Die zehn Fragen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 646)
A646 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Anti-ES (Band 47/50)
Titel: Die zehn Fragen
Untertitel: Wöbbekings Bericht aus der Vergangenheit
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Atlan, Wöbbeking, Tyari, ANTI-ES, Asgard, Kik
Handlungszeitraum: 3808
Handlungsort: Bars-2-Bars
Atlans Extrasinn:

Gedächtnislücken

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach einer Zeit des Abwartens meldet sich Wöbbeking-Nar'Bon wieder bei Atlan, der gerade in den Armen Tyaris liegt. Der Arkonide soll zehn Fragen stellen (quasi für die Befreiung der zehn Zähler je eine), die ihm helfen sollen, den Konflikt gegen ANTI-ES zu bestehen. Die erste Frage bezieht sich auf Tyari, denn Atlan will wissen, was mit ihr geschieht, wenn sich die Verzahnung zwischen Bars und Farynt wieder löst. Daraufhin unterzieht Wöbbeking den Zellaktivatorträger einmal mehr dem temporären Reinkarnationseffekt:

Im Inneren Asgards befindet sich Atlan auf der Flucht vor Anti-ES und Anti-Homunk. Da macht das aus der Zellsubstanz der Gardianer hervorgegangene Wesen eine Sonne innerhalb der Namenlosen Zone ausfindig, um die ein Planet kreist. Die Landung dort entwickelt sich eher zu einem Absturz, die Welt scheint eine Falle der negativen Superintelligenz zu sein.
Während sich Asgard zunächst regenerieren muss, geht Atlan auf Erkundung und muss sich seiner Haut erwehren. Er wird von Tieren und Raumschiffen angegriffen. Dabei erhält der Arkonide Hilfe von einem Mann, der sich als Tyar vorstellt und vorgibt, Herrscher einer Galaxie zu sein. Des Weiteren erweist sich Tyar als Gestaltwandler und behauptet, ebenfalls auf der Flucht vor Anti-ES zu sein. Das wird von Atlans Extrasinn bestätigt. Der Extrasinn erzählt von Bars und Farynt (wo ein Instinkt die Kontrolle besitzt). Beide Sternsysteme sind kollidiert, wodurch die Übergänge in die Namenlose Zone entstanden. In der Folge fliehen beide mit Asgard von dem Planeten. Aber da erscheint Anti-ES und ergreift vorerst Tyar. Asgard und Atlan entkommen – womit der Reinkarnationseffekt endet.

Damit wird ersichtlich, wie Tyar Tyari erschaffen konnte, die ein weibliches Pendant zu Atlan darstellt. Ihre Existenz wird sicherlich nicht mit der Lösung Bars' von Farynt enden.

Die zweite Frage, die Atlan beantwortet haben will, beinhaltet jene Ereignisse in der Namenlosen Zone, die der Zellaktivatorträger noch vergessen hat:

Erneut findet sich Atlan mit Asgard unterwegs und das lebende Raumschiff wird plötzlich von einer Art Fiktivtransmitter auf einen Planeten versetzt. Die vieräugigen, zwei Meter großen Bewohner mit dem rudimentären zweiten Armpaar nennt Atlan zunächst Zweisprecher, denn sie teilen sich zugleich akustisch als auch telepathisch mit. Sie haben ihn von Asgard getrennt und wollen ihn offenbar sezieren. Dabei werden die Zweisprecher offenbar von faustgroßen Kugeln, in denen Leben pulsiert, als Hilfskräfte eingesetzt. Das wird wenig später von Kik bestätigt, der überraschend auftaucht. Er nennt die Kugeln Khyrr-Bay-Yah, die die Gabe der Telepathie-Reflexion beherrschen. Von sich selbst behauptet Kik, er habe viele Leben und dass er von den Hohen Mächten in Atlans Nähe gebracht worden sei. Gemeinsam befreien sie Asgard und entfliehen dem Planeten. Nebenbei klärt sich, dass das Nymo-Tay, das Atlan besitzt, die Mutation eines Khyrr-Bay-Yah ist.

Als Nächstes will Atlan von Wöbbeking wissen, wo die akute Bedrohung liegt, das, was sich nicht fassen lässt. Wieder erlebt der Arkonide einen Ausschnitt der Vergangenheit:

Mit Asgard und in Begleitung von Kik nähert sich Atlan einem düsteren, glühendroten Phänomen. Er kommt in Kontakt mit Gyrantern, erblickt das Spinar und lernt einen blauhäutigen Humanoiden kennen, der sich Egen nennt. Dieser erweist sich im Nachhinein als Diener von Anti-ES.

Egen dürfte mit dem Beneterlogen EGEN identisch sein. Aber wieso hat er noch nicht zugunsten der negativen Superintelligenz eingegriffen? Atlan gibt Breckcrown Hayes Befehl, einige Vorbereitungen zu treffen.

Sodann berichtet Wöbbeking, wie Anti-ES das Arsenal rekrutierte und dass es sich bei der Penetranz um einen quasibiologischen Roboter handelt. Er stuft die ARSENALJYK II als überaus bedrohlich ein, ohne konkret werden zu können. Vor allem aber kennt Wöbbeking die Koordinaten des Arsenalplaneten. Er steht 32.667 Lichtjahre zu Anterf und gehörte ursprünglich zu Bars. Des Weiteren kann Twoxl-7 als frei eingestuft werden und befindet sich sicherlich längst schon auf der Suche nach der SOL.

Atlan stellt noch weitere Fragen: Zu seiner Gedächtnislöschung und wieso er nur scheibchenweise seine Erinnerungen an die Namenlose Zone zurückerhielt, zu den Kosmokraten, zur verschollenen FARTULOON. Doch Wöbbeking kann nicht auf alles antworten. Nur auf die zehnte Frage erhält Atlan eine befriedigende Antwort: Demnach wurde er irgendwann von Anti-ES gestellt. Doch der Triumph der Superintelligenz entwickelte sich zur Niederlage, denn ein Ebenbild Atlans tauchte auf. Beide verschmolzen – und gelangen hinter die Materiequellen zu den Kosmokraten.

Auch Kik und Asgard gelang später die Flucht aus der Namenlosen Zone. Wöbbeking versetzte sie nach Xiinx-Markant, wo sie Sanny bargen und gemeinsam nach Bars-2-Bars versetzt wurden. Mit diesen Worten zieht sich Wöbbeking in seine Sonnentarnung zurück, wo die SZ-2 bis zu ihrer Reparatur ebenfalls verbleiben wird.