Das unbesiegbare Raumschiff

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 648)
A648 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Anti-ES (Band 49/50)
Titel: Das unbesiegbare Raumschiff
Untertitel: Die ARSENALJYK II erscheint
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Breckcrown Hayes, Parzelle, Atlan, Tyari, Sternfeuer, Hage Nockemann, Blödel, Sanny, Kik, Mjailam
Handlungszeitraum: April 3808
Handlungsort: Bars-2-Bars
Risszeichnung: ARSENALJYK II
(Abbildung) von André Höller
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der 7. April ist erst wenige Stunden alt, als die SOL (weiterhin ohne die SZ-2) erneut den Arsenalplaneten erreicht. Das Ziel haben Atlan und Breckcrown Hayes bestimmt. Über dem Planeten kreist ein nie zuvor gesehenes Raumschiff und niemand zweifelt daran, dass es die ARSENALJYK II ist. In diesem Augenblick erscheint ein unbekannter Humanoide in der Zentrale der SOL. Das 1,20 m große Wesen mit gelblich-weißer Haut wirkt kindlich-naiv, was aber sicherlich täuscht. Er stellt sich als Parzelle, der Unscheinbare vor und behauptet, Bote von Termentier zu sein. Da weder Ticker, noch Atlans Extrasinn mit einer Warnung reagieren, wird der Eindringling zunächst als unbedenklich eingestuft. Er verschwindet bald wieder, so wie er gekommen ist, kurz nachdem die ARSENALJYK II den Orbit des Arsenalplaneten verlassen hat und in den Überlichtflug gewechselt ist.

Die Penetranz und die restlichen Mitglieder des Arsenals, allen voran Mjailam, Sanny und Kik, sind mit der ARSENALJYK aufgebrochen, um den Auftrag von ANTI-ES zu vollenden. Das Schiff wird von den drei Gyrantern Erv Breus, Lakoh Mantei und Visor Aargusth kommandiert und verfügt über einen Partikelstromwerfer. Mit dieser Waffe können Normalenergie, Hyperenergie und Antiteilchen verschossen werden. Damit kann sogar Jenseitsmaterie zerstört werden, aber die Ziele heißen zunächst Rest-SOL und Junk-Station, in der Prezzar und Tyar eingekerkert sind. Durch die Auslöschung der Eigenintelligenzen von Bars und Farynt soll sichergestellt werden, dass die Verzahnung von Bars-2-Bars unumkehrbar bleibt.

Nach einem Probeflug kehrt die ARSENALJYK zum Arsenalplaneten zurück. Unterwegs weilte Parzelle an Bord, konnte aber nicht getötet werden. Der Unbekannte verschwand von allein. Nun gibt die Penetranz den Angriffsbefehl auf die SOL, die schon bald die Flucht antritt. Die Waffen der ARSENALJYK werden mit Bedacht eingesetzt, die Vernichtung des Gegners soll nicht allzu schnell erfolgen.

Das nicht vollständige Hantelschiff sucht Zuflucht in der Korona einer Sonne. Als Nächstes plant der Zellaktivatorträger, mit einigen Freiwilligen zur ARSENALJYK vorzustoßen. Der Arkonide wird dabei unter anderem von Tyari, Blödel, Hage Nockemann und Sternfeuer begleitet. Sie starten mit den Space-Jets RAKETE und WINDHUND, die durch einen dünnen Film Jenseitsmaterie geschützt werden. Der Rest ist von Blödel aufgenommen worden, in dem auch immer noch Wuschel steckt. Dem Bakwer ist es auch zu verdanken, dass das Einsatzteam unbemerkt an Bord der ARSENALJYK gelangt. Dass die Jets zuvor nicht geortet werden, wird den Aktivitäten der Sonne zugeschrieben, in deren Orbit sich die SOL verbirgt.

Im Inneren des riesigen Schiffes werden die Solaner von der Jenseitsmaterie vor Entdeckung bewahrt. Allerdings verbraucht sie sich dabei. Nichtsdestotrotz gelingt es dem Team, Sanny, Kik, Mjailam und die vier weiteren Solaner ausfindig zu machen und gewaltsam mitzunehmen. Dabei kümmert sich Blödel vor allem um den Hünen. Nun ist die Gruppe aber entdeckt und die Penetranz schickt die Gyranter in den Kampf. Nichtsdestotrotz gelingt der Rückzug in die beiden Jets.

Die Flucht der zwei Beiboote hätte wahrscheinlich in einer Katastrophe geendet, da die SOL von der ARSENALJYK II angegriffen wurde. Doch wie ein Wunder taucht in dem Moment die SZ-2 auf. Sie verfügt über einen Mantel aus Jenseitsmaterie und bewahrt die Rest-SOL vor der Vernichtung (die Jenseitsmaterie verbraucht sich dabei allerdings). Komplettiert gelingt die Flucht.

Die restlichen Mitglieder des Arsenals entgleiten dem Einfluss der Penetranz und warnen sogleich vor Parzelle, der erneut an Bord der SOL auftaucht. Doch Atlan beruhigt sie und vermutet hinter dem Boten einen Helfer der Kosmokraten. Sodann weist Sanny auf die Junk-Station hin, die die Penetranz vernichten will. In dem Zusammenhang eröffnen die Scientologen, dass sie einen Hyperimpulssender an Bord der ARSENALJYK platziert hätten. Im Übrigen ist die Besatzung der SZ-2 der Auffassung, sich nur einen Tag bei Wöbbeking-Nar'Bon aufgehalten zu haben und keine zehn Tage.

In der Folge berechnet SENECA, dass die SOL eine knapp zweiprozentige Chance habe, die ARSENALJYK zu zerstören. Aus diesem Grund lehnen der High Sideryt und die Stabsspezialisten jegliche weitere Angriffe auf das gyrantische Schiff ab. Daraufhin bitten Mjailam und Tyari um ein Beiboot, denn sie müssen Tyar und Prezzar unterstützen. Doch den Ausschlag gibt Parzelle, der eröffnet, dass die Hohen Mächte ANTI-ES für 100 Stunden jegliche Freiheit gegeben hätten. Die negative Superintelligenz ist also nicht mehr an die Namenlose Zone gebunden.

Die SOL fliegt eine 24.360 Lichtjahre von Anterf entfernte kleine rote Sonne an. Sie wird Junk genannt und von drei marsgroßen Welten umlaufen. Dort steht die ARSENALJYK II und dringt in die Korona des Sterns ein. Dass an diesem Ort jener Nabel ist – neben der Junk-Station – über den ANTI-ES erscheinen wird, wird dem Arkoniden bewusst, als plötzlich Wöbbeking-Nar'Bon geortet wird. Es kann kein Zweifel mehr daran bestehen: Die Entscheidung in Bars-2-Bars steht unmittelbar bevor.