlor die Fähigkeit, Duplikate von Lebewesen herzustellen. Stattdessen konnte sein drittes Auge nun Lähm- und Energiestrahlen verschießen. Mylotta verübte weitere Sabotageakte in der SOL, wurde aber von Wuschel und Blödel enttarnt. Somit wusste bald auch die Schiffsführung Bescheid. Mylotta nahm Solania von Terra als Geisel und koppelte die SZ-2 vom Mutterschiff ab. Er wurde gefangen genommen, aber umgehend von Mjailam befreit. Anschließend verschaffte er sich Zugang zu SENECA und drohte mit der Vernichtung der Hyperinpotronik. (Atlan 639)

Kerness Mylotta trennte SENECAS Plasma vom positronischen Teil der Inpotronik. Dadurch kam es im gesamten Schiff zu Problemen und es stand das »SENECA-Desaster« zu befürchten. Wuschel arbeitete sich durch die Kugelzelle ins Innere SENECAS vor. Der Bakwer machte Mylotta ausfindig und überbrachte ihm eine versteckte Botschaft der beiden Gyranter Ryta Bolanc und Vessel Moora. Dass dem so war, erkannte Wuschel aber erst, nachdem er die Worte ausgesprochen hatte. Kurz darauf wurde er von dem Arsenalführer paralysiert. Es galt, Mylotta irgendwie aus SENECA herauszulocken. Das sollte durch Blödel geschehen, der äußerlich die Gestalt Atlans annahm. Doch der Arsenalführer durchschaute Blödel, der nur Wuschel bergen konnte und aus SENECAS Herzen entkam. Als Nächstes wurden die beiden Gyranter gestellt und paralysiert. Sie waren schon auf den Weg ins Innere SENECAS, denn Mylotta konnte die Inpotronik erpressen, sie zu ihm durchzulassen. Statt ihrer suchten nicht die als Della Pravin und Arnd Cobis getarnten Gyranter den Arsenalführer auf, sondern Ostaro Kamill und Gabee Zarina, die den beiden Solanern ähnlich sahen. Mylotta durchschaute die Maskerade, aber inzwischen war er aufgrund der Situation reichlich verunsichert. Er floh mithilfe SENECAS und den beiden Solanern als Geisel in einen Hangar. Dort tauchte schließlich Mjailam auf und verschwand mit dem Arsenalführer. Sie kehrten jedoch bald zurück und töteten die beiden gefangenen Gyranter Ryta Bolanc und Vessel Moora. Auf der Arsenalwelt kam es in der Folge erneut zum Kampf um die Macht innerhalb des Arsenals. So wollte es die Penetranz und erneut wurde Mylotta der Sieger und damit endgültig zum Arsenalführer. Nun konnte das Arsenal im Sinne von Anti-ES tätig werden. (Atlan 640)

Am 5. März wurde Atlan von Mjailam auf Arsenalplanet entführt. (Atlan 641) Dort veranstaltete das Arsenal eine Jagd auf den Arkoniden. Er stellte den Arkoniden schnell, wurde aber überraschend daran gehindert, den Tötungsbefehl umzusetzen. Atlan wurde von Ticker in Sicherheit gebracht. (Atlan 642)

Die Penetranz erhielt auf dem Arsenalplaneten von Anti-ES den Einsatzbefehl für die ARSENALJYK I. Für den Angriff auf die SOL waren Mjailam und Kerness Mylotta von der Superintelligenz gehärtet worden. Was sich darunter vorzustellen war, entzog sich der Penetranz. Nichtsdestotrotz entsendete sie die ehemalige BANANE in den Einsatz. Als die Annäherung der ARSENALJYK I geortet wurde, wechselte Atlan mit Hage Nockemann und Blödel zu Solania von Terra auf die SZ-2, die von der restlichen SOL abkoppelte. Des Weiteren wurde ein Verband aus zwölf Paratron-Jägern ausgeschleust, die gemeinsam ein Paratronfeld aufbauen konnten. SZ-2, Rest-SOL und die Paratron-Jäger nahmen die ARSENALJYK in die Zange, um eine Reaktion zu provozieren. (Atlan 645)

Tatsächlich schleuste die ehemalige BANANE ihre Space-Jet aus und nahm sie unter Feuer. Die SZ-2 gab dem kleinen Beiboot Deckung und obwohl mit einer Falle zu rechnen war, wurde die Jet an Bord genommen. Tatsächlich stürmten Roboter aus der Jet, die aber schnell ausgeschaltet werden konnten. Weiterhin weilten vier Solaner an Bord, die aus dem Bann der Penetranz befreit wurden. Diese Aufgabe übernahmen Blödel und Nockemann. (Atlan 645)

Als sich die Lage zugunsten der Solaner entwickelte, zog sich die ARSENALJYK zurück. Es wurde noch einige Zeit abgewartet, dann gab der High Sideryt das Kommando, die SZ-2 wieder anzudocken. Nun wurde innerhalb der Rest-SOL Mylotta aktiv, der sich offenbar unsichtbar machen konnte. Und auch die SZ-2 schien sich neuerlich in Gefahr zu befinden. Doch darum konnte sich Breckcrown Hayes, der die Kopplung abbrach, zunächst nicht kümmern. Allerdings kehrte Atlan per Transmitter an Bord zurück. (Atlan 645)

Solania von Terra erkannte den neuen Feind an Bord der SZ-2 erst, als es schon zu spät war. Mjailam konnte einige schwere Zerstörungen verursachen. Dann ließ er das Schiff einen Linearsprung über 6,8 Lichtjahre durchführen. Anschließend war das Schiff nicht mehr zu steuern und stürzte auf eine kleine, weiße Sonne zu. Mjailam triumphierte – und kehrte auf die ARSENALJYK zurück, die das Ende der SZ-2 noch beobachtete, die in die Sonne stürzte. (Atlan 645)

Gemeinsam mit Ticker und Tyari ging der Arkonide auf die Jagd nach Mylotta. Tatsächlich gelang es ihnen, den Arsenalführer zu stellen und zu töten. Doch der Triumph des Zellaktivatorträgers verwandelte sich schnell in Bestürzung, als er von Hayes mitgeteilt bekam, dass die SZ-2 zerstört war. (Atlan 645)

Quellen

Atlan 636, Atlan 637, Atlan 639, Atlan 640, Atlan 641, Atlan 642, Atlan 645