Arsenal

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Einsatzgruppe. Für weitere Bedeutungen, siehe: Arsenal (Begriffsklärung).

Das Arsenal war eine Einsatzgruppe der Superintelligenz Anti-ES.

Zusammensetzung

Das Arsenal hatte seine Basis auf dem Arsenalplaneten und konnte auf eigene Raumschiffe (ARSENALJYK I sowie ARSENALJYK II) zurückgreifen. Es hatte folgende Zusammensetzung:

Geschichte

Während ihrer Verbannung in die Namenlose Zone schmiedete die Superintelligenz Anti-ES Fluchtpläne. Die Doppelgalaxie Bars-2-Bars spielte darin eine wichtige Rolle. Außerdem musste Anti-ES einen Bestandteil ihrer selbst zurückgewinnen, der sich als Wöbbeking selbstständig gemacht hatte und aus der Namenlosen Zone entkommen war. Ende 3807/Anfang 3808 musste Anti-ES erkennen, dass ihre Pläne durch Atlan und die Solaner empfindlich gestört wurden. Um die SOL zu beseitigen und Atlan zu ihrem Knecht zu machen, begann Anti-ES mit der Zusammenstellung einer unbesiegbaren Einsatztruppe, die vor allem aus wichtigen Helfern Atlans bestehen sollte. (Atlan 638)

Während Anti-ES den Solaner Kerness Mylotta zu einem ihr hörigen Werkzeug konditionierte, erschuf sie ungefähr zur selben Zeit in der Namenlosen Zone die Penetranz, einen Ableger von sich selbst, der unter anderem die Fähigkeit hatte, tausende Intelligenzwesen gleichzeitig mental zu unterjochen. Zu diesem Zweck wurden Turkmenion und Myliny, Bewohner der Namenlosen Zone, zu einem Planetoiden gelockt, der Anti-ES als Basis diente. Dort wurde Myliny in einen Energiekäfig gesperrt. Turkmenion tötete sich selbst, um Anti-ES nicht in die Hände zu fallen. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass Anti-ES ihren Leichnam als Körper für die Penetranz missbrauchte. (Atlan 638)

Nachdem die Penetranz ihre Kräfte unter Anleitung von Anti-ES erprobt hatte, verließ sie den Planetoiden und wechselte ins Standarduniversum über. Die Penetranz wurde dort beim Aufbau des Arsenals von den Gyrantern unterstützt. Diese errichteten eine Basis auf einem Planeten, in dem zuvor bereits eine Nabelstation eingerichtet worden war. Die Penetranz erkannte nicht, dass der Planet bzw. dessen Ökosphäre ein intelligentes Kollektivwesen war. Sanny und Kik waren von den Gyrantern mitgebracht worden. Tyari und Mjailam, die mit dem organischen Raumschiff Asgard unterwegs waren, wurden wenig später zum Arsenalplaneten gelockt. Sie alle wurden von der Penetranz ihres freien Willens beraubt und mussten gegeneinander kämpfen, um sich zu bewähren. (Atlan 638)

Dem Arsenal sollte ein mächtiges Raumschiff zur Verfügung gestellt werden: Die ARSENALJYK II. Dieses Schiff war jedoch noch nicht einsatzbereit. Da Anti-ES schnell handeln musste, wurde die Korvette BANANE, ein Beiboot der SOL, von der Penetranz in eine Falle gelockt. Die zur Besatzung gehörenden Buhrlos bewährten sich bei der Rettung der Gyranter Vessel Moora und Ryta Bolanc aus vermeintlicher Raumnot (die Penetranz hatte das Ganze arrangiert). Die Gyranter wurden ebenfalls ins Arsenal integriert. Die Penetranz arrangierte nun Kämpfe zwischen allen Arsenalmitgliedern, um den Stellvertreter des noch nicht eingetroffenen Arsenalführers Kerness Mylotta zu bestimmen. Mjailam ging als Sieger aus den Kämpfen hervor. (Atlan 638)

Anschließend wurde die BANANE mit Jenseitsmaterie umhüllt, die Anti-ES der Penetranz zur Verfügung gestellt hatte. Die Korvette stellte ihre Unbesiegbarkeit im Kampf gegen zwölf von Myliny befehligte Gyranterschiffe unter Beweis und fungierte künftig unter dem Namen ARSENALJYK I als Einsatzfahrzeug des Arsenals. Die Penetranz war auf dem Arsenalplaneten zurückgeblieben und hatte sich nicht an der Raumschlacht beteiligt. Nach dem Willen von Anti-ES wurde dies auch bei zukünftigen Einsätzen so gehandhabt. (Atlan 638)

Das Arsenal erhielt den Auftrag, Cara Doz zu beseitigen und Kerness Mylotta zum Arsenalplaneten zu bringen. Die Mitglieder des Arsenals konnten in die SOL eindringen, weil Atlan und die Solaner noch nichts davon wussten, dass sie durch die Penetranz »umgedreht« worden waren. Es gelang ihnen jedoch nicht, Cara Doz zu töten. Stattdessen brachte die Emotionautin den Hantelraumer vor der ARSENALJYK I in Sicherheit. Mylotta blieb zunächst in der SOL und drang in SENECAS Kugel ein. Er drohte mit der Vernichtung der Hyperinpotronik. (Atlan 639)

Mjailam holte den Arsenalführer Kerness Mylotta aus dem Herzen SENECAS und brachte ihn in Sicherheit. Sie kehrten jedoch bald zurück und töteten die beiden gefangenen Gyranter Ryta Bolanc und Vessel Moora. Auf der Arsenalwelt kam es in der Folge erneut zum Kampf um die Macht innerhalb des Arsenals. So wollte es die Penetranz und erneut wurde Mylotta der Sieger und damit endgültig zum Arsenalführer. Nun konnte das Arsenal im Sinne von Anti-ES tätig werden. (Atlan 640)

Atlan wurde von Mjailam nach Arsenalplanet entführt. Dort konnte er sich davor bewahren, ein Teil des Arsenals zu werden, wozu einige seiner Weggefährten geworden waren. Der Arkonide unterlag nicht den Einflüsterungen der Penetranz. Während er sich außerhalb der ARSENALJYK I die Beine vertrat – und dabei eines mächtigen Adlers gewahr wurde – knobelten im Schiff die Arsenalmitglieder darum, wer ihn töten durfte. (Atlan 642)

Schließlich teilte man dem Zellaktivatorträger mit, dass eine Jagd auf ihn abgehalten werden sollte. Dabei wurden Atlan drei Stunden Vorsprung zugestanden. Dann würden alle Mitglieder des Arsenals mit der Jagd beginnen. Aber nur Tyari erhielt eine Waffe. Sofort floh Atlan in die Wildnis und es war ihm, als ob der riesige Adler immer in seiner Nähe wäre. Als dann die drei Stunden um waren, war es dem Arkoniden bewusst, das Kerness Mylotta und Mjailam seine ärgsten Verfolger sein würden. (Atlan 642)

Nichtsdestotrotz wurde der Zellaktivatorträger relativ schnell von Tyari gestellt. Atlan konnte die Frau nicht angreifen – und auch Tyari schoss nicht auf ihn. Kurz darauf wurde die Gesandte Tyars abgelöst und Mylotta setzte die Jagd auf Atlan fort. Auch er stellte den Arkoniden schnell, wurde aber überraschend daran gehindert, den Tötungsbefehl umzusetzen. (Atlan 642)

Der riesige Adler zerrte Atlan in die Lüfte. Er konnte den Arkoniden tragen und in Sicherheit bringen. Ticker versorgte ihn in der Folge mit Nahrung und Ausrüstung, die aus der ehemaligen BANANE stammte. (Atlan 642)

Zeitgleich sprach Anti-ES über die Penetranz den Mitgliedern des Arsenals Mut zu, auch wenn sich offenbar der Planet gegen sie gestellt hatte. Des Weiteren kündigte die Superintelligenz die baldige Ankunft eines größeren Schiffes an, der ARSENALJYK II. (Atlan 642)

Mit Tickers Hilfe gelang es Atlan, in die ARSENALJYK einzudringen und Tyari zu befreien. An diesem 10. März konnten sie sich vom Schiff in die Wildnis absetzen. Mehr als 300 Kilometer entfernt entrann Tyari langsam dem Bann der Penetranz. Anti-ES sagte der Penetranz weitere Unterstützung zu. Sie sollte die Ankunft von Zeh, Faust und Alleshirn erwarten. (Atlan 642)

Doch die drei veränderten Solaner konnten von Atlan und Tyari vernichtet werden. Die Penetranz erwartete den Tadel von Anti-ES. Doch die Superintelligenz war mit dem Verlauf der Ereignisse zufrieden. (Atlan 643)

Anfang April 3808 gelang es den Solanern, auf den Arsenalplaneten vorzudringen und die ARSENALJYK I samt Besatzung aus der Gewalt der Penetranz zu befreien. Die Korvette kehrte an Bord der SOL zurück. Der Penetranz auf dem Arsenalplaneten standen nur noch Mjailam, Sanny, Kik und vier Solaner zur Seite. Doch nun erschien die ARSENALJYK II, mit der die SOL endgültig aus dem Universum gefegt werden sollte. (Atlan 647)

Einem Kommando von der SOL gelang es, die letzten verbliebenen Mitglieder des Arsenals aus der ARSENALJYK II zu holen und damit der Kontrolle der Penetranz zu entziehen. (Atlan 648)

Quellen

Atlan 638, Atlan 639, Atlan 640, Atlan 642, Atlan 643, Atlan 647, Atlan 648